Willi Fährmann Der überaus starke Willibald

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Inhaltsangabe zu „Der überaus starke Willibald“ von Willi Fährmann

Der überaus starke Willibald nutzt die Angst vor der Katze, um sich zum Boss eines Mäuserudels aufzuschwingen. Nur die kleine Lillimaus wagt Kritik und wird in die Bibliothek verbannt. Mit seiner Mäusefabel erzählt Willi Fährmann, wie eine Diktatur entsteht.

Die altbekannte Mäusefabel schön erzählt. Vielleicht sollte das aktuell wieder gelesen werden, damit nicht wieder Fehler passieren.

— Schneeflocke2013
Schneeflocke2013

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    Der überaus starke Willibald
    Schneeflocke2013

    Schneeflocke2013

    09. April 2016 um 02:24

    Inhalt:In einem Haus lebt ein großes Mäuserudel. Alle haben eins gemeinsam: die Angst vor der Katze, die angeblich draußen im Garten lebt. Bisher hat sie niemand gesehen. Doch der überaus starke Willibald nutzt die Chance um Mäusegeorg als Präsident abzusetzen und sich selbst als Boss einzusetzen. Die Mäuse gehorchen ihm ohne Protest und nehmen sehr viel hin.Meine Meinung: Ich habe das Buch seit Jahren mal wieder gelesen und finde es erstaunlich wie aktuell das Thema in dem Buch momentan ist. Der überaus starke Willibald setzt den Mäusepräsidenten ab, gibt Lilli (einer Albinomaus) die Schuld an allem was passiert und meint jedes Mal:“ Sie gehört nicht zu uns, denn sie ist nicht so schön grau sondern weiß. Und dann ihre hässlichen roten Augen. Sie ist anders als wir. Sie sollte aus dem Haus geworfen werden, weil sie es nicht anders verdient hat.“Dazu kommt tägliches exerzieren, ein gemeinsamer Gesang und der Ausspruch: Ein Haus, ein Boss, ein Rudel.Mal ehrlich? Wer von uns kennt das nicht von irgendwoher? Jeder der etwas gegen Willibald sagt ist ein Verräter. Gehört bestraft, verprügelt oder noch besser getötet. Von Verbannung reden wir da schon gar nicht mehr.Lilli versucht alles um sich in der Gruppe Gehör zu verschaffen, vertraut auf ihre Freunde. Doch die meiste Zeit steht sie alleine da. Denn die anderen fürchten sich vor ihrem Boss. Sie wird in die Bibliothek verbannt, bringt sich selbst das Lesen bei, erzählt Geschichten und gerät alleine dadurch noch mehr in Verruf. Den wer lesen kann der kennt Geschichten, wer Geschichten kennt erzählt sie weiter und wer Geschichten hört der denkt nach. Das wiederum ist aber gefährlich – also wird es komplett verboten. Mit ‚Brot und Spielen‘ werden die Mäuse bei Laune gehalten und Versprechungen gemacht die einfach nicht einzuhalten sind. Nur wenn Willibald mal nicht mehr weiter weiß, oder die Mäuse was sagen, dann ist Lilli auf einmal wieder gut genug um ihnen zu helfen. In meinen Augen genau wie in unserer Geschichte eine erschreckende Wandlung.Ich finde das Buch immer noch beeindruckend. Für mich gehört es zu einem der wenigen Bücher, die auch nach Jahren wieder den Nagel auf den Punkt treffen und genau deshalb gibt es von mir 5 Sterne. Absolut Lesens- und Empfehlungswert.

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  • Rezension zu "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann

    Der überaus starke Willibald
    LarasEngel

    LarasEngel

    28. April 2009 um 14:44

    Ein wunderbar erzähltest Märchen, was durchaus auch den Menschen zuzuschreiben ist, den wir verhalten uns oft nicht anders.

    Mein ältester Sohn hat den Willibald mal in einer Schulaufführung gespielt...