Willi Haider

Lebenslauf von Willi Haider

Willi Haider, geboren 1955 in Graz, ist als Botschafter einer regionalen steirischen Küche Verfasser zahlreicher Kochbücher. Er wurde als erster Koch der Steiermark von Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet. Von 1990 bis 2015 führte er die Erste Steirische Kochschule in Kalsdorf bei Graz.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Willi Haider

Cover des Buches Die österreichische Vorratskammer (ISBN: 9783854314745)

Die österreichische Vorratskammer

 (4)
Erschienen am 29.04.2009
Cover des Buches Vorratsbibel (ISBN: 9783854316817)

Vorratsbibel

 (2)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Die Vorratskammer (ISBN: 9783222140358)

Die Vorratskammer

 (1)
Erschienen am 17.04.2019

Neue Rezensionen zu Willi Haider

Cover des Buches Die Vorratskammer (ISBN: 9783222140358)S

Rezension zu "Die Vorratskammer" von Ingrid Pernkopf

Großartiges Standardwerk
Sikalvor 3 Jahren

Viele Kindheitserinnerungen werden wach, wenn ich an die Vorratshaltung meiner Mutter und Großmutter denke. Zwischenzeitlich ist so manches in Vergessenheit geraten, doch mittlerweile versuche ich auch immer wieder neue Kreationen auszuprobieren, um die Fülle an regionalen und zeitlich begrenzten Produkten zu verarbeiten und mich zu gegebener Zeit daran zu erfreuen.

 

Dieses großartige Standardwerk der Vorratshaltung wurde von den Autoren Ingrid Pernkopf und Willi Haider liebevoll und umfangreich gestaltet. Gleich zu Beginn erfährt man einiges über das Einmaleins der Vorratsküche, über Haltbarkeit und Lagerung, über das nötige Equipment und erhält ein Expertenwissen von A bis Z.

 

Das Buch ist gut strukturiert und es finden sich viele brauchbare Rezepte darin, die es lohnen ausprobiert zu werden. Seien es Marmeladen, Chutneys, Säfte oder Hochprozentiges, Kompotte, Öle, Pikantes, Süßes, Würziges, Saures. Diverse Salz- und Zuckermischungen finden sich ebenso in dem Buch wie Eingelegtes, Herzhaftes, Getrocknetes oder Gedörrtes. Ergänzend werden noch das Backen im Einmachglas sowie Tipps zum Tiefkühlen angeboten.

 

Während immer wieder Grundrezepte vorgestellt werden, finden sich auch ergänzend noch einige Varianten oder Tipps wie man beispielsweise eine Marmelade aufpeppen kann.

 

Die Zutatenliste ist sehr übersichtlich, die Zubereitung wird kurz und knackig beschrieben. Manches Rezept wird noch zusätzlich durch ein anregendes Foto ergänzt. Durch den im Anschluss angefügten Jahreszeitenkalender bekommt man auch eine gute Übersicht, wann die Hauptsaison der jeweiligen Obst- oder Gemüsesorten bzw. Kräuter zu suchen ist.

 

Für mich ein perfektes Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehmen werde, und es warten noch viele Rezepte darauf, ausprobiert zu werden. Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.

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Cover des Buches Vorratsbibel (ISBN: 9783854316817)G

Rezension zu "Vorratsbibel" von Ingrid Pernkopf

Mein Eindruck
Ghostreadervor 7 Jahren

Als ich die „Vorratsbibel“ in der Hand hielt, ist mir gleich das angenehme weiche Cover mit einer leichten Vertiefung in der Mitte aufgefallen. Es fühlt sich gut an.


Die beiden Autoren haben hier auf fast 400 Seiten ein wahres Wunderwerk für das Konservieren von Nahrungs- und Lebensmitteln geschaffen.


Eine schier unendliche Anzahl von Möglichkeiten der Vorratshaltung mit zahlreichen Varianten und Tipps zu den einzelnen Rezepten lassen das umfassende Werk zu einer wahren „Bibel“werden.

Beginnend vom Einmaleins der Vorratsküche mit Einkochen, Lagerung und Haltbarmachung von Lebensmitteln bis zum Dörren und Trocknen und zahlreichen Empfehlungen fürs Tiefkühlen.

Von Marmelade, Kompott über Säfte, Öle, Essige bis hin zu Pasten- und Senfherstellung ist alles vorhanden. Selbst wie man Wurst herstellt, wird gezeigt.

Die Zutaten und die Zubereitung werden einfach und übersichtlich beschrieben und ein kulinarischer Jahreszeitkalender rundet das Thema noch ab.


Eine „Bibel“ die Freunde am Selbermachen und eine andere Sichtweise zur Nahrung und Konservierung bringt.

Haben Sie Vorräte?

