Willi Fährmann Unter der Asche die Glut

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Unter der Asche die Glut“ von Willi Fährmann

Deutschland, 1933. Lärmende Hitlerjungen in braunen Uniformen ziehen durch die Stadt. Wer wie Christian Fink zur „Schar“, der katholischen Jugendorganisation, gehört, wird schikaniert. Immer häufiger denkt Christian an Auswanderung. Und doch hängt er an seiner Heimat – und an Susanne … Auf einer Pilgerreise nach Rom hofft er, Klarheit darüber zu gewinnen, was er zu tun hat. (Quelle:'Flexibler Einband/01.01.2010')

Stöbern in Jugendbücher

Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Eigtl. eine grandiose Geschichte, aber das Ende war etw. ernüchternd. Ich kann mit leben, hatte jedoch ein weniger offenes Ende erhofft.

Buecherheld

Iskari - Der Sturm naht

klasse Cover, tolles Buch über Drachen, interessante Protagonistin

Inoc

Wir fliegen, wenn wir fallen

schön, aber vorhersehbar

Inoc

Das Herz des Verräters

spannend, besser als der erste Teil, interessante Verwicklungen und Charaktere

Inoc

Camp der drei Gaben - Juwelenglanz

Ein spannender Auftakt einer Geschichte in einer Magischen Welt!

buecher_himmel_

Bitterfrost

Jennifer Estep + Mythos Academy = viele schöne Lesestunden mit einer tollen, starken Protagonistin ♡

Moonpie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Unter der Asche die Glut" von Willi Fährmann

    Unter der Asche die Glut

    mabuerele

    27. October 2011 um 17:51

    Als Christian Fink 1933 seine Verwandten in Berlin besucht, erlebt er hautnah die Auseinandersetzung zwischen Nazis und Kommunisten. Christian verlässt Berlin, um in Zwickau an der Zieglerschule eine Ausbildung zu beginnen. Doch er ist zu jung. Er bekommt die Zusage, im nächsten Jahr an der Schule anfangen zu können. Wieder zu Hause beginnt Christian im Pferdestall zu arbeiten. Er schließt sich der katholischen Jugendorganisation, der „Schar“, an. Doch ihr Bewegungsspielraum wird immer weiter eingeschränkt. Zuerst wird die Zeitung verboten, dann die Uniform. Im Jahre 1935 soll in Rom ein großes Zeltlager aller katholischen Jugendgruppen stattfinden. Christian entscheidet sich, die Reise zu Fuß zurückzulegen. Der Roman beleuchtet den Aufstieg der NSDAP und den Beginn der Nazidiktatur aus völlig neuer Sicht. Im Mittelpunkt stehen katholische Jugendliche, die sich nicht Gewalt und Vereinnahmung beugen wollen. Doch sie werden in Deutschland keine Zukunft haben… Sehr überzeugend wird dargestellt, wie die politische Entwicklung tief in das Gefüge der Familie eingreift. Viele sehen die ersten Erfolge im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, aber nicht die Gefahren. Auch die katholischen Jugendgruppen zerfallen nach und nach. Ein Studium oder eine begehrte Lehrstelle setzen die Mitgliedschaft in der HJ voraus. Verrat in den eigenen Reihen kommt dazu. Anna, Christians technisch begabte Schwester, muss sich sagen lassen, dass sie als Frau andere Aufgaben hat als zu studieren. Elfie Mandelbaumer, eine Halbjüdin, ist Christians Reitschülerin. Zu ihr eingeladen, fühlt sich Christian in diesem Milieu, dem gehobenen Bürgertum, nicht wohl. Es dauert lange, bis die Mandelbaumers die Gefahr erkennen, die ihnen in Deutschland droht. Erschreckend für mich war, dass auch in Kreisen der katholischen Jugend das Vorgehen der Nazis gegen Juden und Kommunisten anfangs befürwortet wurde. Der Autor zeichnet ein realistisches Zeitgemälde der Jahre 1933 – 1935 in Deutschland. Es wird deutlich, warum der Sieg den Nazis so leicht gemacht wurde. Der Katholizismus verlässt sich auf die Übereinkunft zwischen dem Papst und der deutschen Regierung. Doch die Gleichschaltung aller Jugendlichen ist längst beschlossene Sache. Und es sind erst die Anfangsjahre der Nazidiktatur… Auf seinem Weg nach Rom trifft Christian mehrere Personen, die ihn den Terror und die Gefahren in Deutschland glaubhaft vermitteln. Mit der Rückkehr hat er seine Entscheidung gefällt… Der Autor zeichnet ein realistisches Zeitgemälde der Jahre 1933 – 1935 in Deutschland. Es wird deutlich, warum der Sieg den Nazis so leicht gemacht wurde. Das Buch ist für Jugendliche geschrieben. Die Charaktere sind gut dargestellt. Die Zerrissenheit der jungen Menschen, ihr Ringen nach einem Weg in die Zukunft wird glaubhaft und jugendgemäß vermittelt. Christian eignet sich als Identifikationsfigur. Seine Angst bei der Reise mit Elfie ist nachvollziehbar, sein Absturz in Zwickau auch. Ich denke, es ist ein wichtiges Buch, wenn wir uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen wollen und Lehren für die Zukunft daraus ziehen. Auf fast sachliche Art führt es die jungen Leser in die nahe Vergangenheit. Andererseits befürchte ich, dass die knapp 600 Seiten manchen jungen Leser abschrecken werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Unter der Asche die Glut" von Willi Fährmann

    Unter der Asche die Glut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2008 um 10:24

    Ein spannender Roman über Christian Fink, der sich nicht an den Nationalsozialismus anpassen möchte. Eine gut erzählte Geschichte über das Leben zu Beginn des Nationalsozialismus.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks