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Daniliesing

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ihr liebt britischen Humor und könnt nicht genug von skurrilen Büchern bekommen? Bei carl's books ist gerade ein toller Roman erschienen, den wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. In seinem Debüt "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" erzählt Will Wiles eine Geschichte voller Katastrophen, die zum mitfiebern einlädt.

Mehr zum Buch:
Oskar ist Komponist moderner Stücke, wie etwa seinen Variationen über Trambahnfahrpläne, und mit einer amerikanischen Kunsthändlerin verheiratet. Er lebt in einer osteuropäischen Hauptstadt mit seinen beiden Katzen, die er nach russischen Komponisten benannt hat. Aber eigentlich geht es in diesem Buch nicht um Oskar, denn der ist gerade in Kalifornien, um sich scheiden zu lassen. Deshalb beauftragt er einen alten Freund aus Studienzeiten, in seiner Abwesenheit auf die exquisit eingerichtete Wohnung aufzupassen, auf dass seine Katzen und besonders der kostbare Holzboden keinen Schaden nehmen. Aber natürlich geht schief, was schiefgehen kann...

Zusammen mit dem Verlag suchen wir 25 interessierte Testleser für eine Leserunde zum Buch. Im Gewinnfall solltet ihr euch zeitnah nach Erhalt des Buches am Austausch in den Leseabschnitten beteiligen und abschließend eine Rezension schreiben.

Bis zum 27. März 2013 könnt ihr euch für eines der Leseexemplare bewerben, indem ihr uns einfach folgendes verratet:

Im Buch gibt es ja so einige Katastrophen - wann ist euch denn zuletzt ein Missgeschick passiert und wie kam es dazu? Es darf gern etwas zum Lachen sein!

Autor: Will Wiles
Buch: Die nachhaltige Pflege von Holzböden

Kitty411

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das klingt lustig, ich würde gerne mitlesen!
Das letzte Missgeschick ist noch gar nicht lange her... ich wollte ausreiten, und da mir der Knöchel wehtat wollte ich auf dem Hof von einem großen Stein aus auf mein Pferd steigen... in dem Moment, in dem ich halb oben war, kamen die Gänse um die Ecke geschossen, Pferdchen machte nur einen kleinen Schritt zur Seite - und ich landete neben ihm auf dem Hosenboden. Und das Ganze auch noch unter den Augen des Stallbesitzers - der hat sich köstlich amüsiert.

19angelika63

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Oh, ich habe schon so viel tolles über dieses Buch gehört und gelesen, da muss ich einfach mein Glück versuchen!!!

Mein letztes "Missgeschick" ist mir Montag vor eine Woche passiert. Ich wollte "mal eben" einen Kuchen backen. Na ja, und wie das bei diesen "mal eben" Sachen so ist, läuft es von Anfang an schief. Erst wiege ich die Butter ab. Mittendrin ist der Buttertopf leer und ich renn in den Keller neue holen. Die Waage wieder angemacht, weitergewogen. Dann geht die Waage aus, weil die Batterie alle ist. Ich rauf ins Büro, neue Batterien geholt. Wieder unten, stell ich fest, dass ich keine Eier im Kühlschrank habe. Also wieder in den Keller Eier holen. Beim einräumen in den Kühlschrank fallen mir dann auch noch zwei runter. Langsam bin ich genervt und denke, hätte ich es doch gelassen. Na ja, aber endlich ist der Teig fertig und ich schiebe ihn in den Ofen. In der Zwischenzeit will ich Sahne schlage. Nehme dafür immer Rama Cremefine. Ich greife in den Kühlschrank, schnappe mir eine Flasche, gieße das Zeugs in meine Küchenmaschine und lass sie laufen. Irgendwann denke ich ... wieso wird die Sahne nicht steif? Und wieso sieht sie so komisch aus ... Und was war ... statt Sahne hatte ich Rama zum Kochen gegriffen. Um es kurz zu machen ... :-D ... der Boden war dann auch nichts geworden, weil ich Backpulver vergessen habe. Hab dann noch etwas zusammengeschustert. Der Kuchen sah nicht perfekt aus, aber geschmeckt hat er trotzdem. Und die Moral von der Geschichte ist ... "Mal eben" sollte man nichts machen ... :-D

So, und nu hüpfe ich in den Lostopf ... *hühüpf*

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aba

vor 5 Jahren

Teil 4: Siebter Tag - Ende
@michelauslönneberga

Wirklich.. die Geschmäcker sind so verschieden!
Ich fand das Buch klasse!

Den Alkoholkonsum (Rotwein) sehe ich als Verursacher aller Katastrophen.
Ich denke, der arme Protagonist wurde dazu gebracht. Er scheint, labil zu sein, er grübelt die ganze Zeit und die ganzen Zettel überall in der Wohnung haben gute Arbeit geleistet auf seiner Psyche.

