Will Elliott Intrusion

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Inhaltsangabe zu „Intrusion“ von Will Elliott

Für alle Fans des Blockbusters »Inception« ist dieser Roman das perfekte Kinoerlebnis im Kopf: Aden erwacht unbekleidet in einem fremden Haus. Er erinnert sich nicht, wie er hierhergekommen ist, er weiß nur, dass er sich umbringen wollte. Doch dieses Haus ist ein Ort wie kein anderer – es ist die Welt Nightfall, die von bizarren Gestalten bevölkert ist und in der die Realität keine Bedeutung mehr hat. Bald sieht Aden Dinge und hört Namen, die ihm bekannt vorkommen. Ist dies die Wirklichkeit oder eine künstlich erschaffene Welt? Welche Rolle nimmt er selbst in dem gefährlichen Spiel verschiedener Realitäten ein? Und wie oft muss er sterben, um aus diesem Albtraum zu erwachen?

Eher Fantasy als Thriller, verwirrend, oft sinnlos erscheinend und nur ganz wenig spannend..

— The_Mentalist

Viel zu verwirrende Handlung, "schlecht" dargestellte Figuren, die leider zu keinem Zeitpunkt mein Interesse wecken konnten. Für mich war es eine einzige Qual.

— Zwischen.den.Zeilen

Inception fand ich toll, das BUch hört sich interessant an.

— Arthanis

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    Intrusion

    Graf Zahl

    17. March 2015 um 21:50

    Der australische Schriftsteller Will Elliott betrat mit dem Roman „The Pilo Family Circus“ 2006 die Bühne und gewann mit diesem gleich mehrere australische Genre-Awards. 2008 erschien die deutsche Übersetzung des Romans unter dem Titel „Hölle“ bei Piper. „Intrusion“, Originaltitel „Nightfall“, ist der Nachfolgeroman und es hat recht lange gedauert, bis dieses Buch 2012 das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Die deutsche Fassung kam meines Wissens sogar vor der australischen heraus. Im Interview mit Fantasyguide.de meinte Elliott bei der Promotour zu „Hölle“ schon: „Das Problem ist, dass ich mich wohl etwas zu weit von „Hölle“ fortbewegt habe – was bei einem Nachfolger für einen Debütroman nicht sonderlich wünschenswert ist. „Nightfall“wird eines Tages seinen Weg in den Druck machen, aber wohl nicht als nächster Roman.“ Er sollte also recht behalten. Zu Beginn des Buches wacht Aden Keenan in einer Badewanne auf. Seine letzte Erinnerung an die Gegenwart des 21. Jahrhunderts ist, dass er sich umgebracht hat. Sonst hat er nicht sehr viele Erinnerungen an sein altes Leben. Nun findet er sich in einer Art Fantasy-Welt wieder, deren Bewohner ihm zwar merkwürdig bekannt vorkommen, doch trotzdem kann er sich vorerst noch keinen Reim darauf machen, wo er sich befindet. Komisch findet er nur, dass sein Großvater, dessen Abbild er des öfteren findet, als Gott und Schöpfer („Weltenmacher“) dieser Welt verehrt wird. Der Name dieser Welt ist „Nightfall“. Allerlei skurrile Figuren bevölkern diesen Ort. Zum Bespiel ein netter Folterknecht, der täglich ein- und dasselbe Opfer foltert, das auch noch freiwillig zu ihm kommt; oder der weltliche Herrscher, der Herzog, mit seiner Entourage, der sich für einen großen Poeten hält; Slythe, genannt der Meuchelmörder, der wie einige andere Figuren aus einem Gemälde einer Frau namens Muse ins Leben trat. Nur hat Nightfall ein großes Problem, die Welt verschwindet. Eine Barriere, die einst weit entfernt war und die Welt eingrenzt (dahinter ist das Nichts, „das Vergessen“) rückt immer näher zu dem Hauptort vor. Die Entscheidungsträger fragen sich, ob Aden die Welt vor dem Vergessen retten kann. Aden steigt nun nach und nach dahinter, dass er sich in einem Phantasiegebilde seines Großvaters befindet, der ihm einst das Manuskript eines Fantasy-Romans zu lesen gab. Nur: der Großvater lebt mittlerweile in einem Pflegeheim und leidet an Demenz. Intrusion bezeichnet in der Psychologie das Wiedererinnern und Wiedererleben von psychotraumatischen Erlebnissen. Gleichzeitig bedeutet es wörtlich soviel wie Eindringen (in eine fremde Welt). An sich ist der Titel der Übersetzung also gut gewählt, wie man bei der Lektüre des Buches merken wird. Aber den Versuch des Klappentextes ein Beziehung zu dem Film „Inception“ herzustellen, halte ich für sehr weit hergeholt. Das Buch ist ebenso Welten davon entfernt ein Thriller zu sein, wie der Verlag mit seinem Untertitel glauben machen will. Mich hat er während des Lesens ein wenig an „Alice im Wunderland“ erinnert. Der Protagonist kommt in eine ihm fremde Welt voller sonderlicher Gestalten, die dem Untergang geweiht ist und versucht sie am Ende sogar zu retten. Gleichzeitig habe ich den ganzen Roman als Metapher für das Altern im Allgemeinen und Demenz im Speziellen verstanden. Denn das kleiner werden der Welt ist ja nichts anderes als das fortschreitende Vergessen des Weltenmachers im Pflegeheim. Außerdem versucht der Roman, besonders in der vollkommen überzogenen Darstellung des Herzogs auch noch komisch zu sein. Dazu wird auch noch ein Konflikt zwischen weltlicher und kirchlicher Macht dargestellt. Und das ist das Problem. Will Elliott will zu viel auf einmal und kann sich am Ende nicht entscheiden, worauf er den Hauptfokus legen möchte. Auf die Beschreibung der Welt oder auf die metaphorische Ebene, auf Witz oder auf Ernst. Dadurch verliert das Buch, das einige sehr gute Ansätze hat, enorm an Qualität. Kein Zweifel, in Elliott schlummert einiges an schriftstellerischen Talent, aber er muss versuchen es irgendwie zu kanalisieren. „Intrusion“ wirkt für mich, wie das hilflose Unterfangen Stoffe für mehrere Bücher auf 300 Seiten pressen zu wollen Fazit: Fantasy-Roman, der versucht eine Fülle von Ideen zu bündeln. Leider gelingt das nicht vollständig und dadurch bleibt das schale Gefühl zurück, dass einiges verschenkt wurde. Trotzdem sollten Fantasy-Liebhaber dem Buch eine Chance geben, alleine schon um das Potential des Autors auszuloten. Thriller-Freunde sollten trotz des Untertitels jedoch die Finger davon lassen.

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