William Gay Nächtliche Vorkommnisse

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Inhaltsangabe zu „Nächtliche Vorkommnisse“ von William Gay

Und am Ende jeden Tages wartet die Dunkelheit.

Kaum ist der Vater tot, folgt für Corrie und Kenneth der nächste Schrecken: Die Leiche des Vaters wurde geschändet! Vom zwielichtigen Bestattungsunternehmer Fenton Breece. Als sie auf weitere ungeheuerliche Verbrechen stoßen, beschließen die Geschwister, den Mann zu erpressen. Doch der nekrophile Bestatter heuert einen brutalen Killer an, der ihm die beiden vom Hals schaffen soll. Granville Sutter ist das personifizierte Böse, ein Psychopath, der nur ein Mittel kennt: Gewalt. Eine Hetzjagd ohne Erbarmen beginnt ...

«Wie ‹No Country for Old Men› von Cormac McCarthy - nur in doppelter Dosis.» Stephen King

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  • Rezension zu "Nächtliche Vorkommnisse" von William Gay

    Nächtliche Vorkommnisse

    PaulTemple

    04. May 2011 um 07:02

    Wieder einmal ist William Gay ein Meisterstück gelungen: Mit einem wunderbar poetischen, naturverliebten Sprachstil erzählt er die schockierende Geschichte einer erbarmungslosen Hetzjagd. Der Gejagte: Tyler, ein Junge, der mitsamt seiner Schwester die grausame Entdeckung macht, dass der örtliche Leichenbestatter nekrophilen Neigungen nachgeht und diese fotografisch festhält. Als die Fotos in die Hände von Tyler gelangen, beauftragt der Bestatter einen "Jäger": Sutter, der die personifizierte Brutalität darstellt und buchstäblich über Leichen geht, um seine Ziele zu erreichen. Die Jagd führt die beiden Männer in einen tiefen, mysteriösen, nahezu märchenhaften Wald...

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  • Rezension zu "Nächtliche Vorkommnisse" von William Gay

    Nächtliche Vorkommnisse

    Sanicha

    17. October 2010 um 16:45

    Meine Rezension: Das Buch „ Nächtliche Vorkommnisse“ vom Autor William Gay ist ein spannender und fesselnder Thriller. Es beginnt gleich spannend und diese Spannung hält sich bis zum Schluss. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Was mich nur etwas verwirrt hat zu Anfang, war das bei gesprochenen Sätzen diese nicht hervorgehoben wurden, durch z. B. kursiv Schrift oder so. Da musste ich mich erst mal dran gewöhnen. Wenn dies aber geschehen ist fand ich es nicht mehr so schwer zu lesen. Die Geschichte an sich ist in mehreren Perspektiven geschrieben. Durch diese verschiedenen Perspektiven, erhält man als Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere und in deren Geschehnisse. Manchmal war es aber auch leicht verwirrend mit den Perspektivwechseln, da sie sich auch manchmal in einer ganz anderen Zeit abspielten. Aber das hat man schnell durchs lesen herausgefunden und sich daran gewöhnt. Auch die Landschafts Beschreibungen sind sehr gut gelungen und passen gut zur Geschichte. Der Protagonist Kenneth Tyler, den aber alle nur Tyler in der Geschichte nennen, stößt mit seiner Schwester auf ein grausames Geheimnis des Ortsansässigen Bestattungsunternehmers. Die beiden wollen ihn nun erpressen und geraten dadurch in eine für sie gefährliche Situation. Ob es den beiden gelingt dort wieder heraus zu kommen und was sie gemeinsam erleben werde ich nicht verraten. Es ist aufjedenfall eine spannende und gefährliche Reise durch ein unbekanntes und als gefährlich abgestempeltes Wald-Gebiet. Die Spannung der Geschichte hat sich bis zum Schluss Konstanz aufrechterhalten. Der Autor versteht es seine Leser an die Geschichte zu fesseln. Ich konnte einfach nicht von los lassen und musste wissen, wie es am Ende ausgeht. Das Ende macht auf mich den Eindruck als ob da noch etwas nachkommt und es ist meines Erachtens etwas unspektakulär. Besonders nach den nervenaufreibenden Sachen die man in der Geschichte miterlebt hat hätte ich mir hier noch etwas mehr Spannung erhofft. Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen und ich kann es aufjedenfall weiter empfehlen. Besonders die gefährliche Umgebungsbeschreibung hat mir sehr gut gefallen. Man musste sich zwar an den Schreibstil der gesprochenen Sätze gewöhnen aber das ist mir gut gelungen und hat mir später auch keine Probleme mehr bereitet. Einfach ein super spannendes Buch.

