Will Wiles Die nachhaltige Pflege von Holzböden

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Inhaltsangabe zu „Die nachhaltige Pflege von Holzböden“ von Will Wiles

Was passiert, wenn du die Wohnung deinem besten Freund überlässt …
Oskar ist Komponist und verheiratet mit einer kalifornischen Kunsthändlerin. Er lebt in einer osteuropäischen Hauptstadt mit seinen beiden Katzen, die er nach russischen Komponisten benannt hat. Aber hier geht es nicht wirklich um Oskar, denn der ist in Kalifornien, um sich scheiden zu lassen. Deshalb beauftragt er einen alten Studienkollegen, in seiner Abwesenheit auf die Wohnung aufzupassen, auf dass seinen Katzen und besonders dem kostbaren Parkett nichts passiert. Und damit auch nichts schief geht, hat er viele Hinweiszettel hinterlassen, was zu tun – und besonders: was zu lassen ist.

Ich habe gehofft, dass das Buch irgendwann noch besser wird. Aber leider blieb die Geschichte langweilig und überhaupt nicht witzig. Schade.

— Jinscha

Eigentlich ganz witzig, aber trotzdem etwas langatmig

— Bea_Me

Skurril. Konnte mich nicht überzeugen.

— Loukia

Etwas spooky mit der Haushälterin, aber sonst schöner schwarzer Humor. :D

— pianoliebe

Keine Spur von britischem Humor. Absolutes Fremdschämen!

— Newspaperjunkie

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  • ...3,5*....

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Lesebegeisterte

    01. July 2017 um 15:33

    Ein sehr schräges Buch! Witzig fand ich all die „Hinweiszetteln“ von Oskar. Für Fans von britischen Humor bestens geeignet.

  • Das Streben nach Perfektion

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    winter-chill

    17. April 2016 um 20:19

    Nein, keine Angst, hinter dem Titel versteckt sich keine Gebrauchsanweisung aus dem Baumarkt – auch wenn Holzböden in dem Debütroman von Will Wiles tatsächlich eine große Rolle spielen. Doch es geht auch noch um so viel mehr. Alles fängt damit an, dass der Ich-Erzähler in eine osteuropäische Stadt reist, um für ein paar Tage auf die Wohnung und die Katzen seines Studienfreundes Oskar aufzupassen. Dieser weilt derweil in Kalifornien, um seine Scheidung zu regeln. Was sich so harmlos anhört, steuert aber bald auf eine Katastrophe zu. Kaum betritt der Erzähler Oskars exquisit eingerichtete Wohnung, fallen ihm schon die unzähligen Notizzettel überall auf. Oskar, immer schon sehr pedantisch, hat in allen Ecken Anweisungen für seinen Wohnungshüter hinterlassen, damit auch ja nichts schief geht. Besonders der kostbare und überempfindliche Holzboden aus französischer Eiche darf keinen Schaden nehmen. Nur dumm, dass der Erzähler das absolute Gegenteil von Oskar ist – nämlich sehr chaotisch. Und so kommt, was kommen muss. Der Erzähler stolpert von einem Schlamassel ins nächste. Fast hat man schon Mitleid mit dem Protagonisten, wenn man ihn dabei beobachtet, wie er versucht, seine Missgeschicke auszubügeln und alles nur noch schlimmer macht. Auch wenn sich das jetzt alles stark nach Slapstick anhört, ist es das aber auf keinen Fall. Im Gegenteil: der Roman steckt zwar voller rabenschwarzem, britischem Humor, der kommt allerdings eher versteckt daher. Generell ist der Roman sogar recht ruhig. Wer also Comedy á la Mr. Bean erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein. Was den Leser aber durch die Geschichte gleiten lässt, ist der ausgefeilte, niveauvolle Erzählstil. Und am Ende stellt sich heraus, dass es die ganz Zeit um viel mehr ging als um den Holzboden – nämlich um Freundschaft und das Streben nach Perfektion.

