Quellcode

von William Gibson 
3,3 Sterne bei18 Bewertungen
Quellcode
Bestellen bei:

Zu diesem Buch gibt es noch keine Kurzmeinung. Hilf anderen Lesern, in dem du das Buch bewertest und eine Kurzmeinung oder Rezension veröffentlichst.

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Quellcode"

Der abgehalfterte Journalist Hollis Henry erhält den Auftrag, einen Artikel über eine neue, digitale Kunstform zu schreiben. Doch als ihn seine Recherchen mit dubiosen Agenten und Kriminellen in Kontakt bringen, ahnt er, dass es hier um etwas ganz anderes, Gefährlicheres geht. Alles dreht sich offenbar um einen mysteriösen Container und dessen Ankunft in New York. Ein Ereignis, das – wie Hollis erkennen muss – die Zukunft unserer Welt für immer verändern wird ... Mit Quellcode hat William Gibson, Autor der legendären Neuromancer-Trilogie, einen Science-Fiction-Roman geschrieben, der auf atemberaubende Weise die Zukunft unserer von Medien und Konsum bestimmten Gegenwart vorzeichnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453526808
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:462 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:06.04.2010

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne7
  • 3 Sterne6
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Hypochrisys avatar
    Hypochrisyvor 4 Jahren
    - Hypochrisy -

    Der abgehalfterte Journalist Hollis Henry erhält den Auftrag, einen Artikel über eine neue, digitale Kunstform zu schreiben. Doch als ihn seine Recherchen mit dubiosen Agenten und Kriminellen in Kontakt bringen, ahnt er, dass es hier um etwas ganz anderes, Gefährlicheres geht. Alles dreht sich offenbar um einen mysteriösen Container und dessen Ankunft in New York. Ein Ereignis, das – wie Hollis erkennen muss – die Zukunft unserer Welt für immer verändern wird ... Mit Quellcode hat William Gibson, Autor der legendären Neuromancer-Trilogie, einen Science-Fiction-Roman geschrieben, der auf atemberaubende Weise die Zukunft unserer von Medien und Konsum bestimmten Gegenwart vorzeichnet.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Tinuts avatar
    Tinutvor 4 Jahren
    Schwer hineinzufinden

    Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, mich in das Buch hineinzulesen und in die Personen hinein zu denken. Die ständigen Perspektivwechsel, die oftmals nur 2-3 Seiten andauerten, machen es dem Leser schwer, die handelnden Personen kennen zu lernen. Erst im weiteren Verlauf des Buches versteht man wer die handelnden Personen sind und lernt ihren Charakter etwas kennen.Die ersten Seiten verlaufen ohne jeglichen Spannungsaufbau, dies geschieht erst kurz vor Schluss.Dennoch hält dies auch nicht sehr lange an, sodass der Schluss wieder ohne jegliche Spannung verläuft und das Buch einfach ausklingen lässt.Obwohl das Buch sich schon ein wenig zieht, hätte ich gerne noch etwas weitergelesen, und wäre froh, wenn die Zukunft des mysteriösen Containers, hinter dem alle her sind, beschrieben worden wäre. Dem war jedoch leider nicht so, weshalb das Buch ein meiner Meinung nach sehr offenes Ende hat.Auch den Artikel, den Hollis schreiben wollte, hätte ich gerne gelesen. Doch auch der wurde nicht mehr erwähnt.Der Schreibstil des Autor ist etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings lässt sich das Buch recht angenehm lesen, was wieder ein kleines Plus ist.Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, wenn man sich etwas für moderne Technik interessiert, denn davon gibt es in diesem Buch wirklich reichlich.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    mezzomixs avatar
    mezzomixvor 8 Jahren
    Rezension zu "Quellcode" von William Gibson

    Eine Journalistin, verschiedene AR (Augmented Reality) Künstler, ein wohlhabender wie undurchsichtiger Geschäftsmann, Geheimdienste und die Osteuropäische Mafia - alle auf der Suche nach einem Industriecontainer - das sind die Protagonisten und die Rahmenhandlung in diesem Roman. Ein tolles Buch!. Der Autor hat es wieder einmal geschafft in der Handlung aktuelle Technologien mit einer sehr spannenden Geheimndienst/Mafia Plot zu verbinden. Lesenswert!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Quellcode" von William Gibson

