William Gibson Neuromancer

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Inhaltsangabe zu „Neuromancer“ von William Gibson

Was wäre, wenn es hinter dem Computerbildschirm eine riesige Welt gäbe? Eine Welt, die man per Gehirnimplantat betreten und erforschen kann. Und eine Welt, in der man sterben kann ...

Genrebegründendes Original – sehr empfehlenswert, nicht nur für Science-Fiction- und Cyberpunk-Fans.

— Laurun

Erstaunlich hellsichtige Dystopie, die VR, AR, Cyborgs und Cyberspace vorwegnimmt

— andrea_hessler

Die Geburt eines neuen Scifi Genres und nicht umsonst schon heute ein Klassiker und einer der besten Bücher aller Zeiten

— PolluxTR

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— Mario_Steinmetz

Großartiger Meilenstein, Sprache und Bilder genial. Bloß zieht sich das Ende wie Kaugummi.

— Zeichensturm

Ein guter und visionärer SciFi-Thriller, leider streckenweise sehr verwirrend, so dass man sich voll drauf einlassen muss, um mit der Story mitkommen zu können.

— kfir

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  • Zukunfts-Western

    Neuromancer

    zachine

    30. March 2013 um 10:49

    Schrecklich! Hab das Buch lesen wollen, weil ich SF liebe und es überall als Meilenstein hochgejubelt wird. Nachdem ich mehrere Male aufhören wollte und nur deshalb weitergelesen hab, weil ich mir dachte, es MUSS doch was dran sein, hab ichs dann doch nach der Hälfte aufgegeben und das Buch im Regal des Urlaubsdomizils entsorgt. Vielleicht findet es dort noch einen Liebhaber. Der Held lebt in einer völlig wirren Welt, die der Autor außerdem mit technischem Schnickschnack aller Art ausgestattet hat. Ständig muss die Leserin sich mit neuen Wörtern befassen. Die Story selbst hat mich - soweit ich sie gelesen hab - irgendwie stark an einen Western erinnert: Lauter coole Menschen, die sich gegenseitig umbringen, Tod ist etwas völlig Selbstverständliches. Dazu kommen noch die allgegenwärtigen Drogen. Mag sein, dass der Autor mit dem Buch einen Ausblick auf eine zukünftige Welt gibt, meine ist es nicht. Und weitere interessante Gedanken hab ich nicht wirklich entdecken können.

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  • Rezension zu "Neuromancer" von William Gibson

    Neuromancer

    NiklasPeinecke

    05. February 2013 um 08:35

    Beim Versuch die Handlung dieses Buchs wiederzugeben würde ich genau so scheitern wie meine Mitkritiker hier. Dabei habe ich Neuromancer mindestens fünf mal gelesen. Aber zu komplex, zu fragmentarisch ist das Geschehen meist, als dass der Leser dieses im Kopf behalten könnte. Relevant ist letztlich auch etwas anderes an diesem Buch, nämlich die Einheit von Form und Inhalt. Gibson gießt in "Neuromancer" die Essenz der frühen 80er-Jahre in einen Roman. Seine Prosa blinkt und flackert wie eine kaputte Neonreklame. "Neuromancer" als eine Dystopie zu bezeichnen, wäre zu kurz gegriffen, denn seine Protagonisten - allen voran Case, der für uns kaputte Hacker - fühlen sich ganz wohl in ihrer verseuchten, strahlenden Industriewelt. Aber "Neuromancer" ist auch kein pubertärer Allmachtstraum wie viele seiner epigonalen Kopien aus dem Shadowrun-Universum. Es ist das durchgehende Grau des schon im ersten Satz beschworenen toten Fernsehkanals, das den Ton in diesem Universum angibt, ein gnadenloser Naturalismus, den Gibson allem aufprägt. Die Bezeichnung Cyberpunk wurde auf diesen Roman gebrannt, und es gab nichts vorher und nachher, was diese Bezeichnung so gerechtfertigt hätte. Gibsons Prosa ist cyber und sie ist punk.

