Willi Voss Bitteres Blut

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Inhaltsangabe zu „Bitteres Blut“ von Willi Voss

„Ich schwör, dass der Thorsten Böse da gehangen hat!“, behauptet Bauer Hollenberg steif und fest. Doch von der angeblichen Leiche fehlt jede Spur, lediglich ein Strick und ein blutverschmierter Turnschuh finden sich an dem verwitterten Denkmal. Nur zur Sicherheit beginnt Kriminalobermeister Lorinser, Fragen zu stellen. Denn irgendetwas stimmt hier nicht mit der ländlichen Idylle am Dümmer und so schnell wirft Lorinser die Flinte nicht ins Moor.

reine Zeitverschwendung

— AdrianPAX
AdrianPAX

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    Bitteres Blut
    AdrianPAX

    AdrianPAX

    13. December 2016 um 12:29

    Ich habe mich gezwungen, das Buch, das ich zum Geburtstag geschenkt bekam, fertig zu lesen, eines der schlechtesten Kriminalromane, die ich kenne. 

  • *+* Lorinsers erster Fall *+*

    Bitteres Blut
    Irve

    Irve

    02. August 2014 um 19:22

    *+* Rezensionen und mehr auf meinem Bücherblog irveliest.wordpress.com und der Facebook-Seite "Irve liest" *+* Inhalt: „Ich schwör, dass der Thorsten Böse da gehangen hat!“, behauptet Bauer Hollenberg steif und fest. Doch von der angeblichen Leiche fehlt jede Spur, lediglich ein Strick und ein blutverschmierter Turnschuh finden sich an dem verwitterten Denkmal. Nur zur Sicherheit beginnt Kriminalobermeister Lorinser, Fragen zu stellen. Böse ist verschwunden, so richtig leiden konnte den Kleinstadt-Playboy niemand und seinem Adoptivvater schlägt offener Hass entgegen. Mehr wollen die Ortsansässigen nicht sagen, selbst die Schutzpolizei gibt sich uninteressiert, und auf Lorinsers Dienststelle in Diepholz machen die Kollegen sich über die fehlende Leiche des jungen Kriminalpolizisten lustig. Aber irgendetwas stimmt hier nicht mit der ländlichen Idylle am Dümmer und so schnell wirft Lorinser die Flinte nicht ins Moor. (Quelle: Sutton-Verlag) . Das Cover: Ein Strick, von dem Blut auf den Titel des Buches tropft…..schwarzer Hintergrund….Ich fand das Cover nicht sehr aussagekräftig, was meine Neugier entfachte. . Meine Meinung: Thorsten „Thörstchen“ Böse wurde erhängt und dann wieder abgeknüpft…behauptet ein Zeuge. Aber wo ist dann der Tote? Gibt es überhaupt eine Leiche? Oder hat sich da jemand einen bösen Scherz erlaubt? . „Bitteres Blut“ ist Lorinsers erster Fall. Genauso wie er sich an sein Team gewöhnen musste, musste ich mich an diesen Krimi gewöhnen. . Der Schreibstil ist sehr eigenwillig. Viele Personen werden ins Spiel gebracht, manche tauchen später wieder auf, andere haben nur einen einmaligen Auftritt. Die Vielzahl an Charakteren verwirrte mich immer wieder, denn teilweise wurden sie schnell hintereinander in das Geschehen eingeführt. Die Schauplätze wechselten schnell und nur selten gab es Raum für Vertiefungen bei den Protagonisten. Durch das von mir als rasant empfundene Erzähltempo gab es von einigen amourösen Abzweigungen der beiden Kommissare einmal abgesehen, keine Phasen der Ruhe, wo ich das Gelesene hätten sacken lassen können. Auch legte der Autor sehr viele Fährten an, von denen viele ins Nichts liefen. . Viele Charaktere blieben sehr blass, da sie nur kurze Auftritte bekamen und der Autor keine Zeit darauf verwendet hat, dem Leser einen Hintergrund zu diesen Personen zu verschaffen. Andere der Handlungsträger sind wesentlich tiefer angelegt, auch überzeugend dargestellt. In diesem Protagonisten steckte richtig Leben drin, was mir gut gefiel. Bis auf zwei Personen waren mir alle Figuren unsympathisch bis äußerst unsympathisch. Vielleicht war dies ein weiterer Grund, warum ich mit diesem Krimi nicht wirklich warm werden konnte. . Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, war das Tappen im Dunkeln bis kurz vor Schluss. Viele Protagonisten hätten theoretisch den Mord begehen und die Leiche beseitigen können. Zum Ende hin lichtete sich das Dickicht, die Puzzleteile fielen an ihre Stellen und ich wusste Bescheid! . Dieser Krimi hätte mit ein bisschen mehr Ausführlichkeit an vielen Stellen sein Potential besser entfalten können. Vielen Charakteren hätten mehr Raum nicht geschadet, auch hätte ich bei dieser Vielzahl an Handelnden ein Personenregister sehr begrüßt. Des Weiteren hat der Autor einen sehr interessanten geschichtlichen Hintergrund, was die Verflechtung einiger Personen miteinander betrifft, geschaffen. Hintergründe, die bis zum Zweiten Weltkrieg zurückgehen, Hintergründe, die man meiner Meinung nach nicht mit einigen Sätzen an verschiedenen Stellen gut an den Mann bzw. Leser bringen konnte, da sie ziemlich kniffelig waren.. Man erfuhr die Zusammenhänge nur Bröckchen für Bröckchen bis sich ein leidlich verständliches Gesamtbild ergab. . Spannungsmäßig schwankte „Bitteres Blut“ sehr. Das häufige Springen zwischen den Personen und die Wechsel der Schauplätze verwirrten mich mehr als dass sie meine Neugier gesteigert hätten. Oftmals kam es mir so vor, als würden wir auf der Stelle treten. Wo der Krimi aber sehr bei mir gepunktet hat, sind die verschiedenen Befragungen und Vernehmungen. Diese Passagen haben mir richtig gut gefallen. Ebenfalls gut gelungen sind die Verstrickungen im Ort, die stellenweise Hassliebe zwischen den Dorfbewohnern, dieses „typisch Dorf“ in vielen Dingen halt. . Mein Fazit: Für mich war dieser Kriminalroman ein klarer 3-Sterner. Ich möchte dennoch für diejenigen eine Empfehlung aussprechen, die es gerne temporeich und verworren mögen und nicht so sehr auf Detailwissen aus sind wie ich. . Infos zum Buch: „Bitteres Blut“, ein Dümmer-Krimi aus der Feder von Willi Voss ist unter der ISBN-Nr. 978-3-86680-958-1 im Sutton-Verlag erschienen. Das Buch umfasst 320 Seiten und ist auch als Ebook erhältlich. *+* Rezensionen und mehr auf meinem Bücherblog irveliest.wordpress.com und der Facebook-Seite "Irve liest" *+*

