William Kamkwamba , Bryan Mealer Der Junge, der den Wind einfing

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Inhaltsangabe zu „Der Junge, der den Wind einfing“ von William Kamkwamba

»Yes, we can!« auf Malawisch Dies ist die außergewöhnliche und tief berührende Geschichte eines jungen Mannes, dem es trotz zahlreicher Widerstände gelingt, sich einen Traum zu erfüllen. William wächst auf einer Farm in Malawi auf, einem der ärmsten Länder der Welt. Im Alter von 14 Jahren baut er ein 12 Meter hohes Windrad, mit dem er Strom erzeugen kann. Damit verändert er das Leben seiner Familie und der Menschen in seinem Dorf zum Positiven. Als sich seine Geschichte dank Internet ausbreitet, überstürzen sich die Ereignisse und machen ihn über Nacht weltweit berühmt. Er wird als Held gefeiert, als jemand, der zeigt, dass sich mit geringen Mitteln und einer Vision Großes für die Gemeinschaft bewirken lässt. Eine moderne Heldensaga, die zum Staunen anregt, Hoffnung gibt und Mut macht, dass es auch allergrößten Widerständen zum Trotz gelingen kann, das scheinbar Unmögliche zu erreichen.

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  • " Der Junge ,der den Wind einfing " - Geschichten der Hoffnung vom schwarzen Kontinent

