Hölle

von Will Elliott 
3,7 Sterne bei80 Bewertungen
Hölle
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Krimifee86s avatar

Mir hat das Buch überraschenderweise gut gefallen, auch wenn es nicht die große schriftstellerische Glanzleistung war.

Zwischen.den.Zeilens avatar

Sehr seltsame Story, die dennoch sprachlich gut umgesetzt wurde. Ok., ab und an fehlt es an Spannung, aber in Summe bekommt man eine unterha...

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Inhaltsangabe zu "Hölle"

Jamies schwärzester Albtraum beginnt, als er eines Nachts beinahe einen Clown überfährt. Von nun an wird er von einer Horde Clowns verfolgt, eiskalten Killern aus einer anderen Welt. Sie entführen Jamie in den Pilo-Zirkus, ein Höllenreich jenseits unserer Wirklichkeit, und unterziehen ihn wahnwitzigen Prüfungen. Dadurch soll er wie sie zum Killer werden und damit zum Diener einer uralten Macht, die nur ein Ziel kennt: die Menschheit vollständig auszulöschen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492267090
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:13.11.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2008 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 2 Jahren
    Manege frei

    Die Hölle ist ein Zirkus? Mit allen Klischees? Ein Clown-Phobiker-Abschrecker? Aliens und Dämonen? Krasse Idee!

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mir hat das Buch überraschenderweise gut gefallen, auch wenn es nicht die große schriftstellerische Glanzleistung war.
    Jamie in der Zirkus-Hölle

    Klappentext: Als Jamie eines Nachts einen Clown überfährt, der urplötzlich vor seiner Motorhaube auftaucht, ist ab sofort nichts mehr, wie es war. Jamie erhält unheimliche Drohungen, und eine Horde mordgieriger Geschöpfe in Clownskostümen macht Jagd auf ihn. Die Clowns entführen Jamie in den Pilo-Zirkus, eine bizarre, jenseitige Welt, beherrscht von unheimlichen Akrobaten, Zwergen, Freaks und Wahrsagern. Ein geheimnisvolles Pulver erfüllt jeden Wunsch, und auch Jamie verfällt ihm. Doch wer es einnimmt, wird zum eiskalten Killer. Wenn Jamie dieser Hölle entkommen will, muss er nicht nur den Zirkus zerstören, sondern auch seinen größten Feind besiegen – die eigene dunkle Seite …

    Cover: Mir gefällt das Cover mittel-prächtig. Theoretisch mag ich es, wenn das Cover auch abbildet, was im Buch vorkommt. Aber irgendwie habe ich mir die Clowns aus dem Pilo-Zirkus ganz anders vorgestellt und deshalb passt es wiederum für mich nicht so richtig. Gut finde ich, dass das Cover in wenigen Farben gehalten wurde und dass es schon sehr unheimlich aussieht, denn das passt.

    Schreibstil: Das Buch war sehr gut und einfach zu lesen und sehr logisch aufgebaut.
    Von den Charakteren muss ich sagen, dass diese gut und mehr oder weniger glaubwürdig dargestellt waren. Genervt haben mich die beiden Clown-Brüder. Ich glaube, das sollte lustig sein, aber das war es in meinen Augen einfach mal gar nicht. Wen ich sehr gerne mochte, war der Clown Winston, den ich mir in einer größeren Rolle hätte vorstellen können.
    Kritikpunkt: Der Autor wollte ein verrücktes Buch schreiben (so scheint es). Jedoch war das Buch nicht verrückt genug. Gleichzeitig war es zu unrealistisch, um glaubhaft zu sein. Der Autor hätte sich statt für den Mittelweg für eine von beiden Varianten entscheiden sollen: Realistisch oder total verrückt.

    Die Story: In dem Buch geht es um Jamie, der von Clowns in einen sonderbaren Zirkus entführt wird, wo er ebenfalls als Clown arbeiten soll. Dabei soll ihn die Clown-Schminke unterstützen, die ihn mehr oder weniger unangreifbar und zudem äußerst aggressiv macht. Es beginnt ein Kampf zwischen dem nicht-geschminkten Jamie (dem Guten) und dem geschminkten Jamie (dem Bösen). Gleichzeitig entsteht im Zirkus aber auch eine Revolution, denn viele Menschen wollen nicht mehr in dem Zirkus arbeiten, sondern ihre Freiheit zurückerlangen. Der gute Jamie schließt sich der Revolution an und sieht sich plötzlich den Mächten des Zirkus sowie auch seinem bösen Ebenbild gegenüber.
    Klingt verwirrend und komisch? Ist es auch. Nichtsdestotrotz kann ich nicht verhehlen, dass mir das Lesen Spaß gemacht hat und ich gerne wissen wollte, wie es mit Jamie (dem Guten natürlich!) weitergehen wird.