Die ganzen Katastrophen haben für mich einen Mr. Bean'schen Charakter.

In der Wohnung passiert nur Schlimmes und seine Ausflüge ins Freie sind auch nicht besser.
Er ist gefangen in der Wohnung und in der Stadt. Oskars Wohnung, Oskars Stadt. Er hat keine Alternative.

michelauslönneberga

vor 5 Jahren

Teil 4: Siebter Tag - Ende
@aba

Ja, dieses Buch hat die Leserschaft tatsächlich gespalten. Aber das ist ja das Spannende. Jeder nimmt das Gelesene völlig anders auf ;)

emilyerdbeer

vor 4 Jahren

Wie findet ihr den Buchtitel?

Der Eindruck, dass es sich dem Titel nach um ein Heimwerkerbuch handeln könnte, scheint ja recht häufig zu sein. Mir ist das überhaupt nicht in den Sinn gekommen... Bin einfach kein Heimwerker ;)
Ich mag außergewöhnliche Titel - sei es wegen der Wortwahl, der Länge, weil sie ein anderes Gerne andeuten...
Von daher - gut gewählt!

emilyerdbeer

vor 4 Jahren

Teil 1: Erster Tag - Zweiter Tag (S. 58)
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Eigentlich sind die ersten beiden Tagen nur dazu da, die Charaktere von Oskar und seinem alten Studienfreund vorzustellen - so mein Eindruck.
Wohnungs- und Missgeschicktechnisch passiert hier nicht viel, aber man bekommt einen sehr genauen Eindruck von Oskar und seiner höchst peniblen Ader und ich persönlich habe mich schon gefragt, warum eben dieser reinliche Oskar ausgerechnet einen solchen Chaoten auswählt, um seine Wohnung zu beaufsichtigen. Denn auch das wird ziemlich offensichtlich - der Freund ohne Namen (etwas, was mich ebenso wie der fehlende Stadtname nicht stört) ist kein Aufgeräumter... Ich hätte mich anders entschieden, wenn ich so an meiner Wohnung und meiner Einrichtung hängen würde.
Sehr gut gefallen haben mir die diversen Zettel, die Oskar in der Wohnung verteilt hat und die wohl dazu dienen, seine Sorge und Angst um seine Besitztümer in Schach zu halten.
Ich bin gespannt, wo sich noch weitere Zettel finden werden - ich hätte ja direkt angefangen zu suchen und eine kleine Sammlung angelegt :D
Auch die Tatsache, dass der Freund ohne Namen sich zunächst gar nicht sicher ist, ob einer der gefundenen Hinweise für ihn bestimmt ist - herrlich!
Ich mag den Kontrast zwischen der Unstrukturiertheit und Zerstreutheit des Wohnungshüters und dem Ordnungswahn und Sauberkeitsfimmel von Oskar - das verspricht noch interessant zu werden.
Und ich mag jetzt schon den Stil des Autors! Ich mag es, wenn Wörter aus ihrem bekannten Zusammenhang genommen und woanders hin plaziert werden, wie z.B. von kollektiver Peristaltik bei einer wogenden Menschenmenge zu sprechen. NICE :)
Die trockene und teils ironische und auch übertriebene Art (gerade bei der Darstellung der Bevölkerung und der Umgebung) scheint mir sehr gut zu dem Buch und dem Thema zu passen - außerdem wirkt alles stellenweise so schön irreal. Eine spannenden Mischung für einen Roman, in dem es eigentlich (lt. Klappentext) um Missgeschicke gehen soll... Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wann die Katzen das Ledersofa zerkratzen ;)

aba

vor 4 Jahren

Wie findet ihr den Buchtitel?

emilyerdbeer schreibt:
Der Eindruck, dass es sich dem Titel nach um ein Heimwerkerbuch handeln könnte, scheint ja recht häufig zu sein. Mir ist das überhaupt nicht in den Sinn gekommen... Bin einfach kein Heimwerker ;) Ich mag außergewöhnliche Titel - sei es wegen der Wortwahl, der Länge, weil sie ein anderes Gerne andeuten... Von daher - gut gewählt!

Das finde ich auch!

aba

vor 4 Jahren

Rezensionen zum Buch

Dieses Buch hat mir gut gefallen!
Vielen Dank an Dani und an den Carl's Books Verlag für das Leseexemplar.

