Wilhelm Schmid Unglücklich sein

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Inhaltsangabe zu „Unglücklich sein“ von Wilhelm Schmid

Ein Buch, das Mut macht, dem Unglücklichsein seinen Raum zu geben, und das tröstliche Erkenntnisse bereithält. Über das Glücklichsein scheint alles gesagt zu sein. Aber was ist mit dem Unglücklichsein? In der ausufernden Glücksdebatte sind die Schattenseiten des Glucks etwas in Vergessenheit geraten. Stattdessen entstand eine neue Art von Pflicht: die Pflicht zum Gluck. Der Glücksstress, der sich daraus ergibt, macht viele nicht glücklicher. Und was ist mit all denen, die vom Glück allenfalls träumen können? Wilhelm Schmid bezieht kritische Position zur Glücksdebatte, zu der er 2007 mit seinem Bestseller »Glück« beigetragen hat mit der Behauptung, Gluck sei nicht das Wichtigste im Leben. Nun unternimmt er eine Ehrenrettung des Unglücklichseins. Und zeigt Wege auf, wie es besser bewältigt werden kann.

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    Unglücklich sein
    Duffy

    Duffy

    28. February 2016 um 10:38

    Würde man Schmid als den "Philosophen für den Hausgebrauch" bezeichnen, könnte das einen abwertenden Beigeschmack haben, ist aber genau das Gegenteil, denn niemand vermag philosophische Gedanken und Ansätze so gut und so verblüffend einfach formuliert aufs Papier zu bringen. "Philosophie für die Masse" ist ein großer Verdienst, denn es bringt mehr Leser zum Denken als die universtäre Elitedisziplin mit ihren meist unverständlichen geistigen Höhenflügen. Nur so konnte ein wunderbares Buch wie "Gelassenheit" zum Bestseller werden. In diesem 100seitigen Büchlein beschäftigt sich Schmid mit dem Unglücklichsein und plädiert für eine optimistische Sichtweise eines unerwünschten Zustandes. Seine Ausführungen sind wie immer präzise und nachvollziehbar, seine Schlüsse bieten genug Stoff für abweichende Ansätze. Über nichts lässt sich besser streiten (philosophieren) als über Gott und die Welt, über Glück und Unglück. Schmid geht aber noch darüber hinaus und erweitert seinen Themenkreis. Er erklärt die Depression und das depressiv sein, berührt den sensiblen Bereich des Freitods und liefert im letzten Kapitel noch eine ziemlich zutreffende Standortbestimmung der Welt und der Menschheit, ganz knapp auf 10 Seiten, aber sehr effektiv und wenn man ehrlich ist, ohne weiteres kaum zu widerlegen. Wenn auch nicht in jedem Bereich unumstritten, ist das ein kluges und wichtiges Buch mit der Bestnote für die Bemühung, für jeden lesbar zu sein.

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  • Rezension zu "Unglücklich sein" von Wilhelm Schmid

    Unglücklich sein
    Sokrates

    Sokrates

    03. October 2012 um 23:18

    Selten ein so gutes Buch gelesen: Wilhelm Schmid hat recht, wenn er schreibt, dass der eigentliche Zweck des Lebens darin besteht, seinen Sinn zu ergründen, weniger stetig nach dem "Glück" zu streben - was auch immer man darunter verstehen will. Glück bleibt kurzweilig, spontan, unberechenbar und meist nur flüchtig - es zu jagen oder zur Lebensmaxime erheben zu wollen, kommt einem stetigen Roulettespielen gleich. Und dennoch haben sich die modernen westlichen Gesellschaften auf die Fahne geschrieben, das Glück des Einzelnen hervorbringen zu können. -- Kein Wunder, wenn melancholische Menschen in diesen Lebensentwurf nicht hineinpassen wollen. Und wenn sie mit einem Makel leben müssen. Und dem stillen Vorwurf, der Depression näher zu sein, als sie glauben wollen. Schmid gelingt es fantastisch, den Zwiespalt des Melancholischen aufzuzeigen. Er schafft es in runder und überzeugender Weise, ein Plädoyer für die Tiefe im Leben zu schreiben; Nachhaltigkeit zu fordern, Innehalten anzumahnen und sich vom naiven Glücksglauben zu lösen, Phasen innerer Schwermut und Traurigkeit zuzulassen. Absolut lesenswert!

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