William Corlett Der Tunnel hinter dem Wasserfall. Das Haus des Magiers. Band 3

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Inhaltsangabe zu „Der Tunnel hinter dem Wasserfall. Das Haus des Magiers. Band 3“ von William Corlett

Der dritte Teil der Reihe um das "Haus des Magiers" William, Mary und Alice sind endlich wieder in Golden House bei Onkel Jack, Phoebe und Baby Stephanie. Doch diesmal erwartet sie eine böse Überraschung: Eine merkwürdige Firma plant auf dem Gelände von Golden Valley einen riesigen Freizeitpark zu errichten – was das sichere Ende des Zaubers an jenem Ort an der walisischen Grenze bedeuten würde. Die Anwohner, allen voran natürlich Jack und Phoebe, sind entsetzt, aber andererseits ist die angebotene Summe sehr verlockend und Meg Lewis, auf deren Grund Golden Water liegt, in ewigen Geldnöten. Bald entpuppt sich als treibende Kraft hinter dem zerstörerischen Vorhaben die raffgierige Crawden-Familie, die Nachfahren von Morten, jenem bösartigen Assistenten von Stephen Tyler, dem Magier. Als William, Mary und Alice dem Magier wieder begegnen, wird klar, dass sie die Realisierung des üblen Plans mit aller Macht verhindern müssen; denn ein Sieg der Crawdens über die Bewohner von Golden Valley wäre auch ein Sieg des Bösen über das Gute. Stephen Tyler gibt den Kindern ein goldenes Pendel zur Hand, um Golden House zu retten. Aber Mortens dunkle Kräfte sind stark ... Zur Homepage der Übersetzerin Christa Holtei ...

Ein weiteres Abenteuer im Haus des Magiers

— Jacynthe
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  • "Der Tunnel hinter dem Wasserfall. Das Haus des Magiers 3" von William Corlett

    Der Tunnel hinter dem Wasserfall. Das Haus des Magiers. Band 3
    Jacynthe

    Jacynthe

    30. May 2014 um 12:58

    Inhalt Sommerferien in Golden House. Doch die Freude über das Wiedersehen wird schnell getrübt, als schreckliche Neuigkeiten die Menschen im Tal erreichen: die Gegend soll zu einem Vergnügungspark gemacht werden! Die Kinder versuchen mit aller Macht das zu verhindern. Meine Meinung Dieser dritte Band der vierteiligen Reihe ist meiner Meinung nach der erste, bei dem sich ein wirklicher Handlungsstrang von vorne bis hinten durchzieht. Die Kinder kommen an, diesmal sind Sommerferien, und schon im zweiten Kapitel erfahren sie, dass die Gegend zu einem Vergnügungspark gemacht werden soll und das Land sowie seine Bewohner in Gefahr schweben. Sie bekommen den Auftrag, etwas dagegen zu unternehmen und tun auch alles erdenkliche dafür. Während mich Band eins und zwei stellenweise etwas langweilten, konnte ich diesen Band kaum weglegen. Hier hat einfach alles gestimmt. Besonders beeindruckt war ich von dem Ende als die Kinder sich Gedanken darüber machen, in wiefern ihr Eingreifen in die Vergangenheit die Zukunft ändern kann. Ich bin beeindruckt davon, wie Corlett solch komplexe Überlegungen einfließen ließ - genau das richtige, um ein anspruchsvolles Kinderbuch zu schaffen. Auch spielt er mit Urängsten, zum Beispiel als die Kinder in die Tiefen eines Sees vordringen, und er spricht die Problematik des Landnutzungswandels an. Während wohl jedes Kind anfangs sagen wird: "Au klasse, ein Vergnügungspark!" bin ich sicher, dass die Mehrheit dem Projekt am Ende kritisch gegenüber steht. Corlett führt sowohl überzeugende Argumente als auch einleuchtende Gegenargumente auf wodurch dem jungen Leser auf spielerische Art bewusst wird, wie viel mehr an einem solchen Unternehmen hängt und was es alles zu bedenken gibt.  Ich hatte das Gefühl, dass die Charaktere in diesem Band vielschichtiger gestaltet sind. Vor allem die neu auftauchenden Personen, die mit dem Großprojekt in Verbindung stehen, sind in ihren Charaktereigenschaften sehr gut beschrieben. Sie bringen auch Korruption, Betrug, familiäre Kleinkriege und verflossene Lieben mit und verleihen dem Buch dadurch noch mehr Tiefe. Das Ende ist ein klein wenig anders gestrickt als sonst und hat keinen klaren Abschluss. Es handelt sich eher um einen kleinen Cliffhanger mit der Aussicht auf weitere Probleme in der Zukunft. Der Leser wird mit einem dumpfen Gefühl der Sorge zurückgelassen, die sich mit dem nächsten und letzten Band auch bestätigen wird. Ich vergebe 4 von 5 Wolken für dieses dritten Band. Meine Rezensionen zu Teil 1 und 2 findet ihr hier und hier.