    Der Junge, der den Wind einfing
    bauerhepeter

    bauerhepeter

    29. November 2016 um 21:45

    “Do they know it is Christmas ? “ " Wissen sie denn überhaupt dass es bald Weihnachten ist ? „ war die übersetzte Kopftextzeile eines Popsongprojektes 1984, welches in der Zwischenzeit mehrmals zugunsten Afrikahilfsprojekte in Variationen neu aufgelegt wurde. Gründer und Texter waren Bob Geldof von der Punkrockgruppe " The Boomtown Rats " und Midge Ure von der Synthipopgruppe " Ultravox " die damals Anfang der 80er sehr bekannt war. Beide wurden deswegen auch in den Adelsstand von der englischen Königin erhoben auch . Eine schier endlose Reihe bekannter und weniger populärer Popgrößen und Rockinterpreten haben ihre Stimme und auch Ideen, Studios und Instrumente kostenlos zur Verfügung gestellt , so dass Millionen an Hilfsgeldern an bekannte Wohltätigkeitsorganisationen wie Care oder Oxfam zur Linderung aktueller Probleme dort überwiesen konnten. Musiker aus aller Welt wie Chris Martin ( Coldplay ) , Paul McCartney ( Ex Beatles ) ,Wolfgang Niedecken ( Bap ) , Jennifer Rostock ( " Du willst mir an die Wäsche " ) , Bono ( U2 ) . Campino ( Tote Hosen ) .David Bowie ( RIP !). Phil Collins ,( Genesis ) , Clueso ( "Von und über Clueso " ) .( Boy George( Culture Club) , George Michael ( Wham ) , Andreas Bourani ( " Auf uns " ) , Quenn ( " Bohemian Rapsody " ) , Ina Müller ( Inas Nacht ) . Sting ( " An English man in New York " ) ,Jan Delay ( Lesebotschafter Stiftung Lesen ) . Kylie Minoque ( " Want you get out of my Head " ) . Cro ( " Bye Bye ") . Chris Rea ( " Driving home for Christmas " ) , Sportfreunde Stiller , ( "Applaus Applaus ") . Cliff Richard ( " Devil woman ") .Silbermond ( " Leichtes Gepäck " ) ,Wet Wet Wet ( " Love is all around " ) , Lisa Stanfield ( "All around the word " ) .Udo Lindenberg ( " Cello " ), Keane ( " Somewhere only we know " ) , Peter Maffey ( " Über sieben Brücken ") , Robbi Williams ( " Angel " ) , Thees Ullmann ( " Sophia der Tod und ich " ), Dido ( "White Flag " ) Frank Healy( Travis ) Katie Melua (99 Bicycles), One Direction ( " Drag me down " ) , 2Raumwohnung ( " 36 Grad " ) , Robert Plant ( Led Zeppelin ) ,Elli Goulding ( " Love me like I do " ) , Seal ( " Kiss from a rose " ) , Radiohead ( " Creep " ) , Snow Patrol ,Gentleman ( " You remember me ") , Paul Weller (Style Council ) und Ed Sheeran ( " Thinking out Loud " ) waren dort für einen guten Zweck aktiv .Hier im Jahre 2000 in einem kleinen Dorf im zentralen Malawi scheint leider kein Geld geflossen zu sein obwohl bestimmt nötig denn diese Gegend gehört zu den ärmsten der Welt. Viele der älteren Lbler unter uns können sich bestimmt noch an Aktionen von Optikerläden hier in Deutschland erinnern die gebrauchte Brillen einsammelten. Diese wurden oft in dieses Land , eine ehemalige englische Kolonie geschickt. Die Lebenserwartung ist nur halb so groß wie in Deutschland und ein Drittel der Bevölkerung sind Analphabeten. Die meisten Menschen haben kaum Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu Bildung. Savannen und Buschsteppen herrschen bei großer Hitze vor. Hier sind Gnus ,Zebras ,Antilopen , Löwen,Geparden,Elefanten,Giraffen und Leoparden in oft staubigen Gefilden unterwegs.Gerade jetzt wäre es besonders nötig gewesen denn wiederholt beherschen Dürrekatastrophen nach vernichtenden Regenfällen das ohnehin schon schwierige Leben der Dorfbewohner. So muss auch der 13 jährige William deswegen leider die Schule abbrechen denn durch Ernteausfälle hat sein Vater beim besten Willen kein benötigtes Schulgeld. Doch William gibt nicht auf und eignet sich selbst Wissen an durch die mitgebrachten Unterlagen anderer Schüler und Besuche in der örtlichen Bücherei. wo er auch auf ein amerikanisches Buch über regenerative Energien namens „ Using Energy „ stößt .Beim Anblick der sich abzeichnenden Möglichkeiten ist sein Interesse sofort geweckt und mit eisernem Willen trotz der üblicher Widerstände verfolgt er sein Ziel unerbittlich, eine Quelle für Strom für sich , seine Familie und dann fürs ganze Dorf zu schaffen .Besonders auf einem Kontinent ,der durchdrungen ist durch lange Zeiten des Aberglaubens und der Macht von Schamanen und Medizinmännern sowie traditionsbewussten Dorfältesten ist dies umso mehr zu honorieren denn oft werden neue Ideen sowie dem Westen zugewandtes Denken sehr kritisch und als von Dämonen gesteuert gesehen. Menschen werden dazu schnell ausgegrenzt , verstoßen aus der Dorfgemeinschaft und sogar umgebracht, weil man meint in ihnen wirken böse Geister gegen das Allgemeinwohl der Dorfbewohner. Viele gutgemeinte Initiativen wie die Verbreitung von Solarkochern durch Hilfsorganisationen ,naheliegend bei diesen Klimabedingungen, und moderne Verhütungsmitteln scheiterten an traditionellen Vorbehalten weil man zum Beispiel dachte seitens der Eingeborenen über den Sonnenstrahl reflektierendes Licht fahren teuflische Geister ins gerade zu bereitete Essen und vergiften es. Auch William wird am Anfang als der „ Verrückte vom Schrottplatz „ bezeichnet. Hier sucht der schon immer technisch interessierte Junge nach passenden Utensilien für sein Windradprojekt dass der auf einem Turm aus Gummiholz installiert hat dessen reiner Anblick die nicht Schwindelfreien unter uns bereits mulmig in der Magengegend lassen wird. Alte Teile von Fahrrädern, Autos und Traktoren sowie geschmolzene PVC- Rohre machen seine afrikanische Windkrafterfindung perfekt .Es treibt eine erste Glühbirne an und wird schließlich durch Stromspeicherkapazitäten und Solarmodule leistungsfähig erweitert.William Kamkwamba und seine fast 12 Meter hohe