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  • Wanderbuch "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    angel2212

    angel2212

    Wie schon versprochen, stelle ich "Bitteres Blut" als Wanderbuch zur Verfügung. Ich möchte es gerne an 10 Leute wandern lassen, die es auch gerne lesen möchten. Zum Buch: "Ich schwör, dass der Thorsten Böse da gehangen Hat!", behauptet Bauer Hollenberg steif und fest. Doch von der angeblichen Leiche fehlt jede Spur, lediglich ein Strick und ein blutverschmierter Turnschuh finden sich an dem verwitterten Denkmal. Nur zur Sicherheit beginnt Kriminalobermeister Lorinser, Fragen zu stellen. Böse ist verschwunden, so richtig leiden konnte den Kleinstadt - Playboy niemand und seinem Adoptivvater schlägt offener Hass entgegen. Mehr wollen die Ortsansässigen nicht sagen, selbst die Schutzpolizei gibt sich uninteressiert, und auf Lorinsers Dienststelle in Diepholz machen die Kollegen sich über die fehlende Leiche des jungen Kriminalpolizisten lustig. Aber irgendetwas stimmt hier nicht mit der ländlichen Idylle am Dümmer See und so schnell wirft Lorinser die Flinte nicht ins Moor. Meine persönlichen Regeln für Wanderbücher: * Dein Vorleser wird Dich nach Deiner Adresse fragen. Du solltest dann auch hier kurz Bescheid geben, wenn das Buch angekommen ist. Ebenso solltest Du Dich bitte selbständig darum kümmern, die Adresse Deines Nachlesers zu erfragen, sobald Du fertig bist. Portokosten trägt ebenfalls jeder selber. *Auch über eine Rezension würde ich mich freuen - ist aber keine Bedingung. *Und was die Lesezeit angeht würde ich zwei Wochen sagen. *Generell gilt außerdem bei Wanderbüchern: falls es verloren gehen sollte, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für eine Neuanschaffung. Das kommt aber sehr selten vor! Trotz aller Schauergeschichten über die Post...! *Falls Du tatsächlich der letzte Leser sein solltest, geht das Buch danach wieder zurück an mich. Adresse auf Anfrage! *Bitte geht pfleglich mit dem Buch um!! (Versand im Luftpolsterumschlag) Die Liste: 00 angel2212 -> 01 Wildpony -> gelesen 02 Annabelle_04 -> gelesen 03 Pennelo -> gelesen 04 melanie_reichert -> 02.08. Buch ist hier -> zurück angel2212

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    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    13. October 2012 um 20:01
  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Aleena

    Aleena

    10. October 2012 um 10:51

    Leider hab ich dieser Buch abgebrochen,weil es mir nicht gefallen hat.Ich werde es nicht noch einmal von vorn anfangen,es ist einfach nicht mein Buch.Ich fand die vielen Personen,die nicht vorhandene Leiche einfach die ganzen Ermittlungen dazu ermüdend und bevor ich in eine Leseflaute komme hab ich es beiseite gelegt.Da ich das Buch nicht zu ende lesen werde,bewerte ich das Buch auch nicht.

  • Leserunde zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Sutton_Verlag

    Sutton_Verlag

    Wir starten hier eine neue spannende Leserunde zu unserem Krimi "Bitteres Blut" von Willi Voss. 20 Leseexemplare warten auf euch. Bewerbt euch bis 4. März für euer persönliches Leseexemplar. Am 12. März geht`s los mit dem gemeinsamen Lesen und Diskutieren. Autor Willi Voss wird die Leserunde begleiten. Wir sind schon gespannt auf eure Beiträge! Du hast das Buch bereits? Dann bist du natürlich auch herzlich eingeladen, bei unserer Leserunde mitzumachen. »Ich schwör, dass der Thorsten Böse da gehangen hat!«, behauptet Bauer Hollenberg steif und fest. Doch von der angeblichen Leiche fehlt jede Spur, lediglich ein Strick und ein blutverschmierter Turnschuh finden sich an dem verwitterten Denkmal. Nur zur Sicherheit beginnt Kriminalobermeister Lorinser, Fragen zu stellen. Böse ist verschwunden, so richtig leiden konnte den Kleinstadt-Playboy niemand und seinem Adoptivvater schlägt offener Hass entgegen. Mehr wollen die Ortsansässigen nicht sagen, selbst die Schutzpolizei gibt sich uninteressiert, und auf Lorinsers Dienststelle in Diepholz machen die Kollegen sich über die fehlende Leiche des jungen Kriminalpolizisten lustig. Aber irgendetwas stimmt hier nicht mit der ländlichen Idylle am Dümmer und so schnell wirft Lorinser die Flinte nicht ins Moor. Willi Voss war als Bibliothekar und Auslandjournalist tätig, bevor er sich mit begeistert gelobten Krimis und Polit-Thrillern als freier Schriftsteller und Drehbuchautor, unter anderem für den Hamburger Tatort, etablierte. Für »Das Gesetz des Dschungels« wurde er 1989 mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Mehr unter: http://www.willivoss.de Weitere Infos und Leseprobe: http://www.sutton-belletristik.de/buch/bitteres_blut_978-3-86680-958-1.html Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=13INwkEnt5s

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Blog_of_Books

    Blog_of_Books

    30. August 2012 um 12:31

    Inhalt: Kriminalpolizist Lorinser wird an einen Tatort gerufen, eine Leiche soll gefunden worden sein. Doch als er dort ankommt, ist von eine Leiche weit und breit nichts zu sehen. Nur ein paar blutverschmierte Gegenstände lassen darauf schließen, dass es sich nicht nur um einen Scherz handelt. Die Leiche ist verschwunden, womöglich gestohlen? Trotz des Spottes seiner Kollegen macht sich Lorinser auf die Suche nach möglichen Hinweisen. Er ist fest entschlossen diesen Fall zu lösen und es damit allen anderen zu beweisen. Doch wer hatte es auf Thorsten Böse abgesehen – um dessen Leiche es sich anscheinend gehandelt haben musste. Was ist das Motiv und WER ist der Mörder? Meine Meinung: ‘Bitteres Blut’ hat mir eigentlich vom Cover her anfangs sehr zugesagt. Der blutige Strick lies darauf schließen, dass den Leser einiges an Spannung erwartet, was leider ganz und garnicht zutraf. Stattdessen erwartet einen ein ziemlich gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mir auch nach über der Hälfte des Buches noch Schwierigkeiten bereitet hat. Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Buch, auch wenn die Grundidee ganz gut ist. Eine verschwundene Leiche klingt im ersten Moment sehr aufregend, aber ohne eine einzige gute Spur waren die Ermittlungen anfangs sehr schleppend. Vielleicht hätte man dies ein bisschen besser umsetzen können, damit man als Leser nicht schon nach 50 Seiten das Bedürfnis verspürt, das Buch einfach zurück ins Regal zu stellen. Dagegen haben mir die Charaktere – besonders Lorinser – ganz gut gefallen. Er macht einen sehr engagierten Eindruck und ist fest entschlossen dieses Rätsel zu lüften. Ihm ist vollkommen egal, ob die anderen ihn für naiv oder dumm halten und über ihn lachen. Diese Einstellung sollten ruhig alle Polizisten haben, dann würden womöglich mehr Fälle aufgeklärt werden. Da mir das Cover, die Grundidee und eben auch Lorinser gefallen haben, gibt es trotz der schlechten Umsetzung immerhin 2 von 5 Sterne. Fazit: Eher langweilig, als spannend…

