Will Schwalbe

 4.3 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Will Schwalbe

Will SchwalbeAn diesem Tage lasen wir nicht weiter: Das letzte Jahr mit meiner Mutter
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An diesem Tage lasen wir nicht weiter: Das letzte Jahr mit meiner Mutter
Will SchwalbeThe End of Your Life Book Club
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The End of Your Life Book Club
The End of Your Life Book Club
 (4)
Erschienen am 02.10.2012
Will SchwalbeBooks for Living: a reader's guide to life
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Books for Living: a reader's guide to life
Books for Living: a reader's guide to life
 (0)
Erschienen am 12.01.2017
Will SchwalbeThe End of Your Life Book Club
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The End of Your Life Book Club
The End of Your Life Book Club
 (1)
Erschienen am 02.10.2012

Neue Rezensionen zu Will Schwalbe

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Marjuvins avatar

Rezension zu "An diesem Tage lasen wir nicht weiter: Das letzte Jahr mit meiner Mutter" von Will Schwalbe

Erinnerungen an eine innige Mutter-Sohn-Beziehung und die gemeinsame Liebe zu Büchern
Marjuvinvor 3 Jahren

Klappentext'

Was liest du gerade?' So beginnt das Gespräch zwischen Will Schwalbe und seiner Mutter Mary Anne. Sie ist todkrank, doch anstatt zu verzweifeln, widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft, dem Lesen. Über ein Jahr begleitet Will seine Mutter bis zum Ende ihres Lebens – und durch eine Welt von Büchern: 'Joseph und seine Brüder', 'Die Eleganz des Igels', 'Der Vorleser' und viele andere. Am Ende erkennt Will: Lesen ist das Gegenteil von sterben.

Rezension:
Vorab muss ich sagen, dass mir das Buch in einer Ramsch-Schütte in die Hände gefallen ist und ich es auf Verdacht mitgenommen hatte, weil mir der Titel zusagte. Ich hatte zuvor nichts darüber gehört und bin jetzt überzeugt, dass es eines dieser Bücher sein wird, die ich wieder zur Hand nehmen möchte. Ich mag die unaufdringliche Sprache und die Leichtigkeit des Stils, der ob des traurigen Grundtenors aber nie erdrückend wird. Würde ich das nicht grundsätzlich ablehnen, hätte ich in diesem Buch die eine oder andere Stelle markiert, weil sie mir so treffend erschien. Da es ein autobiografischer Roman ist, werden die Ausführungen zu Mary Ann Schwalbe wohl tatsächlich so oder so ähnlich tatsächlich gewesen sein - wäre dies nicht der Fall, wäre es mir beinahe ein bisschen zu viel des Heldenmutes und der Aufopferung. Aber ich weiss, dass es diese Menschen tatsächlich gibt und dieser Umstand macht das Leben auch lebenswerter. Insgesamt ist dieses Buch eine Liebeserklärung an das Lesen und ich habe mir unzählige Anregungen für meine Wunschliste geholt! Uneingeschränkte Leseempfehlung von mir!

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eveybunts avatar

Rezension zu "The End of Your Life Book Club" von Will Schwalbe

Die Liebe zum Leben und zu Büchern
eveybuntvor 3 Jahren

In dieser realen und sehr berührenden Geschichte geht es um Will und seine Mutter, die sich schon ihr Leben lang sehr nahe stehen. Der Familienzusammenhalt ist sehr groß, auch wenn Will, seine Geschwister und deren Eltern teilweise territorial größtenteils getrennte Leben führen. Die von Will autobiographisch erzählte Geschichte über die Zeit nach der Krebsdiagnose seiner Mutter rückt eine engagierte, sich aufopfernde Frau in den Mittelpunkt. Um in der womöglich nur noch kurzen verbleibenden Zeitspanne möglichst viel miteinander teilen zu können, beschließen die beiden einen Buchclub zu gründen, welcher nur aus ihnen besteht. Was folgt ist eine Annäherung von Mutter und Sohn, ein wachsendes Verständnis für die Lebensleistungen seiner Mutter und eine wundervolle gemeinsame literarische Reise. Neben einigen religiösen Werken, beschließen die beiden zahlreiche Klassiker endlich oder liebgewonnene Bücher noch einmal zu lesen. Die Verbundenheit der beiden, sowie das Lebenswerk dieser bewundernswerten Frau haben mich sehr berührt. Trotz des leider bekannten Endes leidet man mit, vergisst aber auch immer wieder durch tolle Gespräche der beiden den traurigen Anlass für diesen Buchclub für das Ende deines Lebens.

