Willa Cather Meine Antonia

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Inhaltsangabe zu „Meine Antonia“ von Willa Cather

Die Wiederentdeckung einer großen, zeitlosen Erzählerin Antonia, ein junges böhmisches Mädchen, wandert 1880 mit ihren Eltern nach Amerika aus. In der Steppe von Nebraska erwartet sie ein äußerst karges Leben, und schon bald muss sie für den Lebensunterhalt ihrer ganzen Familie aufkommen. Doch Antonia ist klug, zielstrebig und schön. Wild entschlossen nimmt sie ihr Schicksal in die Hand. Eine unsentimentale, meisterhaft erzählte Hommage an eine grandiose Natur und an jene Menschen, die in der Neuen Welt für ein freies Leben aus eigener Kraft kämpften.

Sehr schöne Naturbeschreibungen, aber besonders am Ende an Schwülstigkeit nicht zu überbieten!

— Himmelfarb

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  • Rezension zu "Meine Antonia" von Willa Cather

    Meine Antonia

    Casimia

    30. January 2012 um 07:49

    INHALT: Die Familie Shimerda zieht im Jahr 1880 mit Sack und Pack von Böhmen fort in die Steppe von Nebraska. Dort erwartet sie ein entbehrungsreiches Leben. Antonia, eine der Töchter, schafft es jedoch mit ihrer offenen Art und dem Talent sich nicht unterkriegen zu lassen, ihre Familie zu ernähren. Sie nimmt ihr Schicksal in die Hand. Dort trifft sie auf Jimmy, der gerade seine beiden Eltern verloren hat und nun bei seinen Großeltern leben wird. Fortan verbindet sie eine Freundschaft, die sie bis weit in das Erwachsenenalter begleiten wird, mit allen Höhen und Tiefen, die zu einer Freundschaft gehören. MEINE MEINUNG: Die Autorin berichtet aus der Pionierzeit Amerikas, der Zeit, in der viele Siedler nach Amerika kamen, um dort ihr Glück zu finden. Sehr glaubwürdig beschreibt sie das entbehrungsreiche Leben zu der damaligen Zeit und wie aus dem großen Traum vom Geld ganz schnell eine herbe Enttäuschung werden konnte. Sprachlich flexibel, sodass die Unterschiede zwischen den Auswanderern und den erfolgreicheren Nachbarn deutlich wird und mit einiger Situationskomik, die aus den doch sehr unterschiedlichen Weltanschauungen zwischen den Einwanderern und den Einheimischen resultiert, beschreibt die Autorin ein entbehrungsreiches Leben und den Weg sich dieses durch harte Arbeit und Entschlossenheit besser zu gestalten. Antonia ist ein Charakter, der es einerseits schafft Sympathie zu wecken, andererseits jedoch auch definitiv nicht in die Kategorie "everybodys Darling" gehört. Sie hat genug Ecken und Kanten,an denen sich der Leser ab und an stoßen wird, nur um sie im nächsten Moment wieder etwas mehr ins Herz zu schließen. "Jimmy", der Nachbarsjunge aus dessen Sicht die ganze Geschichte erzählt wird, hat ebenfalls ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Antonia. Und gerade durch diese Ambivalenz wird alles sehr lebensecht. Der Leser begleitet Jim über verschiedene Stationen seines Lebens, in denen er immer wieder auf die eine oder andere Art auf Antonia trifft. Sei es persönlich oder durch Erzählungen und somit erfährt der Leser gleichzeitig auch, wie sich Antonias Leben im Gegensatz zu Jims Leben entwickelt. Der Erzählstil der Autorin ist sehr trocken, die Charaktere bleiben etwas fern, doch passt dies hervorragend in die Geschichte und unterstreicht die Tristesse, die das ländliche Leben zu der damaligen Zeit mit sich brachte und sorgt dafür, dass man sich als Leser schnell in der Geschichte wohl und fast heimisch fühlt. FAZIT: "Meine Antonia" ist ein Buch, das seine Leser durch seinen besonderen Charme in den Bann ziehen wird.

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  • Rezension zu "Meine Antonia" von Willa Cather

    Meine Antonia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch wurde mir bei Loveley Books empfohlen, und dafür bin ich sehr dankbar. Die Geschichte handelt von den Siedlern im mittleren Westen der USA zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Autorin schrieb dieses Buch selbst um diese Zeit. Im Vordergrund steht Antonia, die aus Böhmen stammt und ihre Familie. Eine Kinderfreundschaft mit Jim entsteht, die ein ganzes Leben hält. Man erfährt sehr viel über das harte Leben der Siedler, die wirklich vielen Entbehrungen, aber auch über die intensive Verbundenheit zur Natur. Antonia steht für alle Frauen in dieser Zeit. Ohne sie wäre Amerika nicht das, was es heute ist. Zuerst war ich etwas skeptisch, da es ja ein alter Roman ist. Aber ich wurde schnell belehrt. Sprachlich ist dieser Roman ein wahrer Schatz. Hier auch ein Dank an die sehr gute Übersetzung. Wirklich eine Literaturperle. Antonia werde ich nicht vergessen!

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  • Rezension zu "Meine Antonia" von Willa Cather

    Meine Antonia

    lollebolle

    26. March 2010 um 09:21

    Zwei Sterne für die Landschaftsbeschreibungen. Ansonsten schwülstig und laaaangweilig. Enttäuschend. Toller Kunstgriff, daß die Lesbe Willa Cather ihr Loblied auf Antonia aus dem Mund eines Jungen, später erwachsenen Mannes sprudeln läßt. Damals vielleicht clever, heute liest sich das nur doof.

  • Rezension zu "Meine Antonia" von Willa Cather

    Meine Antonia

    Etoile

    07. October 2008 um 13:41

    "Unsere Kleine Farm" für Erwachsene. Für meinen Geschmack ein wenig zu verklärt. Ich begreife nicht, warum Sinclair Lewis, der in "Main Street" eindrucksvoll die Schrecken des Lebens in der Prärie beschrieben hat, so große Stück auf Willa Cather gehalten hat. Angeblich hat er ja 1930, als ihm der Literaturnobelpreis verliehen wurd, gemeint, er stehe eher ihr zu. Er kann dabei nicht an das vorliegende Buch gedacht haben.

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