William Faulkner

 4 Sterne bei 300 Bewertungen
Autor von Licht im August, Als ich im Sterben lag und weiteren Büchern.
Autorenbild von William Faulkner (©kein Urheberrecht mehr)

Lebenslauf von William Faulkner

William Faulkner wurde 1897 in New Albany, Mississippi unter dem Familiennamen »Falkner« geboren. Bekannt wurde Faulkner als amerikanischer Schriftsteller von Gedichten, Erzählungen, Romanen und Drehbüchern. Nach der Schule absolvierte Faulkner eine Banklehre, wurde im ersten Weltkrieg Flieger der kanadischen Luftwaffe und studierte hinterher an der Staatsuniversität Oxford, Mississippi. Es zog ihn nach New York wo er für eine Buchhandlung als auch für eine New Orleanser Zeitung arbeitete. Nach einer längeren Reise nach Europa und Asien wurde Faulkner in Hollywood ein berühmter Drehbuchautor. Nach einiger Zeit widmete er sich jedoch größtenteils den Schreiben von Romanen und Erzählungen. William Faulkner erhielt 1949 den Nobelpreis für Literatur. Er verstarb am 06. Juli 1962.

Alle Bücher von William Faulkner

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Buchformat:
Cover des Buches Licht im August (ISBN: 9783499249969)

Licht im August

 (58)
Erschienen am 02.08.2010
Cover des Buches Als ich im Sterben lag (ISBN: 9783257200775)

Als ich im Sterben lag

 (43)
Erschienen am 26.06.2012
Cover des Buches Die Freistatt (ISBN: 9783257208023)

Die Freistatt

 (40)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Schall und Wahn (ISBN: 9783499271335)

Schall und Wahn

 (30)
Erschienen am 27.11.2015
Cover des Buches Wilde Palmen und Der Strom (ISBN: 9783257209884)

Wilde Palmen und Der Strom

 (5)
Erschienen am 01.02.1998
Cover des Buches Griff in den Staub (ISBN: 9783257201512)

Griff in den Staub

 (4)
Erschienen am 26.06.2012
Cover des Buches Eine Rose für Emily (ISBN: 9783257068214)

Eine Rose für Emily

 (5)
Erschienen am 26.06.2012
Cover des Buches Absalom, Absalom! (ISBN: 9783499270994)

Absalom, Absalom!

 (4)
Erschienen am 24.03.2017

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Neue Rezensionen zu William Faulkner

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Rezension zu "Licht im August" von William Faulkner

Viel Schatten in diesem großen Roman
Beustvor 6 Monaten

„Licht
im August“ ist eine von den Lektüreerfahrungen, die mit Anstrengung erworben
wird. Faulkner erzählt seine Geschichte in Mississippi mit ermüdender
Pedanterie, inneren Monologen, ausführlichen Beschreibungen der emotionalen
Gemütslage oder der haarklein aufgefächerten Gedankenlandschaft der Handelnden.
In Rückblenden werden seitenweise Lebensgeschichten auftretender Figuren
nachgereicht, die dem Auto notwendig erscheinen, um die Handlungsweise zu
motivieren und erklärlich zu machen. Die Erzählperspektive folgt mitunter einer
Person in eine Szene, um dann abzubrechen und eine andere Person in und durch
dieselbe Szene zu führen, damit beider Personen Bewusstsein im Lesen präsent
ist. Zeile für Zeile bewegt man sich nur sehr langsam durch den Text - und
dennoch erschafft Faulkner mit seinem Stil ein erstaunliches Leseerlebnis:
Plötzlich entsteht aus den Buchstaben ein dichtes, kompaktes Bild, durch das man
schreitet, ohne zu merken, dass man eigentlich noch liest. Die Loslösung der eigenen
Realität und das tiefe Eintauchen in die fremde Realität hat wohl mit Faulkners
akribischer Realitätsnähe zu tun. Ich habe jedenfalls selten ein so
monolithisches Textgemälde im Kopf gehabt wie bei diesem Roman.

Faulkner
stellt sich in diesem 1932 veröffentlichten Roman erneut der Rassenfrage, die
für ihn eine ewige Schande des Menschen bzw. des Amerikaners ist. In der Figur
von Joe Christmas zeigt er, wie schon das Gerücht, jemand könne „Negerblut“ in
den Adern haben, zur Verurteilung führt. Christmas ist ein harter Wanderarbeiter,
bindungsunfähig, verschlossen und frauenfeindlich, der mit Gelegenheitsjobs und
illegalem Whiskyhandel über die Runden kommt. Er mordet und wird gejagt,
obschon zunächst alle Indizien auf seinen zwielichtigen Kompagnon Joe Brown weisen.
Der windet sich aus dem Verdacht, indem er Christmas beschuldigt, „Niggerblut“
in sich zu haben.

Ein
wenig Licht in diesen August bringen Lena Grove und Byron Bunch, die Hoffnung,
Freundlichkeit und Anständigkeit repräsentieren und er Ausweglosigkeit und dem
Pessimismus des Romans ein Gegengewicht verleihen, wenn auch kein
gleichwertiges.

Faulkners
Roman ist auf zwei Ebenen toll: in seinem inneren Humanismus und in seinem Stil
- für den, der sich auf die Entschleunigung der Realität einlässt.

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Rezension zu "The Sound and the Fury" von William Faulkner

"Schall und Wahn"
abi_gailvor einem Jahr

Die Geschichte handelt an 4 Tagen im Leben einer ehemals angesehenen und wohlhabenden Südstaaten-Familie, die versucht, ihr letztes bisschen Geld und Würde zusammenzuhalten. Dabei denkt jeder jedoch nur an sich selbst, weshalb alles immer weiter auseinander bricht.
.
Es war schwer für mich, in die Geschichte reinzukommen, da man ohne jede Erklärung ins Geschehen geworfen wird. Es wird ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen und zu allem wird zuerst aus der Sicht des geistig behinderten Sohns erzählt, was das Verständnis zusätzlich erschwert. Aber nachdem einem das Buch einiges abverlangt, hat es mich gefangen genommen. Die Charaktere sind allesamt so selbstsüchtig und schwach, dass man dem Zer- und Verfall der Familie buchstäblich zusehen kann, obwohl der Leser nur 4 Tage erlebt. Das Buch war aufgeladen von negativen Gefühlen, man kann also nicht erwarten, dass es ein angenehmes Lese-Erlebnis wird, aber auf jeden Fall eines, aus dem man etwas mitnimmt.

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Rezension zu "Die Paris Review Interviews - 02" von William Faulkner

Wenn Schriftsteller erzählen - Band 02
Nespavanjevor einem Jahr

Die Literaturzeitschrift „Paris Review“ die vierteljährlich in New York erscheint, ist für ihre Interview-Reihe mit zeitgenössischen Schriftstellern bekannt. Gegründet wurde die Zeitschrift, wie man den Namen bereits entnehmen kann, in Paris.
In diesem Buch „Die Paris Review – Interviews 02 sind nun einige dieser Interviews abgedruckt. Sie sind immer sehr ähnlich aufgebaut. Anfänglich kommt der Interviewer zu Wort: Er beschreibt wo er den Schriftsteller trifft und bietet damit eine kleine Einführung. Man betritt sozusagen, mach privaten Räumlichkeiten und sitzt selbst mit am Sofa und ergründet die Fragen nach den Beweggründen für das Schreiben und bietet einen kleinen Einblick in das Leben des jeweiligen Schriftstellers. Das Besondere an dieser Ausgabe ist ein Interview mit einem bestimmten Schriftsteller, dessen Interviews sehr rar gesät sind: Haruki Murakami.

Wer nun Blut geleckt hat, dem sei dann auch noch „Die Paris Review – Interviews 01 empfohlen. Hier findet man Interviews mit Größen des Literaturbetriebs wie zum Beispiel Truman Capote, Ernest Hemingway und Dorothy Parker.

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suche eine bestimmte stelle auf deutsch, und zwar: Life was created in the valleys. It blew up onto the hills on the old terrors, the old lusts, the old 'despairs. That's why you must walk up the hills so you can ride down. danke!!
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Zusätzliche Informationen

William Faulkner wurde am 24. September 1897 in New Albany, Mississippi (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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