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Tru1307

    Tru1307

    27. April 2012 um 22:13

    *Lieblingszitat* "Wer macht so was, Franz? Wer entdeckt einen Toten, schneidet ihn vom Strick und schafft ihn fort? "Vielleicht ein Perverser, der Leichen sammelt?" "So große Alben gibt's nicht." (S. 20) *Fazit* _Bitteres Blut_ ist ein Krimi, der mir eigentlich gut gefallen hat, wären da nicht die Längen gewesen, die dafür sorgten, dass man das Gefühl hatte, dass sich im Fall gar nichts mehr tut. Kriminalobermeister Lorinser muss einen Mord aufklären, ohne die Leiche zu haben. An sich finde ich die Idee gelungen, denn für Lorinser und den Leser stellt sich die Frage, ob es überhaupt einen Mord gegeben hat. Schnell wird klar, wer das vermeintliche Opfer ist und kurz darauf gibt es einen Haufen Verdächtige. Gut fand ich, dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt, wer der Täter sein könnte. Immer wieder werden neue Indizien eingebracht, die mal den einen und dann wieder den anderen Charakter verdächtig wirken lassen. Der Autor hat sehr schön die Konflikte in dem Dorf aufgezeigt und die kleine Gemeinde und ihre Bewohner anschaulich beschrieben. Dadurch, dass sich der Mordfall zu Beginn eher schwierig gestaltet, braucht die Geschichte auch länger, um in Fahrt zu kommen. Dafür kann man allerdings den Ermittler gut kennen lernen. Kriminalobermeister Lorinser ist schon ein spezieller Charakter, wie man ihn in vielen Krimis findet. Mit seinem Spürsinn und seinem Starsinn verbeißt er sich praktisch in den Fall, der zuerst ja gar nicht wie ein Mord ausschaut. Ihm soll sogar der Fall entzogen werden, weil keine Leiche zu finden ist, aber Lorinser lässt sich auch davon nicht abschrecken und geht unbeirrt seiner Wege. Auch privat erhält man manchen Einblick in das Leben des Ermittlers. Seine Schwester Katta ist ein interessanter Charakter, der leider nur viel zu kurz im Buch vorkommt. Trotz der intensiven Beschäftigung mit Lorinser bleibt aber immer ein wenig Distanz vorhanden, die sich auch bei den anderen Charakteren hält. So sind die Nebencharakter alle ein wenig blass, wodurch sich keine besonderen Sympathien entwickeln. Wenn man in dem Buch nur den Fall bewertet hätte das Buch 5 Punkte verdient. Interessant und spannend gestaltet sich die eigentliche Suche nach dem Täter. Leider wird oft von den eigentlichen Ermittlungen abgeschweift, so dass man teilweise gar nicht mehr weiß, wie der Stand der Ermittlungen ist. Dann gab es mehrere Stellen, wo augenscheinlich zuvor etwas passiert war, dass der Autor aber nicht geschildert hat. Dies hat zusätzlich zu Verwirrung gesorgt. Auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig war, hat er mir gut gefallen. Durch verschachtelte Sätze war es zu Beginn etwas anstrengend, aber an manchen Stellen blitzte ein wenig Humor auf, was die Geschichte auflockerte. *Bewertung* Leider konnte mich _Bitteres Blut_ nicht ganz so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Nach einem guten Beginn plätscherte die Handlung lange dahin und war nur mäßig spannend. Viele Charaktere, die vorgestellt wurde, spielten plötzlich keine Rolle mehr und die fehlende Beschreibung von Ereignissen, auf die später Bezug genommen wird, erschweren das Lesen. Dafür hat man mit Kriminalobermeister Lorinser einen ganz speziellen Ermittler und der Fall an sich war durchaus gelungen.

