William E. Bowman

 3.8 Sterne bei 62 Bewertungen

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Cover des Buches Die Besteigung des Rum Doodle (ISBN:9783442158096)

Die Besteigung des Rum Doodle

 (48)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Die Besteigung des Rum Doodle (ISBN:9783844514223)

Die Besteigung des Rum Doodle

 (14)
Erschienen am 12.05.2014

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Rezension zu "Die Besteigung des Rum Doodle" von William E. Bowman

Trockener Humor
-BuchLiebe-vor 2 Monaten

Bei diesem Hörbuch bin ich irgendwie hin und her gerissen.


Der Humor ist vorhanden, aber sehr trocken. Der ganze Schreibstil ist etwas hölzern, denn er kommt fast komplett ohne wörtliche Rede aus. Auch ist das ganze sehr ernsthaft vorgetragen, so dass der Humor doch etwas subtil und versteckt ist. Obwohl ich den Humor verstehe und auch das eine oder andere Mal schmunzeln muss, mag ich persönlich doch lieber wenn es etwas spritziger geschrieben ist, dann würde der Humor auch noch etwas besser raus kommen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.  Wobei das Buch sprachlich einfach toll ist. Oder liegt das an einer sehr gelungenen Übersetzung? Am Besten hat mir der Satz "Während ich unter meinem Frühstück litt..." gefallen. Herrlich!

Das Bergmassiv sieht aus wie ein umgedrehtes "M"... also wie ein "W"? ;P

Der Expeditionsleiter war mir etwas sehr naiv, aber ich denke das hat es für die Geschichte gebraucht. ;)

Am Ende springt mir die Geschichte etwas zu sehr in den Zeiten. Da kam ich nicht so gut mit. Da wäre es besser gewesen chronologisch weiter zu erzählen.

Manches fand ich auch nicht so wirklich realitätsnah, aber das sollte es wahrscheinlich auch nicht sein. Z. B. dass ständig hoch gestiegen, wieder abgestiegen, wieder hoch gestiegen, wieder abgestiegen usw. wird. Ich denke mir, wenn man mal hoch gestiegen ist, dann steigt man nicht mehr runter um anschließend wieder zurück zu kommen. Das lassen die Kräfte gar nicht zu... oder? Ich stelle mir das vor wie bei einem Marathon, wo man bei der Hälfte umdreht zurück läuft und die letzte Etappe ein zweites mal läuft. Das macht man ja auch nicht. Aber okay, da habe ich selbst persönlich keine eigene Erfahrung.
Auch am Ende als nur noch ein Träger zurück geblieben ist und alle anderen weg waren. Wird doch trotzdem ein Gruppenmitglied von "den Trägern" (Plural) aus der einer Gletscherspalte gerettet...

Gelesen fand ich es richtig super. Großes Lob dafür!

Alles in allem hat mich das Hörbuch aber gut unterhalten und ich war immer gespannt was noch so alles passiert.






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Rezension zu "Die Besteigung des Rum Doodle" von William E. Bowman

Lustig und ernst
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Eine Parodie auf die Explorationsberichte aus den 1940er und 1950er Jahren. Bei der Besteigung des höchsten Berges der Erde, dem Rum Doodle, geht allerhand schief. Die Navigation stellt die Erkundungsgruppe vor Probleme, ebenso die Übersetzung der Landessprache der Einheimischen. Es werden 30000 anstatt 3000 Sherpas bestellt, etc.

Der Autor wirft aber auch Fragen auf, die nahezu prophetisch sind, wie die nach dem Nutzen und der negativen Seite der Technik bei einer solchen Erkundungstour.

Lustig, spannend, ernst, alles zusammen. Aber stellenweise sind die Gags zu sehr in die Länge gezogen, was die Spannung in Mitleidenschaft zieht.

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Rezension zu "Die Besteigung des Rum Doodle" von William E. Bowman

Eine Expedition der besonderen Art
Kunterbuntestagebuchvor 2 Jahren

Die Besteigung des Rum Doodle erzählt die abenteuerliche Geschichte einer Expedition im Himalaya, bei der so gut wie alles schiefgeht: Der Navigator findet nicht zum Ort des Geschehens, der Arzt ist selber ständig krank. Die Qualitäten des Kochs spotten jeder Beschreibung und der Übersetzer versteht die Sprache der Einheimischen nicht. Laufend fällt einer der Gentlemen in eine Felsspalte und muss mit Champagner bei Laune gehalten werden. Ein Missgeschick jagt das nächste und am Ende, na klar, haben sie auch noch den falschen Berg bestiegen!


Fazit:
Ich hatte mir das Buch gekauft, weil ich den Klappentext sehr ansprechend und lustig fand. Er machte mich neugierig auf die Expedition, die allerdings von Anfang an zum scheitern verurteilt war. Man kommt gut in das Buch rein, der Schreibstil des Autos ist einfach, die Story wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Doch meine anfängliche Euphorie verschwand schnell. Denn so lustig das Buch am Anfang auch ist - irgendwann wiederholt sich alles. In fast jedem Kapitel passieren nahezu identische Sachen. Sei es nun der Arzt, der ständig krank wird. Oder der Kerl mit dem Kompass, der ständig im Kreis läuft und sogar von Banditen entführt wird. Meiner Meinung nach nudeln die Witze sich mit der Zeit ab, was ich wirklich schade finde. Die Geschichte hatte durchaus Potenzial, aus der man mehr hätte machen können.


Steffi G.

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