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  • Rezension zu "Neuromancer" von William Gibson

    Neuromancer

    rallus

    Neuromancer von William Gibson hat 1985 alle hochdotierten Preise in der SF abgeräumt. Den Publikums Hugo Gernsback Award, den Kritiker Nebula Award, den Philip K. Dick Award und den Locus Award. Was macht einen Roman so besonders, dass er als Grundlage des Cyperpunks und des New Romantic Stils der SF gilt. Ein Selbstversuch. Den Inhalt des Buches zu beschreiben ja nur ansatzweise wiederzugeben scheitert - vollkommen. Case ist ein Punk ein Cyperpunk, oder ein Konsolen-Cowboy. Weil er seinen vorherigen Arbeitgeber betrogen hat, wurde sein Nervensystem beschädigt, so dass er sich nicht mehr in die Cyperspace einloggen kann. Sein neuer Auftraggeber verspricht ihm eine Reperatur und viel Geld, zusammen mit Molly einer aufgerüsteten Frau macht er sich an das Ziel zwei künstliche Intelligenzen zusammenzuführen. Was in zwei, drei Sätzen noch einigermassen verständlich beschrieben ist, wird im Buch vollkommen unverständlich dargestellt. Gibson bedient sich schräger, ausgeflippter Charaktere, ein ROM Wesen welches nach der Diskussion wieder alles vergisst, einem sprechenden Kopf dem man ein Passwort sagen muss, verschiedener Gehilfen der Intelligenzen - alles in ein Wirrwarr von Worten, Fetzen, technischen Ausdrücken und nicht nachvollziehbaren Handlungen gelegt. Es ist so als würde man in einem Chatchannel landen, von Personen die sich in einer fremden Sprache über ein unbekanntes Thema unterhalten würden. Nicht dass ich in Informatik oder den Begriffen unbewandert wäre, alleine die Zusammensetzung ist meist kryptisch. Die Elemente sind zu erkennen, die Matrix, die künstlichen Welten, das Einstöpseln - für 1983 ein unerhörter, ja neuer Vorgang. Ich erkenne die geistige Grundlage vieler heutiger SF Romane, Otherland, China Mievilles New Weird Stil, die Filme Matrix, inception. Doch Gibsons Stil macht den Roman fast unleserlich. Was machte den Roman vor fast 30 Jahren so populär? Case ist ein Punk im damalig neuen Sinne. Ende der siebziger war Punksein gegen die Flowerpowerbewegung gerichtet, Case ist das Gegenteil der konservativen Strömung, er ist ein Neuromancer ein neuer romantischer. Das Wortspiel zu Necromancerengl. Geisterbeschwörer, der Hexer der die Geister in der Matrix beschwört und beherrscht, fällt auf. Aber auch die neue Romantik, das Hinwenden zu den technischen Möglichkeiten, ich will nicht gegen die Technik und die Matrix sein, ich gebe mein Menschsein für etwas Neues auf. Es ist dies in dem sich die damaligen SF Autoren wie Greg Bear, Norman Spinrad und William Gibson von ihren Kollegen so unterscheiden. Dass was uns heute so selbstverständlich erscheint, das Arbeiten mit Internet und neuen Medien, war damals eher verpönt. Ursula K.LeGuin und andere eher soziologisch orientierte SF Autoren, vermischten die romantische Seite der Fantasy, der neuen Welten mit der soziologischen Weiterentwicklung des Menschen. Andere bereisten die Sterne, in riesigen Raumschiffen und kämpften gegen Aliens - wie Heinlein. Die neue Romantik hat die Weiterentwicklung des Menschen im Sinne, der einzige Alien in 50 Jahren ist der Mensch, losgelöst vom Menschsein. Molly und Case sind längst durch die chirurgischen Eingriffe vom Menschsein entfremdet, der ROM Speicher, oder Armitage die KI haben schon keine eigenen Körper mehr. Alleine Philip K.Dick bewegte sich auf anderen Pfaden, aber das wurde erst spät nach seinem Tod erkannt. Insofern ist dies ein wichtiges, grundlegendes Werk der SF und es sollte jeder zumindestens mal den Versuch gestartet haben es zu lesen. Das machte es für mich aber nicht besser - eine Benotung nach den heutigen Kriterien fällt für mich persönlich negativer aus, als es vielleicht damals gewesen wäre. Vor 30 Jahren wäre mir der Mund offen geblieben beim Lesen, heute entlockt das Werk mir nur ein müdes, verwirrtes Kopfkratzen.

