Will Adams

 3,6 Sterne bei 322 Bewertungen
Autor von Das Gottesgrab, Die Jagd am Nil und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Will Adams, geboren 1963, hat in seinem Leben schon viele Berufe ausgeübt. Er arbeitete als Verkäufer, Maler, Dekorateur, Pförtner und Techniker, bevor er sich als Autor historischer Sachbücher einen Namen machte. Daneben unternahm er Entdeckungsreisen in die verschiedensten Weltgegenden – unter anderm eine Rucksacktour durch Ägypten. Die Kultur und Geschichte dieses Landes ließen ihn nicht mehr los. Sein Thriller «Das Gottesgrab» erschien zeitgleich in mehreren Ländern.

Alle Bücher von Will Adams

Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)

Das Gottesgrab

(202)
Erschienen am 19.05.2009
Cover des Buches Die Jagd am Nil (ISBN: 9783499256813)

Die Jagd am Nil

(60)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Wächter des Labyrinths (ISBN: 9783499249402)

Wächter des Labyrinths

(36)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Die Drachenflotte (ISBN: 9783499258510)

Die Drachenflotte

(22)
Erschienen am 02.07.2012
Cover des Buches Die Jagd am Nil (ISBN: 9783899643558)

Die Jagd am Nil

(0)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches The Alexander Cipher (ISBN: 9780446404709)

The Alexander Cipher

(2)
Erschienen am 23.02.2010

Neue Rezensionen zu Will Adams

Cover des Buches Die Jagd am Nil (ISBN: 9783499256813)
TanteGhosts avatar

Rezension zu "Die Jagd am Nil" von Will Adams

TanteGhost
Wer jagd denn nun was oder wen?

Kriechling rund um eine archäologische Entdeckung.






Inhalt: Daniel Knox wird auf eine Grabung aufmerksam, welche er dann auch besucht, jedoch auf ein hochgradig seltsames Verhalten des Grabungleiters stößt. Der Leiter ist wirklich fanatisch religiös und lässt auch den Menschen von der Grabungsaufsicht nicht genauer nachschauen.  – Anschließend werden Knox und sein Freund in einen Anschlag verwickelt, der Knox als angeblicher Mörder in Schwierigkeiten bringt. Er muss vor der Polizei fliehen, erhält jedoch Unterstützung durch Freunde.


Fast nebenbei entschlüsseln sie den seltsamen Fund und stoßen dabei auf Hinweise auf den Auszug der Israeliten aus Ägypten. – Einige Fanatiker wollen die Entschlüsselung des Geheimnisses mit allen Mitteln verhinder und so geraten auch die Helfer von Knox in Lebensgefahr.






Mein Leseerlebnis: Titelseite und Klappentext haben mich gleich erst einmal auf eine komplett falsche Fährte gelockt. - Ich habe etwas ganz anderes bekommen, als ich es erwartet habe.


Alles startet auf einem Basar, wo Daniel Knox eine Schale entdeckt, die sich als Deckel eines Gefäßes herausstellt und dann aber dem Käufer überlassen wird. Trotzdem dachte ich jetzt, dass es um eine Ausgrabung geht, um Funde, die eine Kontroverse auslösen oder ähnliches und dann wird das eine Art Kriechling zwischen ägyptischen Behören, Daniel Knox und einem wirklich sehr gläubigen Ausgrabungsleiter.


Bei den ersten Beschreibungen, die Daniel Knox angehen, der wohl hier so etwas wie der Protagonist ist, wird klar, dass ich hier irgendeinen Teil einer Reihe erwischt habe, der aber definitiv nicht der erste ist. Knox hat in diesem Land schon einige Verwicklungen hinter sich, die ihm wohl einen Ruf bescheren.


Als dann das erste Mal dieser Peterson auftaucht und eine Mischung aus Ausgrabungsleiter, Studentenpapi und sehr fanatischer Christ ist, dachte ich wirklich, dass das ganze Übel von diesem Typen ausgeht. – Wie kann denn ein so überzeugter Christ in Ägypten Ausgrabungen machen dürfen und hoffen, etwas zum Wohle seiner Kirche zutage fördern zu können.


