Die Neuromancer-Trilogie

von William Gibson 
4,0 Sterne bei136 Bewertungen
Die Neuromancer-Trilogie
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kira_murasakis avatar

Genial durchdacht, leider etwaige langatmig.

Insbesondere im Kontext der Entstehungszeit wirklich gute Bücher.

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Inhaltsangabe zu "Die Neuromancer-Trilogie"

Was wäre, wenn es hinter dem Computerbildschirm eine riesige Welt gäbe? Eine Welt, die man per Gehirnimplantat betreten und erforschen kann. Und eine Welt, in der man sterben kann ... Mit dieser Romantrilogie erfand William Gibson nicht nur den Begriff »Cyberspace«, sondern er prägte auch unsere Vorstellung vom World Wide Web, das wir heute so selbstverständlich nutzen. Ein epochales Werk, das zu den großen Klassikern der modernen Literatur zählt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315983
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1040 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:14.04.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 2 Jahren
    Kein Cyberpunk-Fan...

    Neuromancer hat mir mein Leseleben sehr schwer gemacht, denn einerseits wollte ich das Buch auslesen, da mir die futuristische Welt gefällt aber anderseits sind einige Aspekte aufgetreten, die mir beim Lesen Mühe bereiten.

    Bei einer komplexen Welt wie der von William Gibson haben mir die Erklärungen zu einigen Begriffen gefehlt und manche Erklärungen waren für mich zu wenig wie z.B die Erklärung zu den Voodoo Göttern.

    Außerdem haben die Charaktere eine Sprache, die mir das Lesen schwer macht. Das ständige „verstehst?“, „He“, „Mann“ wird auf Dauer anstrengend.

    Der 1. Teil mit den künstlichen Intelligenzen hat mir sehr gut gefallen, obwohl Schauplätze vorkamen, die ich mir schwer vorstellen konnte. Chase und Molly sind Charaktere, die man ihre Rolle abnimmt. Außerdem finde ich es aufregend mehr über künstliche Intelligenzen zu erfahren.

    Der 2. Teil der Trilogie ist allerdings weniger aufregend, denn obwohl aus 3 Perspektiven eine jeweils andere Geschichte erzählt wird, konnte mich keine einnehmen. Weder Möchtegerncowboy, noch Kunsthäschen konnten mich packen. Der Headhunter hat dann doch etwas Action in die Geschichte gebracht und mein Durchhaltevermögen dadurch angespornt. Dennoch hat es für den 3.Teil nicht gereicht.

    Obwohl es meinen Geschmack nicht getroffen hat, ist es ein unglaubliches Buch, wenn man bedenkt, dass es in den 80er Jahren veröffentlicht wurde.

    Fazit: Cyberpunk wird aus der Liste meiner Genre gestrichen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Insbesondere im Kontext der Entstehungszeit wirklich gute Bücher.
    Der zeitliche Kontext gehört unbedingt beachtet.

    Ähnlich, wie es heute sicher "bessere" Horrorliteratur gibt als das, was Poe oder Lovecraft geschrieben haben, gibt es heute sicher bessere SciFi-Geschichten. Bemerkenswert wird die Trilogie - wie eben auch Poe und Lovecraft - erst dann, wenn man sich beim Lesen bewusst macht, in welcher Zeit die Geschichten entstanden sind. Letzten Ende ist hier ja nicht nur der Cyberspace und die Virtualität in einem Maße vorhergesagt, wie man sie sich damals nur schwer vorstellen konnte, sondern gleich auch noch Konzepte wie Cyberkriminalität oder gar Cyber Wars mit angerissen.

    Die Geschichte selbst ist trotz aller Technisierung doch sehr vom persönlichen Empfinden der Menschen geprägt, von ihrer Hybris, aber auch von ihren alltäglichen Ängsten und Nöten. Die KIs spiegeln letztlich dann auch genau das wider. Was aber auch sonst...

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    metalmueller1807s avatar
    metalmueller1807vor 7 Jahren
    Rezension zu "Neuromancer /Biochips /Mona Lisa Overdrive" von William Gibson

    Naja, ich weiß ja nicht... Im Prinzip finde ich es ja toll, dass man eine Trilogie nach Jahren endlich mal in einem günstigen Band vereint. Aber ich muss zugeben, das ich mit keinem der drei Bände richtig warm geworden bin... Dieser ganze Cyberspace-Kram ist reichlich undurchsichtig und wirrsch irgendwie,,, Viel unvorstellbares Zeug, kein roter Fsden. Der Funke will bei mir einfach nicht überspringen... Tut mit leid!

