„...Der Ärger begann mit einem Hund, einem zitternden Mischling, fast ganz schwarz und mit kurzhaarigem Fell. Ohne anständigen Winterpelz, der ihm warm hielt, und die nötige Größe, um einen Schlitten ziehen zu können, hatte er hier im Norden nicht verloren...“
Mit diesen Zeilen beginnt ein spannendes Kinderbuch, das mich nach Kanada ins Jahr 1897 führt. Die Geschichte wird verfügt über einen hohen Spannungsbogen und lässt sich flott lesen. Der Schriftstil passt zur Zielgruppe.
Es ist der zweite Band einer Reihe. Obwohl ich den Vorgänger nicht kenne, hatte ich kein Problem, der Handlung zu folgen. Alle wichtigen Informationen über das bisherige Geschehen wurden in die Handlung integriert.
Als ein Fremder nach dem Hund tritt, mischt sich Ethan ein. Das verschafft ihm die Einladung zu einem Boxkampf, den er unerwartet gewinnt.
„...Ethan hatte eine unbefangene, lockere Art, mit dem Menschen umzugehen, und ein ehrliches Gesicht. Er genoss es, eine Berühmtheit zu sein...“
Bisher hatten die Brüder Abraham, Ethan und Jason sich von Alkohol und von den Spieltischen ferngehalten. Doch der Sieg verändert Ethan. Er landet in der Hand von Betrügern und verspielt das Sägewerk. Es gibt nur noch eine Möglichkeit, es zurück zu gewinnen. Das will Jason, der Jüngste der Drei. Zusammen mit seiner Freundin Jamie nimmt er mit einem Kanu an einer Wettfahrt auf dem Yukon teil.
Die Reise mit all ihren Unwägbarkeiten wird fesselnd beschrieben. Dabei lerne ich die Landschaft und die Gefahren des Flusses kennen. Es ist eine Fahrt um Leben und Tod, zumal auch ihre Gegner auf den Gewinn spekulieren und mit unsauberen Mitteln spielen.
Ein Nachwort erklärt die historischen Zusammenhänge.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.