Und hier der Link zu meiner Rezension! Unten kopiere ich sie auch:

http://www.lovelybooks.de/autor/Will-Wiles/Die-nachhaltige-Pflege-von-Holzb%C3%B6den-1004452461-w/rezension/1041895312/

Richtig raffiniert und echt britisch

Kennen Sie Mr. Bean? Lachen Sie, wenn Sie an ihn denken oder spüren Sie eine Abneigung gegen ihn? Ich glaube, Mr. Bean gehört zu diesen Berühmtheiten, die man entweder liebt oder hasst.
Ich gehöre zu denen, die großen Spaß mit Mr. Bean hat, und als ich "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" von Will Wiles gelesen habe, musste ich an ihn denken. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Buch so einen "lieben oder hassen Effekt" auf die Leser hat.
Die Ähnlichkeit mit dem englischen Komödien-Antiheld war aus meiner Sicht offensichtlich. Auch wenn die Hauptfigur im Buch ganz anders ist als der Fernsehkomiker, sind sie beide eine Art Katastrophen-Magnet: Aus harmlosen Situationen schaffen sie Verwüstungslandschaften. Dafür muss man ein besonderes Talent haben.

Will Wiles bedient sich an ganz wenigen Figuren und Schauplätzen, um eine originelle Geschichte in Gang zu setzen. Mit wenigen Mitteln und viel schriftstellerischem Können hat Wiles eine drückende und feindliche Atmosphäre erzeugt, die den Protagonisten verzweifeln lässt, während der Leser fast schlechtes Gewissen bekommt, weil er, obwohl er den Ernst der Lage erkennt, über manche Tragödien lachen muss.

Unser Held, eigentlich ein Pechvogel, passt auf die Wohnung eines Freundes auf, der für ein paar Wochen bereist ist. Diese Wohnung ist der wichtigste Schauplatz im Buch, und der Eigentümer, also der abwesende Freund, hat dafür gesorgt, immer präsent sein zu können, um das Schicksal unseres Pechvogels innerhalb der vier Wände zu bestimmen. Der Leser darf gespannt sein auf die angewendeten Methoden, die das Leben des Wohnungshüters regulieren und Schritt für Schritt kontrollieren.
Ich habe mit einer Mischung aus Begeisterung, Mitleid und Anspannung diese ungewöhnliche Geschichte gelesen, und mich immer wieder gefragt, ob es mit den Desastern schlimmer werden konnte. Die Antwort fand ich immer ein paar Seiten später: Ja, es kann immer schlimmer werden.

Will Wiles ist für mich ein neuer Autor, dessen Schreibstil mich komplett überzeugen konnte. Sein Humor ist richtig raffiniert -und echt britisch - und er übertreibt nie mit der Skurrilität der Situationen. Die Katastrophenkette wird ganz langsam aufgebaut und kulminiert mit einen Schlüsselereignis, das gleichzeitig die Mutter aller Katastrophen ist.
Am meisten hat mir die Fähigkeit des Autors, Metapher zu bilden, gefallen. Diese sind originell, manchmal sarkastisch und keinesfalls poetischer Natur, zugleich aber so bildhaft, dass ich mich jederzeit in der Lage des armen Pechvogels versetzen konnte.

Ja, ich habe viel gelacht, aber auch viel mitgelitten.
Und wenn das der Zweck des Autors war, wurde er bei mir erfüllt.

skurril

vor 4 Jahren

Rezensionen zum Buch
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In dem Buch "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" geht es darum, dass der Protagonist (dessen Namen man jedoch auch nie erfährt) die Wohnung seines Freundes Oskar in einem fremden Land, hütet. Zumindest sollte er sie hüten. Was man unter "hüten" versteht, das ist natürlich sehr subjektiv

Jedenfalls stellen sich dem Protagonisten und Ich-Erzähler immer wieder neue Schwierigkeiten, angefangen mit ausführlichsten detaillierten Anweisungen Oskars bezüglich jeder Kleinigkeit, die der Protagonist zu beachten hat, wie er die Anweisungen zu erledigen hat und und und.
Und dann sind da ja noch die beiden Katzen, welche dem Erzähler das Leben nicht gerade leicht machen. Und der Boden, ohja, der Boden! Auf den sollte besonders gut aufgepasst werden. Wenn da nicht der Rotwein wäre..

Jedenfalls passieren dem Erzähler so einige Missgeschicke, nicht nur im Hinblick auf die Wohnung, sondern auch im Hinblick auf die Katzen, die Hausmeisterin (mit welcher jegliche Verständigung allein schon wegen der Sprachbarriere scheitert) und Oskars Freunden.

Und wie soll er das nun alles Oskar erklären?

Ich persönlich habe mir mehr von der Geschichte versprochen. Ich fand sie nicht witzig, nicht spannend und die Missgeschicke waren jetzt irgendwie nicht besonders außergewöhnlich oder zum Lachen. Eher wurde es immer trauriger, da der Erzähler allem Anschein nach nur betrunken war.

Vielleicht verstehe ich aber auch den britischen Humor in diesem Fall nicht. Mehr als ein paar Schmunzler gab es meinerseits jedenfalls nicht.

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