William H. Richter Deine Augen, dein Tod

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Inhaltsangabe zu „Deine Augen, dein Tod“ von William H. Richter

Ein dunkler Mann mit deinen Augen will dich töten… Wo ist Yalena Mayakova? Adoptivkind Wally würde alles tun, um ihre leibliche Mutter zu finden. Ein entscheidender Hinweis taucht auf, und gemeinsam mit drei Freunden nimmt Wally die Suche nach Yalena auf. Anscheinend hat auch sie damals den Weg aus Russland nach New York gefunden. Endlich hat Wally eine Spur, der sie folgen kann. Doch auch ein finsterer Mann mit Wallys Augen folgt dieser Spur, und er ist nicht nur auf der Suche nach Wally und ihrer Mutter – er jagt sie… Wird Wally lange genug leben, um herauszufinden, wer sie wirklich ist?

Rasante Handlungen, blutverschmierte Leichen- Ein Thriller auf hohem Niveau mit Verfilmungspotenzial!

— SarahKreativeFeder
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  • Dunkle Augen sehen Tod

    Deine Augen, dein Tod
    SarahKreativeFeder

    SarahKreativeFeder

    25. October 2013 um 22:00

    Ein Mann sieht mit Wallys Augen. Die 16-Jährige Wally lebt auf der Straße, kämpft jeden Tag zusammen mit ihren Freunden ums Überleben. Dann der Schock: Wally erfährt auf eigenartiger Art und Weise, dass sie adoptiert wurde und ursprünglich aus Russland stammt. Sie gräbt tief in ihrer Vergangenheit und stellt fest: Sie ist nicht die Einzige, die nach ihrer leiblichen Mutter sucht. Je länger sie forscht, desto mehr Menschen sterben. Der Countdown läuft… Rasante Handlungen, blutverschmierte Leichen, Verfolgungsjagten und aufregende Detektivarbeit- Ein Thriller auf hohem Niveau mit Verfilmungspotenzial. Seine Augen sind dunkel, genauso wie Wallys.  

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  • Hat zu viel gewollt

    Deine Augen, dein Tod
    Kittyzer

    Kittyzer

    13. April 2013 um 18:09

    "Ochee chornya...", flüsterte Wally. "Was?", flüsterte Ella zurück. "Was heißt das?" Dunkle Augen, dachte Wally, ohne es laut auszusprechen. Dunkle Augen, genau wie meine. In der Ferne waren Polizeisirenen zu hören. Die beiden Männer gaben die Suche auf und liefen ostwärts die 87th Street entlang von der Bank weg, wo Wally und ihre Crew zusammengekauert, atemlos und zitternd saßen. "Sie werden zurückkommen", sagte Wally. "Wir können nicht mehr hierbleiben." -- INHALT: Obwohl sie von einer liebevollen Familie adoptiert wurde und behütet aufgewachsen ist, ist die junge Wally zu einer wütenden, trotzigen Jugendlichen geworden, die auf der Straße lebt. Als sie Informationen über ihre leibliche Mutter erhält, macht sie sich auf die Suche. Doch sie ist nicht allein - ein Mann ist hinter ihr und ihrer Familie her, und er besitzt die gleichen Augen wie sie... MEINE MEINUNG: Drehbuchautor William Harlan Richter hat sich mit "Deine Augen, dein Tod" zum ersten Mal ans Schreiben eines Buches gewagt und sich dabei das Genre des Jugendthrillers ausgesucht. Der Roman sticht vor allem durch seine russische Hintergrundthematik aus der Masse hervor. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der personalen Sicht der Hauptfigur, zwischenzeitlich kommen allerdings auch ein Kommissar und ein Killer zu Wort. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und überzeugt besonders bei den Umgebungsbeschreibungen, wirkt allerdings für Straßenkinder und Verbrecher manchmal etwas zu geschliffen. Wally ist mit ihrer Dickköpfigkeit und ihrem Trotz ein typischer Teenager, ihr Wunsch nach Freiheit lässt sich sowohl mit ihrem Straßenleben als auch mit ihrer Identitätssuche gut verbinden. Dabei ist sie zwar durchaus unkonventionell gestylt - sehr ungewöhnlich für einen Roman aus dem Young Adult-Bereich -, dennoch wirkt sie glaubwürdig, mit ihrer klaren Ausdrucksweise ist sie eine Figur zum Identifizieren. Ihre Freunde, die sie ihre "Crew" nennt, stehen ihr immer zur Seite und helfen, wo sie nur können, auch wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt. Die drei sind sympathisch und tragen zur Story bei, bleiben allerdings nicht lange im Gedächtnis. Bei den Nebencharakteren sticht besonders die verzweifelt um ihre Tochter kämpfende Adoptivmutter Claire hervor, die zwar - verständlicherweise - voller Sorge, gleichzeitig aber auch eine eindeutige Kämpfernatur ist, die für ihre Familie alles tut. Detective Atley, der den Fall einer ermordeten Freundin von Wally bearbeitet, erlangt die Sympathien des Lesers durch seine beherrschte, ruhige und freundliche Art, mit der er versucht, den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Der Bösewicht ist wirklich böse und das gefällt gut, weil er auch mal brutal wird und so realistischer rüber kommt - allerdings ist er etwas zu einseitig gezeichnet. Sein Partner ist da noch etwas authentischer, weil man sie bei ihm nie sicher sein kann, was er nun im Schilde führt. Insgesamt sind die meisten Figuren gut, aber nicht überragend, gezeichnet. Die Geschichte selbst ist aufgrund der Wichtigkeit des Schauplatzes - die Straßen New Yorks - etwas Besonderes. William Richter kennt sich in diesem Gebiet definitiv aus und kann die Suche und vor allem die actionreichen Szenen so authentisch darstellen. Als Jugendthriller ist das Werk blutiger und brutaler als viele andere aus dem Genre, dennoch hat das Ganze so seine Längen. Vor allem, wenn Protagonistin Wally erneut breit und lang davon erzählt, weshalb sie auf der Straße lebt und weshalb sie sich mit ihren Freunden so verbunden fühlt wie einer Familie. Eine kleine Liebesgeschichte gehört ebenfalls zur Story, hält sich aber sehr im Hintergrund und geht anders aus als gedacht. Die Romantik ist so aber irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes, was unentschlossen scheint. Wallys Suche nach ihrer echten Mutter gestaltet sich aufgrund vieler Gegenspieler äußerst schwierig - durchaus gut dargestellte Verfolgungsjagden und einige Schießereien bleiben also nicht aus. Diese wissen zu fesseln und können mitreißen, wirkten auf mich manchmal allerdings, als wären sie krampfhaft eingebaut worden. Zum Ende hin gibt es viele plötzliche Enthüllungen, von denen mich zwei sogar wirklich überraschen konnten. Als der Autor dann allerdings plötzlich einen weiteren Bösewicht regelrecht aus dem Hut zaubert, wird das Ganze arg unglaubwürdig, und dass gleich mehrere wichtige Figuren umkommen empfand ich als übertrieben. So hat man das Gefühl, dass der Schluss einige Längen im Mittelteil ausbügeln sollte, dabei aber nur den selben Fehler gemacht wurde wie er in vielen anderen Jugendthrillern vorkommt: Zu viel zu wollen und zu wenig zu schaffen. FAZIT: "Deine Augen, dein Tod" ist William Richters Debüt und zumindest zu Anfang durch angenehme Härte und einen originellen Hintergrund recht interessant. Dann allerdings wird das Ganze sehr zäh und verirrt sich am Ende auch noch in ein paar Ungereimtheiten. Hier hätte mehr draus gemacht werden können! 3 Punkte.

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  • Ein etwas härterer Jugendthriller, bei dem es mitunter filmreif zur Sache geht!