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  • Recht unterhaltsam, aber mit der Zeit zu absurd

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. March 2015 um 21:52

    Der Ich-Erzähler reist nach Bukarest, um für seinen Freund, den Komponisten Oskar, der gerade in L. A. eine Scheidung von seiner amerikanischen Frau durchzieht, die Nobel-Wohnung mit kostbarem Fußboden und die beiden Katzen zu hüten. Besonders der olle wertvolle Holzfußboden scheint Oskar sehr am Herzen zu liegen, und dieser geht natürlich auch als Erster, wenn auch nicht Einziger drauf... Vorsicht Spoiler: Spätestens wenn eine der Katzen auf absurde Art und Weise ums Leben kommt und dann auch noch die Putzfrau, wurde es mir einfach zuviel "Zufall" und "witzige Einfälle" und auch zu splatterhaft. Was ich aber am Ätzendsten fand, war die Diskrepanz zwischen anfänglich extrem pingeligem Freund, der mit Notizzettelchen so richtig Druck ausübt auf den Ich-Erzähler, dass quasi die Welt untergehe, wenn dem Fußboden was passiere, der aber am Ende selbst bei der Nachricht vom Tod der Katze nur mit den Achseln zuckt und es locker aufnimmt. Das fand ich extrem nervig und unrealistisch. Der Erzählstil war in Ordnung. Man konnte ihn leicht und locker so weglesen. Die Enttäuschung bei mir lag also mehr auf der immer absurder werdenden Geschichte, die mich einfach nicht überzeugen konnte. Fazit: Von mir keine Leseempfehlung. Was interessant und witzig anfing, wurde schnell fade und übertrieben und am Ende war dann einfach komplett die Luft raus.

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  • Murphys Gesetz

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    maggiterrine

    13. August 2014 um 23:02

    Dieses Buch hat mich fertig gemacht! Zum Inhalt: Ein gescheiterter Schriftsteller soll auf die Wohnung seines ehemaligen Studienfreunds aufpassen. So weit so gut. Nur leider ist der Schriftsteller das Chaos in Person und sein Freund das pedantische Gegenteil und alles was schief gehen kann, geht schief. Das Ganze fängt klein an aber schon bald läuft der Protagonist vom Regen in die Traufe und die Ereignisse überschlagen sich. Das wird teilweise so krass, dass man als Leser nur noch kopfschüttelnd über dem Buch hockt und sich händeringend fragt, wie der Protagonist da wieder heile rauskommen will und wie sein pedantischer Freund Oskar auf das angestellte Chaos reagieren wird. Mir fiel es jedenfalls schwer vor lauter Anspannung nicht zu zappeln, was meiner Meinung nach ein Qualitätsmerkmal des Buches ist. Gleichzeitig haben mir die Gedankengänge und Vergleiche des Autors sehr gut gefallen. Die Vorstellung, dass der Holzboden gegen ihn arbeitet und nur auf seine Rache für diverse Weinflecken wartet, wirkte auf mich sehr zutreffend und war genauso amüsant. Genauso der Vergleich der weiß-getünchten Wände mit nahöstlichen Folterzellen, der einen schönen Eindruck von Oskars Wohnung vermittelt. Das Ende habe ich dann als die ersehnte Entspannung empfunden, nach dem man sich die ganze Zeit Sorgen um Fußböden, Katzen und grantige Putzfrauen gemacht hat Alles in Allem hat mir dieses Buch gut gefallen und ich habe es gerne gelesen.

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  • hat nicht mal einen Stern verdient aber leider muss man einen Stern geben

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Gimagemelli

    03. June 2014 um 21:43

    Ich mag den britischen Humor sogar sehr gerne aber .... Ich habe es gelesen bis zu diesem schrecklichen Unglück mit dieser armen Seele von Katze und wie damit umgegangen wird und in den Müll werfen! - ok ich als Katzenmutter aber ne das hätte wirklich nicht sein müssen. Und fernab von jeder Realität weil es die andere Katze ja scheinbar gar nicht interessiert hat. Wenn Will Wiles besser recherchiert hätte, dann wüsste er das Katzen seltens so kaltschnäuzig wie er auf den Tod einer Katze mit der sie leben so reagieren. Ne da hatte ich keine Lust mehr auf die Saufexzesse und nicht mehr zu wissen was er da tut oder getan hat ... Schöner fände ich echte Missgeschicke aber nicht im ständigen Alkoholrausch. Schade, hatte mir wirklich mehr erhofft als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, möchte auch nie wieder was von diesem Will Wiles lesen.

