Barbarentage

von William Finnegan 
4,2 Sterne bei59 Bewertungen
Barbarentage
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

N

Eher etwas für Surfer

Didi2256s avatar

Eigentlich n ur was für Surfer

Alle 59 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Barbarentage"

Vor fünfzig Jahren verfällt William Finnegan dem Surfen. Damals verschafft es ihm Respekt, dann jagt es ihn raus in die Welt – Samoa, Indonesien, Australien, Südafrika –, als Familienvater mit Job beim New Yorker dient es der Flucht vor dem Alltag … Barbarentage erzählt die Geschichte dieser lebenslangen Leidenschaft, sie handelt vom Fernweh, von wahren Abenteuern und den Versuchen, trotz allem ein Träumer zu bleiben. Ein Buch wie das Meer, atemberaubend schön.
»Wie Into the Wild erzählt dieses Buch auf mitfühlende, kluge Weise, was passiert, wenn Ideen von Freiheit einen jungen Menschen erfassen und in die entlegensten Winkel der Welt hinausschleudern.« The New York Times Magazine
»Fesselnde Abenteuergeschichte, intellektuelle Autobiografie, rastlose Meditation über Liebe, Freundschaft und Familie ... Barbarentage ist ein Buch von ergreifender Schönheit und wird Surfer und Nichtsurfer gleichermaßen begeistern.« Washington Post
»Das zu lesen, was dieser Kerl über Wellen und Wasser schreibt, ist wie Hemingway über Stierkämpfe zu lesen, William Burroughs über Drogen und Updike über Ehebruch.« Sports Illustrated

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518468739
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:566 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:07.05.2018

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne29
  • 3 Sterne9
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Tsubames avatar
    Tsubamevor 2 Monaten
    ein Surferleben

    Die einen machen Musik, die anderen malen, wieder andere treiben Sport. Surfen ist dabei wohl eine Sportart, mit der ein großes Freiheitsgefühl assoziiert wird. William Finnegan formuliert seine Leidenschaft für das Wellenreiten so:
    "Es fesselte mich einfach; ich fand einen endlosen Schatz der Schönheit und des Staunens darin. Jenseits dessen hätte ich nicht erklären können, warum ich es machte. Ich hatte eine vage Ahnung, dass es wohl einen seelischen Hohlraum füllte"
    Bei den sommerlichen Temperaturen in Deutschland kann man sich mit dem Buch von William Finnegan ans Meer träumen und lernt bei der Lektüre viel über das Surfen und das Lebensgefühl eines Heranwachsenden, der mit seiner Familie einst als Weißer nach Hawaii kam und dort im Surfen sein Glück fand.
    Diese Leidenschaft sollte ihn sein ganzes Leben lang begleiten und dieses Lebensgefühl kann man jetzt in "Barbarentage" miterleben.
    Eine mit Begeisterung geschriebene Autobiografie, die einem aber durch die vielen Namen und Surfer-Ausdrücke auch einiges abverlangt.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    N
    natalia_bvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eher etwas für Surfer
    Eine Liebeserklärung an das Surfen

    In "Barbarentage" erzählt William Finnegan von seinem Leben und wie er das Surfen für sich entdeckte. Aus einer Freizeitbeschäftigung für einen kleinen Jungen wurde mit der Zeit fast schon eine Passion. Der Autor beschreibt seiner "Immer-Wieder-Suche" nach der nächsten perfekten Welle, unerschrocken gegenüber Widrigkeiten, Krankheiten und Verletzungen. Für DIE WELLE unternimmt er auch eine Reise auf die nächste Insel - in das nächste Land - oder auch auf einen anderen Kontinent. Eine Liebe, die sowohl Leidenschaft als auch Zuflucht vor dem Alltag bietet. Biografien sind nicht unbedingt meine Richtung der Literatur. Dennoch fand ich es sehr interessant - der Autor hat viel Detailliebe bewiesen und sollte offensichtlich dem Leser eine sehr bildliche Geschichte erzählen. Dennoch ist dieses Buch (meiner Meinung nach) eher für einen Suft-Liebhaber das Richtige, denn nur ein Insider kann es entsprechend würdigen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    kuechenqueens avatar
    kuechenqueenvor 2 Monaten
    Ein bewegtes Leben

    William Finnegan entdeckte vor 50 Jahren seine Leidenschaft für das Surfen. Seitdem reist er um die Welt, surft an den schönsten Küsten, die man sich vorstellen kann. Für ihn ist das Surfen ein Ausweg aus seinem täglichen Leben. Eine Zuflucht vor seinem Beruf und seiner Familie. 

