Willa Cather Mein ärgster Feind

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Inhaltsangabe zu „Mein ärgster Feind“ von Willa Cather

Das Psychogramm einer Ehe Amerika in den 1920er Jahren: Myra Driscolls hat auf ein sicheres Leben in der Provinz verzichtet, um ihrer großen Liebe nach New York zu folgen. Als die 15-jährige Nellie Myra kennenlernt, trifft sie eine lebhafte, kultivierte, liebenswürdige Frau. Mit ihrem Mann Oswald lebt sie die romantische Idee der großen Liebe, von der auch Nellie träumt. Doch dann wird das junge Mädchen Zeugin einer Eifersuchtsszene, und alles Sanfte, Gute und Liebevolle scheint zu zerbrechen. Erst Jahre später, als Nellie das Paar unter schwierigen Umständen wiedertrifft, begreift sie die zwei Seiten dieser Liebe.

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    Mein ärgster Feind
    JoBerlin

    JoBerlin

    21. April 2016 um 19:43

    Willa Cather ist in Deutschland kaum bekannt - dass sie nicht weiter ins Vergessen rutscht ist den Randomhouse Verlagen btb und Manesse zu danken. In Amerika aber gilt sie als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Viele von Cathers Romanen spielen im ländlichen Amerika und thematisieren das harte Leben der europäischen Einwanderer. „Mein ärgster Feind“ hat jedoch ein anderes Sujet, es ist die Entwicklungsgeschichte eines jungen Mädchens zur Ehefrau. Erzählt wird der Roman aus der Sicht der jungen Nellie. Im Hause ihrer Tante lernt sie Myra Driscoll kennen und ist sofort fasziniert von deren starker Persönlichkeit und ihrer Geschichte: Blutjung verlässt sie aus Liebe das ländliche Illinois und den reichen Onkel, sie verzichtet auf ihr Erbe, heiratet den geliebten Mann und geht mit ihm nach New York. Welch junges Mädchen wäre von so einer romantischen Liebe nicht entzückt? Jahrzehnte später trifft Nellie auf das nun ältere Ehepaar. Was ist aus ihnen, was aus ihrer Lebe geworden? Sind sie glücklich, zufrieden, froh? Nellie geht davon aus, doch was sie vorfindet ist desillusionierend. Willa Cather erzählt eindringlich von der zerstörerischen Kraft der Zeit, der Liebe, Gesundheit, Vermögen zum Opfer fallen. Sie zeigt die Missstimmungen des Alters, das Hadern um den einen Entschluss, der jetzt so tragisch falsch erscheint. Doch ist wirklich nur der Ehemann gemeint, wenn Myra von ihrem „ärgsten Feind“ spricht? Geht es nicht vielmehr um das Erkennen der Vergeblichkeit des Seins und dass jeder einzelne – für den gewählten Lebensweg verantwortlich – sich in dieser bitteren Aufrechnung selbst zum schlimmsten Feind wird?Dieser gut geschriebene kleine Roman ist bestens geeignet, Willa Cather als kraftvoll erzählende Autorin neu zu entdecken.

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  • Rezension zu "Mein ärgster Feind" von Willa Cather

    Mein ärgster Feind
    Thaila

    Thaila

    23. March 2010 um 10:59

    Nellie wächst in einer Provinzstadt im Mittleren Westen Amerikas Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Sie stammt aus einer durchschnittlichen Familie, das einzig interessante Familienmitglied ist ihre Tante Myra. Myra verliebte sich als junge Frau in einen mittellosen Mann und gab für die Ehe ihr Erbe auf, das ihr ein sicheres Leben gewährleistet hätte. Durch Myra bekommt Nellie Einblick in die New Yorker Künstlerszene, das sie tief beeindruckt. Auch die Ehe ihrer Tante bewundert sie, da diese sich von gesellschaftlichen Normen abgewandt hat und ein vermeidlich glückliches Eheleben führt. Doch mit der Zeit merkt Nellie, dass auch dieses Glück Risse zeigt. Willa Cather, die gerade vom deutschen Publikum wiederentdeckt wird, gehört zu den bedeutensten amerikanischen Schriftstellerin. Dieser kurze Roman von nicht einmal hundert Seiten hat ihren Ruhm begründet. Die Sprache ist schlicht und poetisch, die Handlung wird nicht im Detail wiedergegeben, sondern entfalltet sich in wenigen Bildern, die deshalb nicht weniger klar sind. Cather ist keine Freundin vieler Worte, und diese Lakonik macht den Reiz ihrer Bücher aus. Auch die Handlung ist nüchtern, fast desillusionierend, ein Abgesang auf das romantische Liebesideal, das sich zumindest im Zeitalter sozialer Ungleichheit nicht einlösen läßt.

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  • Rezension zu "Mein ärgster Feind" von Willa Cather

    Mein ärgster Feind
    Oryx

    Oryx

    05. November 2008 um 09:37

    Wunderbares Buch, dass mich leicht ratlos zurück lässt.
    Wunderbare sprache, schön erzählte Geschichte