William Boyd Sweet Caress: The Many Lives of Amory Clay

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Inhaltsangabe zu „Sweet Caress: The Many Lives of Amory Clay“ von William Boyd

mmhhhh nicht 100% übrzeugt

— Pat82

Etwas langatmig, vor allem die Kriegszeiten und doch immer wieder interessant zu lesen. Eine tolle, spannende Frau!

— naninka

Sprachlich schön. Die Handlung abstrus überladen und zu wenig emotionale Tiefe.

— Gwenliest

Ein sehr feinfühliger Roman über das Leben, die Liebe und die Magie der analogen schwarz-weiß-Fotografie. Wunderbar & lesenswert!

— Regenblumen
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    Sweet Caress: The Many Lives of Amory Clay

    Pat82

    07. December 2017 um 18:55

    Ich habe das Buch 3 x gestartet und es heute doch noch geschafft es auch zu beenden. Juhuuuu Das Buch hinterlässt verschiedene Eindrücke. Am Anfang war ich sehr begeistert und die Geschichte konnte mich richtig mitreissen. Als ich dann erfahren habe, dass alles nur erfunden ist von William Boyd, war ich enttäuscht. Die grosse Begeisterung für die lebendige Geschichte der Amory Clay wurde rasch weniger bis gar keine mehr ... Jedoch ist die Geschichte so echt geschrieben mit den dazugehörigen Bildern, dass ich mich dann doch motiviert habe weiter zu lesen und ja es war nicht schlecht ... die Geschichte hat seine Längen aber das Grundgerüst ist ganz okay und unterhaltet gut. Schade ist alles nur erfunden den Amory wäre wirklich eine sehr intressante Person gewesen

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  • Die Welt ablichten

    Sweet Caress: The Many Lives of Amory Clay

    YukBook

    31. July 2016 um 11:49

    Wer war diese Fotografin Amory Clay? Kann man mehr über sie erfahren? Leider nicht, denn diese faszinierende, unerschrockene Frau, von der William Boyd in seinem Roman „Sweet Caress“ erzählt, ist frei erfunden; auch wenn es einem schwerfällt, dies zu glauben – so real wirkt diese Frauenfigur, die der britische Schriftsteller zum Leben erweckt.  Zum einen liegt es daran, dass er virtuos geschichtliche Ereignisse mit seiner Fiktion vermengt. Obendrein streut er Tagebuchaufzeichnungen ein, in denen die Ich-Erzählerin in einem Cottage auf der Hebrideninsel Barrandale ihr Leben Revue passieren lässt. Zudem ist der Roman mit Fotos, die Amory Clay angeblich selbst geschossen hat, in Wahrheit jedoch von Flohmärkten oder aus dem Internet stammen, illustriert.  Als die Protagonistin zum siebten Geburtstag von ihrem Onkel ihre erste Kamera, eine Kodak Brownie Nummer 2, geschenkt bekommt, ist ihre Laufbahn als Fotografin besiegelt. Damit beginnt die Reise einer Frau durch das 20. Jahrhundert, die zu verschiedensten Brennpunkten der Geschichte führt. Im dekadenten Berlin der frühen 1930er Jahre fotografiert sie Szenen in Tanzclubs und Bordellen und löst mit ihrer ersten Ausstellung einen Skandal aus. Als Fotoreporterin einer amerikanischen Agentur gerät sie in eine Schlägerei mit faschistischen Demonstranten. New York und Paris während der Besatzungszeit sind die nächsten Stationen, wo sie sich weiterhin einen Weg durch die von Männern dominierte Welt bahnt.  Fasziniert hat mich vor allem, wie sich ein männlicher Schriftsteller so tief in die Seele einer mutigen und kreativen Frau, und zugleich in die damalige Zeit einfühlen kann. Wer kommt schon auf die Idee, eine durch den Krieg gezeichnete Vaterfigur zu erfinden, die versucht, an einem schönen Sommertag nicht nur sich selbst, sondern auch seine Tochter in den Tod zu stürzen? Von ihren vielen Wunden und Verletzungen lässt sich Amory keineswegs einschüchtern. Sie fotografiert später überlebende Soldaten des Zweiten Weltkrieges, heiratet den traumatisierten Sholto Farr und wagt sogar eine Reise als Kriegsfotografin nach Vietnam. William Boyd hat einen kühnen und täuschend echten Künstlerroman geschrieben, der das Porträt einer ganzen Epoche zeichnet. 

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