    Mit "Barbarentage" nimmt William Finnegan den Leser mit in eine ganz spezielle Welt - die Surfszene. Und diese beschreibt er sehr bildlich. Man kommt sich beim Lesen des Buches als Teil dieser Szene vor. Man spürt hier in jedem Wort seine Leidenschaft für diesen Sport. Dabei liest sich das Buch wirklich gut. Kleines Manko sind die Fachbegriffe des Surfens. Diese werden jedoch in einem Glossar erläutert.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Didi2256s avatar
    Didi2256vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eigentlich n ur was für Surfer
    ein Surferleben

    Der Autor William Finnegan erzählt in seiner Autobiografie seine Geschichte. Vor 50 Jahren hat er die Leidenschaft fürs Surfen für sich entdeckt und bereist die Welt.
    Klingt alles sehr interessant.

    Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis habe ich ein besonderes Werk erwartet. Ist es sicherlich auch für Eingeweite diese Sports.
    Ich habe das Buch allerdings nach 150 Seiten abgebrochen weil es mir einfach zu anstrengend war immer am Ende des Buches die Fachbegriffe zu deuten, um mir ein anschauliches Bild machen zu können.
    Ich finde es nicht lesenswert, obwohl angekündigt wird, dass man als Nichtsurfer gleichermaßen begeistert sein wird.
    Schade ich hatte mir mehr eine Reise durch die Welt gewünscht, in der das Surfen zwar eine Rolle spielt, aber nicht in jedem Satz.
    Von mir leider nur 3 Sterne.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    D
    DaddyCoolvor 2 Monaten
    Beeindruckend

    William Finnegan beginnt vor 50 Jahren mit dem Surfen. Er ahnt nicht, was für eine Leidenschaft er für diesen Sport entwickeln wird. Surfen wird für ihn seine Zuflucht vor dem normalen Leben. Eine Flucht vor dem Leben als Familienvater und vor seinem Beruf. Er bereist die schönsten Surfstrände der Welt. 

    In seinem Buch "Barbarentage" läßt William Finnegan uns nun teilhaben an seinen Reisen und Abenteuern. Er beschreibt sehr intensiv und anschaulich, welche Freude er erlebt hat - aber auch welche Entbehrungen er für seine Leidenschaft in Kauf nehmen mußte. Er schreibt sehr bildhaft und voller Hingabe, so daß man das Gefühl hat, selbst auf einem Surfboard zu stehen. Ein Buch, das Surfer und Nicht-Surfer gleichermaßen begeistern wird!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 2 Monaten
    Surfen - ein riesiger Spaß

    Mit "Barbarentage" entführt William Finnegan den Leser in die Surfszene. Autobiographisch beschreibt er, wie er seit 50 Jahren mit diesem Sport verwachsen ist, welche Bedeutung er für ihn hat und welche Opfer diese Leidenschaft von ihm gefordert hat. William Finnegan beschreibt die Höhen und Tiefen seines Lebens - ungeschönt und glaubhaft. Dabei hat er einen eindringlichen, aber gut zu lesenden Stil, der den Leser mit in die Tubes nimmt und ein Gefühl für die Schönheit des Surfens vermittelt. Durch die vielen Fachausdrücke wird es für den Laien sicherlich etwas schwieriger, jedoch befindet sich im Buch ein Glossar, so daß derjenige, der die Begriffe nicht kennt, sich informieren kann und der Text somit auch dann verständlich wird.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Aqua__s avatar
    Aqua__vor 2 Monaten
    Big Love

