Sieben Jahre ist es her, dass Angie und Bobby sich kennengelernt haben. Ihre Beziehung war ein wichtiger Anker für Angie, die zum strahlenden Stim-Sternchen aufgestiegen ist. Doch nun ist Bobby spurlos verschwunden und die Geister aus dem Cyberspace melden sich wieder bei ihr, nachdem sie doch so lange Ruhe vor ihnen hatte.
Gleichzeitig wird ein junges Mädchen entführt, das Angie auffallend ähnlich sieht und ein japanisches Mädchen wird nach London gebracht, weil ihr Vater sie vor einem Krieg zwischen zwei großen Yakuza-Clans in Sicherheit bringen will.
Im Hintergrund sind die Megakonzerne und die Megareichen aktiv wie immer. Doch welchen Einfluss haben sie auf das aktuelle Geschehen?
Mein Eindruck
Mona Lisa Overdrive ist der dritte und letzte Band der Sprawl-Trilogie von William Gibson.
Für den Abschluss werden verschiedene Charaktere, die wir in den vorherigen Bänden schon kennenlernen durften, wieder zurückgebracht - wenn auch manchmal auf eine unerwartete Art. Ihre Geschichten fügen sich mit der aktuellen Handlung zusammen und enthüllen, was Case im ersten Band im Cyberspace in Gang gebracht hat.
Wie auch schon im zweiten Band, wird hier die Geschichte wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die teils auf überraschende Weise miteinander kollidieren. Zusammen mit den Rückgriffen auf die früheren Bände, setzt sich hier ein großes Puzzle zusammen, das am Ende ein ziemlich komplexes Bild ergibt.
Mein Fazit
Mona Lisa Overdrive ist wieder eine spannende, komplexe Geschichte und ist damit ein würdiger Abschluss der Trilogie. Mir haben insgesamt besonders die teils sehr speziellen, aber richtig gut ausgearbeiteten Charaktere gefallen, die viel zu der speziellen Atmosphäre der Bücher beigetragen haben.



