    Kommentare: 1
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    Admors avatar
    Admorvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Neuromancer-Trilogie" von William Gibson

    Ein supergeniales Werk vom "Erfinder" des Cyberpunk. In einer düsteren Zukunft, welche von Konzernen geprägt wird, versuchen Menschen, welche am Rande der Gesellschaft Nischen bewohnen einen permanenten Spagat zwischen der Gosse und dem absoluten Erfolg hinzubekommen. Dabei entspinnt sich eine verworene Geschichte über die Veränderung der Matrix über mehrere Generationen von Outsidern, welche in der Welt außerhalb der Konzerne zu überleben versuchen!
    Ein absolut großartiger Einstieg in dieses Genre!!!

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    L
    lollebollevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Neuromancer-Trilogie" von William Gibson

    Gibsons "Mustererkennung" hat mich total beeindruckt. Daher war ich gespannt auf die Neuausgabe der "Neuromancer". Hab's versucht - ist leider too science fiction für mich.

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    Mueofinks avatar
    Mueofinkvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Neuromancer-Trilogie" von William Gibson

    Literatur und Wissenschaft beflügeln sich oft gegenseitig. Manchmal ist es Eindeutig zu sagen woher der Einfluss kam auf dem ein Buch aufbaut, oder welche Bücher zu welchen Experimenten führten, nur weil die Wissenschaftler wissen wollten ob das Erdachte nicht auch tatsächlich funktioniert. Selten aber kann der Samen einer ganzen Entwicklung einem Buch zugeschrieben werden. Was wir heute unter „Cyberspace“ und „Cyberpunk“ verstehen geht auf die „Neuromancer Trilogie“ von William Gibson zurück. In dem Vorwort von Jack Wormack, das dieser Ausgabe vorangestellt wurde, geht auf diese Entwicklung ein und beschreibt in wie fern Gibson nicht nur die Entwicklung des Cyberspace angestoßen hat, sondern auch anderen Autoren neue Horizonte öffnete.
    Die Handlung der Trilogie zu beschreiben ist in der kürze nicht zu machen. Aber der Leser wird in eine Welt geführt, besser in eine Zukunft, in der Bodymodifikationen oder ein neural betretbarer virtueller Raum. Die Menschen vereinigen sich mit Maschinen, und der Geist der Maschine verändert die Menschen. Im Weltraum leben Menschen, in künstlicher Gravitation, und Großkonzerne beherrschen die Menschen. In dieser chaotischen Zukunft versuchen die Protagonisten zu überleben und hoffen auf Erlösung.
    Wer sich auf die Welt von William Gibson einlässt läuft Gefahr sich darin zu verlieren. Es ist auch schwer zu definieren ob die dystopische Zukunftsvision nicht bereits Realität geworden ist. Zweifelsohne ist aber Jack Wormack zuzustimmen der im Vorwort bemerkt, kaum ein erster Satz in einem Buch, fängt die Stimmung zutreffender ein, und bereitet den Leser auf den weiteren Weg vor.
    Ein Meisterwerk und ein Muss für jeden der sich mit Science Fiktion auseinandersetzen will, in einem Atemzug mit Stanislaw Lem zu nennen. Ein spannender Trip der viele Fragen stellt, und es dem Leser überlässt eine Antwort zu finden.

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    Markus Walthers avatar
    Markus Walthervor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Neuromancer-Trilogie" von William Gibson

    Der Erfinder des Cyberspace ist anstrengend zu lesen. Dennoch lesenswert

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    emeraldeyes avatar
    emeraldeyevor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Neuromancer-Trilogie" von William Gibson

    Was gibt es über William Gibson noch zu sagen, dass nicht schon gesagt worden wäre, außer vielleicht, dass er schon zu lange nichts mehr geschrieben hat.
    Er ist derjenige, der einem fast schon toten Genre für ein paar Jahre neues Leben eingehaucht hat. Was kann ein Autor mehr tun?

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    FrankNFurters avatar
    FrankNFurtervor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Neuromancer-Trilogie" von William Gibson

    Wirklich Kult! Die 5 Sterne gibts für die Sprache und die Ideen in diesem Buch. Hier haben viele Filmemacher und andere Autoren Ideen entliehen und auch weiterentwickelt. Man findet sie in Matrix und X-Men, oder auch in Otherland von Tad Williams.

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    kira_murasakis avatar
    kira_murasakivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genial durchdacht, leider etwaige langatmig.
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