    Fazit: Wie der Klappentext es schon andeutet, kann man das Buch auch vor einem sehr philosophischen Hintergrund lesen, bei dem es um den Kampf zwischen Gut und Böse geht. Wenn man das macht, ist es gar nicht mal so schlecht! Im Gegenteil, es ist äußerst spannend zu beobachten, wie Jamie gegen sich selber kämpft. Wer das Buch hingegen als Thriller und / oder Horrorroman lesen möchte, ist hier an der verkehrten Stelle. Das Buch mag in Teilen ein wenig gruselig sein, aber dabei ist es auch einfach völlig unrealistisch, sodass man das, was so passiert, nicht immer ernst nehmen kann. Von mir gibt es drei Punkte.

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    OlafBlumbergs avatar
    OlafBlumbergvor 5 Jahren
    Wenn die Hölle lauwarm ist

    Ich gehe in die Stadtbibliothek und sehe da "Hölle" stehen, ein Buch voll gruseliger Clowns und surrealer Welten. Klang und klingt nach einem interessanten Setting, leider ist dieses Buch in meinen Augen Humbug.

    Zur Geschichte über Jamie, dessen doch recht spießiges Alltagsleben durch den Eintritt in den Horrorzirkus aufgemischt wird, mag ich nicht viel sagen. Er ist der geborene Langweiler und Feigling, aber auch kein Unsympath.

    Dieser wird von Gonko und seinen Komparsen mehr oder weniger entführt. Aber mal ganz ehrlich. Wo ist dieses Buch bitte Horror?
    Gonko und seine Truppe stellen sich als erstaunlich freundlich heraus, greifen Jamie, später JJ, immer unter die Arme, lassen ihm alles durchgehen und bringen nicht einen Menschen um.
    Gonko deutet zwar an, beim Aufstieg eines "erfolglosen österreichischen Malers" geholfen zu haben, das ist allerdings auch so ziemlich das Einzige, was seine Boshaftigkeit begründet.

    Das ganze Buch langweilt eher mit den Streitigkeiten der Zirkusleute untereinander, denn wirklichem Horror. Der kommt nirgendswo auf.
    Wie auch, wenn z.B. JJ, das ach so böse Clowns-Pendant von Jamie, jedes Mal anfängt zu heulen und die Flucht ergreift, wenn irgendwo die Hütte brennt?! Oder von Artisten vermöbelt wird. Oder, oder, oder...

    Selbst ein interessanter Konflikt (Jamie vs. JJ, gut gegen böse, Nachgeben oder nicht?) wird uninteressant, weil Jamie  seine Hände stets in Unschuld waschen kann (Die böse Schminke ist ja Schuld!)
    Mir ist schleierhaft, wie man so viele gruselige Potentiale, der Materiemanipulator, die bösen Oberbosse, die leere Dimension etc., ungenutzt lassen kann und stattdessen Zirkusalltag beschreibt, bis hin zur Sexszene mit einem Farn, welche mich ehrlich gesagt nicht belustigt, sondern nur verwundert hat.

    Dieses Buch ist weder Fisch, noch Fleisch, kein Horror, nicht wirklich witzig und skuril nur sehr selten. Viel verschenktes Potential....Schade...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    Jamie wird von einem Haufen Clowns in eine Art Parallelwelt entführt. Dort verwandelt er sich, mit dem auftragen der Schminke in den fiesen Clown JJ und bereitet seinem eigentlichen Körper Jamie und dem ganzen Zirkus die Hölle. Jamie will alles versuchen, aus dieser Hölle zu verschwinden und trifft auf eine Gruppe trifft, denen es genauso geht.

    Die Geschichte ist absolut spannend und fesselt einen, die Faszination des gruseligen, immer-lächelnden Clowns wird auf eine schaurige, aber humorvolle Art und Weise umgesetzt.
    Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch, und in einen Zirkus, werd ich wohl in nächster Zeit keinen Fuß setzten!

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    Kaempferherzs avatar
    Kaempferherzvor 6 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    HÖLLE - Will Elliott

    Cover:

    Das Cover besteht schlicht und einfach aus dem Titel Hölle ,welcher feurig rot gestaltet wurde und sich auf dem Buch abhebt, so dass man die Schrift mit den Fingern entlang gehen kann. Das alles findet sich auf einem ganz einfachen schwarzen Hintergrund wieder. Meiner Meinung nach ist das eine gute Coverwahl um die Hölle darzustellen: das brodelnde Feuer im Dunkeln. Somit passt es auch prima zum Inhalt des Buches, den das kann nichts anderes als die Hölle sein, wo Jamie landet.

