William Gibson , Yoko Ono 2:46: Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake

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Inhaltsangabe zu „2:46: Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake“ von William Gibson

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    2:46: Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    30. May 2014 um 09:47

    Kurz nach dem Erdbeben und der verheerenden Tsunamiwelle in Japan 2011 wurde Twitter zum Nachrichtenkanal, über den sich zahlreiche Informationen verbreiteten - sowohl weltweit als auch unter Freunden und Familien, die sich telefonisch nicht erreichen konnten. Während dieses Austauschs entstand die Idee, via Twitteraufruf Texte für ein Buch über das Beben zu sammeln. Von der entstehenden Anthologie sollten sämtliche Erlöse an das Japanische Rote Kreuz gehen. Mit dem Hashtag #quakebook wurden die Idee und das angepeilte Buch bekannt gemacht und zahlreiche Menschen sandten an die Organisatoren Berichte über ihre Erfahrungen und Eindrücke während des Bebens und der Zeit danach. Engagiert in der Initiative haben sich auch Yoko Ono sowie der Autor Barry Eisler, der viele seiner Krimis in Tokyo spielen lässt. In nur vier Wochen wurde das Buch vom #quakebook-Team zusammen gestellt, redigiert, übersetzt, layoutet und als Ebook veröffentlicht. Bis zum heutigen Tag wurden über 30.000 Dollar Spendengelder eingebracht. Von den kurze Zeit später erschienenen, gedruckten Ausgaben werden nach wie vor die Erträge von den Verlagen gespendet. Alleine dank der ersten 2000 Exemplare der gedruckten zweisprachigen Ausgabe konnte über 1 Million Yen auf das Konto des Japanischen Roten Kreuzes überwiesen werden. Das Ebook ist inzwischen (mit einem Spendenaufruf) kostenfrei erhältlich. Das Quakebook ist ein ausgezeichnetes Beispiel für spontanes und erfolgreiches Fundraising. Auch textlich finde ich das Buch hochinteressant. Obwohl oder gerade weil es hauptsächlich von Laien gestaltet wurde? Mit wenigen Ausnahmen wurden alle Impressionen von Menschen geliefert, die beruflich nicht mit dem Schreiben zu tun haben. Was die Texte auszeichnet, ist die Vielfalt der Gedanken, die sie bieten. Das reicht vom einfachen Eingeständnis, dass das Erleben des Bebens schlimme Ängste hervorgerufen hat bis hin zu Berichten über ein Paar, das rund um Fukushima Evakuierungen organisiert hat. Die zahlreichen Perspektiven verstärken das Bild, das man durch einen einzelnen Bericht hätte erzielen können. Viele Menschen vor Ort haben sich in der Zeit nach dem Beben Gedanken über den Umgang der Japaner mit dieser schwierigen Zeit gemacht und nicht alle kommen zu demselben Schluss. Weder die Ausländer im Land, noch die Japaner selbst. Deshalb denke ich, dass dem Quakebook zugleich ein ganz besonderes Zeitzeugnis gelungen ist. Auf die Frage zum Beispiel, ob man das Land verlassen sollte, gibt es zwei zu erwartende Antworten mit allerdings sehr unterschiedlichen Begründungen und es wird erkennbar, dass an so einer Frage völlig gegensätzliche Philosophien aufeinander treffen. Reicht die in der japanischen Kultur sonst hoch geschätzte Erfahrung älterer Menschen bei der Risiko-Beurteilung des angekündigten Tsunamis? Stehen der eigene Mut oder der eigene Patriotismus über der Verantwortung, die man für seine Kinder hat? Eindeutige Antworten als solche gibt das Buch keine, aber an Hand solcher Impressionen macht das Buch sehr gut deutlich, welch emotionaler Druck zum Teil auf den Menschen gelastet hat, selbst, wenn sie im vor dem Tsunami sicheren Tokyo oder Yokohama waren. Dank der relativ kurzen Passagen lässt sich das Buch bestens in Etappen lesen und das ist auch zu empfehlen, denn es gibt viele Stellen, die nachdenklich machen. Das einzige Manko konkret des Ebooks ist die Einbindung von Fotos, die ebenfalls als Beitrag eingereicht werden konnten. Auf meinem klassischen Schwarzweiß-Modell waren da oft nur dunkle Vierecke mit wenig Struktur zu erkennen. Die eingereichten Grafiken wiederum blieben noch kontrastreich genug. Nicht zuletzt hat mir das Buch auf eine ganz spezielle Weise deutlich gemacht, wo ich derzeit lebe. Eindrücklicher, als es das Katastrophentraining in der Feuerwehrstation vermitteln konnte, und aufrüttelnd, muss mich endlich (unter anderem) um ein paar Notrufnummern neben dem Telefon kümmern.

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  • Leserunde zu "Namiko und das Flüstern" von Andreas Séché

    Namiko und das Flüstern
    rumble-bee

    rumble-bee

    Hallo, liebe Leseratten! [Wichtige Bemerkung vorweg: BITTE !! die Bewerbung unter der richtigen Rubrik posten! Sonst wird am Ende bei der Verlosung noch jemand übersehen!! DANKE!!] Für alle Japan-Fans veranstaltet der Autor Andreas Séché eine Leserunde zu seinem Buch "Namiko und das Flüstern", welches im letzten Jahr erschienen ist. Der Verlag stellt 15 Exemplare für diejenigen zur Verfügung, die sich hier bis zum 31.1. (einschließlich) bewerben. Der Autor wird auch selber während der Leserunde für Fragen zur Verfügung stehen. Es wäre übrigens schön, wenn ihr eine Rezension verfassen würdet. Es ist ein Buch, das ohne große Knalleffekte auskommt, wie uns schon der Titel verrät. Denn nicht nur Namiko flüstert - nein, die ganze Natur. Alles spricht zu uns, und tritt mit uns in Kontakt - wenn wir nur aufmerksam sind. Insofern ist das Flüstern in diesem Buch auch ein Synonym für die Macht der leisen Töne, der leisen, aber eindringlichen Gefühle. Klingt poetisch? Ist es auch! Hier noch für euch zur Information der Klappentext: "Dass diese Reise sein Leben so grundlegend verändern würde, damit rechnet der deutsche Reporter nicht, als er nach Japan fliegt, um über Gartenkunst zu schreiben. Doch in den Gärten Kyotos begegnet er der Studentin Namiko, einer Frau, die es liebt, dort verborgene Geschichten aufzuspüren, die zum Lesen kein Buch braucht, die am Stadtrand ihren eigenen Traktor geparkt hat - und deren Flüstern den Worten eine ungeahnte Intensität und Ausdruckskraft verleiht. Im Innersten berührt, spürt er, dass diese Frau und die Gärten ihm noch viel mehr zu sagen haben, als er anfangs ahnte. Und während er im "Garten der Mondseufzer" den berückenden Klängen einer Flöte lauscht, steht er vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung seines Lebens, bei der ihm die Antworten seines Kopfes nicht weiterhelfen ..." Wir wollen es euch Bewerbern aber nicht zu einfach machen. Als kleine Aufgabe erwarten wir von euch, dass ihr uns folgende Frage beantwortet: Was fasziniert euch so an Japan? Warum wollt gerade ihr an dieser Leserunde teilnehmen? Die Auslosung findet dann direkt am 1. Februar statt. Die Gewinner werde ich hier im Thread posten, und einzeln anschreiben. So, und nun bewerbt euch fleißig! Wir freuen uns auf 15 engagierte Teilnehmer! Und noch eine Bitte: achtet doch darauf, eure Bewerbung unter dem richtigen Oberthema zu posten, also unter "Bewerbung"! Sonst übersehe ich nachher bei der Auslosung noch jemanden!!

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