Absolut empfehlenswert für alle Bücherliebhaber und Leser von Romanen mit biographischem Hintergrund.

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Deenglas avatar

Rezension zu "The End of Your Life Book Club" von Will Schwalbe

Ein Sohn, seine todkranke Mutter und die Liebe zum Lesen
Deenglavor 4 Jahren

Kurzmeinung

Ein Sohn schreibt über die letzten Jahre seiner Mutter, die an Krebs erkrankt ist. Die gemeinsame Liebe zu den Büchern spielt hier eine große Rolle.

Inhalt

Es handelt sich bei diesem Buch wie gesagt nicht um einen Roman. Der Autor erzählt, wie es dazu kam, dass seine Mutter und er diverse Bücher zusammen gelesen und diskutiert haben, während sie sich ihrer Krebsbehandlung unterzieht. Es sind also eigentlich Memoiren, in die eben diese Bücher eingeflochten werden.

Meine ausführlichere Meinung

Das Buch war wirklich ganz interessant zu lesen und ich habe definitiv Anregungen erhalten, welche Bücher ich selbst gerne lesen möchte. Auch die Behandlungen, die sich Will Schwalbes Mutter unterziehen mussten, und wie er als Sohn damit versucht hat fertig zu werden, den bevorstehenden Tod seiner Mutter und ihren langsamen Verfall zu verkraften, haben mich teilweise ganz schön mitgenommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für Leute, die in einer ähnlichen Situation stecken, durchaus etwas Beruhigendes hat und sie vielleicht sogar Kraft daraus schöpfen.

Dennoch muss ich sagen, dass mich der Schreibstil nicht so ganz überzeugt hat. Und gerade bei nichtfiktionalen Sachbüchern sollte man ja eigentlich nicht allzu viel interpretieren, aber ich fand schon, dass Schwalbe seine Mutter zu sehr glorifiziert hat und ich daher immer eine Distanz zu ihr empfand. Sicher, sie scheint wirklich unglaublich viel Gutes geleistet zu haben, dennoch habe ich das Gefühl, dass ihr ihre Charity-Aktionen immer wichtiger waren als die Familie. Zwischen den Zeilen glaube ich herauszulesen, dass dieses Mutter-Sohn-Verhältnis nicht ganz so gesund war, und das hat für mich das Ganze auch wieder etwas eingetrübt. Denn als verlässlichen Erzähler schätze ich Schwalbe nicht ein.

Die Buchdiskussionen werden oft als sehr persönlich dargestellt, wobei mir das oft nicht so vorkam. Entweder, der Autor hat es wirklich anders empfunden, oder er hat es einfach nicht geschafft, mir dies als Leserin glaubhaft zu vermitteln.

Gut finde ich, dass es im Anhang eine Auflistung all der Bücher gibt, die im Buch selbst erwähnt wurden und von Schwalbe und seiner Mutter gelesen wurden.

Fazit

Für Buchfreunde, die gerne auch mal über ein echtes Schicksal lesen, durchaus zu empfehlen. Für mich herrschte leider immer eine gewisse Distanz und auch den Schreibstil empfand ich manches Mal als holprig und angesichts hochemotionaler Ereignisse zu nüchtern; aber das ist ja Geschmackssache. Bitte selbst ein Bild machen!

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