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  • hat nicht mal einen Stern verdient aber leider muss man einen Stern geben

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Gimagemelli

    03. June 2014 um 21:41

    Ich mag den britischen Humor sogar sehr gerne aber .... Ich habe es gelesen bis zu diesem schrecklichen Unglück mit dieser armen Seele von Katze und wie damit umgegangen wird und in den Müll werfen! - ok ich als Katzenmutter aber ne das hätte wirklich nicht sein müssen. Und fernab von jeder Realität weil es die andere Katze ja scheinbar gar nicht interessiert hat. Wenn Will Wiles besser recherchiert hätte, dann wüsste er das Katzen seltens so kaltschnäuzig wie er auf den Tod einer Katze mit der sie leben so reagieren. Ne da hatte ich keine Lust mehr auf die Saufexzesse und nicht mehr zu wissen was er da tut oder getan hat ... Schöner fände ich echte Missgeschicke aber nicht im ständigen Alkoholrausch. Schade, hatte mir wirklich mehr erhofft als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, möchte auch nie wieder was von diesem Will Wiles lesen.

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  • Der nachhaltige Eindruck eines Buches

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Bellami

    "Ich war schon eingeschüchtert, als ich zum ersten Mal durch die Tür kam. Vielleicht war das auch Sinn und Zweck der Wohnung. Vollkommenheit ist aggressiv, vorwurfsvoll." Dass sein Freund Oskar einen krankhaften Ordnungfimmel hat, wusste "er" bereits. Schließlich haben sie in einer Wohngemeinschaft auf dem Campus gelebt. Als erfolgreicher Komponist konnte Oskar sich in den späteren Jahren, seinen Traum von einer Wohnung erfüllen - eine Wohnung wie ein Museum. Nur fehlte die Warnung an der Wohnungstür: Bitte nicht eintreten, da wertvoller Fußboden. Ein Fußboden vom Feinsten , Französische Eiche, sehr teuer, sehr empfindlich. Aber "er", der in diesem Roman keinen Namen hat, muss diese Wohnung betreten. Oskar ist sein Freund und "er" hat sich bereit erklärt, auf diese Wohnung aufzupassen und sich um seine Katzen zu kümmern. Genügend Hinweise in " Zettelform" gibt es in der Wohnung. Sogar ein Buch mit Hinweisen, was zu machen ist, falls, was natürlich auf Oskars unmissverständlichen Hinweisen unbedingt zu vermeiden ist bzw. bei Beachtung gar nicht passieren kann, der wertvolle Fußboden Schaden nehmen sollte. Aber erstens kommt es anders und zweites als man denkt. "Er", der immer noch in einer Wohnung heimisch ist, die noch viel von dem Leben eines Studenten aufweist, ist mit Oskars Wohnung total überfordert, zumal er in dieser anonymen osteurpäischen Stadt ( der Name lässt sich aufgrund von Andeutungen erraten) sehr einsam ist. "Ich genierte mich als einsamer Trinker, auch wenn das in diesem Land kein seltener Anblick war. Es war ein Land von Einzelgängern, in dem man politische Gefangene lieber erschoss, weil man argwöhnte, sie würden sich in der Einzelhaft zu wohlfühlen" So frönte er dem Rotwein zu. Wie praktisch in dieser, von dem Fußboden bis zur Decke, gefährlich hellen Wohnung. Da darf man nicht die Kontrolle verlieren und schon gar nicht vergessen, sich an Oskars Regeln zu halten. ( Also ich hätte aus Sicherheitsgründen Weißwein gewählt :-) ) Es kommt wie es kommen muss - " Selbst er konnte nichts gegen die unvermeidliche Abnutzung der Ding tun, all die Kratzer, Kleckse und Klebrigkeiten, die Fingerabdrücke des Lebens sozusagen. Fingerabdrücke sind die Visitenkarte der Menscheit. " Und das habe ich auch erwartet ! Es hat einfach Spaß gemacht zu lesen, wie er in bester Loriot-Manier aus dem "nur" schiefhängendem Bild ein Chaos verursacht. Man ahnte es, vieles deutete sich an und immer wieder hatte ich im Kopf " Ne, das darf jetzt nicht wahr sein". Aber es geht hier nicht nur um den wertvollen Fußboden. Es geht auch um Freundschaft und um menschliches Verhalten. All das hat Will Wiles mit stimmigen Protagonisten in eine humorvolle Geschichte gepackt und mit herrlich bildhafter Sprache, hier sei besonders die Beschreibung der Stadt genannt, gespikt. Mein Fazit: sehr gute Unterhaltung. Sorry liebe Thurs, für mich ein Buch für die Couch oder bequemen Sessel und einem Glas Rotwein ;-), es muss gemütlich sein und aufgeräumt :-). Danke für Deine neugierigmachende Rezension !