Daniel Knox gerät, wenn ich das richtig gedeutet habe, irgendwie zwischen die Fronten und dadurch in einigen Schlamassel. Er wird bedroht, baut einen Unfall mit dem Auto, tötet dabei einen Freund und wird dann augenscheinlich als sein Mörder angeklagt. – Er flieht, bringt sich dabei in noch größere Schwierigkeiten und wird dann noch von diesem sehr radikalen christlichen Archäologen verfolgt. – Es entsteht ein unglaubliches Durcheinander aus Verfolgungen, Mordversuchen und persönlichen Überzeugungen. Die ganze Zeit ist mir nur immer klar gewesen, dass Ägypten und seine Behörden ein unglaublich korruptes Konstrukt sind. Die wirklichen Bösewichte lassen sie laufen und die, die eigentlich nur gutes bewirken wollen, werden angeklagt und sollen hinter Gefängnismauern verschwinden.






Fazit: Ich habe hier etwas ganz anderes bekommen, als ich es erhofft habe. Ich habe auf spannende Ausgrabungen und großartige Entdeckungen gehofft und habe hier nichts weiter als einen Kleinkrieg zwischen verschiedenen Interessensgruppen bekommen.


Es waren hier eine ganze Menge Namen, die mir um die Ohren geflogen sind. Hinzu kam noch, dass diese zum Teil alles andere als einfach verständlich waren. – Ich hatte kaum eine Chance hier alles wirklich verfolgen zu können, weil ich stellenweise die Personen und ihren Anteil an der Story nicht auseinanderhalten konnte.


Leider hatte ich kein Kopfkino. – Besonders bei den dramatischen Szenen war das wirklich ziemlich ärgerlich, weil mit so einem Kopfkino vielleicht alles noch besser verständlich gewesen wäre.


Schriftbild und Seitenaufteilung waren sehr augenfreundlich, was mir das Lesen enorm erleichtert hat. Lediglich der linke, der innere, Rand hätte gern etwas breiter und großzügiger sein können.






Ich habe keine Ahnung, wem ich das Buch empfehlen soll und wem nicht. Fakt ist, dass es nicht der Stoff war, den ich erwartet habe, was mich am Ende dann doch ziemlich enttäuscht hat. Die großartige archäologische Entdeckung geht in dem ganzen Durcheinander leider komplett unter.

Cover des Buches Die Drachenflotte (ISBN: 9783499258510)
TanteGhosts avatar

Rezension zu "Die Drachenflotte" von Will Adams

TanteGhost
Ich hätte mir mehr erwartet

Leider hat das Cover mehr versprochen, als ich am Ende bekommen habe.


Inhalt: Daniel Knox bricht sein Aufenthalt bei einem laufenden Projekt ab, um nach Madagaskar zu reisen, wo ein Mann und seine Tochter vermisst werden. Er kennt die beiden und will helfen, weil auch er hofft, sie noch lebend wiederzufinden.

Zeitgleich bricht in London eine bekannte Fernsehmoderatorin in ihre Heimat Madagaskar auf. Auch sie ist wegen den verschwundenen Personen dort hin unterwegs, denn es sind Vater und Schwester.

In Madagaskar weiß sie zunächst nicht, wo sie genau das Suchen beginnen soll, lässt sich aber bereitwillig von Daniel Knox helfen. Bis die Lösegeldforderung eintrifft und neue Hoffnung aufkeimt, dass die beiden noch leben könnten. Zwar muss sie einen unmöglichen Kreditvertrag unterschreiben, um an das Geld zu kommen, aber in dem Moment ist ihr einfach alles recht.

Daniel Knox gibt sich der jungen Frau zunächst nicht als das zu erkennen, was er wirklich ist. Doch nachdem er außgerechnet hier in Madagaskar das gefunden hat, was er woanders vermutet hat, muss er sich ihr offenbaren, was zu einem persönlichen Drama führt. 

Außerdem findet Daniel Knox seinen Sohn, von dem er nichts wusste und den er doch sofort ins Herz schließt.


Fazit: Ein Taschenbuch, welches schon 2012 erschienen ist und dem entsprechend schon vergilbtes Papier hatte. Ich selber habe es seinerzeit gebraucht erworben, weil ich total von damals überzeugt war. Nur mit dem Lesen hat es dann eben gedauert.

Das Cover hat mich aber total angemacht. Dieser Skorpion, der über das Papier mit den Schriftzeichen krabbelt, hat mich total neugierig gemacht. Und dann sind Titel, Autor und Skorpion noch etwas erhaben. Das fasst sich total toll an und gibt diesem einfachen Taschenbuch etwas sehr edles und Besonderes.


Die Handlung startet erst einmal mit einem Prolog, der menschlich dramatisch ist, mich aber noch nicht wirklich gefesselt hat. – Da sinkt ein Schiff, was zu Zeiten von Holzschiffen durchaus öfter vorgekommen ist. Einzig eine Frau mit Kind wird irgendwie in den Vordergrund gestellt. Ich dachte in dem Moment, dass diese Person wohl im Laufe der Handlung noch eine besondere Rolle bekommen sollte.

