Will McDermott

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Necromunda - Blaues Blut

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Erscheint am 05.02.2020 als Taschenbuch bei Black Library.

Necromunda - Der rote Kardinal

Erscheint am 02.04.2020 als Taschenbuch bei Black Library.

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Cover des Buches Necromunda - Blaues Blut (ISBN:9781781934456)

Necromunda - Blaues Blut

 (1)
Erscheint am 05.02.2020
Cover des Buches Necromunda - Der rote Kardinal (ISBN:9781781934913)

Necromunda - Der rote Kardinal

 (0)
Erscheint am 02.04.2020
Cover des Buches Judgement (ISBN:0786927437)

Judgement

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Erschienen am 01.05.2002

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Rezension zu "Necromunda - Blaues Blut" von Will McDermott

Ausflug in die düsteren Makropolen
annluvor 6 Tagen

„Ich kanns fühlen. Irgendwas Übles kriecht mir schon den ganzen Morgen das Rückgrat rauf und runter. Unser Leben ist gerade dabei ein ganzes Stück interessanter zu werden.“


ein Kal Jerico Roman


Kal Jerico – Schurke, Kopfgeldjäger und Haudegen in der urbanen Hölle von Necromunda. 

Brutale Morde suchen die Makropolenstadt heim, der Orkusvampir geht um und scheint unbesiegbar. Auch der Palast hat seine Probleme – ein wichtiger Gegenstand ist entwendet worden. So kommt der Kopfgeldjäger Kal Jericho seinen Wurzeln näher und nimmt einen Auftrag seines Vaters, des obersten Herrschers an, der ihn und seine Gefährten nicht in die Untiefen der Stadt bringt, sondern auch inmitten der Palastintrigen. 



Eine Stadt, deren Adlige in der Spitze abseits des Volkes leben, geht das Leben in der Makropolenstadt seinen gewohnten Lauf aus Blut und Gewalt. Neben den vielen zerstrittenen Banden sind es so manche Kriminelle, die auf den Schirm der Kopfgeldjäger erscheinen. Auch diese sind nicht zimperlich, was sich in den Makropolen keiner leisten kann. So scheint auch Jerico im Umgang mit seinen Kollegen hartherzig. So ganz kann er dem Ruf des knallharten Kopfgeldjägers allerdings nicht gerecht werden. Seine sympathischen Seiten weiß er gut zu verstecken und zeigt sich sehr arrogant. Sein Talent sich immer wieder zu verwirren und aus allem eine Show zu machen widersprechen allerdings seiner Aura von Unfehlbarkeit. Begleitet wird er von Grind, der von allen als Halbblut missachtet und nicht gerade nett behandelt wird. Was es wirklich mit seiner Natur auf sich hat, lässt sich aus diesem Band nicht schließen. Außerdem an Kals Seite ist die ehemalige Bandenanführerin Yolanda. 


Sie sind aber nicht die einzigen, die die Geschichte prägen. Im Gegenteil wird diese über viele Charaktere erzählt, von denen manche nur einen kurzen Gastauftritt bekommen (manche auch als Opfer des Orkusvampirs), andere aber hinter den Kulissen die Fäden ziehen. So muss es Kals Gruppe mit einer erzürnten Bande, mit so manchen Spionen und Spitzeln aber auch mit machthungrigen Häusern und den Ränkeschmieden der Palasteinwohner aufnehmen. 


Das Setting ist sehr düster und provoziert Szenen, die immer wieder blutig enden. Auch die Hauptcharaktere können sich einer Anpassung an das harte Leben in den Makropolen nicht entziehen und sind dementsprechend kaltblütig. Im Gegensatz dazu stehen die Ereignisse an der Spitze, die allerdings keine Sympathieträger mit sich brachten, sondern Intrigen, die nicht immer von Blut dafür aber von Machthunger geprägt waren. 


Fazit: Mir hat die düstere Umgebung gefallen. Die actionreiche Handlung kam gut bei mir an, auch der Humor passte dazu. Die Charaktere waren mir zwar nicht so sympathisch, haben aber absolut in die Geschichte gepasst. 

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Rezension zu "Die Monde von Mirrodin" von Will McDermott

Rezension zu "Die Monde von Mirrodin" von Will McDermott
Zhunamivor 9 Jahren

Das Spiel "Magic the Gathering", ein Sammelkartenspiel, das es schon seit Jahrzehnten gibt, und das ich auch selbst gern gespielt habe, bildet die Grundlage für diesen Roman. "Die Monde von Mirrodin" ist ein sehr außergewöhnliches Fantasy-Buch, weil es eine völlig andersartige Welt beschreibt, eine Welt, die aus Metall besteht, das sich kilometerweit in den Himmel schraubt, Seen aus flüssigem Quecksilber, die unvorstellbare Ungeheuer verbergen und Lebewesen, die zum Teil aus Fleisch und zum Teil aus Metall bestehen, das ihnen sozusagen von Natur aus wie eine Art natürlicher Panzer wächst. Inmitten dieser Welt treffen wir auf die junge Elfin Glissa, die kurz vor einem Ritual der Initiation steht. Bei diesem Ritual sollen den Elfen ihre Träume geraubt werden. Kurz zuvor träumt sie intensiv von einer ihr völlig unbekannten Welt voller Pflanzen, Grün, weichem Boden und davon, dass sie komplett aus Fleisch besteht. Ihr bleibt allerdings nicht viel Zeit, sich sehr über diese Träume zu wundern, denn kurz darauf, noch bevor das Ritual durchgeführt werden kann, wird der Heimatort der Elfen, das Knäuel, von furchterregenden, mechanischen Kreaturen überfallen. McDermott beschreibt in einfacher und verständlicher Sprache die Geschehnisse um die Elfe Glissa und ihre Gefährten, auf die sie im Laufe des Abenteuers trifft. Das Buch ist umso spannender, finde ich, je mehr man über das Kartenspiel weiß, denn die Figuren im Roman sowie Orte oder Artefakte kommen auch im Kartenspiel vor - und die Illustrationen sind einfach einzigartig. Das Buch ist für diejenigen zu empfehlen, die einfach mal Lust auf eine völlig fremde Fantasywelt haben - egal, ob sie das Kartenspiel kennen oder nicht.

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