    Bisher habe ich noch keine Biographie gelesen. Nur mit der von Steve Jobs begonnen, aber dann kanm diese.
    Barbarentage fand ich einfach nur mega. Für das Surfen interessiere ich mich schon seit vielen Jahren. Ich habe schon diverses über Surfer gelesen, aber noch keine Biografie. Dafür habe ich mich bis dato einfach nicht interessiert. William Finnegean ist wirklich eine interessante Persönlichkeit, der deinem das Surfen auf eine Art näher bringt, bei der man Lust bekommet surfen zu gehen. Zum Glück hatte ich gerade einen Windsurfkurs gemacht, die Grundlagen gelernt. Es hat mich gepackt. Ich möchte alles über surfen wissen und lernen. Über jede Art des Surfens. Das Buch ist super schön geschrieben, wobei die unterschueldlichen Zeitabaschnitte, die nicht in der Reigenfolge sind etwas verwirren können. Und doch bin cih so froh,, dass ich es gewonnen ahbe, denn es wird Leider ein Buch sein, dass nur wenige interessieren wird. Der Surfsport ist immer noch eine Nische, für die nur wenige eine wirklich begeisterung zeigen, doch ich weiß es ist genau meins. Surfen ist eine Lebenseinstellung, eine Passion, die man entweder hat oder nicht und dieses Buch unterstreicht diese Passion, gibt ihr Kraft und verstärkt sie.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    PrinzessinButterblumes avatar
    PrinzessinButterblumevor 2 Monaten
    Eine solide Welle

    In "Barbarentage" erzählt William Finnegan autobiographisch von seinem Leben als Surfer - und von seiner grenzenlosen Leidenschaft zu diesem Sport. Ich persönlich habe keinerlei Erfahrungen mit dem Surfen und hatte deshalb am Anfang etwas Schwierigkeiten, mich in das Buch einzufinden. Zum Glück gibt es da das Glossar am Ende, auch wenn es so viele fremde Wörter waren, dass ich irgendwann nicht mehr die Geduld hatte, alles nachzuschlagen, weil bei mir einmal nachschauen, leider nicht reicht, um sich alles zu merken ^^ Das hat den Lesespaß für mich ein bisschen geschmälert, gleichzeitig wirkte die Geschichte dadurch autentisch und irgendwie haben die Begriffe einfach gepasst. Ich glaube aber, wer entsprechendes Vorwissen mitbringt, kann an dem Buch noch mehr Freude haben.

    Nichtsdestotrotz hat mir Finnegans Schreibstil sehr zugesagt und ich habe das Buch gerne gelesen, weil er es einfach schafft, schöne Sätze zu formulieren, über die seine Geschichte dann auch für Surf-Laien wie mich transportiert und spannend wird. Handlungstechnisch hätte es dann gegen Ende etwas weniger Surfen und etwas mehr Leben sein dürfen, aber das ist einfach Geschmackssache.

    Das Buch bietet auf jeden Fall, was es verspricht - eine sommerliche Lektüre und Einblicke in ein aufregendes Leben und eine mir völlig neue Welt, die ich nach diesem Buch aber gerne mal betreten würde :)

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    sydneysider47s avatar
    sydneysider47vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wer sich für das Surfen interessiert, Englischkenntnisse hat und gerne Sportlerbiografien liest, der liegt bei diesem Buch genau richtig.
    Surferbiografie, für deren Lektüre man Englischkenntnisse mitbringen sollte

    Die Handlung:

    William Finnegan, genannt Bill, zieht mit seinen Eltern von Los Angeles im US-Staat Kalifornien nach Hawaii. Der Grund ist, dass sein Vater als Regisseur von Fernsehserien arbeitet.

    Anfangs wird Bill immer wieder gemobbt – beispielsweise von einem Mitschüler, der ihm in der Schule Hiebe auf den Kopf gibt. Später ist Bill in einer anerkannten Clique – dann hören auch die Attacken gegen ihn auf.

    Das Surfen bietet Bill eine Flucht vor dem Alltag. Er hat Ideale, denen er nacheifern möchte. Er lernt viel, macht Erfahrungen und perfektioniert seine Surftechnik. Für ihn übt das Meer eine Faszination aus – er wartet immer auf die „perfekte Welle“, so wie viele andere Surfer. Das Surfen gibt einen Kick und verleiht Selbstbewusstsein in den Schwierigkeiten des Alltags.

    Dem Surfen bleibt Bill auch nach seiner Schulzeit treu. Er zieht an einige Plätze, an dem es ihm gefällt. Beispielsweise mit seiner Freundin Caryn, aber auch alleine. Er jobbt mal als Buchhändler, er studiert, er schreibt Berichte für Zeitschriften. Sein Ziel ist, immer genug Geld und Zeit zu haben für den Surfsport.

