Willa Cather Die Frau, die sich verlor

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Inhaltsangabe zu „Die Frau, die sich verlor“ von Willa Cather

Der Roman einer Emanzipation, ein Glanzstück amerikanischer Erzählkunst
Marian Forrester ist jung, attraktiv und voller Lebenslust, der strahlende Mittelpunkt des Forrester-Hauses in Sweet Water. Für Niel, den Nachbarjungen, ist sie das Sinnbild jenes Westens, in dem die Träume der Siedler Wirklichkeit geworden sind. Als Niel einige Jahre später als Erwachsener nach Sweet Water zurückkehrt, hat sich Marians Leben von Grund auf geändert. Ihr Mann ist alt und krank, das Vermögen fast aufgebraucht. Aus Einsamkeit flüchtet sie in die Arme junger Männer. Niel verliert jeden Respekt vor ihr, der Zauber ist verflogen. Erst am Ende ihres Lebens begreift er das Geheimnis dieser Frau.

Wegen der Bedeutung der Autorin eigentlich Pflichtlektüre, aber es ist nicht ganz leicht in die Geschichte einzutauchen.

— wlatata

War irgendwie anstrengend zu lesen.

— CarasBuecherwahn

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  • Sprachlich beeindruckend, handlungstechnisch etwas schleppend

    Die Frau, die sich verlor

    wlatata

    20. August 2015 um 20:20

    Zum Inhalt: Der Richterneffe Neil wächst in Sweet Water auf, das in seiner Jugend eine wichtige aufstrebende Pionierstadt mit einem großen Bahnhof ist. Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens ist das Haus der Forresters, in dem ein alter Eisenbahnfunktionär mit seiner jungen charismatischen Frau Marian wohnt. Mrs Forrester wird von allen Männern bewundert und begehrt, da macht auch der junge Neil keine Ausnahme. Für ihn verkörpert sie Schönheit, Reinheit und Treue, bis der Tag kommt, an dem er entdeckt, dass sie nicht so perfekt ist wie er dachte... Von da an beginnt eine Abwärtsspirale für Mrs Forrester, ihren Mann und ganz Sweet Water. Fazit: Ich hab sehr lange gebraucht, um in die Geschichte hereinzufinden und fand die Handlungsabfolge manchmal etwas wirr. Erzählerisch und sprachlich hat mir das Buch gut gefallen und auch die Thematik ist interessant, aber es ging mir auch alles etwas zu schnell, mir fehlten mehr Dialoge und längere Ausführungen. Wer sich für die Pionierzeit der USA und eine interessante gesellschaftliche Studie der Zeit interessiert, der wird sicherlich fündig werden, aber wer eine spannende Geschichte um Treue, Liebe und Affären sucht, der wird enttäuscht sein. Das Buch ist durchaus lesenswert und aufgrund des geringen Umfangs auch sehr schnell durchgelesen.  Nicht zuletzt auf Grund der Bedeutung der Autorin. Trotzdem würde ich vermutlich kein weiteres Buch von ihr lesen. Lesenswert, wenn es nicht um Spannung, sondern vor allem um Interesse an der Gesellschaft der USA während des Eisenbahnbooms geht!

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  • Rezension zu "Die Frau, die sich verlor" von Willa Cather

    Die Frau, die sich verlor

    Thaila

    20. March 2010 um 16:25

    Willa Cathers schlichte Erzählung Die Frau, die sich verlor (Originaltitel Lost Lady) ist ein echtes Kleinod. Wie so oft bei Cather steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die nicht so recht in ihre Lebensumstände passen will. Mrs Forrester faziniert ihre Umgebung - vor allem die Männer - durch ihren unkonventionellen Charme, ihre Lebhaftigkeit und ihre Natürlichkeit. Gleichzeitig stösst sie sie durch ihr Verhalten ab, denn sie ist nicht bereit sich in die rigiden Gesellschaftsnormen des spätviktorianischen Westens hineinzupressen. Aber dies ist nicht das einzige Thema der Erzählung. Cather plaziert ihre Geschichte in eine Zeit gesellschaftlicher Umbrüche. Der wilde Westen verschwindet und mit ihm das Gefühl, alles sei möglich. Ebenso verschwindet der Gentlemen-Unternehmer, der sich nicht von Profitgier leiten lässt, sondern von einem Gefühl gesellschaftlicher Verantwortung getragen wird. Cathers moralische Überlegungen sind hochaktuell. Das Thema - die Frau in der Gesellschaft- und auch das feine Gespür für die Manifestation von Standesunterschieden erinnert an Henry James oder T.S. Elliot, die Sprache hingegen lässt sich in ihrer Einfachheit, die manchmal zur Lakonik wird, eher mit Fitzgerald vergleichen. Gerade in seiner Einfachheit besticht Cathers Stil durch seine Präzision und zuweilen fast lyrische Verdichtung. Eva Brückner- Tuckwiller ist es wunderbar gelungen, die Besonderheit von Cathers Sprache ins deutsche zu übertragen - die Übersetzung kann ich - was selten genug passiert - uneingeschränkt empfehlen. Die Hardcover-Ausgabe von Knaus ist verhältnismäßig teuer, zumal das Nachwort von Sybille Mulot nicht allzu viele zusätzliche Informationen bietet. Trotzdem ist es dem Verlag hoch anzurechnen, dass er ernsthaft darum bemüht ist, diese außergewöhnliche Autorin in Deutschland bekannter zu machen. In Amerika wird sie zu den Großen der klassischen Moderne gezählt und ihr Name steht neben so illustren wie Hemingway und Fitzgerald - und das vollkommen zu recht!

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  • Rezension zu "Die Frau, die sich verlor" von Willa Cather

    Die Frau, die sich verlor

    papalagi

    30. March 2009 um 19:33

    Marian Forrester ist jung, attraktiv und voller Lebenslust, der strahlende Mittelpunkt des Forrester-Hauses in Sweet Water. Mit ihrem 25 Jahre älteren Mann verbringt sie dort die Sommermonate. Niel, der Nachbarjunge, hat schon früh sein Herz an Marian verloren. Für ihn ist sie das Sinnbild jenes Westens, in dem die Träume der Siedler Wirklichkeit geworden sind. Als Niel einige Jahre später als Erwachsener nach Sweet Water zurückkehrt, hat sich Marians Leben von Grund auf geändert. Ihr Mann ist alt und krank, das Vermögen fast aufgebraucht (Finanzkrise). Verzweifelt versucht Marian den Schein zu wahren. Aus Einsamkeit flüchtet sie in die Arme junger Männer. In diesem Roman über eine Frau, deren Welt aus den Fugen gerät, entwirft Willa Cather ein eindringliches Bild vom Ende der Pionierzeit. Ein ruhiges Buch mit eindrücklichen Landschaftsbeschreibungen.

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