    Inhalt:
    Jamie, der Protagonist, ahnt nicht, dass die Begegnung mit dem Clown, den er beinahe überfahren hätte, sein ganzes Leben verändern wird. Er kann von Glück reden, dass es sich nur verändert, denn hätte er es nicht geschafft, den Clownboss zum Lachen zu bringen, so hätte er sterben müssen. Und so kommt es, dass sich Jamie in einem Leichenbeutel im Pilo-Zirkus wiederfindet, welcher jedoch in einer ganz anderen Welt, im Höllenreich, existiert. Doch als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, machen sie Jamie selber zum Clown und spalten somit seine Persönlichkeit in Jamie und JJ. Und so passiert es, dass Jamie nicht nur in einen Krieg zwischen Akrobaten und Clowns gerät, sondern auch in einen Krieg zwischen ihm und JJ, denn JJ sorgt für ein ziemlich großes Blutvergießen auf dem Rummel, auf dem Menschen ihrer Seele beraubt werden. Da kommt es Jamie ganz gelegen, dass sich einige zu Freiheitskämpfern zusammen geschlossen haben, um diesem Zirkus ein Ende zu setzen. Der Zirkus wird zerstört, Jamie entkommt der Hölle. Doch in seinem Inneren weiß er: Die Show muss weiter gehen.

    Meinung :

    Nach dem eher irgendwie langweiligen und absurden Einstieg, hat mich dieses Buch doch sehr positiv überrascht. Das Einbringen von Humor und Fantasy in einen Thriller macht dieses Buch für mich lesenswert und sorgt für eine durchgehende Spannung im ganzen Buch. Der Schreibstil von Will Elliot ermöglicht ein düsteres Empfinden der ganzen Situationen, die im Rummel stattfinden. Auch die Charaktere haben mich positiv überrascht.Ich habe noch nie so unterschiedliche und doch gut durchdachte Charaktere wie hier erlebt. So gibt es den Protagonisten Jamie, der einen gewissen schwarzen Humor besitzt und JJ, der zum einen weinerlich und ängstlich ist, zum anderen jedoch einen verrückten Humor hat, welcher auch das Töten anderer beinhaltet. Dann gibt es noch Goshy, den geschädigten Clown, der immerzu schrille Geräushe von sich gibt und sich in eine Pflanze verliebt hat, sowie sein Bruder Doopy, der ziemlich weinerlich ist, jedoch auch sehr gewalttätig werden kann, wenn jemand seinem Bruder etwas Böses antut, für welchen er eine gewisse Mutterrolle übernimmt. Gonko der Boss benimmt sich auch wie einer, jedoch hat er mehr oder weniger nur eine große Klappe und sobald es ernst wird, verlässt er sich auf den Inhalt seiner Hosentaschen. Zwei weitere nennenswerte Charaktere sind Winston und Fishboy. Winston und Fishboy sind beide Freiheitskämpfer, und Winston sorgt letzendlich für die Befreiung von Jamie. Das Besondere an ihm ist, dass er keine Clown-Gestalt hat, denn er benutzt andere Schminke als die Clowns. Anfangs ist es schwer seine Absichten zu erkennen, da er sich in manchen Augenblicken wie ein Arsch zeigt, in den anderen wiederum wie der engste Freund. Eins ist klar, er handelt uneigennützig, denn er will dem Seelenraub ein Ende setzen. Fishboy ist der freundlichste im ganzen Zirkus und gehört zur Monstershow. Er ist ein Mensch mit einem Fischkopf, der jedoch von allen irgendwie gemocht wird, denn so wie keiner ihm Vorurteile gegenüber hegt, hegt auch er keine gegenüber anderen. Was mir in dem Buch fehlt, ist die Information, wie die anderen in den Zirkus gelangt sind, beziehungsweise bei Goshy und Doopy, was für Menschen sie sind.

    Humor: ♥♥♥♥♥
    Handlung : ♥♥♥♥
    Cover : ♥♥♥♥
    Schreibstil: ♥♥♥♥
    Charaktere:♥♥♥♥♥
    Originalität: ♥♥♥♥♥

    Fazit :
    Ein sehr interessantes und lesesenswertes Buch, das dem eigentlichen Genre, dem Thriller, eine etwas andere Richtung gibt.

    Kommentare: 1
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    katerusmaximuss avatar
    katerusmaximusvor 6 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    Eins der wenigen Bücher das mich von Anfang bis Ende nicht mehr losgelassen hat. Skurril, schrill, erschreckend, erheiternd bis das Lachen im Hals stecken bleibt.
    Man muss sich definitv auf die Geschichte einlassen, seine eigene natürliche Logik nach der ersten Seite ablegen und geniessen. Der Autor liebt offensichtlich abstruse Umgebungen und die "verkehrte" Welt. Ich liebe diesen schrägen teilweise brutalen Thriller.
    Traut euch, es lohnt sich. Aber nichts für Blümchen-Leser! ;)

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    diepersephonevor 8 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    Abgefahrende, sehr einfallsreiche Geschichte mit herrlich skurilen Gestalten! Für meinen Geschmack etwas zu absurt, dennoch war es spannend und ich habe mich gerne bis zum Ende unterhalten lassen! Ein abgefahrenes Lesevergnügen!

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    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 8 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    boa! wie geil ist das denn..!! ich mag weder zirkus noch clowns.. im gegenteil!
    diese geschichte hier ist aber so was von genial..!
    lauter bescheuerte clowns - bzw. brutale clowns, clevere clowns.. himmel, nur noch clowns.. der eine wird ziemlich beschränkt beschrieben - und man sieht in wirklich vor sich, wie er da so rumstottert und so..
    auch die geschichte ist sehr spannend und flüssig erzählt und ich geb es zu: die clowns taten mir leid.. nur ein bisschen.. nur ein kleines bisschen..

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    Butterfly14s avatar
    Butterfly14vor 8 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    Hölle- viele fürchten sich vor Clowns...dieses Mal ist es sogar begründet...
    Inhalt:
    Jamie führt ein relativ normales Leben, bis er eines Abends fast einen Clown überfährt. Danach ist er nicht mehr der, der er vorher war. Es tauchen bei ihm zu hause Clowns auf und stellen alles auf den Kopf. Sie verschleppen ihn in einen Zirkus der jenseits aller Vorstellungskraft entspricht. Ein brutaler Kampf beginnt ums Überleben und Jamie hat dabei den größten Feind vor sich: sich selbst.
    Bewertung:
    Der Klappentext gefiel total super und deshalb wurde es gelesen. Jedoch ist zu sagen, dass es nicht sonderlich gelungen war.
    Es war zu viel drum herum, anstatt auf den Punkt zu kommen, wie man so schön sagt.
    Die Werbung um dieses Buch war weitaus interessanter als das Werk selbst!

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    JEDs avatar
    JEDvor 8 Jahren
    Rezension zu "Hölle" von Will Elliott

    Erster Satz:

    Jamie hielt mit quietschenden Reifen.

    Kurzinhalt:

    Jamie überfährt eines Nachts fast einen Clown. Und das soll nicht der letzte Clown bleiben, dem er begegnet, denn er wird fortan regelrecht von ihnen verfolgt. Sie wollen, dass Jamie selbst ein Clown wird und entführen ihn schließlich in den Zirkus der Brüder Pilo.

    Das dies kein "normaler" Zirkus ist, wird Jamie schnell klar. Nicht nur, dass der Zirkus sich offenbar nicht mehr auf der Erde befindet, alle Artisten sind auch mehr als seltsam, ganz zu schweigen vom Publikum, was diesen Zirkus besucht.

    Und auch Jamie verändert sich, sobald er die Clownschminke aufträgt und wird zu JJ., der Spaß an Gewalt und Tod hat.

    Meine Meinung:

    Viele Menschen haben ja eher gestörte Beziehungen zu Clowns. Und spätestens wenn man dieses Buch gelesen hat, dürfte sich dieses Gefühl manifestieren.

    Ich habe lange nicht mehr ein solch "anderes" Buch mit solch schrägen Charakteren gelesen, die auf ihre Art seltsam, schwer zu durchschauen, dadurch unberechenbar und auch auf subtile Art gruselig erscheinen.

    Aber das macht Clowns wohl aus: Sie dürfen alles tun. Aber ist auch alles lustig? Elliott scheint jedenfalls Spaß am Schreiben von Gewalt- und Zerstörungsorgien gehabt zu haben.

    Gleichzeitig gelingt es dem Schriftsteller in seinem Debütroman auch, einen gewissen Humor in diese skurillen Protagonisten zu bringen, sei es, dass sie statt zu reden, wie Teekessel pfeifen oder sich in Farnpflanzen verlieben.

    Ich habe das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen können.

    Fazit:

    Wer schräge Bücher mag oder einfach mal "etwas anderes" lesen möchte, könnte hier fündig werden.

    Auch wenn sich anfänglich die Frage stellt, warum es in der deutschen Übersetzung "Hölle" heißt (engl.: The Pilo family circus).

    Mich hat das Buch im Nachhinein ziemlich bewegt, auch als ich es schon lange aus der Hand gelegt hat, konfrontiert es uns doch mit der "bösen" menschlichen Seite, die wohl jeder irgendwo in uns trägt und die offenbar jederzeit ausbrechen könnte, wenn sich nur "die richtige Umgebung" bietet.

    PS.: Es gibt auch ein tolles Hörbuch dazu, gelesen von Oliver Rohrbeck (3 Fragezeichen). Da zeigt sich "Justus Jonas" auch mal von einer ganz anderen Seite!

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