    Hollis Henry, ehemalige Rockröhre der angesagten Indie-Band "The Curfew", wird von einem mysteriösen Geldgeber beauftragt für das nicht-offiziell-existente In-Magazin Node über eine hippe neue GPS-basierende, realitätsüberlagernde Kunstform zu berichten - eine Steigerung der üblichen Ablenkung im Jahr Neun, nach dem 3T - dem Twin-Tower-Trauma.
    Andere, so wie der Streuner Milgrim, der von einem möglichen DEA-FBI-CIA-Mann (jedenfalls von einem richtig knallharten Patrioten, angestellt bei einer bedrohlichen Staatsbehörde) zum Übersetzen einer russischen Geheimsprache festgehalten wird, hetzen von einem Psychopharmaka-Kick zum Nächsten, um ihre psychischen und physischen Traumata zu überwinden.
    Und wiederum Andere rennen im Fahrwasser alt chinesisch-kubanischer Göttern als Free Runner durch die Straßen der Großstädte um mystische Ablenkungsmanöver für den Überwachungsstaat zu legen und ihre mögliche kommunistische Vergangenheit hinter sich zu lassen. Oder wenigstens zu verstehen.
    Im Hintergrund: Ein auch hochmysteriöser Frachtcontainer, der ziellos über die Weltmeere schippert, diverse Paranoiker und anderes hochmysteriöses Gesindel...
    William Gibson, Wegbereiter des Cyberpunk, ist laut Information namhafter Magazine in der Gegenwart angekommen und fängt mit seinem Roman das Bewusstsein einer ganzen Generation ein. Der Generation 9/11. Der Generation Medienverseucht.
    Die kurzen Kapitelchen sind abgehackt, zahlreich und der Leser stolpert quasi von einem hippen Vergleich diverser Lifestyle-Details zum Nächsten, über die Leiche von River Phoenix und dem spärlichen Gerippe der Spannung, hinein in die recht unbedeutenden Leben der zwar ausgearbeiteten, aber vollkommen distanzierten Protagonisten.
    Man könnte den Aufhänger Locative Art, die vermeintlichen Einwanderer Milgrim und Tito, oder natürlich die ehemals angesagte Berühmtheit Hollis Henry sowie die "Graue Eminenz" Hubertus Bigend oder "den Alten" einzeln betrachten und würde ein großes Nichts entdecken. Dies war jedoch garnicht Gibsons Intention. Ihm geht es um das große Ganze - die Summe der Teile, das Gefühl einer Nation, die seiner Meinung nach in der Shockstarre der Medien von fremder Hand geleitet in den Tag hinein lebt und versucht diesen zu bewältigen. Eindrucksvolle Ziele, die Gibson in einem Brei aus Religion, Idealen, Medien, multikulturellen Hintergrund, Überwachungsstaat, mysteriösen Fremden und einer vollkommen belanglosen Handlung untergehen lässt.
    Die Charakere könnten Stereotypen zum sich selbst darin Entdecken sein. DIe Handlung könnte spannend sein. Jedoch berührt einen nichts an "Quellcode". Alles wirkt zu hip, zu überzogen und aufgesetzt, zu einbetoniert in eine Handlung um Spionage und Intrigen, um ernstgenommen werden zu können. Um Reflektierbar und halbwegs Real zu sein, selbst wenn der Autor genau dies implizieren wollte. Die vermeindliche Paranoia, die allzu gern erzeugte Angst vor der Überwachung, die Angst vor den Medien und der Fremdbestimmung. Alles geht unter in einem Gefühl der Gleichgültigkeit, der Distanziertheit, das nur von dem Willen herauszufinden was der Container beinhaltet, durchbrochen werden kann.
    Die Auflösung ist banal und nichtssagend und hinterlässt "Quellcode" als inhaltsleeres Sittengemälde, das seinen Willen zur Portraitierung und Reflektion nicht auf den Leser übertragen kann. Es hinterlässt "Quellcode" als weder Fisch noch Fleisch, weder anspruchslose Unterhaltung, noch ernstzunehmendes Reflektionsmaterial, das der Diskussion bedarf. Sprich: Als vollkommen überflüssiges Buch.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    heberschs avatar
    heberschvor 9 Jahren
    Rezension zu "Quellcode" von William Gibson

    Die Journalistin und frühere Rockmusikerin Holly Henry soll für ein neues Journal einen Artikel über Medienkunst schreiben. Es geht um „Locative Art“, das sind Kunstwerke, die nur in einer virtuellen Umgebung existieren und zu sehen sind. Aber der Auftrag ist nur ein Vorwand. In Wirklichkeit geht es um einen mit Geld gefüllten Container der auf unbekannten Wegen die Meere passiert. Das alles vollzieht sich in 3 Handlungssträngen: aus der Sicht von Holly, aus Erzählungen eines gefangen gehaltenen Drogenabhängigen und aus der Perspektive von chinesischen Exil-Kubanern. Es braucht einige Zeit bis man alles sortiert und zugeordnet hat, nämlich der Suche nach dem Standort der Fracht. Letztlich geht es im USA-kritischen Roman um gewaltige Überwachungsmöglichkeiten, Ablehnung des Irak-Krieges und Möglichkeiten der Geldwäsche. Der merkwürdige Schluss nach dem Fund des Containers ist logische Konsequenz und ein Sieg über die Macht von mehr oder weniger legalen staatlichen Organisationen. Der nicht sonderlich aufregende Roman mit seinen nur teilweise interessanten Personen kommt bei weitem nicht an die Qualität und Spannung der „Neuromancer“-Trilogie heran.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Wanns avatar
    Wann
    GeschichtenAgentins avatar
    GeschichtenAgentin
    N
    Neuromancervor 2 Jahren
    J
    joergbpunktvor 2 Jahren
    S
    Swenvor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks