William Irwin Die Philosophie bei Metallica

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Philosophie bei Metallica“ von William Irwin

Metallica und Philosophie, man könnte denken hier prallten zwei Welten aufeinander. So ist es aber nicht, Metallica ist nicht nur laut und schnell, es ist auch eine Band die auf ihre Art ernste Themen anspricht und Stellung bezieht. Der Philosophieprofessor und Metallica-Fan William Irwin zeigt Ihnen was die Band mit den Lehren von Nietzsche, Kierkegaard und Marx gemein hat. Eine Gruppe ist mehr als die Menge ihrer Musik und Texte und so wird am Ende auch die Frage geklärt was eine Band ihren Fans schuldet.

Stöbern in Sachbuch

Green Bonanza

Inspirierend, lecker und mit der Illusion, mal etwas richtig gesundes auf den Tisch zu stellen

once-upon-a-time

Was das Herz begehrt

Hier erfahren wir detailgenau und in für Laien verständlicher Sprache, wie unser Herz "tickt"! Richtig gut!

Edelstella

Freundinnen

Eröffnet neue Sichtweisen zu Freundschaften, die für jeden wertvoll sind/nützlich sein können. Eine interessante Lektüre!

Tankrastra

Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

Ein lesenswertes Sachbuch über die Entwicklung des eigenen Wesens- Nicht nur für Eltern Lesenswert!

Diana182

Glück besteht aus Buchstaben

Letztlich eher enttäuschend. Die Autobiographie nahm mehr Raum ein als die Bücher. Außerdem ein paar Taktlosigkeiten.

rumble-bee

Gemüseliebe

Kochbuchliebe!

kruemelmonster798

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Philosophie Bei Metallica" von William Irwin

    Die Philosophie bei Metallica
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    Als ich begann, mich für die Band Metallica zu interessieren, ahnte ich noch nicht, was auf mich zukommen würde. Ich kannte noch keinen James Hetfield, keinen Kirk Hammett oder keinen Lars Ulrich – ich wusste auch nichts von einem Cliff Burton, der 1986 bei einem tragischen Unfall des Tour-Busses der Band ums Leben kam. 2 Konzerte, dutzende Fanartikel und 9 Jahre Fan-sein von Metallica waren die Folge. Inzwischen kann ich schon sagen, dass ich diese Musiker bereits so gut kenne, als wären sie meine eigene Band Und trotz allem (als Metallica-Fan muss man sich einiges gefallen lassen) bin ich ihnen bis heute treu geblieben. Und diese Treue führte mich zu diesem Buch, das mir noch sehr viele Eindrücke und Aha-Momente beschert hat. Es geht hier nicht nur um die Texte von Metallica, sondern auch um die Menschen hinter der Band – ganz besonders James Hetfield wird hier von vorne bis hinten beleuchtet, und erklärt, um was es in der Gedankenwelt des charismatischen Songwriters geht. Zahlreiche Lyrics wurden übersetzt und genauestens erklärt. Die philosophischen Bestandteile haben mir jetzt weniger gut gefallen, auch wenn die Lyrics mit vielen berühmten Philosophen und deren Zitate erläutert wurden – an diesen Stellen werden oft Kant, Schopenhauer oder Camus genannt, aber das war mir ein bisschen zu hoch. Was mich etwas gestört hat an diesem Buch ist, das Metallica zuerst als Heavy Metal-Band betitelt wurden, im gleichen Atemzug aber „Rock-Band“ genannt werden. Das regt mich immer so ein bisschen auf, wenn man sich nicht entscheiden kann und als Autor gerne mal die Musikrichtungen durcheinander wirft, die man eigentlich beschreiben soll. Für mich sind Metallica eindeutig eine Heavy Metal-Band, selbst wenn sich bereits andere Stile in ihre Musik eingemischt haben. Besonders nahe gingen mir die letzten Kapitel, in denen sich alles um „Some Kind Of Monster“ drehte, der Doku über Metallica, mit der ich eigentlich ins Fan-Sein eingestiegen bin. Diese Doku hat mich immer sehr berührt, und in dem Buch wurden noch einmal genauer erläutert, wie sich die einzelnen Mitglieder fühlen mussten: James war hin und her gerissen zwischen Sucht, Entzugsklinik und Neustart, Schlagzeuger Lars, der verzweifelt versuchte die Band zusammen zu halten, aber dadurch nur noch frustrierte wurde als er schon war, und nicht mit seinem Frust umzugehen wusste – Streitigkeiten und ein dauer-wütender Lars waren die Folge. Der stets relaxt wirkende Kirk Hammett, der sich mehr als einmal Fehl am Platze fühlte, weil er das Gefühl hatte, das ihn niemand beachtet oder will – all das erfährt man hier noch mal viel genauer, zwar kurzweilig aber dennoch gut beschrieben. Trotzdem bewerte ich es mit nur 3 Punkten, weil ich einige Kapitel nicht so gerne mochte und weil mich, wie gesagt, ein Teil der philosophischen Erklärungen zu kompliziert waren, und das war leider zu viel für mich. Dennoch finde ich Bücher wie dieses sehr praktisch und interessant, weil man sich dann so richtig in die Musiker hinein versetzen kann. Ich werde auch weiterhin solche Bücher lesen, um mir ein besseres Bild über meine Lieblingsmusik, meine Bands und meine Lieblingsmusiker machen zu können. Und jeder, der genauso fühlt und denkt wie ich, sollte das ebenfalls tun!

    Mehr
    • 2