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    20. April 2012 um 15:24

    Wieder mal ein Krimi für mich zum Lesen – und wieder mal von Sutton-Verlag, den ich bereits von anderen Krimis her kenne. Diesmal handelt es sich um den Krimi „Bitteres Blut“ von Willi Voss. Das Cover: Man sieht auf dem Cover sofort ein Stück Seil hängen, von dem Ketchup tropft – so wirkt das auf mich, soll aber wohl doch eher Blut sein! Das Wort Blut im Titel ist dargestellt, als wäre es auch mit solchem geschrieben. Wie bei anderen Krimis aus diesem Verlag auch, ist der Hintergrund des Covers tiefschwarz, was schon an sich düster und dramatisch wirkt – und es wohl auch soll – wie passend für einen Krimi! Zum Titel selbst schreibe ich später noch mehr. Die Handlung: Thorsten Böse, der Adoptivsohn eines wohlhabenden alten Mannes, ist verschwunden. Ein Bauer namens Hollenberg der aus der Gegend stammt, will ihn gesehen haben – erhängt an einem Denkmal, das der Familie Böse gehört und an dem sich vor einigen Jahrzehnten schon einmal ein Angehöriger der Familie Böse erhängt hatte. Kriminalobermeister Kristian Lorinser übernimmt die Ermittlungen und trifft auf einen verbitterten und rachsüchtigen Adoptivvater, einen Chemiefabrikanten, eine von Thorsten Böse geschwängerte Ex-Freundin und weitere Verdächtige. Und er stösst auf eine Mauer des Schweigens. Richtig beliebt schien der Bankangestellte Thorsten Böse nicht gewesen zu sein, denn keiner scheint Böse ernsthaft zu vermissen. Und auch der alte Böse scheint mehr als unbeliebt zu sein, woran der auch selbst anhand seines Verhaltens den Nachbarn gegenüber die Schuld trägt, hat er doch so einiges auf dem Kerbholz... Fazit: Ich fand den Krimi spannend geschrieben, schon der Anfang fesselte, was ich immer wichtig finde, um die Leselust des Lesers zu wecken. Jedoch hatte man später mit einigen wenigen Längen zu kämpfen. Manche Vorfälle, auch die aus der Vergangenheit, hätte ich noch gerne geklärt gehabt, so z.B. was es mit dem Freitod des Bruders vom alten Böse auf sich hatte, die Vorfälle um Katta, Lorinsers Schwester, sowie die Zusammenhänge von Carola Bersenbrücks Schwangerschaft, aber auch die leibliche Familie von Thorsten Böse und die näheren Umstände seiner Adoption wären sicherlich interessant gewesen. Steinbrecher, den Kollegen Lorinsers, fand ich gut dargestellt – vollkommen unsympathisch, ebenso wie der alte Böse, den man nach der Beschreibung des Autors nur hassen und zutiefst verachten kann. Der Titel des Buches ist zwar passend, aber „Böses Blut“ wäre als Titel weitaus besser gewesen (um nicht zu sagen perfekt!) – erstens wegen dem Namen des Mordopfers und seines Adoptivvaters (man denkt automatisch an böses/Böses Blut) und zweitens, weil es genug böses Blut in der Handlung gab. Aber der Titel wurde schon für andere Bücher als Titel oder Bestandteil eines Titels verwendet – leider!

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2012 um 17:40

    Kriminalobermeister Lorinser lebt noch nicht lange in Diepholz am Dümmer See, als er schon mit einem ungewöhnlichen Fall konfrontiert wird. Ein Bauer hatte eine blutverschmierte Leiche gefunden, doch als die Polizei am Ort des Geschehens ankommt, ist sie spurlos verschwunden. Lorinser beginnt trotzdem mit seinen Nachforschungen. Dabei trifft er auf eine Mauer des Schweigens und ist zu allem Überfluss auch noch dem Spott seiner neuen Kollegen ausgesetzt. Diese glauben, dass der angebliche Tote nicht tot, sondern einfach verschwunden ist. Mit diesem Buch habe ich mich ziemlich schwergetan. Der eigentliche Kriminalfall ist zwar spannend, aber die Gesamthandlung fand ich einfach nicht besonders interessant. Sie schweift zu weit von dem Fall ab und es gibt Handlungsstränge, die ins Nichts führen. Hauptsächlich werden Verdächtige, Verwandte und Bekannte des Opfers befragt, die dabei manchmal mehr und meistens weniger hilfreiches zu erzählen haben. Es tauchen Personen auf, die nicht näher vorgestellt werden, plötzlich wieder verschwunden sind oder gar nichts mit der Handlung zu tun haben. Außerdem ist mir wirklich niemand in dieser Geschichte sympathisch. Auch der Schreibstil ist schwierig. Er ist nicht flüssig, sondern wegen der verschachtelten Sätze eher anstrengend zu lesen. Allerdings ist er auch sehr bildreich und ausführlich, so dass man sich die Szenen genau vorstellen kann und an der ein oder anderen Stelle sogar die Gerüche in der Nase zu haben glaubt. Ein echter Pluspunkt ist, dass ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wie die Geschichte ausgeht. Man wurde immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Ansonsten war das einfach nicht mein Buch.

