Wilkie Collins Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus

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Inhaltsangabe zu „Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus“ von Wilkie Collins

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITK. Mörderische Intrigen und dunkle Familiengeheimnisse, eine mysteriöse Erbschaft und eine große Liebe – dieser Klassiker des englischen Kriminalromans, kongenial übersetzt von Arno Schmidt, ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Die beiden Hauptfiguren sind ein echt viktorianisches Liebespaar, und für die Aufklärung des Verbrechens bedient sich Collins einer sehr modernen Methode: Nicht ein allwissender Erzähler, sondern die Personen der Handlung selbst enthüllen nach und nach in raffinierten Briefen und Berichten das Geheimnis um die Frau in Weiß.

Ich schließe mich uneingeschränkt der Wilkie - Collins - Fangemeinde an. Er hat eine unnachahmliche Art Geschichten zu erzählen.

— Miamou

Spurensuche im viktorianischem England - voll von pittoresken Schurken, Friedhofsgeheimnissen und Seelenfolter.

— Gegen_den_Strom_lesen

Fan von überraschenden Kriminalgeschichten und des 19. Jahrhunderts sollten dieses Buch unbedingt lesen! Es ist einfach klasse!

— hirselara

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  • Leserunde zu "Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus" von Wilkie Collins

    Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus

    Apfelgruen

    Im Juli fanden sich einige Klassiker-Interessierte zusammen, um gemeinsam "Jezebels Tochter" von Wilkie Collins zu lesen. Davon waren wir so angetan, dass wir nun im August gleich mit seinem Roman "Die Frau in Weiß" weitermachen wollen. Wer mitlesen möchte, ist herzlich willkommen!Die Leserunde beginnt am 10. (!) August.PS: Ich hoffe die Einteilung ist verständlich, war relativ kompliziert diesmal. Habe mich an der Originalausgabe orientiert.

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  • Die Frau in Weiß und andere Geheimnisse...

    Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus

    Miamou

    28. August 2017 um 14:59

    Einen sehr beeindruckenden Wilkie Collins – Sommer habe ich dieses Jahr hinter mich gebracht. Im Juli hat mich „Jezebels Tochter“ in seinen Bann gezogen und als dann in eben dieser Leserunde der Vorschlag kam, dass wir auch gemeinsam „Die Frau in Weiß“ lesen könnte, war ich gleich Feuer und Flamme. Und nach diesem 880 Seiten langen Wälzer, bin ich tatsächlich zu einem Wilkie Collins Fan mutiert und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von ihm. Um den Inhalt in aller Kürze zusammenzufassen: Walter Hartright begegnet eines Abends auf seinem Spaziergang einer Frau in Weiß. Erst später erfährt er, dass sie aus einem Sanatorium geflohen ist und er ihr mehr oder weniger bei ihrer Flucht geholfen hat. Einige Tage später tritt er seine neue Stellung in Limmerige – House an, wo er der Zeichenlehrer der beiden Damen Marian Halcombe und Laura Fairlie wird. Walter verliebt sich in Laura, muss aber dann herausfinden, dass diese schon Sir Percival Glyde versprochen ist, woraufhin er mehr oder weniger von Mr. Fairlie, dem Besitzer von Limmerige – House, hinausgeworfen wird. Nicht aber, ohne dem Wissen, dass die „Frau in Weiß“, die er in London getroffen hat, ebenfalls vor langer Zeit Gast in eben diesem Hause war. Laura heiratet Sir Percival und zieht, gemeinsam mit ihrer Halbschwester Marian, auf sein Gut Blackwater Park. Nach ihrer Hochzeitsreise kehrt das Ehepaar Glyde mit einem Grafen aus Italien auf ihr Anwesen zurück. Conte Fosco, so der Name des Italieners, ist mit Mr. Fairlies Schwester verheiratet, die aber aufgrund dieser Heirat aus der Familie verstoßen wurde. Nun tragen sich sehr mysteriöse und eigenartige Ereignisse auf Blackwater Park zu. Nicht zuletzt taucht dort auch die Frau in Weiß, die sich als Anne Catherick zu erkennen gibt und eine enorme Ähnlichkeit mit Laura Fairlie aufweist, dort auf und droht ein Geheimnis um Sir Percival zu lüften, die seine gesamte Existenz aufs Spiel setzen wird. Die scheinbare Eigenart von Wilkie Collins Erzählstil ist die, dass er aus mehreren Perspektiven erzählt. So darf nahezu jeder Charakter seine eigene Sicht der Dinge erzählen, was natürlich ein Mosaik in Überdimension verspricht und seine Bücher und die Erzählungen darin zu etwas sehr Unnachahmlichen und Einzigartigen machen. Auch hier, wie mir auch schon in „Jezebels Tochter“ aufgefallen ist, lässt er eine Geschichte Revue passieren und greift oft schon früher vor, Ereignisse anzudeuten, die dann aber im Gesamtgeschehen erst viel später passieren. Damit hält er aber eine Spannung aufrecht, die einen fast zu zerreißen droht. Aber eben nur fast...! Trotzdem muss sich der Leser etwa zwei Drittel des Buches gedulden, bis die vielen Geheimnisse in dieser sehr vielschichten Geschichte aufgelöst werden. Dafür lässt Collins am Ende aber auch nichts unaufgelöst, auch wenn die Lösungen oft ein wenig konstruiert wirken. Sein wirklich großes Plus, sind seine Charakterbeschreibungen der Personen und scheinbar braucht er auch immer diese Gegenspieler von Gut und Böse. In „Die Frau in Weiß“ sind die herausragendsten Charaktere Marian Halcombe und Conte Fosco. Marian wird schon sehr früh, wirklich eine sehr schillernde Frauengestalt. Sie ist ihrer Zeit in manchen Dingen voraus und hat den Mut gewisse Schritte zu gehen, die man ihr aufgrund des zeitlichen Hintergrunds, gar nicht zutraut. Umso schöner ist es daher, dass sie dadurch sehr unabhängig wirkt. Generell finde ich es sehr schön, wie Collins seine Frauenbilder in Szene setzt, denn nicht nur Marian war wirklich aufs Beste getroffen, sondern auch Mrs. Catherick (Annes Mutter) hatte das spezielle Etwas und das obwohl sie in der Geschichte nur eine Randfigur war. Mit Conte Fosco trifft der Leser auf eine Figur, die er kaum wo in einem Buch finden wird. Nicht weil es diese nicht schon oft gegeben hätte, allerdings traue ich mir zu behaupten, dass sie kaum so detailreich ausgearbeitet worden sind, wie es Collins mit Fosco gelungen ist. Im Grunde weiß man bis zum Schluss nicht so recht, wie man mit ihm dran ist, auch wenn es von Anfang an an seiner Oberfläche kräftig brodelt. Die Erzählung aus seiner Sicht knapp vor Ende des Buches stellte für mich einen kleinen Höhepunkt des Buches dar. Walter Hartright ist im Grunde der Haupterzähler und obwohl er keineswegs unsympathisch war, waren mir seine Erzählstränge oft ein wenig zu philosophisch oder zu trocken. Zu oft hat er sich für mich in irgendwelche Beschreibungen oder Nebensächlichkeiten verrannt, was dem Buch dann doch seine Längen gab. Sehr blass blieb von Anfang bis Ende Laura Fairlie, was im Grunde eigentlich sehr schade war, weil genau sie ab einem gewissen Zeitpunkt der Dreh – und Angelpunkt war, damit die Geschichte überhaupt so weiter verlaufen konnte, wie sie es tat. Zur Handlung selbst kann ich nur sagen, dass Collins wahnsinnig viele Fäden auslegt und sie dann sehr gekonnt miteinander verbindet. Dies aber mit einer Spannung verbunden, sodass sich viele Teile des Buches in einer Geschwindigkeit weglesen lassen, dass man selbst darüber nur Stauen kann. Er verbindet Elemente aus Schauerroman, Briefroman, Mystery, Liebesroman und Krimi in einer sehr besonderen Weise und hat damit geschichtlich gesehen das Genre des „Mystery Novels“ und später dann des Kriminalromans begründet. In meiner Ausgabe stand im Nachwort, dass „Der Monddiamant“ das erste Buch des Genres Kriminalroman war, dass aber „Die Frau in Weiß“ bereits Elemente des Krimis in sich hatte, da Walter Hartright im letzten Drittels des Buches Ermittlungsarbeit leiste, die man in heutigen Krimis als etwas Natürliches ansieht. Wilkie Collins lohnt sich auf alle Fälle. Vor allen Dingen für diejenigen, die zum ersten, gerne in Geschichten versinken, die dem historischen Setting gerecht werden, die zum zweiten, Charakterbeschreibungen von Figuren in einem Buch äußerst wichtig finden und auch nichts dagegen haben, dass diese manches mal so überspitzt sind, dass man über Figuren lachen kann und schließlich die zum dritten, eine Handlungen in Büchern lieben, die sich nicht direkt in ein Genre pressen lassen, aber trotzdem Hand und Fuß haben. Ich persönlich freue mich schon auf weitere Bücher von dem guten Collins.

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  • Erster Kriminalroman der Geschichte

    Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus

    hirselara

    28. January 2015 um 15:50

    Bei diesem Buch kann man ohne Zweifel sagen, es nicht zu kennen gilt schon beinahe als Bildungslücke! Klar es ist alt, es ist vielleicht für den heutigen Leser nicht leicht zu lesen. ABER: Es ist tatsächlich das erste Buch seines Genres gewesen! Die Geburt des Kriminalromans. Und was für einer! Es ist spannend aus einer Vielzahl von verschiedenen Perspektiven geschrieben, und das, erstaunlich modern für die damalige Zeit, auch aus der Sicht einfacher Menschen (nicht adelig etc). Es fehlt tatsächlich nichts: Ein wunderbar düsterer Bösewicht mit einem passend schrecklichen Ende, Wahnsinn, eine geheimnisvolle Vergangenheit, Geheimbünde, die die Fäden zieht und es darf nicht fehlen: Eine zarte Liebesgeschichte krönt das Ganze! Also wer es jetzt nicht lesen möchte....

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  • daumen hoch!

    Die Frau in Weiß: Fischer Klassik Plus

    liyah40

    01. June 2014 um 19:42

    und wieder einmal ein klassiker, der mich fasziniert hat.
    ein viktorianischer schauerroman voller gehemnisse, jungen damen in nöten, mutigen frauen die versuchen besagten gehemnissen auf den grund zu gehen, gefolgt von bösen schlitzohren & einer große erbschaft... und natürlich darf ein  bissl liebe auch nicht fehlen ;)
    absolute leseempfehlung!

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