    Meine Meinung:

    Ein Buch, das einen Preis bekommen hat, fasziniert mich immer. So klang für mich die Tatsache, dass dieses Buch den „Pulitzer-Preis“ erhalten hat, verlockend. Ich wollte es lesen. Dabei habe ich keine Affinität zum Surfsport. Mich interessierte das Leben im Hawaii der 1960er-Jahre und wie der Autor seine Biographie erzählt.

    Er ist ein Ich-Erzähler und erzählt alles aus der Vergangenheitsperspektive. Das ist nicht unüblich und macht mir auch nichts aus. Aufgelockert wird diese Biographie durch einige Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Leben des Autors.

    Informationen über die Länder und Gegenden, in denen sich der Autor befindet, bekommt man schon – mal mehr, mal weniger. Vorwiegend handelt das Buch von dem Leben des William Finnegan und seiner Liebe zum Surfsport.

    Das ist nicht immer einfach zu lesen. Es gibt keine wörtliche Rede, sondern vorwiegend indirekte Rede – wenn es etwas zu bereden gibt. Indirekte Rede liest sich bekanntermaßen nicht so leicht wie direkte Rede.

    Die größte Herausforderung ist der Wortschatz aus der „Surfersprache“. Einige Fachbegriffe zum Thema „Surfen“ sind ganz hinten im Buch in einem Glossar zusammengefasst. Jedoch längst nicht alle. So begegnen dem Leser beispielsweise auf Seite 143 in drei Sätzen die Wörter Set, Drop, Face, clean, Bottom Turn, down the line und Take-Off-Zone. Viele Wörter und Ausdrücke werden im Glossar oder auch im Text selbst erklärt, jedoch längst nicht alle. Beim Ausdruck „down the line“ sollte der Leser in seinen Englischkenntnissen kramen.

    Das Nachschlagen der Fachbegriffe verlangsamt den Lesefluss – und man muss sich als Leser fragen, ob man jeden der Fachbegriffe nachschlägt oder am besten überliest. Ich habe es mal so, mal so gemacht – also manches nachgeschlagen, manches nicht, weil ich es selbst übersetzte.

    Mein Fazit:

    „Barbarentage“ von William Finnegan ist eine Biographie, in der das Surfen klar im Vordergrund steht. Der Autor reist zu verschiedenen Gegenden der Welt, er erzählt aus seinem Leben, erzählt von Freunden und Beziehungen – und überall ist das Surfen ein großes Hauptthema. Wie man richtig surft, wie man es perfektioniert, welche Surfbretter man verwendet und so weiter.

    Die vielen Fachbegriffe aus der Surfersprache sind eine Herausforderung für die Leser. Einem Leser ohne Englischkenntnisse würde ich das Buch nicht empfehlen.

    Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung für Leser mit Englischkenntnissen, die Sportlerbiographien mögen.

    Kommentieren0
    42
    Teilen
    P
    pizzavor 3 Monaten
    Besondere Memoiren

    Eins muss man vorweg sagen: Man muss sich nicht für's Surfen interessieren, um dieses Buch zu lesen und Spaß daran zu haben. In diesem Buch erzählt William Finnegan davon, dass das Surfen so viel mehr ist als ein Sport, und dass die Suche nach der perfekten Welle viele Lektionen lehren kann.

    So mancher einer könnte vermuten, dass das unglaublich langweilig und langatmig sein kann: ein Mann erzählt von seinen Reisen und vom Surfen, vom Surfen und noch mal vom Surfen. So manches Mal war ich auch tatsächlich etwas erschlagen von den Fachtermini und den Beschreibungen technischer Aspekte des Sports. Aber das kann ich verzeihen, denn Finnegan kann das einfach sehr gut. Er schreibt so voller Gefühl, Einfühlsamkeit und auch Humor, dass seine eigene Faszination - seine Besessenheit für das Surfen gar - auf einen selbst übergeht.

    Diese Memoiren sind so ganz anders als alle, die ich bisher gelesen habe. Ganz anders auch, als ich es demnach erwartet hatte.
           

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks