William Alexander Die 64-Dollar-Tomate

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Inhaltsangabe zu „Die 64-Dollar-Tomate“ von William Alexander

Die Kosten einer selbstgezogenen Tomate: 64 Dollar. Das Vergnügen, einen Gärtner zu entdecken, der noch verrückter ist als man selbst: unbezahlbar!<br>Die „Geständnisse“ eines leidenschaftlichen Gärtners: Viele Gartenliebhaber erklären, die Arbeit im Grünen baue Stress ab und bringe sie der Natur näher. „Ja, das auch“, ist William Alexanders ehrliche und urkomische Antwort darauf. „Aber die Arbeit im Garten bedeutet auch Kampf gegen den natürlichen Feind des Gärtners: die Natur.“ Und sie führt zu vielerlei persönlichen Ausfallerscheinungen (vom Bandscheibenvorfall bis zum Kaufrausch im Gartencenter). Höchste Zeit also, über diesen Beet-Wahnsinn, der so glücklich macht, zu lachen …

Ein humorvoll geschriebenes Gartenbuch, dass sehr realistisch von den Freuden und Leiden des Hobby-Gärtners berichtet.

— LeseJette
LeseJette

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  • Die Freuden und Leiden des Hobby-Gärtners

    Die 64-Dollar-Tomate
    LeseJette

    LeseJette

    04. May 2017 um 08:30

    Das passiert: William Alexander hat mit Die 64$ Tomate eine Sammlung von Erlebnissen, die er selbst in seinem Garten erlebt. Vom Anlegen des Gartens, über das Anlegen der ersten Beete und des Obstgartens bis hin zu den immer größer werdenden Ernten, die ja irgendwie verarbeitet werden müssen. So gefällt mir das Buch: Es handelt sich bei den relativ kurzen Schilderungen, um die Erlebnisse des William Alexander, der in der Mitte seines Lebens die Freuden des Gärtner-Daseins zu entdecken und auszukosten. Er beschreibt ungeschönt und mit einer gehörigen Portion Selbstironie seine Erfahrungen. Herrlich zu lesen, wie idealistisch William und seine Frau an das Projekt Garten gehen. Aber hat das nicht jeder Neu-Gärtner schon erlebt. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, natürlich alles ökologisch und biologisch. Nix mit Massenware. Ebenso schön ist es zu lesen, dass auch andere Menschen dieses hehre Vorgehen dank des Eingreifens von Mutter Natur schnell aufgeben. Denn wer wirklich Bio will, der muss dann seine gesamte Freizeit in den Garten investieren. Spannend ist auch zu lesen, wie drastisch William Alexander in manchen Entscheidungen wird. Ein Tier, das im Garten Früchte stibitzt einfach ertränken? Das ist schon harter Tobak. Einen Elektrozaun, um die geliebten Beete zu schützen. Auch das ist ziemlich heftig. Zum Glück ist da immer ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit am Werke, sodass die Maßnahmen selten erfolgreich sind. Und das muss auch Alexander selbstironisch erkennen.

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  • Rezension zu "Die 64-Dollar-Tomate" von William Alexander

    Die 64-Dollar-Tomate
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2011 um 12:27

    William Alexander ist nicht nur ein Heimwerkerkönig sondern nachdem er mit seiner Frau Anne und den beiden Kindern das 'große braune Haus' gekauft hat, mutiert er auch zum Gärtner aus Leidenschaft. Unbarmherzig greift er zu seinen Gartengeräten und nimmt den Kampf mit Unkraut und der Natur auf. Der Autor hat einen brillanten Schreibstil und doch werde ich nie wieder ein Buch von ihm lesen wollen. Anfangs ist das Buch wirklich urkomisch. Seine Frau Anne setzt ihren Willen stur durch, ob sie ihn mehr oder minder zu Hochzeit zwingt oder unbedingt das maroide große braune Haus will - Sie bekommt wonach sie verlangt. Eigentlich ist William nicht mehr gewillt ein Haus von Grund auf zu renovieren, doch wenn Anne sich etwas in den Kopf gesetzt hat... Zu dem Haus gehört auch eine Wiese, die man zu einem Nutzgarten umfunktioniert. Mit Akribie, nicht unwesentlichen Kosten und jede Menge Ärger mit den Hilfskräften wird das Projekt angegangen. Der amüsierte Leser erlebt mit, wie der Garten sich mit seinen zahlreichen Beeten entwickelt - So weit so gut. Ich frage mich auch, wie unser Apfelbaum es immer schafft, voller Früchte zu sein ohne das sich jemand um ihn kümmert... Doch dann scheinen im Hirn des Gärtners ein paar Drähte durchzuschmoren, er beginnt einen Kampf nicht nur gegen das Unkraut sondern gegen alle Tiere, die seine Pflanzen bedrohen und hier war für mich Schluss mit lustig. Er zäunt seinen Garten mit einem 6000 Volt Elektrozaun ein, den er dann auf 10.000 Volt aufrüstet. Seine Nachbarn links und rechts füttern die Hirsche, er macht alles um seinen Garten zu sichern und schmiert Erdnussbutter auf den elektrisachen Zaun, damit die Tiere einen schönen elektrischen Schlag in die Zunge bekommen. Er stellt eine Falle auf und fängt ein Opossum, dass er zuerst versucht verdursten zu lassen, dann will er es ertränken und um es noch auf die Spitze der Tierquälerei zu treiben, letztlich lässst er das gequälte Tier doch noch laufen, aber er kann sich sicher sein, dass das Tier in dem Zustand nicht überleben kann. Hier war für mich jetzt der Punkt gekommen um das Buch mit spitzen Fingern der Mülltonne zu übergeben. Fazit: Brillanter Schreibstil, aber für alle Tierfreunde sicherlich nicht lustig

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  • Rezension zu "Die 64-Dollar-Tomate" von William Alexander

    Die 64-Dollar-Tomate
    Ritja

    Ritja

    09. July 2010 um 20:14

    Wer gärtnert, wird nicken und mitleiden. Wer nicht gärtnert, wird nach dem Buch nicht damit anfangen ;-). Ein herrlich komisches Buch über die Lust und Last des eigenen Gartens. William Alexander erzählt von seinem eigenen (Alp-)Traumgarten. Er legte sich einen Gemüsegarten mit 200qm an und gönnte sich zusätzlich noch ein Frühlingsbeet, ein Blumenbeet, einen Kräutergarten, einen großen Rasen und viele Blumen. Man geht mit ihm in den Gartencenter und baut mit ihm einen Schutzwall gegen Hirsche und Murmeltiere (am Ende mit 10.000 Volt). Man begleitet ihn auf der Jagd nach Eichhörnchen, Raupen und Insekten und muss mit ansehen, wie er den Kampf um einen ökologischen Garten immer mehr verliert. Alexander erzählt seine Erfahrungen mit viel Humor, Selbstironie und Charme.

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  • Rezension zu "Die 64-Dollar-Tomate" von William Alexander

    Die 64-Dollar-Tomate
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2010 um 11:55

    "Ein Mann riskiert seinen Verstand und sein Vermögen für den perfekten Garten" William hat ein schönes Haus, liebe Kinder, eine tolle Frau und einen Garten. Und um diesen Garten geht es in diesem Buch, denn William entwickelt schon fast einen Wahn. Was als kleines entspannendes Hobby beginnen sollte, entpuppte sich schon schnell als nervenaufreibend, ehebelastend, gesundheitsschädigend und anstrengend. Denn in so einem Garten muss man viel mehr als nur Blumen gießen. Je nach Jahreszeit wird geerntet, gesät, Unkraut beseitigt und ein Kampf auf Leben und Tot ausgetragen. Murmeltiere die einen Starkstrom von 10.000 Volt austricksen um an die Tomaten zu kommen, Dammwild das einem die Haare vom Kopf frisst und kleine Insekten, so klein, dass sie unbemerkt einen ganzen Rasen verwüsten können und dabei die ganze Ernte in Gefahr bringen. Doch das Buch geht darüber noch hinaus, denn es soll einen perfekten Ökoapfel geben, der nur leider nicht schmeckt, die perfekte Tomate wird gesucht und das Eheleben muss auch gekittet werden. Und im laufe der Geschichte findet William heraus, dass der perfekte Garten bloß eine Illusion ist... Ein witziges, interessantes Buch, dass einem so manchen Kniff m Garten beibringt und spätestens nach einigen Kapiteln den Wunsch, einen eigenen Garten zu haben, weckt. Vielleicht klingt der Inhalt zuerst langweilich, aber das, ist es keineswegs.

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  • Rezension zu "Die 64-Dollar-Tomate" von William Alexander

    Die 64-Dollar-Tomate
    Marion

    Marion

    16. June 2007 um 13:52

    Eigentlich sollte die Arbeit im Garten ja Stress abbauen. In diesem Buch erzählt ein leidenschaftlicher Gärtner jedoch über die diversen Fallstricke, die die Natur auslegt und aus der angestrebten Nähe zur Natur wird im Handumdrehen ein erbitterter Kampf gegen die Natur.