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    • 3

    rallus

    09. November 2012 um 16:44
  • Rezension zu "Neuromancer" von William Gibson

    Neuromancer

    Cordon_Bloe

    16. August 2012 um 16:17

    Erster Satz: “Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal eingestellt ist.” Aufgenommen in das Museum der schönen Sätze: www.lieblingssaetze.de William Gibson, Jahrgang 1948, ist einer dieser Science-Fiction-Autoren, denen man das “Fiction” wegredigieren sollte. Müsste! Denn allein das, was sich der US-Amerikaner in seinem Debütroman “Neuromancer” herbeischrieb, war zuweilen alles andere als erfunden, wie sich freilich erst später herausstellte: Begriffe wie Cyberspace, Cyberpunks oder Matrix muss ihm einer aus der Zukunft geflüstert haben (Trinity? Morpheus!) Also geklaut? I wo, wohl eher eine Frühform des Future-Mashup! Einen bösen Schnitzer hat sich Gibson aber dennoch geleistet – und das ausgerechnet im ersten, zukunftsweisenden Satz. Dass nämlich ein “toter Kanal” bald schon kaum mehr zu finden sein würde in der überbevölkerten Fernsehlandschaft, hätte er wissen müssen, der olle Futur-Fex.

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  • Rezension zu "Neuromancer" von William Gibson

    Neuromancer

    Markus Walther

    20. August 2011 um 05:44

    Gibson verwendet gerne Fachbegriffe. Das ist eigentlich nicht schlimm. Aber er denkt sie sich auch vorher selber aus. Ebenso eine Umgangssprache und ein Setting. Äußerst komplex entwirft er da eine Welt, in der das Computerzeitalter den Menschen im sprichwörtlichen Sinne aufgefressen hat. Das Problem ist nur, dass er seine Wortkompositionen selten oder gar nicht erklärt. Und so müht sich der Leser mit dem Verständnis der Story ab. Aber es ist ein lohnendes Unterfangen. Denn die Cyberspace-Romane von Gibson (die ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben) sind Klassiker der Science Fiction und schufen ein völlig neues Untergenre der SciFi: den Cyberpunk. Matrix (Film), Ghost in the Shell (Film), Das Unsterblichkeitsprogramm (Roman) uva. Produktionen wurden von Gibson beeinflusst. Neuromancer ist der erste Teil der Sprawl-Serie. Also ein Einstieg in die sehr seltsame Zukunftswelt, die geschrieben wurde, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte.

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  • Rezension zu "Neuromancer" von William Gibson

    Neuromancer

    Babscha

    20. June 2010 um 00:19

    Der Auftaktband der Neuromancer-Trilogie, zugleich Meilenstein und Speerspitze der „Cyberpunk“-Bewegung der 80er. Die interessante und spannende Geschichte um den Cybercowboy Case und seine Mitstreiter in einer dystopischen Welt der nahen Zukunft, in der die Grundsatzfrage Machtwettlauf oder mögliches Miteinander von Mensch und künstlicher Intelligenz mit teils rigiden Mitteln ausgefochten wird, ist, obwohl bereits 1984 geschrieben, zeitlos und aktuell. Starkes Werk eines visionären Autors aus einer Zeit weit vor Massenkompatibilität des Internets

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  • Rezension zu "Neuromancer" von William Gibson

    Neuromancer

    kewagi

    01. June 2008 um 19:48

    Ein Klassiker - zu Recht.

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