Der Fremde neben dir

von William Casey Moreton 
4,2 Sterne bei5 Bewertungen
Der Fremde neben dir
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Psychologische Spannung vom Feinsten. Lediglich der ständige Perspektivenwechsel hat mich ein bisschen gestört. Aber ansonsten klasse!

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Inhaltsangabe zu "Der Fremde neben dir"

Für alle Fans von Harlan Coben, Mary Higgins Clark, Lisa Gardner und Lisa Scottoline - hier ist Hochspannung vom Feinsten:
Wie genau kennen Sie eigentlich die Person, die neben Ihnen im Bett liegt?
Brynn Nelson lebt den amerikanischen Traum. Sie hat ein nettes Zuhause am Stadtrand, einen Ehemann, der an der Wall Street arbeitet, und zwei fantastische Kinder. Aber als um Mitternacht das FBI an der Haustür klingelt, ins Haus stürmt und ihren Ehemann Tom wegen Mordes festnimmt, gerät ihre heile Welt ins Schwanken.
Als Tom nur wenige Stunden nach seiner Verhaftung unter mysteriösen Umständen umgebracht wird, beginnt Brynn einer Spur mit verschlüsselten Hinweisen zu verfolgen, die Tom selbst gelegt hat.
Bald wird klar, dass ihr Mann ein Doppelleben geführt hat und dass nun genau dieselben Geheimnisse drohen, sie als Nächste zu töten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781477823231
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:AmazonCrossing
Erscheinungsdatum:08.07.2014

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    Antje_Melanie_Schneiders avatar
    Antje_Melanie_Schneidervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Psychologische Spannung vom Feinsten. Lediglich der ständige Perspektivenwechsel hat mich ein bisschen gestört. Aber ansonsten klasse!
    Spannung pur!

    Story: Dein Mann wird des Mordes beschuldigt

    Mitten in der Nacht wird Brynns Mann vom FBI abgeholt und des Mordes beschuldigt. Brynn ist völlig verzweifelt, denn natürlich hält sie diese Anschuldigung für absoluten Unfug. Als dann ihr Mann sich aber vor einen Zug stößt, gerät alles ins Wanken. In ihrer verzweifelten Lage weiß sie nicht, dass es zudem jemanden gibt, der sie schon die ganze Zeit beobachtet…

    Das Positive zuerst: ein absolut spannender Roman mit jeder Menge Rätsel

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich sehr schnell in die Story reingefunden habe und gleich von Anfang an Rätsel und kleine Puzzleteile gelegt wurden, die dazu führten, dass ich weiterlesen wollte. Der Autor bediente sich auf gelungene Weise stilistischen Mitteln, die Neugierde erzeugten, wie etwa der Andeutung von Gefahr und sogenannter Cliffhanger, ohne es zu überstrapazieren. Die Idee, dass der eigene Mann mitten in der Nacht vom FBI abgeholt und des Mordes beschuldigt wird, ist sehr gut.

    Weiterhin fand ich es klasse, dass auch die Bösewichte und deren Aktivitäten für mich als Leser sichtbar waren, für Brynn jedoch im Verborgenen blieben. Dadurch bekam ich dieses Gefühl: »ahh, du Arme, du weißt nicht, dass du beobachtet wirst, wie schrecklich!«

    Der Sprachstil ist sehr lebendig, sodass ich gut mit Brynn – der Protagonistin – mitfühlen konnte. Auch ging es nicht zu schnell. Auf diese Weise bekam ich nicht etwa das Gefühl, dass es sich nicht um einen Menschen mit Gefühlen handelte und der Autor nur seine Story schnell erzählen wollte. Die Sätze sind nicht verschachtelt, sondern mittelmäßig lang, sodass ein guter Lesefluss entsteht. Die Kapitel sind ebenfalls kurz, was ich persönlich sehr mag. Der Autor hält sich zudem nicht damit auf, übertrieben lang Hintergründe und Örtlichkeiten zu schildern, was definitiv der Spannung geschadet hätte. Er umschreibt kurz die Situation, sodass man sich gut eingebettet fühlt, konzentriert sich dann aber weiterhin auf das Wesentliche.

    Das Tempo war genau richtig – es gab immer wieder eine Art Zusammenfassung in Form von aufkommenden Fragen, mit denen sich die Protagonistin selbst quält. Diese waren aber in der richtigen Dosis, sodass die Spannung nicht darunter litt. Auf diese Weise ist es auch nicht schlimm, wenn man mal das Buch zur Seite legt und am nächsten Tag weiterliest.

    Viele Autoren vermasseln den Schluss – William Casey Moreton jedoch nicht! Bis zum Ende hielt sich die Neugier und die Fragen wurden alle logisch aufgeklärt. Ein kleines Schmankerl gab es beim Nachwort, denn die ganze Zeit dachte ich: da muss es noch etwas geben und ja, tatsächlich! Es erwartete mich noch eine kleine Überraschung, die einen noch einmal mit einem kleinen Aha-Effekt aus der gefühlten Sicherheit riss.

    Und ein bisschen Kritik

    Es gibt die Ich-Erzählerin und dann noch jede Menge Perspektivenwechsel zu anderen Personen, dessen Aktivitäten in der dritten Person geschildert werden. Ich will nicht unbedingt sagen, dass es das Lesen sehr erschwert, aber es ist etwas anstrengender und man muss sich ständig in neue Situationen hineinfinden. Für meinen Geschmack hätte der Perspektivenwechsel zwischen der Protagonistin und dem Antagonisten ausgereicht. Dadurch fiel es mir anfangs etwas schwer mit der Protagonistin richtig warm zu werden. Allerdings hatte diese Methode zu erzählen (die nebenbei bemerkt ein bisschen an den Aufbau eines Thriller-Films erinnerte) durchaus seine Logik und damit seine Berechtigung. Deswegen nur ein winziger Minuspunkt.

    Hinzu kam, dass gleich zu Beginn zu viele Personen mit Namen auf einem Haufen genannt wurden, die ich mir unmerklich merken konnte. Ein Beispiel: An einer Stelle wurde der Anwalt des Mannes benannt und später wurde er wieder aufgegriffen (nur mit Namen) und ich habe nicht so schnell geschnallt, dass dies ja der Anwalt war. Hier wäre es hilfreich, wenn man den Leser nochmal eine kleine Unterstützung gegeben hätte, sodass der Leser wieder abgeholt wird.

    Alles in allem: ein absolut lesenswerter, geheimnisvoller Roman!

    Ja, ich empfehle den Roman tatsächlich an alle, die absolute Spannung mögen, dabei aber nicht unbedingt Mord, Totschlag und Folter haben müssen. Dieser Thriller lockt eher mit Rätseln, Gefahr und Verunsicherung. Mich hat er gepackt, sodass ich ihn innerhalb weniger Tage verschlungen habe.

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    Schestavor einem Jahr
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    romantic devilvor einem Jahr
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    FrauLeserinvor 2 Jahren
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    Ischevor 2 Jahren

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