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  • Rezension zu "Nächtliche Vorkommnisse" von William Gay

    Nächtliche Vorkommnisse

    Monsignore

    28. January 2010 um 22:42

    Ein zutiefst verstörendes Buch. Denn es breitet mit einem großen poetischen Glanz und sprachlicher Virtualität eine Story aus, die an Brutalität und Morbidität kaum zu überbieten ist. Schon der dreiseitige Prolog macht klar, dass sich der Leser auf den folgenden Seiten auf Tabubrüche und auf das Einreißen der Grundfesten menschlicher Existenz einstellen muss. 1951 in Tennessee: Die Geschwister Tyler haben einen schrecklichen Verdacht und öffnen nachts voller Angst ein bestimmtes Grab. Sie entdecken Entsetzliches und öffnen wie besessen weitere Gräber. Anschließend erpressen sie den allseits geachteten Bestattungsunternehmer, denn sie wollen raus aus der Armut und dem Dreck. Doch dieser heuert einen mehrfachen und stets freigesprochenen Mörder an; einen Fachmann in Sachen Gewalt, vor dem Polizei und Justiz längst in die Knie gegangen sind. Es beginnt eine Hetzjagd quer durch eine verkommene Bergbauregion ... Mit diesem Buch kann man sich zurückziehen. Es taugt nicht zum laut vorlesen, nicht zum Gerede. Man kann Hochprozentiges beim Lesen trinken, das hilft über die Seiten hinweg. Über sehr gute Seiten.

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  • Rezension zu "Nächtliche Vorkommnisse" von William Gay

    Nächtliche Vorkommnisse

    kfir

    01. June 2009 um 18:41

    Tennessee in den 1950er Jahren. Eine ländliche Gegend, in der sich die Natur die ausgebeutete und aufgegebene Landschaft zurückgeholt hat. Eine Gegend der Hillbillies, Schwarzbrenner und Einsiedler. Die jungen Geschwister Corrie und Kenneth machen eine schaurige Entdeckung, dass der örtliche Bestatter abstoßenden Schabernack mit seinen ihn anvertrauten Leichen betreibt. Um aus der Trostlosigkeit des kleinen Ortes zu entkommen, beschließen sie, den Täter zu erpressen. Doch hat der Mann einiges zu verlieren und so setzt er alles daran, die beiden zum Schweigen zu bringen. Aus den unbedarften Jugendlichen werden erbarmungslos Gejagte. Schnell wird klar, dass es am Ende keinen wirklichen Sieger geben kann. William Gay nimmt einen mit auf eine spannende Reise, in der abgesehen von der Schönheit von Natur und Landschaft und der Gefühle der Menschen zu einander nur wenig Trostspendendes seinen Platz hat. Eine vergessene Gegend, nach einer kurzen industriellen Blüte wieder in lähmende Lethargie verfallen, in der die wenigen verbliebenen Menschen nach dem eigenen Fortkommen streben, die Gerechtigkeit und das Mitgefühl weitgehend abhanden gekommen zu sein scheinen. Wo sich enttäuschte und gebrochene Menschen in die Einsamkeit der Wildnis zurück ziehen oder sich einen Ausweg in Alkohol oder Gewalt suchen. Diesem Dilemma versucht der junge Kenneth zu entkommen und muss doch schlagartig erwachsen werden, binnen weniger Nächte die Erfahrungen ganzer Jahre sammeln, versuchen Gefühle zu entwickeln und am Ende doch ganz pragmatisch sein. William Gay schafft einen spannenden Thriller, der durch seine geschickten Perspektivwechsel von Tätern zu Opfern und Jägern zu Gejagten immer neue Aspekte in die Geschichte einbringt und einem die unterschiedlichen Gefühlswelten aufzeigt. Ebenso fesselnd sind auch seine vollendeten Landschaftsbeschreibungen, die immer wieder ein wenig Fahrt aus dem Plot nehmen und einen verweilen lassen und so den Raum schaffen für die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere, die es Wert gewesen wären, noch sehr viel breiter erzählt zu werden. Gerade diese Gegensätze schaffen immer neue Kontrapunkte, in denen die Ausweglosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Menschen auf eine atemberaubende Schönheit der Landschaft trifft. Eine wunderschöne Natur, die sich gerade von den Eingriffen der Industrie erholt und mit Extremen wie unaufhörlichen Regen und beißender Kälte die Menschen in ihren Gefühlsregungen an immer neue Grenzen treibt. Das alles erzählt in beeindruckend einfachen und schönen Worten, die noch lange nachhallen und hoffentlich ewig in Erinnerung bleiben. Eine spannende, schöne und traurige Geschichte zugleich, die Platz schafft für große Gefühle und ein beeindruckendes Kopfkino.

