William Gibson

 3.9 Sterne bei 476 Bewertungen
Autor von Die Neuromancer-Trilogie, Neuromancer und weiteren Büchern.
William Gibson

Lebenslauf von William Gibson

William Ford Gibson wurde am 17. März 1948 als Sohn eines Managers einer Baufirma in Conway, South Carolina, USA geboren. Nach dem Verlust seines Vaters, besuchte er mit 15 Jahren ein Jungeninternat in Arizona, drei Jahre später verstarb seine Mutter ebenfalls, woraufhin er die Schule ohne Abschluss verließ. 1968 floh Gibson nach Kanada um der Einberufung für den Vietnamkrieg zu entgehen. 1972 begann er ein Studium an der University of British Columbia und machte seinen Abschluss in Englisch. Seinen Durchbruch erlangte er mit seinem 1984 erschienenen Roman »Neuromancer« der in diesem Jahr alle relevanten Science-Fiction-Preise erhielt; Philip K. Dick Award, Nebula Award, Hugo Award und andere. In diesem Buch prägte Gibson unter anderem den Begriff des Cyberspace und den Begriff der Matrix. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in Vancouver.

Neue Bücher

Peripherie

 (4)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

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Die Neuromancer-Trilogie

Die Neuromancer-Trilogie

 (137)
Erschienen am 14.04.2014
Neuromancer

Neuromancer

 (82)
Erschienen am 01.01.1994
Mustererkennung

Mustererkennung

 (36)
Erschienen am 01.11.2010
Die Differenzmaschine

Die Differenzmaschine

 (31)
Erschienen am 12.03.2012
Quellcode

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 (18)
Erschienen am 06.04.2010
Idoru

Idoru

 (11)
Erschienen am 01.11.2002
Idoru-Trilogie

Idoru-Trilogie

 (11)
Erschienen am 11.04.2011

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Neue Rezensionen zu William Gibson

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Peripherie" von William Gibson

Ich konnte keinen roten Faden erkennen in der Geschichte
Buchraettinvor einem Monat

Rezi von Buchraettin Mann

Eine junge Frau beobachtet einen Mord. In einem virtuellen Spiel - wie sie glaubt. Doch tatsächlich geschieht der Mord in Realität, allerdings in der Zukunft.

Eine interessante Grundidee für einen Science-Fiction, leider konnte mich dieser Stil nicht überzeugen.

Allerdings hat sich mir dies im Buch gar nicht erschlossen. Viele Begriffe die mir unbekannt waren und sich auch aus dem Kontext nicht erschlossen. Viele Personennamen, bei denen die Beziehungen untereinander nicht klar wurde.

Die Wechsel zwischen virtuellen Umgebungen und Realität, die nicht klar werden ließen, wo sich die Handlung gerade abspielt.

Die Geschichte blieb seltsam abgehackt, sie entwickelte kein Eigenleben und ich konnte keinen roten Faden erkennen.

Ein Science-Fiction für Fans von William Gibson, die seine Erzählweise mögen. 2 von 5 Sternen

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Soerens avatar

Rezension zu "Peripherie" von William Gibson

Fremdwörter, Abkürzungen und Anglizismen
Soerenvor 8 Monaten

Ich bin froh, dass ich mit William Gibsons „Pheripherie“ fertig bin. Dessen Schreibe fand ich allein sprachlich schon ziemlich anstrengend: Haufenweise Fremdwörter und Abkürzungen über futuristische Geräte, die noch nicht mal erfunden sind. Dazu jede Menge Anglizismen. Auch die machen es nicht gerade leicht, mit der Geschichte warm zu werden. Geschweige denn ihr zu folgen. Gleiches traf auf die Figuren zu, mit denen ich die ganze Zeit über nicht richtig warm wurde. Streng genommen habe ich das Buch nur bis zum Ende durchgehalten, weil ich den Ehrgeiz hatte, endlich mal einen Gibson-Roman zu beenden. Die vorherigen hatte ich ja alle frühzeitig abgebrochen.

Auch David Nathans gewohnt hervorragende Leseleistung konnte da nicht sooo viel herausreißen.