Dann startet die Handlung und die besteht erst einmal aus unzusammenhängenden Handlungssträngen. Ich habe das gelesen, wurde aber noch nicht wirklich gefesselt. Auch so blieb der erhoffte archäologische Teil erst einmal aus. Man war zwar auf der such nach einem gesunkenen chinesischen Schiff, aber ein Fund lies auf sich warten.

Dann tauchte eine Frau auf, hinter der scheinbar mehr steckte. Eine geborene Madagassin, die aber in England lebt und arbeitet. Die macht sich auf den Weg in ihre Heimat, weil Vater und Schwester verschwunden sind. – Hier kommen dann endlich zwei Stränge zusammen und die Handlung nimmt Fahrt auf, wechselt aber ihren Charakter. Aus der Suche nach dem Schiff wird jetzt eine Mischung aus Familiendrama und zärtlicher Liebe mit Hindernissen.

Ich konnte die Protagonistin zu einem großen Teil verstehen, dass sie wissen wollte, was aus ihrer verbliebenen Familie geworden ist, wo sie geblieben sind, aber ich konnte nicht verstehen, wie sie sich so vertrauensvoll in die Hände eines ihr unbekannten Mannes begibt, nur weil er an ihrem Elternhaus aufschlägt. Das hat mich ziemlich irritiert, war aber für die Handlung nötig.

Alles in allem war ich aber im Gesamten enttäuscht, denn am Ende ging es mehr um die menschliche Komponenten, als um das versunkene Schatzschiff. Interessante archäologische Entdeckungen bleiben irgendwie aus und ich habe das gesamte Buch zwar gelesen, konnte mich aber nicht zu einhundert Prozent darauf einlassen und bin am Ende auch dem entsprechend wenig begeistert.


Gerade im Prolog bin ich über die chinesischen Namen gestolpert, was mich schon ziemlich geärgert hat, und ich war stellenweise kurz davor, das Buch dann abzubrechen. Das habe ich dann zwar am Ende doch nicht getan, aber ich habe es auch nur noch gelesen, um es eben gelesen zuhaben.

Wie schon einmal erwähnt, habe ich das Buch gebraucht erworben. Dadurch war es leider sehr abgegriffen, hatte hässliche Leserillen im Buchrücken, lies sich aber sehr gut handeln dadurch. Ich konnte es bei einer Leseunterbrechung auch einfach mal aufs Gesicht legen, was ansonsten ein absolutes No-Go gewesen wäre.

Die Landschaftsbeschreibungen waren wunderbar. Ich hatte wirklich herrliche Landschaftsbilder vor meinem geistigen Auge und habe nach der Lektüre dieses Buches nicht übel Lust, einmal nach Madagaskar zu reisen. – Vielleicht passiert das auch irgendwann noch einmal.

Leider bin ich hier auf etwas hereingefallen, was meinen inneren Monk ziemlich in Aufruhr versetzt hat. Und zwar wusste ich nicht wirklich, dass es sich hier um den Teil einer Reihe handelt. Und ich habe sozusagen den vierten Band zuerst gelesen. Zwar habe ich verstanden, um was es ging, aber hin und wieder gab es Anspielungen auf vergangene Ereignisse, die sicher in einem der vorherigen Bücher erzählt worden sind. Ich würde das jetzt nicht als hinderlich bezeichnen, aber mich hat es ungemein geärgert. Reihen sind doch dazu da, dass man sie der Reihe nach liest.


Vorsicht! Es handelt sich hier um den vierten Band einer Reihe, wo an andere Bücher inzwischen sehr schwer heranzukommen ist, einfach weil sie schon so alt sind.

Herrliche Landschaftsbeschreibungen machen Reiselust, aber von der Handlung her ist nicht wirklich archäologisch. Der Part kommt einfach zu kurz.

Cover des Buches Wächter des Labyrinths (ISBN: 9783499249402)
M

Rezension zu "Wächter des Labyrinths" von Will Adams

Miriam_Anna
Wächter des Labyrinths

Ich habe das erste Buch wirklich genossen, das Zweite deshalb auch gleich gekauft und das dritte Buch eigentlich nur mehr weil ich die Reihe fertiglesen wollte.
Leider war dieses Buch nicht mehr mein Fall. Der Autor setzt zu viel auf Gewalt als auf die natürliche Entwicklung der Geschichte.
Schade. Das nächste Buch werde ich definitiv nicht mehr lesen!

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