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  • Rezension zu "Nächtliche Vorkommnisse" von William Gay

    Nächtliche Vorkommnisse

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. April 2009 um 00:36

    Die Hoffnung stirbt zuletzt Ein Kaff in Tennessee im Jahr 1951: der junge Kenneth und seine Schwester Corrie Tyler lüften ein grausames Geheimnis. Der hiesige Bestatter Fenton Breece hat den Leichnam ihres Vaters geschändet. Sie öffnen weitere Gräber und sehen ihren Verdacht bestätigt. Corrie will Breece erpressen. Kenneth stielt ihm darum eine Aktentasche aus dem Auto, in der er beweiskräftige Fotos findet. „Ich will fünfzehntausend Dollar“, sagt Corrie zu Fenton Breece, den sie darauf hin in seinem Büro im Bestattungsunternehmen aufsucht. Als dann der bullige, furchtlose und tiefböse Granville Sutter wenige Tage später Kenneth Tyler in der Stadt aufsucht und ihm deutlich macht, dass er die Fotos besser so rausrückt, da er im Auftrag von Breece komme und garantiert nicht lange fuchteln würde, wird Tyler die Sache zu heiß. Er will nichts damit zu tun haben. Wollte er von Anfang an nicht. „Er blufft“, beschwichtigt ihn Corrie. „Stell dir doch nur vor, Kenneth. Wir anderswo, in einer Stadt, vielleicht Nashville oder Memphis. Mit dem vielen Geld. Tausend und Abertausend Dollar.“ William Gay, der selbst in Hohenwald, Tennessee groß geworden ist und auch heute dort zurückgezogen in den hiesigen Wäldern lebt, wirkt äußerlich fast gleichermaßen wie eine Figur aus seinem Roman. Ein zerfurchtes Gesicht, eine Zigarette in der Hand und die Haare wirr um Stirn und Ohren gewickelt. Seine Figuren sind alle ein wenig verschroben, grobschlächtig. Einsam in diesem verlassenen Landstrich, einer sich auflösenden ländlichen Gegend, umgeben von menschenleeren Ruinen, einst bewohnt von Bergleuten und Firmenchefs, die die an Phosphat und Eisenerz reiche Gegend ausschlachteten und die nach dem Aufschwung durch Tunnel und Schächte verwüstete Gegend einfach hinter sich und dort ließen, was an Maschinen und anderem Rostwerk unbrauchbar schien. Ein Katz-und-Maus-Spiel entspinnt sich zwischen Sutter und den Tylers, der Corrie zuerst zum Opfer fällt. Zwischen diesen stark realistischen Beschreibungen hängen die Missstände menschlichen Seins, das Mystische der Orte, die verlassen scheinen, es doch nicht sind. Eine geerdeter, klarer, männlicher Stil durchzieht den Roman, der den Leser von Seite zu Seite jagt und dem Sprint Kenneth Tylers durch die Wälder von Harrikin – einem durch Hurrikans zerstörtem Landstreifen - folgt, dessen Schicksal man nicht einzuschätzen vermag. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. In Puzzleteilen setzt sich die Geschichte, mit (er-)klärenden Rückblicken gespickt, in ein Ganzes, bis dem Leser irgendwann die Schuppen von den Augen fallen. Eine Sprache begleitet ihn dabei, die doch irgendwie trockenen Humor erklingen und den puren Menschen mit seinen Gedanken erstehen lässt. Dies ist die zweite deutsche Veröffentlichung von William Gay, dessen Provinzen der Nacht 2001 im Argon Verlag erschienen, inzwischen nur noch antiquarisch erhältlich ist. Dabei ist er in amerikanischen Gefilden besonders auch für seine Kurzgeschichten bekannt. In einem Interview erzählte der Autor, dass er den Roman eigentlich als Short Story initiiert hatte. Er wollte eine Art Horror Story schreiben, wurde sich aber dann darüber klar, dass er die einzelnen Geschichten nicht hätte lösen können und arbeitete den Text aus. Der „Stammübersetzer“ Stephen Kings, Joachim Köber, der auch selbst Verleger ist, tritt hier erstmalig in der Übertragung eines Werkes von William Gay hervor. Er hat ein stimmiges Werk geschaffen, dessen Dialoge von dieser kleinamerikanischen Plumpheit der County-Bewohner leben und von dem auch Stephen King bereits 2007 lobend gesagt hat, dass Twilight, so der Originaltitel des Werks, sein Buch des Jahres sei. Fazit: Es lohnt, sich auf diese Geschichte voller unsympathischer, verquerer Menschen einzulassen. Die Bilder verkommener Landschaften auf sich wirken zu lassen. Man darf auf weitere Übersetzungen ins Deutsche hoffen, die dem hiesigen Publikum vielleicht auch seine genialen Kurzgeschichten eröffnen könnten. [Erstveröffentlichung auf literature.de]

