Will Self Spass

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Inhaltsangabe zu „Spass“ von Will Self

Was stellen Sie sich denn unter Spaß vor? Sonne, Sandstrand, Sex, Kokain? Die üblichen glatten, geleckten Kicks für eine polymediale Persönlichkeit? Oder etwas Raffinierteres, etwas, das Ihnen das Gefühl gibt, wirklich und mit allen Sinnen lebendig zu sein? Gar nicht so einfach heutzutage, was? Das findet auch Ian Wharton, ein gut dreißigjähriger Londoner Marketingex-perte - unauffällig, erfolgreich, Haus, Frau und bald auch einen Sohn. Doch Ians Leben hat eine Nachtseite, und die macht ihm Spaß - oder bildet er sich die Morde und Abscheulichkeiten, die er begeht, nur ein? Nein, denn der Mann, der dafür verantwortlich ist, sein Lehrmeister und Mentor, der ihn schon früh unter seine Fittiche nahm, der ist doch echt, oder? Mr. Broadhurst, ein unvorstellbar fetter, auffällig gekleideter, mit ungewöhnlich weitschweifiger Rhetorik gesegneter Gentleman, der sich auch Der Dicke Kontrolleur, der Magus des Alltäglichen oder Brahman des Banalen nennt. Unter seiner Ägide wurde Ian in die Geheimnisse der Alchemie und Schwarzen Magie, des Geldes, der Ware und des Marketings und, nicht zu vergessen, der menschlichen Psyche eingeweiht. Nun will ihm sein Psychiater Dr. Gyggle einreden, dieser Mann sei seiner Einbildung entsprungen ... Will Selfs radikal komischer Roman ist nicht nur geistiges Abenteuer, sprachliche Achterbahnfahrt und ein Glanzstück des dreckigen magischen Realismus, sondern obendrauf ein Rundumschlag gegen sämtliche vermeintlich positiven Errungenschaften der modernen Zivilisation.

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  • Der Dicke Kontrolleur

    Spass
    rallus

    rallus

    Ian Wharton wächst in einer Wohnwagenburg an der englischen Küste auf. Sein Vater ist immer unterwegs, in Lesungen, seine Mutter schmeisst den Laden. Ian Wharton ist dick, häßlich und Eidetiker. Ein besonderer Eidetiker, er kann sich Situationen alleine mit seinem Geiste so vorstellen, dass daraus ein reales Bild wird. Diese Bilder kann er sogar so drehen, dass er verborgene Dinge sieht, Dinge die er nicht sehen konnte, die z.B. hinter einem Sofa sind. Sein Mentor ist ein anderer dicker Mann: Mr.Broadhurst, der ihn als Vaterfigur unter seine Fittiche nimmt. Broadhurst ist noch fetter, eine altersloser Mann, gnadenlos, aufbrausend und unbarmherzig gegen seine Feinde. Er zeigt Ian wie er Menschen, Situationen manipuliert, die Zeit anhält, sein eidetisches Gedächtnis als Waffe benutzt. Unter anderem erzählt er ihm, dass wenn er jemals mit einer Frau Sex hat sein Penis abbricht. Selbst nennt er sich Der Dicke Kontrolleur (Das muss man so aussprechen dass man die Großbuchstaben hören kann) Ian wird Marketingmanager und versucht die Wunden seiner Kindheit zu heilen, doch Broadhurst, in seiner Jugend verschwunden, taucht plötzlich wieder auf. Will self bezeichnet sein Buch selbst als Moritat ( Die Moritat behandelt inhaltlich eine Schuld-Sühne-Thematik. u.a.) Was der Autor mit seinem teils sich selbst im Weg stehenden mächtigen, teils unbekannten Adjektiven, verschwurbelt in unverständlichen Sätzen sagen will? Ich habe es anscheinend verpasst. Teils liest man aber auch Perlen der literarischen Kunst, die aber im Sumpf des dumpfen Unsinns ausgelöscht werden. Nach 300 Seiten (von 400) hörte der Spass bei mir auf. Für die wenigen Perlen dazwischen gibts noch 2 Punkte

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