Wilhelm Schmid Die Liebe neu erfinden

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe neu erfinden“ von Wilhelm Schmid

Die Liebe ist schwierig geworden. Alles soll sie leisten: uns unendliche Glücksgefühle, unbändige Leidenschaft und ewige Lust bescheren – allerdings ohne uns in unserer Freiheit einzuschränken. Kein Wunder also, daß sie diesem Erwartungsdruck kaum noch standhält: Die Liebe erstickt, wenn sie immer nur Liebe sein muß. Manche sprechen daher schon verzweifelt vom »Ende der Liebe«, viele arrangieren sich mit der alltäglichen Tristesse dessen, was doch einmal Liebe war, und wieder andere wollen eine neue »Nüchternheit«, aber die wird die Herzen nicht wärmen. Ja, die Liebe ist kompliziert geworden, aber ist das etwa ein Grund, von ihr zu lassen? Wohl eher nicht, denn die Liebe ist sinnstiftend wie kaum etwas sonst. Nach dem Ende der Liebe liegt daher ein Neuanfang nahe, eine Renaissance der Liebe unter veränderten Vorzeichen. Es ist Zeit, die Romantik zu retten, sie auf neue Weise lebbar zu machen, die Liebe also neu zu erfinden: als atmende Liebe, die zu einer pragmatischen Romantik in der Lage ist. Der Bestsellerautor Wilhelm Schmid (Glück, 2007) fragt in seinem neuen Buch danach, warum die Liebe in unserer Zeit so selten glückt, und zeigt Wege auf, wie sie dennoch gelingen kann. Seine »Kunst des Liebens« zielt durch alle Schwierigkeiten hindurch auf eine neue Leichtigkeit der Liebe und des Lebens. »Wilhelm Schmid, philosophischer Fachmann in Sachen Lebenskunst« Thomas Medicus, Die literarische Welt

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  • Rezension zu "Die Liebe neu erfinden" von Wilhelm Schmid

    Die Liebe neu erfinden
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    09. March 2012 um 13:59

    Der freie Philosoph Wilhelm Schmid ist in der Vergangenheit einem großen Publikum bekannt geworden mit Bestsellertiteln, in denen er verständlich erklärte, welche wichtigen Beiträge und Hilfestellungen die Philosophie liefern kann zur Kunst des Lebens. Dabei hat er sich immer wohltuend unterschieden von jener Flut von auch philosophisch angehauchten Ratgebern, die schnelle Antworten auf schwierige Fragen und wohlfeile Rezepte für Lebenslagen boten, die eben nicht so einfach zu bewältigen sind. Immer wieder hat er die eigene Erkenntnisarbeit betont, die nötig sei, um zu neuen Wegen aufzubrechen, Wegen, die das Leben besser, sinnerfüllter und glücklicher machen. In seinem neuen Buch nun hat er sich ein Thema vorgenommen, von dem sie alle sprechen, in Romanen, Filmen und Zeitschriften, ein Thema, das alle bewegt, ein Thema aber auch, das zunehmend mehr Menschen in traurige und nicht selten regelrecht depressive Stimmungen versetzt, weil sie glauben, die Liebe, so wie sie sich vorstellen, habe in ihrem Leben keinen Platz mehr. Auf der anderen Seite wird die Liebe mit Vorstellungen und Erwartungen überfrachtet, die kein Mensch einlösen kann. Und so gibt es zwar nach wie vor viel Sehnsucht nach Liebe, aber wirklich erfahren wird sie immer weniger. Schmid plädiert in dem vorliegenden, lesenswerten Buch dafür, wieder der Romantik mehr Raum zu geben in unseren Liebesbeziehungen und in den kleine Dingen des Alltags sie zu neuem Leben zu erwecken. Denn es sind die kleinen Gesten, die unscheinbaren Handreichungen und Arbeiten, die man füreinander macht, die die Liebe nähren, nicht die großen Zeichen. Und die Liebe muss neben der Sehnsucht und der Romantik auch den Gegenpol kennen. Es gibt nämlich nicht nur Verschmelzung, sondern auch Auseinandersetzung und Streit, Enttäuschung und Schmerz. Überall dort, in jeder Beziehung, wo diese Polarität gelebt werden kann, wo sie nicht sofort Ängste auslöst, überall dort wird sie auch in ihrer romantischen und erfüllenden Weise erlebbar.

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