    Deine Augen, dein Tod
    Damaris

    Damaris

    11. April 2013 um 16:18

    Jugendthriller haben sich im Laufe der Jahre verändert. Der Anspruch hat sich deutlich erhöht, und die Autoren und Verlage sind diesem Ruf gefolgt. Viele Jugendthriller sind qualitativ erstklassig und der Altersempfehlung fast schon entwachsen. Einige von ihnen würde ich getrost in die Regalreihe für Erwachsene stellen, so gut durchdacht, und vor allem spannend, sind sie mittlerweile. Die Messlatte liegt somit recht hoch. "Deine Augen, dein Tod" stellt sich dieser Herausforderung und punktet (fast) komplett. Auf den jugendlichen und erwachsenen Leser wartet eine gut durchdachte Story, ein tolles Setting, in den Straßen von New York City, und eine spannende Handlung. Für seinen Hauptcharakter Wally verbindet William Richter ihre russischen Wurzeln mit dem modernen Leben eines reichen amerikanischen Teenagers, der aber auf der Straße lebt. Das Mädchen auf dem Cover wird sicher nicht jeden Leser ansprechen, es passt aber sehr gut zu dem Bild, das man sehr schnell von Wally bekommt. Nach einem rührenden Prolog, der Wally in einem Waisenhaus in Russland zeigt, wie sie von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert wird, wurde ich mitten ins spannende Geschehen in New York, etwa 11 Jahre später katapultiert. Wally ist mittlerweile 16, lebt nicht mehr bei ihren Adoptiveltern, sondern auf der Straße. Sie ist die Anführerin einer Crew von vier Straßenkids und gemeinsam schlagen sie sich durch den Alltag. Wallys Leben läuft wie jeden Tag, bis sie einen Hinweis bekommt, der sie zu ihrer leiblichen Mutter führen soll. Wally möchte den diversen Hinweisen, die sie sich nach und nach erarbeitet, nachgehen und ihre Mutter suchen. Ab diesem Zeitpunkt schlittert sie von einer haarsträubenden Situation in die nächste. Wally ist eine sehr starke Persönlichkeit. In ihrer Straßencrew hat sie eindeutig die Führungsrolle inne. Die meisten (Überlebens)-Situationen hat sie gut im Griff, schwache und verletzliche Momente weist sie oft von sich. Trotzdem ist es ihr wichtig ihre leibliche Mutter zu finden, und auch zu ihrer Adoptivmutter, bei der sie ja nicht mehr lebt, sucht sie regelmäßigen Kontakt. Einige Nebenpersonen, so zum Beispiel die Kids in Wallys Crew, bleiben eher blass. Zwar erfährt man die kurze Hintergrundgeschichte von jedem, aber die Hauptrolle ist eindeutig Wally zugedacht. Meistens wird die Geschichte aus der Sicht von Wally (personal, Präteritum) erzählt, in manchen Momenten schwenkt der Erzählstil auch zu wichtigen Personen der Handlung, wie z.B. einem Polizeiermittler, dem Bösewicht oder Wallys Mutter. "Deine Augen, dein Tod" ist keine zimperliche Geschichte. Neben einigen ruhigeren Momenten geht es ganz schön zur Sache. Der Bösewicht ist richtig böse. Hier werden Personen nicht nur mit Waffen bedroht, sie werden auch angeschossen, nicht wenige sogar getötet. Es fließt Blut und viele Situationen sind gefährlich-spannend. Dass der Autor auch Drehbuchautor ist, fällt hier besonders positiv auf. Vor allem die rasanten Szenen erweckten bei mir den Eindruck, als würde ich einen Film schauen. Dabei gab es ein paar überraschende Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Die Geschichte ist abgeschlossen, führt aber nicht für alle Beteiligen zum Happy-End. Mit dem Schlusssatz hält sich der Autor ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen, doch "Deine Augen, dein Tod" ist sehr gut als Einzelband lesbar. Fazit Der Originaltitel "Dark Eyes" und auch der deutsche Buchtitel passen, auch wenn ich anfangs über den Titel "Deine Augen, dein Tod" etwas gestolpert bin. Sehr besonders für einen Jugendthriller ist die Verknüpfung bei Wally von russischer Abstammung und einem Leben in Amerika. Das New Yorker Setting fand ich genial. Wer schon dort war wird vieles wiedererkennen. Allen anderen helfen zwei ganz einfache Karten, vorne und hinten im Buch, bei der Orientierung. Ich empfand den Thriller als sehr tough und spannend, stellenweise äußerst rasant. Ich kann das Buch jedem, der gerne Jugendthriller liest und sich nicht vor filmreifem Mord und Totschlag scheut, empfehlen.

