Will Ferguson Glück®

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Inhaltsangabe zu „Glück®“ von Will Ferguson

Warum sind plötzlich eine Menge Leute hinter dem kleinen Verlagslektor Edwin de Valu her? Nur weil er ein Lebenshilfebuch von einem gewissen Tupak Soiree veröffentlicht hat? Ja, denn dieses Buch ist der GAU für alle Alkohol- und Zigarettenkonzerne, für alle Dealer und Gurus: Es funktioniert tatsächlich! Jeder, der es gelesen hat, wird reich, schön und zufrieden, kurz: Glücklich ...

Eine Definition von Glück.... satirische Philosophie..... lesenswert !!

— thursdaynext

Stöbern in Fantasy

Der Wortschatz

Sehr gutes Buch

Bucheule787

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Sehr schönes Buch! Mal etwas komplett anderes! Freu mich schon auf den nächsten Teil!

Simba99

Die Verzauberung der Schatten

Typischer Mittelband einer Trilogie, aber dennoch absolut gelungen. Konnte das Buch kaum weglegen. Freue mich auf das Finale.

sechmet

Iceland Tales 2: Retterin des verborgenen Volkes

Es ging fast nahtlos von Band 1 in Band 2 über. Tolle Geschichte für alle die Feen, Kobolde, Trolle und eine kleine Lovestory mögen.

Ilona67

Die Spiegel von Kettlewood Hall

Interessante Mischung aus Grusel und Fantasy. Auch die charakterliche Entwicklung der Heldin war tol. Nur die Liebesgeschichte war zu viel.l

rumble-bee

Riders - Schatten und Licht

Locker, witzig und mit coolen Sprüchen erzählt Gideon Blake seine Geschichte: Ein spektakulärer Kampf gegen höllische Dämonen.

EmmyL

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  • Witzig, boshaft, gesellschaftsspiegelnd

    Glück®

    thursdaynext

    Glück ...... Wir alle streben danach, ganze Geschäftszweige leben davon Ersatzbefriedigungen anzubieten, der Kapitalismus fußt auf der Jagd nach dem Glück , das Prinzip immer mehr und mehr und mehr ....... Was aber, wenn das Glück wohlfeil ist? Man kann es erwerben und dann funktioniert es tatsächlich? Edwin de Valu, miesepetriger, schlaksiger Lektor von Panderic mit wenig Präsenz und noch weniger Erfolg, weder beruflich noch privat, obwohl er die Ratgeber Sparte bei Panderic lektoriert stößt auf das Glück. Notgedrungen präsentiert er seinem verhassten Althippie Chef Mead das Manuskript von Tupak Soiree „Was der Berg mich lehrte“ . Er ist gezwungen einen Erfolgstreffer zu landen. Material hat er keines. Ergo pokert er und bietet ihm dieses entsetzlich hingeschluderte Konglomerat aus allen Lebenshilferatgebern die je einigermassen erfolgreich veröffentlicht wurden an..... Und es verkauft sich. Praktisch ohne Werbung. Keine Rezensionsexemaplare, keine Werbetrommeln, billigstes Cover . „Was der Berg mich lehrte“ schlägt ein, nicht nur mit durschlagendem Erfolg, nein , überwältigend, unaufhaltsam infiltriert es die gesamte Gesellschaft und verändert sie. Als erstes verschwindet der Stoss unverlangt eingesandter Mansukripte. „Der Stapel mit den Unverlangten ist so was wie das Frühwarnsystem unserer Gesellschaft. ...Möchtegern Schriftsteller sind die Vorboten jedes neuen psychologischen Trends...Die Ausschuss Autoren sind unsere Vorhut. ...Wir brauchen die Massen unerfüllter Seelen die krampfhaft versuchen sich über ihre Fähigkeiten zu erheben......“ Edwin wird unruhig. Zuviel Glücksseligkeit um ihn herum. Er glaubt: „...unser ganzes Land basiert auf schlechten Angewohnheiten und Unsicherheiten. Mode. Fast Food. Sportwagen. Technik Schnick Schnack. Sexspielzeug. Diätzentren. Haarpflegesalons für Männer. Religiöse Sekten. Profisport – Teams. –lauter Ersatzbefriedigungen. Friseursalons. Unser gesamter Lebensstil beruht auf Selbstzweifeln und Unzufriedenheit.“ Er befürchtet den „globalen Dominoeffekt“. Das Ende der Geschichte. Er wird aktiv. Versucht aufzuhalten was sich zur größten losgetretenen Modelawine aller Zeiten entwickelt und die Welt, wie sie sich derzeit darstellt, bedroht. Will Fergusons Satire ist oftmals reiner Slapstick. Sein Loser Protagonist nie wirklich in Gefahr dem Leser Sympathie zu entlocken. Zynismus ist die vorherrschende Betrachtungsweise seiner und Fergusons Welt selten, dafür umso kostbarer sind Momente der Klarsicht. Stilistisch ist es einfach zu lesen , von sprachlicher Verlockung weit entfernt und doch gegen Ende lässt sich erzählerische Größe finden, reizt Ferguson das Potential seiner Grundidee aus. Wegen sprachlichem null – acht – fuffzehn Stil knapp an den 5 Sternen vorbeigerutscht, dennoch wärmstens empfohlen allen momentanen, oder grundsätzlichen Misantrophen und Zynikern, deren entäuschte romantische Ader immer auf der Suche nach überzeugendem Futter ist.

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