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    • 2
  • Gar nicht komisch...

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Amalie

    25. July 2013 um 19:01

    Oskar bittet einen Freund, seine edle Wohnung einzuhüten. Und er soll besonders auf den empfindlichen Holzfußboden achten. Natürlich geht das schief...aber, nein, anders als auf der Rückseite beschrieben, musste ich nicht schadenfroh lachen, und ich fand den Roman auch nicht abgründig-komisch. Unter britischem Humor stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor, und die Werbung für dieses Buch (z.B auf der Rückseite von der "Sunday Times": Die Stärke des Romans liegt in der lakonischen Beschreibung des Kampfes zwischen Chaos und Ordnung) kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen... Ich fand die Geschichte langweilig. Und nervig. Selten hatte ich ein Buch, bei dem ich mich so durch die Seiten arbeiten musste. Es ist durchaus flüssig geschrieben, aber es passiert so wenig, der namenlose Protagonist lebt in den Tag hinein, und stellt komische Sachen mit dem Holzfussboden an. Im Prinzip reicht das Titelbild, es geht nämlich um Katzen, Rotwein und den Holzfussboden. Und Rotwein. Und Holzfussboden. Wieso hat denn der Protagonist nicht einfach zu Weißwein oder Wasser gegriffen, anstatt ewig wieder Rotwein zu trinken? Und ihn selbstverständlich auf den Holzfussboden zu geben. Nervig. Die Seiten zogen sich, es passierte so wenig, und das Ende der Geschichte, nun ja, seltsam. Dies war leider kein Buch nach meinem Geschmack, deshalb vergebe ich nur 2 Sterne.

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  • Nur ein kleiner Schmunzler..

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    skurril

    25. July 2013 um 17:56

    In dem Buch "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" geht es darum, dass der Protagonist (dessen Namen man jedoch auch nie erfährt) die Wohnung seines Freundes Oskar in einem fremden Land, hütet. Zumindest sollte er sie hüten. Was man unter "hüten" versteht, das ist natürlich sehr subjektiv Jedenfalls stellen sich dem Protagonisten und Ich-Erzähler immer wieder neue Schwierigkeiten, angefangen mit ausführlichsten detaillierten Anweisungen Oskars bezüglich jeder Kleinigkeit, die der Protagonist zu beachten hat, wie er die Anweisungen zu erledigen hat und und und. Und dann sind da ja noch die beiden Katzen, welche dem Erzähler das Leben nicht gerade leicht machen. Und der Boden, ohja, der Boden! Auf den sollte besonders gut aufgepasst werden. Wenn da nicht der Rotwein wäre.. Jedenfalls passieren dem Erzähler so einige Missgeschicke, nicht nur im Hinblick auf die Wohnung, sondern auch im Hinblick auf die Katzen, die Hausmeisterin (mit welcher jegliche Verständigung allein schon wegen der Sprachbarriere scheitert) und Oskars Freunden. Und wie soll er das nun alles Oskar erklären? Ich persönlich habe mir mehr von der Geschichte versprochen. Ich fand sie nicht witzig, nicht spannend und die Missgeschicke waren jetzt irgendwie nicht besonders außergewöhnlich oder zum Lachen. Eher wurde es immer trauriger, da der Erzähler allem Anschein nach nur betrunken war. Vielleicht verstehe ich aber auch den britischen Humor in diesem Fall nicht. Mehr als ein paar Schmunzler gab es meinerseits jedenfalls nicht.

