William Gibson , Bruce Sterling Die Differenzmaschine

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Inhaltsangabe zu „Die Differenzmaschine“ von William Gibson

Mit diesem Roman wurde der Steampunk erfunden London 1855: Das viktorianische England schickt sich an, dank seiner dampfbetriebenen Informationstechnologie ein neues, glücklicheres Zeitalter einzuleiten. Doch in dieser Ära des Aufbruchs und des technischen Fortschritts geraten vier Menschen in einen Strudel aus Brutalität, Gewalt und Zerstörung.

Ein klasse Plot, eine spannende Geschichte und natürlich DER Klassiker des Steampunks.

— FeSe
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    Die Differenzmaschine
    Mizuiro

    Mizuiro

    26. November 2014 um 11:55

    Viele der neueren Rezensionen von Amazon lassen nur wenig gute Haare an diesem Buch. Es sei zu verwirrend, heißt es da meistens. Ganz so kann ich das eigentlich nicht unterschreiben. Es ist verwirrend, ja, aber es ist gleichzeitig brilliant geschrieben und beim Lesen wird deutlich, wie viel Überlegungen und Arbeit die Autoren in dieses Buch gesteckt haben. Die Geschichte ist in "fünf Iterationen" und einen "Modus" unterteilt. In den Iterationen wechseln meist die Hauptfiguren, aus denen die umfassende politische Geschichte erzählt wird. Ganz besonders faszinierend fand ich das Bild, dass sich so nach und nach aus kleinen Puzzlestücken zusammensetzt. Da wird gleich zu Anfang eine Person erwähnt die völlig unerwartet später wieder auftaucht und so eine dunkle Ecke der Geschichte erhellt. Schöne Aha!-Erlebnisse zwischen den vielen Seiten. Natürlich ist es auch schade, dass man so abrupt nach einem Kapitel von den lieb gewonnenen Protagonisten Abschied nehmen muss, aber es kommen ja neue nach, also halb so schlimm... Zugegeben, irgendwann kam auch bei mir der Punkt, an dem ich ganz einfach nicht mehr mitgekommen bin. Aber "Augen zu und durch", hab ich mir gedacht und das war gut. Denn obwohl ich nicht die vollen Ausmaße dieser gesellschaftlichen Verstrickungen verstanden habe, hat sich am Ende doch ein ziemlich klares Bild ergeben. Zu gewissen Erkenntnissen verhilft das letzte Kapitel, der "Modus", in dem die Geschichte nicht weiter erzählt, sondern in verschiedenen Dokumenten wie Briefen, Zeitungsartikeln usw. aus unterschiedlichen Winkeln beleuchtet wird.  Einige Stellen fand ich dann doch ein bisschen unzureichend beschrieben. Auch wenn im weiteren Verlauf deutlich wird, was genau passiert ist, hatte ich ein bisschen den Eindruck die Autoren ließen uns Leser mit einer Aussage wie "In London war es in diesem Sommer sehr heiß, darum brach Anarchie aus." stehen. Es ist zwar klar, dass da mehr dahinter steckt, die Zusammenhange hätten an diesem Punkt aber irgendwie mehr erläutert werden müssen. So hab ich mich doch immerhin ca. zwanzig Seiten lang geärgert. Zu allem Überfluss folgt nach den zwanzig Seiten eine weitere Passage, mit der ich meine Schwierigkeiten hatte.. Ich empfand sie als unrealistisch und ihr Ende dann ziemlich plump. Schwierig, das ohne Spoiler zu schreiben, ich sage nur: Ein, zwei Stellen hätte ich mir mehr ausgearbeitet und erläutert gewünscht.

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    Die Differenzmaschine
    rallus