Wieso das Buch bei anderen so euphorisch aufgenommen wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Da fand ich Tom Hillenbrands ebenfalls vor kurzem erschienen SF-Roman „Hologrammatica“ um Welten besser.

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Cornelia_Ruoffs avatar

Rezension zu "Peripherie" von William Gibson

Visionäres Sciencefiction vom Allerfeinsten
Cornelia_Ruoffvor einem Jahr

„PERIPHERIE“ VON WILLIAM GIBSON GESPROCHEN VON DAVID NATHAN

1. KLAPPENTEXT

Flynne und Wilf leben auf zwei Seiten des »Jackpots«, der Apokalypse, die gegen Ende des 21. Jahrhunderts große Teile der Menschheit hinweggerafft hat. Jahrzehnte liegen zwischen ihnen, doch als ein Mord geschieht, nimmt Wilf Kontakt zu Flynne auf … Flynnes Heimatdorf liegt an der amerikanischen Ostküste, wo sie ihr Geld in einem 3D-Kopierladen verdient. Dort lebt auch ihr Bruder Burton, der heimlich Computerspiele testet, um seine spärliche Veteranenrente aufzubessern. Flynne springt eines Tages für ihn ein und findet sich in einer virtuellen, dunkelfremden Welt wieder, die an London erinnert. Sie ahnt nicht, dass diese Welt die Zukunft ist, in der Wilf lebt, ein PR-Mann, der Promis betreut und ein Problem hat, als eine seiner Kundinnen ermordet wird. Flynne ist die einzige Zeugin des grausamen Verbrechens – und wird von Wilf mithilfe eines Peripherals über den Zeitsprung hinweg kontaktiert. Dadurch wird sich Flynnes Welt ein für alle Mal ändern, während Wilf erfahren muss, dass die Vergangenheit einen langen Schatten hat und die Zukunft kein Spiel ist.

2. GESPROCHEN VON DAVID NATHAN

Hörprobe

David Nathan ist mein Lieblingssprecher. Er ist die deutsche Stimme von Christian Bale, Johnny Depp und Paul Walker. Viele kennen David Nathan auch von Steven King’s, Lovecraft’s oder Haruki Murakami’s Hörbücher. Andere kennen und schätzen seine Stimme, wegen „Ready Player One“, dem „Fluch der Karibik“ oder der „Faith van Helsing“-Reihe.

David Nathan’s Stimme beherrscht das Geschehen. Dramaturgisch jongliert er damit und den Protagonisten. Der sonore warme Klang nimmt den Hörer gefangen. Meiner Ansicht nach ist David Nathan einer der besten deutschen Sprecher. Schaut euch den Bericht auf YouTube an.

3. ZUM INHALT

William Gibson gilt als Visionär seines Genres. Sein berühmtestes Buch ist wohl „Neuromancer“. Er gilt auch als Erfinder der Matrix.

Vor Kurzem rezensierte ich ein Sachbuch über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Entwicklung und den Risiken dieser Entwicklung. William Gibson hat genau diese befürchteten Ereignisse in seiner Dystopie „Peripherie“ spektakulär umgesetzt.

Wir sehen eine Welt mit hoch entwickelter Mobilkommunikation und Nanotechnologie. Das Gaming hat eine wichtige Bedeutung. Die Menschen benutzen Avatare sog. Peripherals, als ferngesteuerte Zweitkörper und autonome Robotersysteme. In der Welt nach dem „Jackpot“, nach der Apokalypse, sind hochentwickelte Waffentechniken, Drohnen, die Schwarmverhalten imitieren, und deren Entscheidungen lediglich von Algorithmen beeinflusst wird, technisierte Medizin – z. B. Exoskelette, und Quantenphysik Bestandteil des Alltags.

Die künstliche Intelligenz ist so genial, dass sie kaum noch zu identifizieren ist. Aber der Autor zeigt uns nicht nur den technischen Fortschritt, sondern hat den Focus auf den Menschen gerichtet. Ich fand es als Hörer sehr ansprechend, wie Flynne, die aus der Zeitzone vor dem „Jackpot“ stammt, bei ihren Besuchen in der „Zukunft“, auf diese veränderte Welt, die noch dazu nur noch spärlich bevölkert ist, reagiert. Der Hörer nimmt Verunsicherung, Zweifel und auch Angst war.

