Will Walton Anything Could Happen

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Inhaltsangabe zu „Anything Could Happen“ von Will Walton

[4/5] Herzerwärmend geschrieben, ganz weiche und sanfte Töne. Eine tolle Geschichte drüber, einen Platz in der Welt zu finden.

— JenniferKrieger
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  • [Rezension] Anything Could Happen – Will Walton

    Anything Could Happen

    JenniferKrieger

    09. September 2016 um 10:37

    Klappentext:Tretch lives in a very small town where everybody's in everybody else's business. Which makes it hard for him to be in love with his straight best friend. For his part, Matt is completely oblivious to the way Tretch feels and Tretch can‘t tell whether that makes it better or worse. The problem with living a lie is that the lie can slowly become your life. For Tretch, the problem isn‘t just with Matt. His family has no idea who he really is and what he‘s really thinking. The girl at the local bookstore has no clue how off-base her crush on him is. And the guy at school who‘s a thorn in Tretch‘s side doesn‘t realize how close to the truth he‘s hitting. Tretch has spent a lot of time dancing alone in his room, but now he‘s got to step outside his comfort zone and into the wider world. Because like love, a true self can rarely be contained.Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Dass bereits im Klappentext erklärt wird, dass Tretchs bester Freund Matt, den er heimlich liebt, heterosexuell ist, hat mich nachdenklich gestimmt. Das schienen mit nicht die besten Voraussetzungen für ein Happy End zu sein. Bereits nach den ersten Seiten wusste ich aber: Ich würde mit jedem Ende zufrieden sein, auch wenn Tretch und Matt nicht zueinander finden würden. Das Buch ist von Beginn an so herzerwärmend geschrieben, dass allein das Lesen an sich ein absoluter Genuss war.Daher stört es mich nicht, dass die Handlung in diesem Buch weniger wichtig ist als die Essenz, die Tretch daraus zieht. Im Grunde folgt die Handlung auch nicht wirklich einem roten Faden. Es wird erzählt, wie die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest getroffen werden, wie das Fest selbst stattfindet, wie die Tanzparty am Silvesterabend verläuft und wie eine Kuh mit Hilfe von Tretchs Familie ein Kalb zur Welt bringt. Dies könnte jedoch durch beliebige andere Ereignisse ausgetauscht werden, denn wirklich wichtig sind die zwischenmenschlichen Begegnungen und die Entwicklung. Der Leser kann Tretch begleiten auf dem Weg, einen Platz in der Welt zu finden. Es gibt viele Ereignisse, an denen er wächst. Dabei spielt die Tatsache, dass er schwul ist, nur eine untergeordnete Rolle. Natürlich muss er sich damit beschäftigen, dass er sich irgendwann wird outen müssen. Aber im Laufe der Geschichte muss er sich außerdem mit dem Tod auseinandersetzen, sich von einer Liebe, die niemals erwidert werden wird, nicht zerstören lassen, Demütigung überstehen, Traurigkeit erfahren, Zufriedenheit verspüren, neue Freundschaften schließen und feststellen, dass Liebe sehr vielseitig ist. Doch obwohl das alles viel wichtiger ist als die eigentliche Handlung, driftet das Buch nie in philosophische Monologe ab.Um all das zu erzählen, schlägt der Autor sehr sanfte und weiche Töne an. Obwohl seine Liebe zu Matt aussichtslos ist, ist Tretch nicht verbittert. Er versucht sich sogar für ihn zu freuen, als Matt eine Freundin findet. Das ist ein sehr sympathischer Charakterzug. Dass Tretch feststellen muss, dass er sich manchmal aber einfach nicht für die beiden freuen kann, so sehr er es auch versucht, macht ihn nur umso liebenswerter. Das Buch schildert sehr gefühlvoll und berührend, wie Tretch sich entwickelt. Dabei erfährt er jedoch nicht nur die negativen, dramatischen Seiten des Lebens, sondern auch die positiven, freudvollen Dinge. Bis zum Schluss ist fast jeder Augenblick passend gewählt, jeder Erkenntnis gefühlvoll in Szene gesetzt und das alles verpackt in eine perfekte Mischung aus Dingen, die passieren, und Dingen, die eben gerade im Rahmen dieses Buches nicht passieren.Fazit:Bereits nach den ersten Seiten hatte das Buch mich voll und ganz überzeugt. Es ist so herzerwärmend geschrieben, dass es mich wirklich berührt hat. Obwohl die Handlung weniger wichtig ist als die Essenz, die Tretch daraus zieht, sind philosophische Monologe in diesem Buch nicht zu finden. Es geht in der Geschichte nicht um einen unglücklich verliebten, schwulen Jungen, sondern um die Vielseitigkeit des Lebens, um Freundschaft und Liebe und darum, einen Platz in der Welt zu finden, um sich selbst zu entfalten. Insgesamt mochte ich das Buch sehr gern, allerdings muss man dafür wirklich die richtige Stimmung erwischen. Daher bekommt „Anything Could Happen“ vier Schreibfedern von mir.

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