    rallus

    Die Differenzmaschine ist eine Lochkartenmaschine und Anfang des 19.Jahrhunderts in England eingeführt, so dass England zur Weltmacht wurde. Dies ist jetzt kein Geschichtskursus, sondern die Beschreibung einer Parallelwelt, die zwei hochrangige SF Autoren in dem neu übersetzten Buch "Die Differenzmaschine" vorlegen. Die zwei Autoren sind keine geringeren als der "Erfinder" des Cyperspace, William Gibson und Bruce Sterling ein Mitbegründer ebendiesen. Der Roman ist dem Steampunk zuzuordnen und eine Mischung aus fiktiven und tatsächlich gelebten Figuren und Ereignissen. Man muss sich schon ein wenig auskennen um die geschichtlichen Unterschiede auszumachen. England wird von Lord Byron und der radikalen Partei regiert, die sich aus den Luddisten bildete. Selber als Maschinenstürmer bekannt, regeln diese nun mit Hilfe der Maschinen das fragile soziale und wirtschaftliche Leben. Amerika ist in Einzelstaaten zersplittert, eine auch reale Figur, ist der Präsident von Texas, Sam Houston. So interessant der sich langsam herausschälende geschichtliche Hintergrund ist, so zerfahren ist die eigentliche Geschichte um geheimnisvolle Lochkarten. Die ersten 80 Seiten werden erst ganz am Ende geschlossen, dazwischen erleben wir ein munteres, verwirrendes Reigen um Personen, Aufstände, nicht aufgeklärte Geheimnisse. Am stärksten wird das Buch wenn die Umweltsünden aufgezeigt werden, die das doch unbedachte Verwenden der neuen Informationstechnologie erzeugen. Es steckt auch ein wenig 1984 in diesem Roman, ein falsches kleines Loch in der Karte kann den Tod von Menschen bedeuten. Die Steigerung ist, wenn Londons Luft nicht mehr atembar und die Bürger sich sofort an die Plünderung der Geschäfte machen. Fortschritt hat eben seinen Preis. Leider bleibt die Geschichte schlecht erzählt, die Zusammenhänge schwer entzifferbar, der rote Faden ist teils verschwunden, teils zerfasert. Ein insgesamt interessantes Steampunk Werk, leider zerfahren erzählt und, auf die Menschen im Werk bezogen, unverständlich. Die letzten 50 Seiten versöhnen etwas, da viel zum Hintergrund des Buches beigetragen wird. Leider nur 3 Sterne.

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    • 4
  • Rezension zu "Die Differenzmaschine" von William Gibson

    Die Differenzmaschine
    Jok

    Jok

    02. November 2012 um 07:56

    Selbst eine Zusammenfassung der Handlung zu schreiben fällt mir schwer. Es treten Personen auf, die es in "unserer" Welt wirklich gegeben hat. Die beschriebene Welt ist eine Alternativwelt, in der die Differenzmaschine sich schon um 1900 herum durchsetzen konnte. Das entspricht einer Art "Computerisierung" im viktorianischen England. Im weitesten Sinne geht es scheinbar um den Diebstahl eines Satzes von Lochkarten, die ein Programm für diese Differenzmaschine darstellen. Viel mehr habe ich von der Handlung nicht verstanden. Ich habe noch nicht einmal gemerkt, dass das Buch zuende war - ausser daran, dass kein Text mehr folgte. Den Abschluss bildet ein völlig konfuses Kapitel mit fiktiven Briefen, Berichten usw. Auch das half mir nicht weiter. Ganz OK ist das Nachwort, in dem der Roman in kleinen Teilen in die wirkliche Entwicklung von Informatik und KI eingeordnet wird. Trotzdem: das Lesen war schwierig, die Handlung meist nicht nachvollziehbar. Ich musste mich wirklich durchquälen. Für mich ist dies kein gutes Beispiel für Cyberpunk oder Steampunk. Das kann an mir liegen - vielleicht war ich zu ungeduldig oder habe nicht aufmerksam genug gelesen, aber das ist mein ehrliches Feedback. Deshalb leider nur 2 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Differenzmaschine" von William Gibson

    Die Differenzmaschine
    Horus-W-Odenthal

    Horus-W-Odenthal

    14. September 2012 um 08:37

    Tolle Ansätze. Gute gegenwärtige lebendige Stimme. Wirr in der Ausführung. Da haben sich zwei großartige Autoren in ihrer Zusammenarbeit wohl zerfasert und konnten sich vor lauter Ideen nicht einigen, welches Buch sie schreiben wollten. Von der Stimme und dem Stil her richtungsweisend für den Steampunk.

  • Rezension zu "Die Differenzmaschine" von William Gibson

    Die Differenzmaschine
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    18. June 2012 um 19:37

    Ein Paläoarcheologe bekommt von der berühmtesten Computerspezialistin dieser fiktiven Welt einen geheimnisvollen Kasten in die Hand gedrückt. Mit dem Kasten ergeben sich allerhand Verwicklungen. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das gleichzeitig so schlecht und so gut ist. Die Storyline fällt auseinander. Das erste Kapitel hat sogar eine völlig andere Hauptperson. Insgesamt ist das Buch durch den dürftigen Plot extrem schwer zu lesen. Zusätzlich lehnt sich der Stil teilweise an den Romanen des 19. Jahrhunderts an - ist also "schwafelig". Andererseits ist die Sprache des Buches reich und detailverliebt. Wie in einer Reisebeschreibung konnte ich im ersten Drittel des Buches die farbige Darstellung dieser fremden Steampunk-Welt an mir vorbeiziehen lassen. Je länger ich allerdings las, desto mehr fehlte mir der Plot. Die letzten Seiten waren Quälerei.

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