Will Lavender Der Menschenspieler

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Inhaltsangabe zu „Der Menschenspieler“ von Will Lavender

Ein verurteilter Mörder und Uniprofessor verwickelt seine Studenten in ein tödliches Spiel ... 1994 lässt sich eine Studentengruppe am Jasper College in den USA auf ein spektakuläres Experiment ein: Der Literaturprofessor Richard Aldiss hält per Videoübertragung aus seiner Gefängniszelle heraus eine Vorlesung. Aldiss war 1982 des Mordes an zwei Studentinnen schuldig gesprochen worden. Doch am Ende des Kurses gelingt es der Gruppe, Aldiss' Unschuld zu beweisen, und er kommt frei. Fünfzehn Jahre später kommt man aus traurigem Anlass erneut zusammen: Der Mörder hat wieder zugeschlagen. Und der Hauptverdächtige ist kein Geringerer als Richard Aldiss …

Ganz ok.

— gorgophol

Gute Idee scheitert an zu extremer und dadurch unrealistischer Komplexität.

— Gulan

...als stünde der Leser vor der Tür und würde nicht reingelassen, erzählt der Autor hier wohl nur sich selbst eine Geschichte

— WortGestalt

Die Suche nach einem mysteriösen Autor und die Geschichte eines Serienmörders, leider. Nur die Suche hätte dieses Buch besser gemacht!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Der Professor und seine Studenten

    Der Menschenspieler

    gorgophol

    23. October 2014 um 07:54

    Prof Aldiss gibt einen Literaturkurs aus dem Gefängnis. Er wurde für den Mord an zwei seiner Studentinnen verurteilt. Der Kurs (bzw eine Kursteilnehmerin) beweist seine Unschuld und er kommt frei. 15 Jahre später geschieht erneut ein Mord nach gleichem Muster, der alle Kursteilnehmer wieder zusammenführt.  In diesem Szenario bewegt Will Lavender seine Protagonisten. Das Buch gliedert sich in einen Gegenwarts- und einen Vergangenheits-(/Kurs-) Teil. Beide sind praktisch identisch aufgebaut. Auftauchen und Vorstellen der Teilnehmer, ein bisschen Literatur, Mördersuche und Zweifel.  Das führt dazu, dass sich der Anfang doch sehr sehr hinzieht und in Andeutungen ergießt. Bis das Buch tatsächlich Fahrt aufnimmt, ist man bereits zur Hälfte durch. Dafür wird man am Ende zum Ausgleich mit so vielen Informationen bombardiert, dass es manchmal schwer fällt den Überblick zu behalten. Das Tempo stimmt dann zwar, aber insgesamt war mir die Welt in der sich die Protagonisten bewegen so fremd, dass keine übermäßige Spannung aufkommen wollte. Die Beweggründe, Handlungen und Denkweisen (das Spiel um das es im Endeffekt geht) sind einfach so weit weg, dass ich mir das Ganze aus der Distanz angeguckt habe ...  Für mich also eher Durchschnitt. Für andere vielleicht genau das Richtige?

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  • Super Idee, halbherzige Umsetzung...