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  • Dienachhaltige Pflege von Holzböden - Will Wiles

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    thursdaynext

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden, welch abgedrehter und doch passender Titel für dieses besondere Buch. Handelt es doch von Oskar „ ....er hatte sich der Entropie entgegengestellt und ihr seine Bedingungen aufgezwungen...“dem begabten erfolgreichen Musiker,natürlich klassische Musik, und seinem, extra zum Wohnungshüten einbestellten , leicht chaotischen „....ich hatte einen Waffenstillstand mit der Entropie geschlossen, mich einfach damit abgefunden...“ Freund. Mehr zum Inhalt zu verraten wäre eine Schande. Aufgeteilt ist der herrlich schwarzhumorige, skurrile Roman in Tage. In acht. Mehr braucht es nicht um eine Freundschaft zu beleuchten und ................ Stil und Sprache sind gefällig, Genusslesen ergibt sich allein schon aus der dramatisch sich steigernden Situationskomik und dem Protagonisten dessen Gedankengänge teilweise durchaus nachvollziehbar sind , teils so schräg in die Irre driften, dass man ihn gerne bei der Hand nehmen und langsam, beruhigend auf ihn einreden möchte, eigentlich , denn tatsächlich ist es sehr spannend ihn agieren und reagieren zu sehen. Ich jedenfalls habe mich königlich amüsiert und zusätzlich noch gelernt, dass mein Wunschtraum von Wohnung, der der „oskarschen“ in vielen Details entspricht zurecht ein Wunschtraum bleiben wird. Denn: Die Entropie ist ein fieses Luder! Will Wiles Erstling hat mich überzeugt und begeistert. Stilsicher mit Niveau, Esprit und Humor, kristallisiert sich hier eine Freundschaft, zwischen zwei charakterlich sehr unterschiedlichen Männern, mit all ihren Untiefen heraus. Mich hat er dabei mitgenommen auf eine emotionale Achterbahnfahrt in bestem Kopfkino. Schön, dass er schon an einem zweiten Roman arbeitet. 5 Sterne für ein kleines, feines, fieses Meisterstückchen an dem es nichts zu kritteln gibt. Wiles wirkt einer „merkelisierung“ der Mundwinkel charmant und mit Verve entgegen. Empfehle es als Urlaubslektüre gg

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    • 3

    awogfli

    18. July 2013 um 12:03
  • Finger weg vom Alkohol

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    sursulapitschi

    09. July 2013 um 23:33

    Ein namenloser Ich-Erzähler soll die sterile Designerwohnung seines Freundes hüten und die Katzen versorgen. Das tut er dann auch weitgehend in volltrunkenem Zustand. Das Verhängnis beginnt mit einem Rotweinfleck. Man muss schon bis etwa Seite 160 durchhalten, bis die im Vorfeld versprochenen Missgeschicke passieren. Bis dahin besteht das Buch hauptsächlich aus weitschweifigen philosophischen Betrachtungen zu jedem Thema dieser Erde, die man amüsant finden kann, wenn man der Typ dafür ist, und das sind wenige, wenn man mich fragt. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird die Handlung dann zunehmend absurd. Ist das englischer Humor? Ich dachte, englischer Humor wäre subtil und staubtrocken. Hier ist die Handlung Slapstick und die Erzählweise schlechtes Kabaret. Wenigstens ist die Pointe ganz hübsch. Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch. 

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  • Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Leseratte87

    30. June 2013 um 11:28

    Der Ordnungsliebende Oskar muss für eine Weile nach Los Angeles und bittet seinen namenlosen Kumpel aus Studientagen seine Wohnung zu hüten. Was eigentlich kein Problem wäre, wäre Oskar nicht so pingelig und ordentlich, sein Kumpel dagegen eher chaotisch. Natürlich ergeben sich daraus einige Probleme, die der Protagonist zu bewältigen hat. Also, ich fand die Beschreibung des Klappentextes wirklich super und hab mich schon auf die Lektüre gefreut. Aber es scheint nicht mein Humor zu sein. Statt "schadenfrohem Lachen" gab es bei mir nur Stirnrunzeln.   Immerhin hab ich knapp 100 Seiten gelesen, bis ich es zur Seite legte und aufgab. 

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  • Die Nachhaltig Pflege von Holzböden

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    lesekruemel

    26. June 2013 um 12:30

    Oskar, ein norotischer Ordnungsfreak hat 2 Katzen und einen sündhaftteuren Holzboden in seiner Wohnung. Als er nun auf Geschäftsreise nach Amerika muss ... überlasst er dieses Heiligtum natürlich nicht dem Zufall. Er bittet seinen alten Studienfreund - seines Zeichens Rotweintrinker und nicht-bierdeckel-benutzer auf seine Wohnung aufzupassen. Ein großer Spaß. Dabei erinnter Oskar sehr an Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory = Genial

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  • lakonischen Beschreibung des Kampfes zwischen Chaos und Ordnung

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    oblomov

    20. June 2013 um 21:11

    Will Wiles, Roman ist unterhaltsam und britisch. Das Unterhaltsame wirkt an einigen Stellen recht stark konstruiert, dennoch gelingt es Will Wiles durch gekonntes Spiel mit der Sprache zu amüsieren: „Hatten die Katzen den Wein etwa getrunken? Tranken Katzen überhaupt Wein? Andererseits, warum nicht? Ich stellte mir zwei sturzbetrunkene Katzen vor, die in der Weinpfütze umherschlitterten und sich anmaunzten, während sie torkelnd den zerfledderten Korken hin und her schossen. Besoffene Halbstarke auf einem Londoner Bahngleis in den frühen Morgenstunden. […] Alkoholexzesse und krassester Vandalismus. Vermutlich schliefen die beiden Luder jetzt irgendwo ihren Rausch aus. Ich wünschte ihnen von ganzem Herzen einen schauerlichen Kater.“ (S. 148) Der britische Humor ist an vielen Stellen sehr unterhaltsam. „Reuige Einsichten im Nachhinein. Die Deutschen haben bestimmt ein Wort dafür […] –wenn nicht, sollten sie aber.“ (S. 96) Das Fazit steht auf dem Klappentext, in dem es die Sunday Times auf den Punkt bringt: „Die Stärke des Romans liegt in der lakonischen Beschreibung des Kampfes zwischen Chaos und Ordnung.“

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  • Oberflächlich betrachtet: Slapstick. Ich finde, da ist viiiieeel mehr.

    Die nachhaltige Pflege von Holzböden

    Lissy

    Oskar fliegt für ein paar Wochen in die USA. Er bittet seinen (namenlosen) Freund aus Studienzeiten, seine noble Wohnung mit Holzfußboden zu bewohnen und sich um alles zu kümmern und auch die Katzen zu versorgen. Man erfährt vieles über Oskar, obwohl dieser als Figur direkt nicht auftritt, denn Oskar hinterlässt an den unmöglichsten Stellen Zettel für seinen Haussitter und übermittelt ihm so Anweisungen und Tipps. Das Wichtigste ist, dass der wertvolle Holzboden nicht beschädigt wird und eventuelle Flüssigkeiten direkt aufgewischt werden, damit keine bleibenden Flecken bleiben. Wie das Cover schon verrät, geben Rotwein und Katzen alles, damit der Boden nicht so bleibt, wie er ist. Und der arme Kerl ohne Namen gerät richtig tief ins Schlamassel.  Oberflächlich betrachtet geht es nur um die Wohnung und um Mißgeschicke. Mich hat es beeindruckt, wie viel eine Wohnung und die Art des Abheftens und die Anordnung der Gegenstände über einen Menschen aussagen kann! Ein tolles Buch, das trotz hohem Unterhaltungswert literarisch sehr wertvoll ist! 

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