Wilhelm Schmid Die Liebe atmen lassen

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe atmen lassen“ von Wilhelm Schmid

Wilhelm Schmid erklärt die Liebe neu und entwirft das Bild einer atmenden Liebe: Die Liebe neu zu erfinden, das ist gleichbedeutend damit, sie atmen zu lassen zwischen den Gegensätzen, die den romantisch Liebenden so große Schwierigkeiten bereiten: zwischen Nähe und Distanz, Freude und Verdruss, Lust und Schmerz, Ekstase und Alltag, Gefühl und Gewohnheit … Atmen kann die Liebe, wenn die Liebenden sich nicht nur miteinander, sondern auch mit sich selbst beschäftigen, und wenn sie zwischen mehreren Ebenen der Liebe hin- und hergehen können, um sich auf immer andere Weise einander zuzuwenden. Diese neue »Kunst des Liebens« zielt durch alle Schwierigkeiten hindurch auf eine neue Leichtigkeit der Liebe und des Lebens.

Das Buch mit dem Untertitel "Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen" enthält viele bedenkenswerte Gedanken und jede Menge Lebensweisheit.

— gst
gst

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  • Die Liebe in ihrer Ganzheit betrachtet

    Die Liebe atmen lassen
    gst

    gst

    22. August 2016 um 11:27

    „Was ist sie eigentlich, woher kommt sie, wozu dient sie, wie funktioniert sie, welche Bedeutung hat sie fürs Leben? Welche Bedeutung hat bereits die Sehnsucht nach ihr?“ fragt der Autor bereits zu Beginn des Buches, das ich nach einem längeren Aufenthalt bei meinen alten Eltern auf unserem Wohnzimmertisch fand. Mein Mann hatte es gekauft, weil ihm im Frühjahr die Luft zum Atmen fehlte. Doch gelesen hat er es im Gegensatz zu mir noch nicht. Eigentlich kein Wunder, denn das Buch beginnt sehr theoretisch, birgt dann aber in weiten Abschnitten doch recht nachvollziehbare Gedanken.Der 1953 geborene Wilhelm Schmid lebt als freier Philosoph in Berlin und hat schon zahlreiche Bücher über das Leben, die Liebe und das Glück verfasst. In diesem Sachbuch fragt er auch: „Was geschieht, wenn die Liebe schwindet? Ist ein Leben ohne Liebe möglich? Ist eine Liebe ohne ihre notorischen Schwierigkeiten möglich? Ist ein Leben ohne Liebensschwierigkeiten ein besseres Leben?“ (Seite 11) um kurz darauf festzustellen: „Was die Liebe angeht, verfügen keine zwei Menschen über denselben Begriff, setzen aber genau das oft voraus und richten Erwartungen aneinander, die dem je Anderen aufgrund seines Begriffes fremd sein müssen.“ (Seite 12).Spätestens hier hatte mich der Autor eingefangen und meine Neugier bezüglich seiner Ansichten begleitete mich durch die knapp 400 Seiten. Ich habe mir aus dem Buch mit dem Untertitel „Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen“ zahlreiche gut nachvollziehbare Zitate herausgeschrieben und fand an vielen Stellen meine Lebenserfahrungen bestätigt. Zudem entdeckte ich im Fließtext (nicht als Fußnoten – was mir sehr entgegen kam, da ich die oft einfach übersehe) einige Hinweise auf weitere interessante Bücher (Sachbücher und Romane), die Vertiefungsmöglichkeiten zu Schmids Thesen bieten. Sicher ist das kein Buch zum schnell Durchlesen, man sollte sich schon immer wieder Zeit zum Nachdenken und Setzen lassen gönnen. Da ich überzeugt davon bin, dass es sich lohnt, es ein weiteres Mal zur Hand zu nehmen, bekommt es einen festen Platz in meiner Bibliothek. 

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