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  • spannender Jugendthriller

    Deine Augen, dein Tod
    Manja82

    Manja82

    29. March 2013 um 15:04

    Kurzbeschreibung: Ein dunkler Mann mit deinen Augen will dich töten… Wo ist Yalena Mayakova? Adoptivkind Wally würde alles tun, um ihre leibliche Mutter zu finden. Ein entscheidender Hinweis taucht auf, und gemeinsam mit drei Freunden nimmt Wally die Suche nach Yalena auf. Anscheinend hat auch sie damals den Weg aus Russland nach New York gefunden. Endlich hat Wally eine Spur, der sie folgen kann. Doch auch ein finsterer Mann mit Wallys Augen folgt dieser Spur, und er ist nicht nur auf der Suche nach Wally und ihrer Mutter – er jagt sie… Wird Wally lange genug leben, um herauszufinden, wer sie wirklich ist? (Quelle: FJB) Meine Meinung: Wallis Stoneman, genannt Wally, lebt mit ihrer Crew auf der Straße, wo sich die Jugendlichen so durchschlagen. Da wird ein ehemaliges Mitglied ermordet aufgefunden, mit Wallys gefälschtem Ausweis. Schnell wird klar es ist nicht Wally, die da ermordet wurde. Aber warum wurde das Mädchen umgebracht? Als Wally sich einen neuen Ausweis besorgen möchte erhält sie stattdessen einen Umschlag mit Informationen über sich selber, über ihre ehemalige Identität und Herkunft und ihre leibliche Mutter, denn Wally wurde adoptiert. Im Umschlag befinden sich Unterlagen und Wally macht sich neugierig auf die Suche nach ihrer Mutter Yalena. Doch sie sucht diese nicht alleine, da ist auch noch ein Mann mit dunklen Augen, Wallys Augen, der sie ebenfalls finden möchte. Und er ist nicht nur hinter Yalena her, nein auch Wally muss sich vor ihm fürchten. Wer wird Yalena zuerst ausfindig machen? Und was hat sie zu verbergen? Der Jugendthriller „Deine Augen, dein Tod“ stammt aus der Feder des amerikanischen Drehbuchautors William Harlan Richter. Die Protagonistin Wallis Stoneman wird von allen nur Wally genannt. Sie ist 16 Jahre alt und schlägt sich mit ihrer Crew, ihren Freunden, auf der Straße durch. Sie ist taff und lässt sich nicht unterkriegen. Als sie den Umschlag mit dem Namen ihrer leiblichen Mutter erhält will sie diese ausfindig machen und ihre Freunde helfen ihr dabei. Dabei herrscht zwischen ihr und Tevin eine ganz besondere Atmosphäre vor, die beiden empfinden mehr als nur Freundschaft füreinander, doch es ist ziemlich kompliziert. Atley Greer ist Detective und wird zu dem toten Mädchen gerufen. So wird er auf Wally und ihre Freunde aufmerksam und gerät, je mehr er sich mit ihr beschäftigt, immer mehr in die Geschichte um Wallys leibliche Mutter hinein. Klesko und sein Sohn Tiger sind beides russische Bürger. Sie sind die Bösen in diesem Thriller und haben beide eine ganz besondere Verbindung zu Wally, die gegen Ende des Buches gelüftet wird. Auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Wallys Crew Tevin, Ella und Jake, aber auch ihre Mutter oder all die anderen Personen, die im Handlungsverlauf auftauchen haben mir gut gefallen. Jeder hat seinen ganz eigenen Part in der Geschichte, hat seine Funktion. Der Schreibstil des Autors ist recht einfach und jugendlich gehalten. Man kommt sehr gut durch die Seiten. Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Wally, Atley und Klesko und Tiger. Hierfür hat der Autor jeweils den personalen Erzähler verwendet. So wird eine gewisse Distanz zum Geschehen gewahrt. Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Allerdings gibt es zwischendurch ein paar Längen, die dann aber meist von Wendungen abgelöst werden. Diese wiederum animieren dann immer zum Weiterlesen, denn man möchte wissen wie es denn nun ausgeht. Das Ende ist nochmals sehr spannend und löst schließlich alle Fragen auf. Der letzte Satz klingt für mich persönlich sogar so, dass der Autor vielleicht sogar noch einen zweiten Teil plant. Fazit: „Deine Augen, dein Tod“ von William Harlan Richter ist ein richtig guter Jugendthriller. Die Handlung ist spannend und die Wendungen sowie die taffe Protagonistin sorgen für tolle Lesestunden.

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