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Cover des Buches Vorratsbibel (ISBN: 9783854316817)K

Rezension zu "Vorratsbibel" von Ingrid Pernkopf

Besser geht nicht
Katzenpersonal_Kleeblattvor 7 Jahren

"Vorratsbibel", so der Name des Buches.
Zu DDR-Zeiten haben wir so gut wie alles eingeweckt und bevorratet, damit man was hatte, wenn man es brauchte. "Nie wieder" war meine Meinung nach der Wende, wo man getrost in den Laden gehen kann und alles kaufen für zum Teil kleines Geld.
Diese Meinung hat sich nicht nur aufgeweicht im Laufe der Zeit, sie wurde regelrecht umgeschmissen, nachdem ich diese "Bibel" das erste Mal in der Hand hatte. 
Die Vielfalt und Fülle der Sachen, die man einwecken, einlegen, einfrieren, dörren und was weiß ich noch kann, ist unglaublich und erschlägt einen förmlich.
Bewaffnet mit meinen Post-its, die ich immer zur Hand habe, wenn ich ein neues Back- / Kochbuch in der Hand habe, um die Rezepte zu markern, die mir gefallen, musste ich feststellen, dass das Buch nun voller Markierungen ist von Sachen, die mir auf Anhieb gefielen. 

Das Buch unterteilt sich in folgende Abschnitte:
- Das Einmaleins der Vorratsküche
- Marmeladen, Gelees & Aufstriche
- Pikante Marmeladen, Chutneys & Relishes
- Säfte, Sirupe & Hochprozentiges
- Kompotte, Muse & Röster
- Aromatische Öle & Essige
- Pikantes & Süß-Saures
- Senf, Würz-, Salatsoßen & Pasten
- Salze, Gewürz- und Zuckermischungen & in Honig eingelegtes
- Backen im Einmachglas, Brote & süße Festtagsgebäcke
- Herzhaftes zur Jause
- Trocknen & Dörren
- Tipps zum Tiefkühlen

Schon allein an den Überschriften der Abschnitte ist sehr gut erkennbar, dass es eine Vielzahl von Angeboten gibt.
Das Buch umfasst ein unglaubliche Menge von Rezepten, die schon beim Lesen das Gehirn rotieren lassen und mich mit Gedanken beschäftigte, was ich denn nun unbedingt nacharbeiten möchte.

Dieses Buch ist eine wahre Schatzgrube. Hier wurden Zutaten zusammengerührt, die ich so nie selbst zusammengetan hätte, die hier aber harmonisch miteinander leben. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Apfelsenf herzustellen oder ein Mohnpesto, genausowenig wie ein Linsenchutney oder etwa einen Brennessel-Sirup, den es sogar in 2 Varianten gibt.
Abenteuerliche Zusammenstellungen, die aber doch neugierige machen und dann probiert man sie und muss feststellen, dass sie sogar super lecker sind.
Aber man findet natürlich nicht nur ungewöhnliche Rezepte, sondern zum Nachschlagen auch Althergebrachtes wie zum Beispiel Schüttelgurken oder süß-saurer Kürbis. Selbstverständlich ist auch ein Rumtopf mit dabei, denn wo kann man besser seine Früchte in Alkohol legen. Apfelmus, Chiliöl, Sauerkraut fehlen genausowenig wie eine Hausmarinade oder Gewürzmischungen.

Es findet sich wirklich für jeden Geschmack etwas und wer nichts findet, dem ist ehrlich gesagt, nicht zu helfen.

Die Rezepte sind unterteilt in Zutaten, Zubereitung und Tipps. Die Tipps beinhalten Ratschläge, wozu man es z.B. essen kann, wie es gelagert werden sollte und wie man es abändern kann.

Einige der Rezepte sind mit fantastischen Fotos bebildert, die noch mehr Appetit machen, als man ohnehin schon hat.

Zum Ende findet man wieder ein Österreichisch-Deutsches Küchenlatein, wo die österreichischen Begriffe, die in Deutschland nicht geläufig sind, übersetzt werden. Auch eine Zusammenstellung von Gewichten, Volumen und Abkürzungen fehlt nicht, denn ich persönlich habe schon so meine Probleme, zu entscheiden, was denn nun 12,5 dag sind.
Sehr schön ist auch der beigefügte Kulinarische Jahreszeitenkalender, der aufzeigt, wann welche Früchte oder Kräuter gerade Saison haben.

Die gesamte Ausgabe des Buches wirkt sehr edel. Der Außenumschlag ist leicht gepolstert, zum Abwischen geeignet und es besitzt sogar 2 Lesebändchen. Als kleine Zugabe liegt ein Blatt bei, auf dem sich einige Aufkleber befinden, die man auf seine Ergebnisse kleben kann.

Ein rundum gelungenes Buch, das aus meiner Küche nicht mehr verschwinden wird, denn ich habe noch vieles damit vor. 
Alles, was ich getestet habe, war einfach nachzuarbeiten und wirklich lecker.
Eine "Bibel", die ich sehr gern weiterempfehle.

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