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  • Steht den Vorgängern in Nichts nach

    Der Tunnel hinter dem Wasserfall. Das Haus des Magiers. Band 3
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. December 2013 um 16:36

    Cover: Wieder einmal das typische Cover der Reihe, was mir auch diesmal wieder sehr, sehr gut gefällt. Meinung: Leider schon der vorletzte Teil der Serie „Das Haus des Magiers“, ich will noch gar nicht, dass diese tolle Serie endet… In diesem Teil geht es darum, dass die Firma Playco versucht, Golden Valley in seinen Besitz zu bringen, um einen Vergnügungspark zu bauen. Dafür soll Megs Farm, Four Fields, dem Erdboden gleich gemacht werden, damit dort eine Straße gebaut werden kann. Der Magier alarmiert die Kinder, sie sollen die Gefahr abwenden… Mir hat dieses Buch wieder einmal sehr, sehr gut gefallen und ich bewundere es immer mehr, wie William Corlett es schafft, aktuelle Themen für Kinder so aufzubereiten, dass sie verständlich sind und auch noch in die Handlung passen, ohne erzwungen zu wirken. Erschreckend ist wiederum, dass die Reihe vor 20 Jahren erschienen und die Probleme damals genau die gleichen sind wie heute. Das regt doch, als erwachsener Leser, sehr stark zum Nachdenken an. Themen wie Klimaerwärmung, Löcher in der Ozonschicht und dergleichen werden auch hier schon angesprochen. Auch der Naturschutz und das sinnlose Schlachten von Tieren werden auch hier wieder erwähnt. Die Konflikte rund um den Magier und seinen Assistenten Morten spitzen sich zu. Auch die Ratten tauchen wieder auf und richten einen unwiderruflichen Schaden mit schweren Folgen an, wo ich vor lauter Spannung kaum aufhören konnte zu lesen und genauso gebannt war von der Handlung, wie vor einigen Jahren. Ich finde es mittlerweile nur ein wenig schade, dass William Corlett nicht mal genauer mit der Sprache herausrückt, was die Aufgabe der Kinder wirklich ist und was es mit Morten auf sich hat. Einiges davon erklärt sich am Ende, aber das ist mir noch nicht genug. Ich weiß nicht, ob das für die Altersgruppe des Buches in Ordnung ist, so wenig Information zu geben, aber ich hoffe, dass ich im letzten Band einige Fragen beantwortet bekomme. Die neuen Tiere und Orte, die in diesem Band eingeführt werden, fand ich wieder einmal sehr schön und kann es kaum erwarten, mehr darüber zu erfahren, auch wenn die Reise sich allmählich dem Ende neigt… Jack und Phoebe sind diesmal ein relativ kleiner Bestandteil der Handlung, was mich aber überhaupt nicht gestört hat, weil ich sie immer ziemlich einseitig dargestellt finde. Das Ende finde ich aus Sicht eines älteren Lesers jedoch sehr schwach, muss ich sagen. Dass Kinder mit ein wenig Worten Erwachsene, die immer auf Beweise und Fakten aus sind, aus reiner Improvisation überzeugen können, finde ich ein wenig unbefriedigend und unlogisch. Ich bin mir aber sicher, dass mir das damals nicht aufgefallen ist, weil ich es total cool fand, wie die Kinder den Erwachsenen die Stirn geboten haben.    Fazit: Ein genauso überzeugender Teil wie die ersten beiden Bücher der Serie. Mir gefällt vor allem der Tiefgang in diesem Buch, der aber von Kindern spielerisch verstanden werden kann. Die Ideen der Magie und die Atmosphäre sind mal wieder einzigartig. Ein wahnsinnig schönes Leseerlebnis.

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