    Der Menschenspieler

    KingDom

    03. April 2013 um 18:26

    In "Der Menschenspieler" geht es um ein gewagtes Experiment: Richard Aldiss, verurteilter Mörder und genialer Literaturprofessor, hält 1994 per Videoübertragung aus seiner Gefängniszelle eine Vorlesung für 9 ausgewählte Studenten, die zur Elite des Jasper Colleges gehören. Das primäre Ziel der Veranstaltung wird mit der Zeit immer deutlicher: Aldiss treibt die Studenten dazu an, seine Unschuld zu beweisen - und tatsächlich kommen vor allem der Protagonistin Alexandra Shipley Zweifel daran, dass der Professor vor 12 Jahren zwei Studentinnen brutal ermordet haben soll... Eng verbunden mit der Frage nach der Schuld Aldiss' ist die Suche nach dem mysteriösen Autor Paul Fallows. Dieser gilt als begnadeter und einflussreicher Schreiberling seiner Zeit. Seine Identität ist allerdings seit jeher ein Rätsel und fesselt zahlreiche bedeutende Literatur-Wissenschaftlicher, die sich mit der Forschung nach seinem wahren Ich beschäftigen. Doch schnell wird klar: Je näher man Fallows kommt, desto gefährlicher lebt man! Der Studenten-Gruppe gelingt es letzlich, die Unschuld des Professors zu beweisen und ihm somit aus dem Gefängnis zu verhelfen. Doch 15 Jahre später der Schock: Abermals ist ein Student gestorben und die Todesart erinnert auf fatale Weise an den Doppelmord von damals. Hauptverdächtiger ist wieder Richard Aldiss! Die Jagd auf den Mörder hat erneut begonnen! Die Story-Idee ist eigentlich genial und verspricht jede Menge Spannung und Zündstoff. Der Anfang ist auch sehr gelungen; im Laufe des Buches ebbt der "Leser-Fessel-Faktor" jedoch merklich ab und nicht zuletzt die ständigen Zeitsprünge sorgen für Verwirrung. Zudem empfand ich es als relativ unrealistisch, dass die Charaktere teilweise viel mehr wissen als sie preisgeben, nur um das "Spiel" am Laufen zu halten und die Jagd nach Fallows nicht zum Erliegen zu bringen... Lavenders Schreib-Stil hat mir gut gefallen und die Hauptfiguren sind interessant gezeichnet. Handlungsmäßig wäre aber noch jede Menge Luft nach oben gewesen...

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  • Rezension zu "Der Menschenspieler" von Will Lavender

    Der Menschenspieler

    Claudias-Buecherregal

    20. December 2012 um 16:43

    Der Literaturprofessor Richard Aldiss hält am Jasper College die Vorlesung "LIT 424: Lösung eines literarischen Rätsels". Das Ungewöhnliche daran: Diese Vorlesung findet per Videoübertragung statt, da Aldiss wegen Doppelmordes im Gefängnis sitzt. Das Experiment gelingt, die Studenten lösen das gestellte Rätsel und Aldiss' Unschuld wird dadurch bewiesen. Das Geschilderte geschah vor rund fünfzehn Jahren. Nun treffen sich die Teilnehmer aus dem damaligen Kurs wieder, denn der Mörder hat ein weiteres Mal zugeschlagen und erneut sprechen alle Indizien gegen Aldiss. Haben die Studenten damals einem Mörder in die Freiheit verholfen? Diesen Sommer bin ich durch Zufall auf Will Lavender aufmerksam geworden, da mir eine Freundin seinen Roman "Tödlicher Gehorsam" ausgeliehen hat und der Autor mich mit einem psychologischen Gedankenspiel begeistern konnte. Somit sehnte ich "Der Menschenspieler" herbei, denn erneut geht es um ein Rätsel, das ein Professor seinen Studenten aufgibt und niemand weiß vorher, wohin dieses Spiel führen wird. Zunächst musste ich mich kurz an die verschiedenen Zeitebenen gewöhnen. Will Lavender springt oft zwischen der Gegenwart und 1994 hin und her. Jedoch wird jeder Zeitsprung entsprechend markiert, so dass der Leser stets weiß, wo er sich zeitlich befindet. Die Kurzbeschreibung hatte mich sofort neugierig gemacht und Lavender führt den Leser relativ schnell in die versprochene Thematik ein. Allerdings gelang es ihm dieses Mal nicht, mich zu fesseln. Ich war zwar an der Auflösung interessiert, trotzdem habe ich das Buch mehrfach zur Seite gelegt, was bei mir selten vorkommt und somit kein allzu gutes Zeichen ist. Gegen Ende des Romans wird die Geschichte etwas verwirrend und obwohl ich beim Lesen normalerweise problemlos immer den roten Faden behalte und mich vom Autor nicht "abhängen" lasse, hatte ich am Ende doch Schwierigkeiten damit, alle Personen zuordnen zu können - was natürlich aber auch daran liegen kann, dass ich das Buch eben des Öfteren zur Seite gelegt habe. Fazit: Der Roman lässt sich flüssig lesen und die Grundidee ist genial. Die Umsetzung lässt meiner Meinung nach jedoch etwas zu wünschen übrig. Lavenders Vorgänger hat mich stärker fesseln und somit mehr überzeugen können. Das Potential dieser tollen Idee wurde leider nicht genutzt. Wie heißt es so schön: Man kann es lesen, man muss aber nicht. Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (17. Dezember 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442477662 ISBN-13: 978-3442477661 Originaltitel: Dominance

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