Beim Hören stellte ich mir die Frage, ab welchem Punkt ein Avatar, Peripheral oder eine künstliche Intelligenz, also auch Robotsysteme, die von einer künstlichen Intelligenz geführt werden, ein Bewusstsein entwickeln. Das Hörbuch und David Nathan’s Stimme setzten sofort mein Kopfkino in Gang.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass ein Mörder gefasst werden soll. Ein Mörder, der Einfluss auf beide Zeitebenen hat. Wie faszinierend! Aber, wie soll das gelingen, wenn die einzige Zeugin aus der anderen Zeitebene kommt? Lasst euch überraschen!

5/5 Punkten

4. PROTAGONISTEN

Die Charaktere sind mehrschichtig entworfen und lassen sich nicht einfach in eine Schublade sperren. Dem Autor gelingt es, den zwei Zeitebenen unterschiedliche Schreibstile zuzuordnen.

Besonders Flynn hat mir, aufgrund ihrer Vorgehensweise sehr gut gefallen. Sie stellt kluge Fragen und ahnt, dass es auf manche Fragen keine befriedigende Antwort gibt. „Sind Sie real?“ Eine interessante Frage! Noch interessanter wäre, welche Konsequenz hätte ein nein?

5/5 Punkten

5. SPRACHLICHE GESTALTUNG

Es ist keine leichte Lektüre und auch nicht als Hörvergrügen nebenher geeignet. William Gibson will einen aufmerksamen und für Neuheiten offenen Leser/Hörer. Ich musste die ersten Kapitel zweimal hören, um zu erfassen, was auf welcher Zeitebene spielt und die neuen Techniken zu verstehen. David Nathan’s Sprechweise und Artikulation halfen sehr dabei die unterschiedlichen Zeitszenarien zu unterscheiden. Auch hier zeigt sich wieder einmal die Professionalität des Sprechers.

Spätestens jetzt belohnt der Autor den Leser/Hörer mit einer dystopischen Welt, die unglaublich, überaus faszinierend und beängstigend ist. Eben eine gelungene Dystopie.

Als besonderes Leckerli möchte ich noch den Kinderwagen mit einem Waffensystem erwähnen, der das Kind vor Entführung schützen soll.

Dem Kind werden bei Feststellung einer Gefahr, Bilder von Pandabären gezeigt, um ein Trauma zu verhindern. Das Waffensystem ist autonom. Es kann weder abgeschaltet noch reguliert werden. Das System selbst entscheidet, ob es sich um eine Gefahr handelt. Sollte dem so sein, schickt das System Drohnen los, die Schwarmverhalten imitierend den Gegner eliminieren. Gut oder böse?

5/5 Punkten

6. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUN

„Peripherie“ von William Gibson erschien am 24.11.2017 als Audioformat bei Ronin Hörverlag unter der ISBN 9783961540624 im Genre: Science-Fiction.

 

Es werden zwei Audio-CD’s mit insgesamt 962 Minuten Multiversum in einer ansprechenden Verpackung geliefert. Es gefällt mir gut, dass Autor und Sprecher  auf der Innenseite abgebildet sind.

 

Es ist auch bei Audible erhältlich und Abonnenten der Online Bibliothek SCRiBD können es dort als monatliches Hörbuch wählen.

5/5 Punkten

7. FAZIT

Wie schon erwähnt, muss man gerade am Anfang sehr konzentriert zuhören, um die Zeitebenen unterscheiden zu können. Dann jedoch ist es „Science-Fiction“ vom Allerfeinsten.

Ich habe 962 Minuten damit verbracht, zuzuhören, ohne mich einmal zu langweilen. Ich wollte immer weiter hören, nicht nur, weil ich den Mordfall gelöst haben wollte, sondern weil ich das Szenario so atemberaubend empfand und meine Nerven zum Zerreißen angespannt waren. So müsste man schreiben können!

„Peripherie“ hat mich begeistert und wirkt immer noch in Gedanken nach. Wird so unsere Zukunft aussehen?

@Ronin Hörverlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

Connie’s Schreibblogg https://schreibblogg.de

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William Gibson wurde am 16. März 1948 in Conway, South Carolina (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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