Willa Cather

 3.7 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Meine Antonia, Mein ärgster Feind und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Willa Cather

Sortieren:
Buchformat:
Meine Antonia

Meine Antonia

 (18)
Erschienen am 02.11.2009
Mein ärgster Feind

Mein ärgster Feind

 (8)
Erschienen am 09.05.2011
Sapphira und das Sklavenmädchen

Sapphira und das Sklavenmädchen

 (6)
Erschienen am 11.10.2011
Schatten auf dem Fels

Schatten auf dem Fels

 (4)
Erschienen am 20.04.2009
Die Frau, die sich verlor

Die Frau, die sich verlor

 (5)
Erschienen am 08.12.2010
Lucy Gayheart

Lucy Gayheart

 (2)
Erschienen am 14.04.2008
Der Tod bittet den Erzbischof

Der Tod bittet den Erzbischof

 (0)
Erschienen am 25.11.2008

Neue Rezensionen zu Willa Cather

Neu
JoBerlins avatar

Rezension zu "Mein ärgster Feind" von Willa Cather

Dein ärgster Feind bist Du
JoBerlinvor 3 Jahren


Willa Cather ist in Deutschland kaum bekannt - dass sie nicht weiter ins Vergessen rutscht ist den Randomhouse Verlagen btb und Manesse zu danken. In Amerika aber gilt sie als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Viele von Cathers Romanen spielen im ländlichen Amerika und thematisieren das harte Leben der europäischen Einwanderer. „Mein ärgster Feind“ hat jedoch ein anderes Sujet, es ist die Entwicklungsgeschichte eines jungen Mädchens zur Ehefrau. 

Erzählt wird der Roman aus der Sicht der jungen Nellie. Im Hause ihrer Tante lernt sie Myra Driscoll kennen und ist sofort fasziniert von deren starker Persönlichkeit und ihrer Geschichte: Blutjung verlässt sie aus Liebe das ländliche Illinois und den reichen Onkel, sie verzichtet auf ihr Erbe, heiratet den geliebten Mann und geht mit ihm nach New York. Welch junges Mädchen wäre von so einer romantischen Liebe nicht entzückt? Jahrzehnte später trifft Nellie auf das nun ältere Ehepaar. Was ist aus ihnen, was aus ihrer Lebe geworden? Sind sie glücklich, zufrieden, froh? Nellie geht davon aus, doch was sie vorfindet ist desillusionierend. 

Willa Cather erzählt eindringlich von der zerstörerischen Kraft der Zeit, der Liebe, Gesundheit, Vermögen zum Opfer fallen. Sie zeigt die Missstimmungen des Alters, das Hadern um den einen Entschluss, der jetzt so tragisch falsch erscheint. Doch ist wirklich nur der Ehemann gemeint, wenn Myra von ihrem „ärgsten Feind“ spricht? Geht es nicht vielmehr um das Erkennen der Vergeblichkeit des Seins und dass jeder einzelne – für den gewählten Lebensweg verantwortlich – sich in dieser bitteren Aufrechnung selbst zum schlimmsten Feind wird?
Dieser gut geschriebene kleine Roman ist bestens geeignet, Willa Cather als kraftvoll erzählende Autorin neu zu entdecken.

Kommentieren0
18
Teilen
wlatatas avatar

Rezension zu "Die Frau, die sich verlor" von Willa Cather

Sprachlich beeindruckend, handlungstechnisch etwas schleppend
wlatatavor 3 Jahren

Zum Inhalt: Der Richterneffe Neil wächst in Sweet Water auf, das in seiner Jugend eine wichtige aufstrebende Pionierstadt mit einem großen Bahnhof ist. Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens ist das Haus der Forresters, in dem ein alter Eisenbahnfunktionär mit seiner jungen charismatischen Frau Marian wohnt. Mrs Forrester wird von allen Männern bewundert und begehrt, da macht auch der junge Neil keine Ausnahme. Für ihn verkörpert sie Schönheit, Reinheit und Treue, bis der Tag kommt, an dem er entdeckt, dass sie nicht so perfekt ist wie er dachte... Von da an beginnt eine Abwärtsspirale für Mrs Forrester, ihren Mann und ganz Sweet Water.

Fazit: Ich hab sehr lange gebraucht, um in die Geschichte hereinzufinden und fand die Handlungsabfolge manchmal etwas wirr. Erzählerisch und sprachlich hat mir das Buch gut gefallen und auch die Thematik ist interessant, aber es ging mir auch alles etwas zu schnell, mir fehlten mehr Dialoge und längere Ausführungen. Wer sich für die Pionierzeit der USA und eine interessante gesellschaftliche Studie der Zeit interessiert, der wird sicherlich fündig werden, aber wer eine spannende Geschichte um Treue, Liebe und Affären sucht, der wird enttäuscht sein. Das Buch ist durchaus lesenswert und aufgrund des geringen Umfangs auch sehr schnell durchgelesen.  Nicht zuletzt auf Grund der Bedeutung der Autorin. Trotzdem würde ich vermutlich kein weiteres Buch von ihr lesen.

Lesenswert, wenn es nicht um Spannung, sondern vor allem um Interesse an der Gesellschaft der USA während des Eisenbahnbooms geht!

Kommentieren0
4
Teilen
pamNs avatar

Rezension zu "Shadows on the Rock" von Willa Cather

bildhaftes Quebec
pamNvor 4 Jahren

für meinen Kurs in Canadian Literature "musste" ich dieses Buch lesen...und...ich fand das Buch richtig gut.

Die 12-jährige Cécile lebt zusammen mit ihrem Vater, einem Apotheker, in Quebec. Die französische Kolonie in Kanda steckt noch in den Kinderschuhen. Im Buch begleitet der Leser Cécile und ihren Vater für ein Jahr.

Es passiert nichts großartiges oder spannendes im Buch, aber dafür darf der Leser an den Beziehungen und dem Alltag der Charaktere teilhaben. Es erscheint fast wie ein Tagebuch.
Die Autorin hat das Talent die Orte und Charaktere bildhaft zu beschreiben.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 86 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks