William Finnegan

 4.2 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Barbarentage, Cold New World und weiteren Büchern.
William Finnegan

Lebenslauf von William Finnegan

Wenn Surfer auch als Reporter hohe Wellen schlagen: Der Buchautor und Journalist William Finnegan wurde 1952 in New York geboren und wuchs in Los Angeles und Hawaii auf, wo er das Surfen erlernte. Seine ins Deutsche übersetzte, im Mai 2018 erschienene Autobiografie „Barbarentage. Mein Surferleben“, wurde 2016 bereits mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. In ihr blickt Finnegan auf sein schillerndes Reporterleben zurück, das vornehmlich außerhalb der USA stattfand. Neben der Dauersehnsucht aller ambitionierten Surfer nach Freiheit, Abenteuer und neuen sportlichen Herausforderungen, prägte vor allem die journalistische Auseinandersetzung mit den Problemzonen der Gesellschaft das Leben und Werk Finnegans. Seine Erfahrungen als junger Englischlehrer in Kapstadt führten zu seinem ersten Buch „Crossing the Line. A Year in the Land of Apartheid“ aus dem Jahre 1986. Seiner bewegten Zeit in Südafrika und anderen Ländern des afrikanischen Kontinents folgten Aufenthalte in Indonesien, Australien, Südamerika und Europa. Berufsbedingt war er vor allem in den heiklen Krisengebieten der Kontinente unterwegs. Von dort aus versorgte er Nachrichtenmagazine mit preisgekrönten Reportagen über Kokainschmuggel, Frauenhandel, Bürgerkriege oder den Machenschaften beim weltweiten Kampf ums Trinkwasser. Heute lebt und arbeitet William Finnegan in Manhattan, im Herzen seiner Geburtsstadt, als Redakteur für das renommierte Magazin „The New Yorker“.

Alle Bücher von William Finnegan

Barbarentage

Barbarentage

 (60)
Erschienen am 07.05.2018
Barbarentage

Barbarentage

 (0)
Erschienen am 13.05.2019
Cold New World

Cold New World

 (1)
Erschienen am 01.06.1999
Dateline Soweto

Dateline Soweto

 (0)
Erschienen am 01.04.1995
Barbarian Days - A Surfing Life

Barbarian Days - A Surfing Life

 (0)
Erschienen am 21.07.2015

Neue Rezensionen zu William Finnegan

Neu
Tsubames avatar

Rezension zu "Barbarentage" von William Finnegan

ein Surferleben
Tsubamevor 5 Monaten

Die einen machen Musik, die anderen malen, wieder andere treiben Sport. Surfen ist dabei wohl eine Sportart, mit der ein großes Freiheitsgefühl assoziiert wird. William Finnegan formuliert seine Leidenschaft für das Wellenreiten so:
"Es fesselte mich einfach; ich fand einen endlosen Schatz der Schönheit und des Staunens darin. Jenseits dessen hätte ich nicht erklären können, warum ich es machte. Ich hatte eine vage Ahnung, dass es wohl einen seelischen Hohlraum füllte"
Bei den sommerlichen Temperaturen in Deutschland kann man sich mit dem Buch von William Finnegan ans Meer träumen und lernt bei der Lektüre viel über das Surfen und das Lebensgefühl eines Heranwachsenden, der mit seiner Familie einst als Weißer nach Hawaii kam und dort im Surfen sein Glück fand.
Diese Leidenschaft sollte ihn sein ganzes Leben lang begleiten und dieses Lebensgefühl kann man jetzt in "Barbarentage" miterleben.
Eine mit Begeisterung geschriebene Autobiografie, die einem aber durch die vielen Namen und Surfer-Ausdrücke auch einiges abverlangt.

Kommentieren0
9
Teilen
N

Rezension zu "Barbarentage" von William Finnegan

Eine Liebeserklärung an das Surfen
natalia_bvor 5 Monaten

In "Barbarentage" erzählt William Finnegan von seinem Leben und wie er das Surfen für sich entdeckte. Aus einer Freizeitbeschäftigung für einen kleinen Jungen wurde mit der Zeit fast schon eine Passion. Der Autor beschreibt seiner "Immer-Wieder-Suche" nach der nächsten perfekten Welle, unerschrocken gegenüber Widrigkeiten, Krankheiten und Verletzungen. Für DIE WELLE unternimmt er auch eine Reise auf die nächste Insel - in das nächste Land - oder auch auf einen anderen Kontinent. Eine Liebe, die sowohl Leidenschaft als auch Zuflucht vor dem Alltag bietet. Biografien sind nicht unbedingt meine Richtung der Literatur. Dennoch fand ich es sehr interessant - der Autor hat viel Detailliebe bewiesen und sollte offensichtlich dem Leser eine sehr bildliche Geschichte erzählen. Dennoch ist dieses Buch (meiner Meinung nach) eher für einen Suft-Liebhaber das Richtige, denn nur ein Insider kann es entsprechend würdigen.

Kommentieren0
0
Teilen
kuechenqueens avatar

Rezension zu "Barbarentage" von William Finnegan

Ein bewegtes Leben
kuechenqueenvor 5 Monaten

William Finnegan entdeckte vor 50 Jahren seine Leidenschaft für das Surfen. Seitdem reist er um die Welt, surft an den schönsten Küsten, die man sich vorstellen kann. Für ihn ist das Surfen ein Ausweg aus seinem täglichen Leben. Eine Zuflucht vor seinem Beruf und seiner Familie. 

Mit "Barbarentage" nimmt William Finnegan den Leser mit in eine ganz spezielle Welt - die Surfszene. Und diese beschreibt er sehr bildlich. Man kommt sich beim Lesen des Buches als Teil dieser Szene vor. Man spürt hier in jedem Wort seine Leidenschaft für diesen Sport. Dabei liest sich das Buch wirklich gut. Kleines Manko sind die Fachbegriffe des Surfens. Diese werden jedoch in einem Glossar erläutert.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 77 Bibliotheken

auf 10 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks