Will Lavender Tödlicher Gehorsam

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Inhaltsangabe zu „Tödlicher Gehorsam“ von Will Lavender

Eine junge Frau soll sterben, drei Studenten wollen sie retten. Nur ein harmloses Rätsel oder tödlicher Ernst? Als die Studenten Mary, Brian und Dennis ihre erste Stunde eines Logikkurses besuchen, erleben sie eine Überraschung. Statt eines Lehrplans bekommen sie von Professor Leonard Williams eine ungewöhnliche Aufgabe gestellt: Sie sollen einen hypothetischen Mord verhindern. Sechs Wochen Zeit und die Gesetze der Logik stehen ihnen zur Verfügung, um die 18-jährige Polly vor ihrem Entführer zu retten. Ein aufregendes Gedankenspiel – oder etwa mehr?

Was ist real und was nicht?! Ein wahrer Psychothriller!

— Julia2610
Julia2610

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  • Was ist real und was nicht?!

    Tödlicher Gehorsam
    Julia2610

    Julia2610

    12. April 2017 um 14:30

    Das Buch „Tödlicher Gehorsam“ handelt von einer jungen Frau, die sterben soll. Dieses macht ein Professor eines Logik-Seminares seinen Studenten zumindest weis. Mit immer mehr Tipps und Personen, kommen die Studenten Mary, Brian und Dennis dem Rätsel immer mehr auf die Schliche. Dabei stellt sich immer mehr die Frage, was ist real und was ist unreal? Kann dieser Mord wirklich passieren oder ist alles nur inszeniert?Das Buch ist kein Thriller wie man ihn vermutet. Es ist vielmehr ein unfassbar großes Rätsel, das, je weiter das Buch voranschreitet, immer noch größer wird. Als Leser ist man wirklich ganz schön verwirrt. Weil ebenso wie den Studenten ist überhaupt nicht klar, was nun echt ist und was nicht. Von der Geschichte her ist es wirklich sehr interessant und auch sehr gut und rätselhaft geschrieben. Mir persönlich ist das Ganze aber an einigen Stellen zu überzogen. Es hätte durchaus ein wenig kürzer gefasst werden können, da mich das Buch nicht von vorne bis hinten gefesselt hat, sondern zwischendurch mal verloren hat. Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht. Als Leser vermutet man vieles, aber auf so eine Idee kann man gar nicht kommen. Über die Studenten und auch die Professoren erfährt man nicht zu viel und nicht zu wenig. Als Leser kann man sich ein gutes Bild von ihnen machen. Es ist aber auch nicht so wichtig für die Story über das gesamte Privatleben der Personen Bescheid zu wissen. Insgesamt ist es ein guter Psychothriller, einfach mal etwas anderes. Mit kurzen Schwächen im Mittelteil hat mich die Geschichte aber doch sehr gut abgeholt und auch verwirrt, was sie ja aber sollte. Deshalb vergebe ich insgesamt vier Sterne. 

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  • Leider

    Tödlicher Gehorsam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2013 um 00:55

    Ich liebe "Campus-Romane" und habe vor einigen Wochen den "Menschenspieler" gelesen und war sehr angetan. Ein Pageturner par excellence. Und nun "Tödlicher Gehorsam". Dieser Roman erreicht leider nicht das Niveau und Spannungsfeld, das ich mir erhoffte. Das "Schein im Sein" zerfasert gegen Schluss im langweiligen Konstrukt. Schade. Das vielzitierte Buch "Stadt aus Glas" (New York Trilogie, Paul Auster) ist dafür umso dichter und verstörender. 

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  • Fiktion oder Tod??

    Tödlicher Gehorsam
    smutcop

    smutcop

    14. April 2013 um 18:20

    Tödlicher Gehorsam ist, ja wie soll man es sagen.. kein Thriller der üblichen Art. Er führt einen genau wie auf dem Umschlag beschrieben immer tiefer in die Geschichte und verschafft dem Leser subtil ein Unbehagen, dass es nur so kribbelt und das - ohne blutrünstige Szenen, ohne abgeschnittene Gliedmaßen einfach nur Kraft des Vorstellungsvermögens des Lesers! Wie erfahren viel über Massenpsychologie, Manipulation und das Thema: Wie weit gehen Menschen, wenn sie die Macht bekommen, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen… doch auch mit Schmerz hat dieses Buch nichts zu tun. Durch die Hintertür schleicht sich das Unbehagen ein deinen Geist und am Ende stirbt einer, von dem Du es nicht gedacht hättest.. Wer ist dabei, wer spielt nur, wem kann man trauen? Story: Ein Logik-Seminar an einer amerikanischen Uni. Der Professor kommt herein, erklärt das Polly entführt wurde und binnen sechs Wochen sterben wird, wenn die Studenten nicht herausfinden wo sie sich befindet. Nach und nach werden die Protagonisten mit Informationen, Bildern und Puzzelteilchen gefüttert und bald weiß keiner mehr, was ist wahr und was ist Fiktion. Ist das ein Spiel,wer ist eigentlich Professor Williams, drei Studenten verstricken sich immer tiefer in die Geschichte. Schlaflosigkeit, Alpträume sie können nicht mehr aufhören, bis das furiose Finale alle Spekulationen auf den Kopf stellt. Smutcop: „ Ich bin erst ein paar Seiten vor dem Finale auf die mögliche Lösung gestoßen. Wenn ihr mitspielen wollt, lasst nichts außer Acht, egal wie abwegig es sei…..“