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  • Rezension zu "Nächtliche Vorkommnisse" von William Gay

    Nächtliche Vorkommnisse

    Wolkenatlas

    06. April 2009 um 09:59

    Hardcore Albtraum aus den Wäldern Tennessees… William Gay, der in den Wäldern Tennesees zurückgezogen lebende Autor, hat nach „Provinzen der Nacht“, „The Long Home“ und den Erzählungsbänden „I See The Evening Sun Go Down“ und „Wittgenstein’s Lolita“ (die drei letzeren noch nicht übersetzt) einen weiteren Roman veröffentlicht. „Nächtliche Vorkommnisse“ (Originaltitel „Twilight“) beginnt in einer (durch die kursive Schreibweise auch optisch) an Cormac McCarthy erinnernden Einleitung, die sich später als vorgezogener Prolog des Finales entpuppt. Damit endet jedoch auch schon jeder Vergleich mit Cormac McCarthy, dessen „„Kein Land für alte Männer“ Stephen King auf dem Cover als quasi Ausgangspunkt für diese „doppelte Dosis“ zitiert. „Die Toten wurden auf einer strohbedeckten Pritsche zur Schau gestellt. Also der Schlag soll mich treffen, sagte ein dicker Mann. Er zeigte auf eine blutige Masse krauser Haare. Kannst du dir denken, warum der Killer auch den Hund getötet hat? Das hab ich mich auch schon gefragt, sagte Sandy. Ich glaub, es war einfach nichts anderes zum Töten mehr übrig.“ Die Geschwister Tyler (Corrie und Kenneth) machen 1951 in einem Dorf in Tennessee die Entdeckung, dass der Bestattungsunternehmer Fenton Breece sich an den von ihm bestatteten Leichen vergeht. Die ersten Beweise sichern sie sich, indem sie Gräber öffnen. Um weitere Beweise zu sichern, stehlen sie Fenton Breeces Tasche, in der sich Fotobeweise der Nekrophilie des Bestatters befinden. Gleichzeitig lässt uns William Gay an der Lebensgeschichte Granville Sutters teilhaben, der wenig später von Fenton Breece angeheuert wird, um die Fotos von den Geschwistern, die den Bestattungsunternehmer erpressen, zurückzuholen. Dass Granville Sutter für seine Mordlust bekannt ist, kommt Breece nur entgegen. Damit beginnt eine albtraumhafte literarische Reise durch nächtliche Gefilde, die der Leser so schnell nicht vergessen wird. William Gay schreibt oft fragmentarisch, bruchstückhaft und überlässt den Mosaiksteinen viel Zeit, um sich in das Gesamtbild zu fügen. Dadurch kommt das Buch, auch nach einer Feuerwerkseröffnung nur langsam in Fahrt. Wenn diese Dampflokomotive der Nacht dann aber in Fahrt ist, ist sie nicht mehr zu bremse. Atemlos, sprachlos und schockiert folgt man Kenneth Tyler auf der Flucht vor den irren Granville Sutter. William Gays Sprache ist relativ einfach, gewinnt aber meiner Meinung nach gerade dadurch eine wirklich eigenwillige leuchtende archaische Kraft. Hier ist der Unterschied zu Cormac McCarthy besonders auffällig. Während auch die grausamsten Momente in „Kein Land für alte Männer“ stilistisch immer noch immens fein und raffiniert sind, so ist William Gays Prosa vergleichsweise grobschlächtig. William Gays Sprache ist relativ einfach, jedoch auf frappierende Weise konsequent und erreicht meiner Meinung nach gerade deshalb auch eine wirklich eigenwillig leuchtende archaische Kraft. Beeindruckende Dialoge, packende Metaphern, rabenschwarze psychologische Einsichten und eine regennasse Jagd durch den Wald, sowie ein „Grande Finale“ sind die weiteren Zutaten dieses grausam faszinierenden Romans, dessen lebhafte Bilder sich wie Kletten im Hirn des Lesers festsetzen… Eine absolute Empfehlung für LeserInnen mit starken Nerven…

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