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. April 2012 um 10:02

    Lorinser wird zum Tatort gerufen, Thorsten Böse, im Dorf alles andere als geachtet, soll sich erhängt haben. Doch am Tatort angekommen ist keine Leiche auffindbar. Doch Lorinser merkt, dass hier irgendwas nicht stimmt und so macht er sich auf die Suche nach dem toten.. Die Geschichte kommt nur wenig in fahrt, auch wenn sich am Anfang Fragen ergeben die einem Neugierig machen. Ich lese nicht viel Krimis, vielleicht liegt es also daran, dass mich diese Tatsache nicht gestört hat. Es hat dem Fall meiner Meinung nach Authenzitität verliehen und man bekam so einen guten Eindruck der Charaktere. :) Was mir auch gefallen hat waren die Vernehmungen, für mich waren das schon immer sehr spannende Szenen in einem Buch oder Film/Serie und sie langweilen hier nicht - mich zumindest nicht. :D Dass man Lorinser so intensiv kennenlernen durfte fand ich gut, denn er ist ein richtig sympathischer Kerle, nicht perfekt, denn er hat so seine Ecken und Kanten, diese machen ihn sympathisch und man fiebert daher wirklich mit ihm. Auch das Dorf wurde sehr intensiv dargestellt und es lebte förmlich vor meinen Augen, nur hoffe ich wirklich, dass ich niemals mit solchen Mitmenschen in meinem Umfeld gesegnet werde.^^ Den Schreibstil fand ich angenehm und hatte mit der Sprache auch keine Probleme. Für mich ein Buch, bei dem die Spannung öfters mal in die Pause geschickt wird, aber trotzdessen unterhält.

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    LeseMaus

    LeseMaus

    11. April 2012 um 21:43

    *Der erste Satz:* _„, murmelte Hollenberg fassungslos.“_ *Das Äußere:* Das Cover ist typisch Krimi-schwarz. Darauf zu sehen ist ein Seil, dessen Ende mit Blut getränkt ist, das auch noch nach unten tropft. Man rechnet aufgrund des Covers eigentlich mit mehr reißerischem Inhalt, hat jedoch einen handfesten Regionalkrimi vor sich. *Das Innere:* Eine Leiche verschwindet, die kurz zuvor noch von Bauer Hollenberg hängend in einer Scheune gesehen wurde. Es soll sich um Thorsten Böse gehandelt haben, den Adoptivsohn von Wolfhardt Böse, dem verbitterten und ungemütlichen Alten, der niemandem über den Weg traut. Kriminalobermeister Lorinser muss sich auf die Suche nach der verschwundenen Leiche machen und sich dabei den Hänseleien seiner Kollegen aussetzen. Die Dorfbewohner sind wie zu erwarten auch nicht wirklich kooperativ, so dass Lorinsers Ermittlungen eine ganz schön knifflige Angelegenheit werden. Ist Thorsten Böse tatsächlich ermordet worden oder ist alles nur ein schlechter Scherz? *Das Wesentliche:* Klar, der Roman startet mit etwas weniger Drive weil zu Beginn die Leiche fehlt. Ich fand es jedoch ganz angenehm, dass dadurch zuerst der Ermittler, Kriminalobermeister Lorinser, näher vorgestellt wird. Auch seine Kollegen lernt man in einer eher unaufgeregten Situation kennen. Eine gute Idee! Dennoch war es etwas langwierig für Lorinser, gegen Windmühlen anzurecherchieren und mit Hinz und Kunz erfolglos zu reden. Meine Hoffnung war, dass sich das Tempo steigern würde, sobald die verschwundene Leiche ausfindig gemacht werden konnte. Zwar wird eine Leiche gefunden (sonst wäre der Krimi ja auch sinnlos) – eine Beschleunigung der Handlung hatte das leider nicht zur Folge. Dabei ist Lorinser ein ganz sympathischer Beamter: Frisch auf seiner Diepholzer Dienststelle, ist er eifrig bei der Sache und lässt sich von seinem Spürsinn nicht abbringen. Auch als ihm Kriminalhauptkommissarin Hildebrandt fast seinen Fall abnimmt, geht er unbeirrt seiner Wege. Unterstützung findet er in dem ihm zugeteilten Partner Steinbrecher, der das Ganze aufgrund seines Alters und seiner längeren Erfahrung etwas gelassener sieht, aber verlässlich mit anpackt, wenn es darauf ankommt. Willi Voss ist es gut gelungen, die Atmosphäre von Beklemmung, Misstrauen und Geheimnissen im Dorf glaubhaft darzustellen. Die Bewohner sind allesamt auf ihre Art sowohl skurril als auch schwierig im Umgang – hierbei kommt so richtig der Regionalkrimi zum Vorschein. Und auch Thorsten Böse, dessen Spuren Lorinser verfolgt, hat wohl ein paar Geheimnisse und entsprechend Dreck am Stecken. Als Nebenhandlung finden sich aber auch ein paar Geschehnisse im Buch, die von Willi Voss leider erzähltechnisch nicht zu Ende geführt werden. So taucht beispielsweise Lorinsers Schwester Katta bei ihm auf, misshandelt und am Ende ihrer Kräfte – aber ebenso unvermittelt verschwindet Katta auch wieder. Ein paar Fäden bleiben also offen, was ich recht schade fand. Mit nur ein paar Seiten mehr für gehaltvollere Nebenhandlungen hätte man sich als Leser vielleicht vom Autor etwas weniger im Stich gelassen gefühlt. Ansonsten war mir der Schreibstil sehr angenehm. Nicht eingängig, sondern herausfordernd. Ich mochte die etwas hochgestochene Sprechweise mancher Protagonisten und auch die verschachtelten Sätze. Wie man auf seiner Homepage sehen sehen kann, ist Voss sowohl im Bereich Krimis als auch in Sachen Politthriller unterwegs - da hätte ich schon Interesse auch mal in einen anderen Roman hineinzulesen. *Das Fazit:* So komplett und richtig warm geworden bin ich leider mit dem Krimi nicht. Nachdem es schon zu Beginn des Romans keine Leiche gibt, empfand ich die Begleitung der umfangreichen Ermittlungen von Kriminalobermeister Lorinser mehr als langwierig und manchmal sogar fast langweilig. Wer einem Beamten gerne auf verschlungenen Wegen im Rahmen seiner Ermittlungen folgt, ist hier aber auf jeden Fall gut aufgehoben. *Die Bewertung:* Drei von fünf Sternen

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    violalola

    violalola

    08. April 2012 um 17:00

    Bauer Hollenberg sieht eine gehängte Leiche und ruft die Polizei. Als die jedoch eintrifft ist die Leiche verschwunden, lediglich ein blutiger Strick, ein Sportschuh und einige Taschentücher mit Blutspuren werden gefunden. So hatte sich Lorinser seinen ersten Fall nicht vorgestellt: eine verschwundene Leiche - womöglich ein Scherz? Die Polizei ermittelt den Toten: Thorsten Böse, einem Mann, der in Diepholz nicht beliebt gewesen war. Lorinser´s Vorgesetzte, KHK Hildebrand möchte den Fall beiseite legen, nach dem Motto: Keine Leiche, keine Ermittlungen... FAZIT: Am Anfang muss man sich ein bisschen an den Schreibstil gewöhnen. Trotzdem ist der Einstieg gelungen und regt zum Weiterlesen an. Neue Theorien und Indizien kommen zum Richtigen Zeit vor, womit das Buch nicht langweilig wird. Wenn man die Indizien und Verdächtigen aufschreibt, könnte man leichter auf den Täter kommen, denn die vielen Aussagen kann man sich nicht so gut merken.

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    03. April 2012 um 14:40

    Ein seltsamer Tatort erwartet Krimnalobermeister Lorinser in seinem neuen Fall. Ein Zeuge. Ein verlorener Turnschuh. Ein blutiger Strick. Aber keine Leiche! Und bis auf die drei Dinge kein Hinweis darauf, dass es je eine gegeben hat. Der Zeuge schwört Stein und Bein, Thorsten Böse hängen gesehen zu haben. Nur, wo ist die Leiche nun? Eine merkwürdige Suche ind einem seltsamen Fall beginnt. Nach einer Leiche. Einem Täter. Und einem Motiv. Es war nicht so spannend, wie ich es erwartete habe. Die Idee ist gut, die Figuren sind okay, aber der ausschweifende Schreibstil mit einer Vorliebe zu ausufernden Beschreibungen und Schachtelsätzen, nimmt einiges an Tempo. Ich hatte mir mehr erwartete und man hätte bestimmt auch mehr draus machen können. So ist es eben einfach nur ein weiterer Regionalkrimi, der okay ist. Nicht schlecht, nicht gut, einfach durchschnittlich. Weder besonders spannend, noch besonders amüsant. Schade eigentlich.

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    mecedora

    mecedora

    02. April 2012 um 18:47

    Nur ein baumelnder Strick und ein blutverschmierter Turnschuh deuten darauf hin, dass wirklich ein Verbrechen stattgefunden hat. Doch die Leiche, die Bauer Hollenberg kurz vorher noch gesehen zu haben behauptet, ist und bleibt verschwunden. Merkwürdig. Und ziemlich kompliziert, in einem Fall zu ermitteln, in dem die Leiche fehlt. Noch komplizierter, wenn die Dorfgemeinschaft zwar diverse Animositäten untereinander hegt, niemand aber so wirklich den Mund aufmacht. Kriminalobermeister Lorinser, neu bei der Diepholzer Dienststelle, macht sich trotzdem an die Arbeit und ermittelt in alle Richtungen, denn irgendwas stimmt hier nicht. Willi Voss schreibt mit "Bitteres Blut" einen Regionalkrimi mit einem anfangs nicht einfach gelagerten Fall. Was wirklich gut gelingt: die Dorfstimmung, die zwischen Tratsch, Verleumdung und verstocktem Schweigen pendelt, wird gut eingefangen. Was leider nicht so gut gelingt: Spannung aufzubauen. Mir persönlich fiel es teilweise recht schwer, am Ball zu bleiben, weil mich das Buch wenig fesseln konnte. Auch war ich ob der vielen Figuren, die für mich zum größten Teil recht blass blieben, und der diversen nicht weiter gewichteten Nebenhandlungen ein wenig verwirrt und habe manchmal beinahe den Faden verloren. Auch mit dem Stil konnte ich mich bis zuletzt nicht wirklich anfreunden. Trotzdem: ein solider Krimi in gut umgesetzter Provinzatmosphäre mit ein paar interessanten Figuren und einer logischen Auflösung. Von mir gibt es für "Bitteres Blut" 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Bitteres Blut" von Willi Voss

    Bitteres Blut
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    01. April 2012 um 16:12

    Thorsten Böse ist tot. Erhängt. Angeblich. Denn als Kriminalobermeister Lorinser an den Ort des Verbrechens kommt, liegen da zwar ein Strick und ein blutiger Turnschuh, doch etwas Entscheidendes fehlt. Die Leiche. Wo ist Thorsten Böse? Lebt er noch? Lorinser nimmt die Ermittlungen auf, doch niemand scheint Thorsten zu vermissen. Der Playboy aus der norddeutschen Provinz war nicht gerade beliebt bei seinen Mitmenschen, und selbst sein Adoptivvater hat ihn gehasst. Trotz allem Spott und Hohn, der ihm von seinen Kollegen in Diepholz entgegenschlägt, lasst sich Lorinser nicht von seinem Weg abbringen. Er ist fest davon überzeugt, dass Thorsten Böse das Opfer eines Verbrechens geworden ist. Ich kenne Diepholz und seine Umgebung, ich habe Verwandtschaft dort und ich kenne die Menschen, die dort leben. Meine eigene Geschichte verbindet mich mit diesem Landstrich. Das war für mich der Auslöser, Bitteres Blut zu lesen. Ich wollte den Charakter von Land und Leuten wiedererkennen, gepaart mit einer spannenden Kriminalgeschichte. Leider wurde daraus nichts. Ganz nett, ist alles, was ich zu Willi Voss Krimi sagen. Die Geschichte um ein Verbrechen ohne Leiche – ganz nett eben, nicht neu, und leider zu verwirrend um wirklich spannend zu sein. Wer hat den Böse denn jetzt ermordet und vor allem warum? Ich weiß es einfach nicht! Und ja, ich habe das Buch bis zum Schluss gelesen, und trotzdem kann ich das nicht sagen! Ein Krimi, den ich nicht verstanden habe. Ganz nett ist auch Kriminalobermeister Lorinser, für meinen Geschmack aber zu glatt, ihm fehlen die Ecken und Kanten, um wirklich interessant zu sein. Das heißt nicht, dass ihm ein Drogen- oder Alkoholproblem fehlt, er ist einfach nur zu flach. Zu nett, um wirklich sympathisch zu sein. Auch die anderen Figuren sind nur Randfiguren, die man schnell wieder vergisst. Stilistisch ist der Krimi ganz ordentlich. Ganz nett eben, gut zu lesen ohne aufzufallen, weder positiv noch negativ. Ich hätte gerne geschrieben, dass ich begeistert war, schon allein wegen der Verbindung zu meiner eigenen Familiengeschichte, weil ich Regionalkrimis mag. Kann ich aber nicht. Ganz nett ist eben nicht begeisternd.

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