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  • Rezension zu "Tödlicher Gehorsam" von Will Lavender

    Tödlicher Gehorsam
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    22. July 2012 um 14:44

    Professor Leonard Williams begrüßt seine Studenten im Kurs "Logisches Denken 204" mit einer ungewöhnlichen Aufgabe: Er teilt ihnen mit, dass eine Frau entführt wurde und diese in sechs Wochen sterben wird. Genau diese sechs Wochen verbleiben den Studenten, um den Mord zu verhindern, in dem sie Logik anwenden und die ihnen zur Verfügung stehenden Hinweise benutzen, um das Rätsel zu lösen. Sollte dieses nicht gelingen, wird die 18-jährige Polly sterben. Ein Gedankenspiel, welches die Studenten stärker beeinflusst, als sie zunächst wahrhaben wollen, und sie nach und nach daran zweifeln lässt, ob tatsächlich alles nur rein hypothetisch ist. Ein Psychothriller, der endlich einmal hält, was er verspricht, nämlich Psychologie und Thrill! Mit einem hohen Erzähltempo treibt Will Lavender das Geschehen in kurzen, leicht zu lesenden Kapiteln voran und entwickelt eine zunächst verworren wirkende Geschichte. Die Studenten gehen anfangs von einem hypothetischen Gedankenspiel aus, aber bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf Informationen, die daran Zweifel aufkommen lassen. Der Professor gibt ihnen wöchentlich neue Tipps und manipuliert seine Studenten stets, welches diese jedoch erst ziemlich später begreifen. "Er wusste nicht, was es bedeutete, aber er wusste, dass er nicht mehr in dieses Seminar konnte. Versuchten sie etwa, ihn kaputt zu machen? Sollte er verrückt werden? Versuchten sie, ihn in Verlegenheit zu bringen? Scheiß drauf; er ging jedenfalls nicht mehr in das Seminar." (Seite 154) Will Lavender versteht es Spannung aufzubauen und diese beizubehalten. Der Leser hat keine Vorstellung, in welche Richtung die Handlung laufen wird und was hinter diesem logischen Rätsel steckt. Der Autor hat einen nahezu gewaltfreien und unblutigen Thriller kreiert, der zu fesseln vermag und einen durchgängig neugierig bleiben lässt. Viel mehr möchte ich auch gar nicht verraten. Wer Spaß an Psychothrillern hat, der sollte es einfach selbst lesen. Fazit: Ich konnte mich schwer zwischen 4 und 5 Sternen entscheiden. Da dieser Roman es aber endlich mal wieder geschafft hat, mich richtig zu fesseln und durch "Psycho-Spielchen" an dieses Buch zu binden, habe ich mich für 5 Sterne entschieden. Taschenbuch: 397 Seiten Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (4. Oktober 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3746626552 ISBN-13: 978-3746626550 Originaltitel: Obedience

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  • Rezension zu "Tödlicher Gehorsam" von Will Lavender

    Tödlicher Gehorsam
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    29. October 2010 um 18:59

    Professor Williams leitet ein Logik-Seminar an der Winchester University. Aber irgendwie ist er anders als seine Kollegen. Man kann einfach nichts Näheres über ihn herausbekommen. Es gibt weder ein Foto, noch die kleinste Information. Und auch sein Seminar läuft sehr, sehr ungewöhnlich ab. Die Teilnehmer sollen unter Anwendung von Logik einen hypothetischen Fall lösen. Es geht um eine entführte junge Frau, die in sechs Wochen sterben wird, wenn die Studenten sie nicht retten können. Hinweise bekommen sie per Mail zugeschickt. Die Studenten machen sich mit Elan ans Werk. Einen fiktiven Fall zu lösen, ist wesentlich spannender, als nur Fachliteratur zu wälzen. Aber handelt es sich denn wirklich um einen fiktiven Fall? Schnell deutet einiges darauf hin, dass es um eine reale Frau geht, deren Leben in Gefahr ist. Die Sechs-Wochen-Frist rinnt den Studenten unter den Fingern weg. Mehr und mehr wirkt das Seminar auf das Leben der Studenten ein. Der Fall zeigt immer mehr Parallelen zu ihrer eigenen Realität, die Grenzen verschwimmen. Es ist kaum noch zu unterscheiden, ob ein Ereignis Zufall oder ein Hinweis ist. Was ist eigentlich Realität? Wie kann man sicher sein, dass das Erlebte real ist? Sind Menschen immer das, was sie vorgeben, zu sein? Aus dem hypothetischen Fall wird eine reale Gefahr für die Studenten, die sich immer weiter in ein Netz von undurchsichtigen Personen, seltsamen Situationen und widersprüchlichen Informationen verstricken. Ich habe diesen Thriller abends angefangen und war einmal mehr davon genervt, dass Menschen täglich ein paar Stunden Schlaf brauchen. Denn ich hatte überhaupt keine Lust, mich von diesem blöden Schlafbedürfnis vom Lesen abhalten zu lassen! Dieses Buch ist so spannend, dass es unmöglich ist, es aus der Hand zu legen, bis man endlich auf der letzten Seite angekommen ist. Das hohe Erzähltempo wird die ganze Zeit über aufrecht erhalten und gipfelt in der überraschenden Auflösung am Ende. Ein ganz besonderer Thriller, den ich wärmstens empfehlen kann.

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