Konstruktion lassen sich auch sehr schön auf beigefügten Bildern in dem besagten Buch, dass der amerikanische Journalist Bryan Mealer literarisch begleitet bewundern. Sind doch nicht selten Schnappschüsse vor Ort ein stilsicheres Mittel um uns noch besser in diese erzählenswerte Geschichte eintauchen zu lassen. Schön dass es doch immer wieder erzählte Erlebnisse vom Schwarzen Kontinent gibt , die Hoffnung versprühen und kleine aber vielversprechende Wege aufzeigen, die erst nur kleine Trampelpfade zu sein scheinen , aber doch beweisen,dass es auch dort Möglichkeiten im begrenzten Maße gibt , die allgemeine Lage zu mildern und gar zu verbessern. Sie geben dort lebenden Menschen den dringend benötigten Mut und bestärken ihre Willenskraft weiterhin durchzuhalten und gegen Missstände energisch anzugehen. Gute Geschichten schrecklicher aber realer Natur gibt es ja mit " Wüstenblume " und den Nachfolgebänden " Nomadentochter ", " Schmerzenskinder " und "Brief an meine Mutter ", " Sklavin " von Mende Nazer , " Niemand sieht dich wenn du weinst " oder "Weitgegangen " von Dave Eggers, " Der Chronist der Winde " ( Strassenkinderproblematik ) sowie "Allah muss nicht gerecht sein " ( Kindersoldatentum ) leider schon zu genüge. Geschichten hoffnungsvoller Natur sind auch die der leider schon verstorbenen Wangari Maathai aus Kenia die als erste Afrikanerin die den Friedensnobelpreis bekam .Sie wurde für ihr Bemühen ihr weitgehend abgeholztes Land wieder erfolgreich aufzuforsten ausgezeichnet. Tausende kräftig zupackende ostafrikanische Frauen pflanzten in der im Jahre 1977 von ihr sogenannten Grüngürtel – Bewegung ( Green Belt Movement ) Millionen von standortgerechten Bäume , um wieder lebensnotwendiges Brennholz zu schaffen. Brennholz das so immens notwendig ist um das wenige Essen zu zubereiten und was von immer weiter in der ausgeräumten Landschaft mühsam herbeigeschafft werden musste. Ausgehend von sieben symbolisch gepflanzten Bäumen in der Hauptstadt von der noch heute zwei riesig und schattenspendend am Leben sind wurde viel gegen die Erosion unternommen um so die Lebensumstände der Eingeborenen und die Ausbildungsmöglichkeiten für die Kinder zu verbessern. Gegen Gewaltandrohungen und trotz Haftstrafen wurden bestehende Wälder vor Raubbau gerettet und in einer Verknüpfung von Umwelt, Frieden, Frauenrechte auch demokratische Strukturen gefördert. Ohne einen Frieden mit der Natur gibt es auch keinen Frieden zwischen ihren Bewohnern. Und dabei ist die Alltagsrolle von Frauen bei der Bewältigung der schweren Probleme in Afrika eine sehr gewichtige. Dies verät uns auch dieses Buch ; Wangari Maathai: Die Grüngürtel-Bewegung. Ansatz und Erfahrungen. („The Green Belt Movement“). Ennsthaler, Steyr 2008, Aber es gibt aber auch dort glücklicherweise immer noch weitsichtige weise Männer wie auch Yacouba Sawadogo aus Andrea Jeskas Buch " Der Mann, der die Wüste aufhielt " .Ein einfacher Mann in Burkino Faso ,der des Lesens und Schreibens überhaupt nicht mächtig aber mit einem Auge und einem Ohr für die Probleme seiner Gegend ,die er erfolgreich mit traditionellen Anbau - und Aufforstungsmethoden begegnet.So schuf er Jahr für Jahr nur mit seiner Hacke ausgerüstet riesige Wälder in seiner Gegend um dem weiteren Vordringen der Wüste Einhalt zu bieten . Heute ist er berühmter Gelehrter in seinem Umfeld der sogar bei wichtigen Fachkonferenzen im Ausland spricht. " Du kannst nichts Gutes tun ,ohne dabei Widerstand provozieren.Und wenn du Feinde hast ,spürst du ,dass du etwas Gutes tust ." Ein eindringlicher Satz von ihm der noch lange nachwirkt und uns an einen weiteren ,aber europäischen ," Aufforstungshelden " in der Provence Frankreichs erinnert.1952 schuf nämlich Jean Giono den Schäfer und Imker Elizeard Bouffier ,der alleine einen ganzen Eichenwald pflanzte, in einer ergreifenden fiktiven Geschichte namens " Der Mann , der Bäume pflanzte " . Hier in der Abgelegenheit kehrt dadurch das Wasser wieder in die Brunen zurück und mit ihm die vom Land in die Stadt geflohenen Dorfbewohner . Ein empfehlenswertes literarisches und später auch filmisch als japanischer Zeichentrickfilm adaptiertes Plädoyer , die Liebe zum Baum und dessen Erhaltung inmitten der Ipads und Apps für immer zu bewahren. Doch was macht unser junger afrikanischer Möchtegernwissentschaftler William in Malawi heute ? Der 29 Jährige hat erfolgreich sein Studium in New Hampshire in den USA abgeschlossen und ist weiterhin sehr engagiert mit sozialen Projekten in seinem Dorf und in der Umgebung. So wurden Schulen gebaut und mit Energie und Pcs ausgestattet. Sein Engagement gilt auch hier wieder der Verbesserung der Frauensituation,ein Rückgrat der afrikanischen Gesellschaft , in dem nach neuen Wegen der Befeuerung gesucht wird. So wurde eine alternative Biogasanlage eingeweiht um dem radikalen Brennholzeinschlag und der damit verbundenen Erosion vorzubeugen. Die dafür benötigten Gelder hat er jahrelang unter anderem auch über Aktionen auf seinem Blog eingesammelt. Die Welt der Blogger war es schließlich auch die in auf der ganzen Welt bekannt machte .Zwar stehen auch in Afrika besonders in Nordafrika Windräder sogar in professionellen Windparks aber dass ein 14 jähriger afrikanischer Junge aus Teilen vom naheliegenden Schrottplatz selbst eins baute ist nicht unbedingt selbstverständlich. William fand viele Wohltäter und Risikokapitalgeldgeber aber auch viel falsche Freunde die sich an seinen Erfolg dranhängten. „Meine Mitschüler und ich“, schreibt er, „sprechen davon, ein neues Afrika zu erschaffen: einen Ort der Anführer, nicht der Opfer; einen Ort der Erneuerung, nicht der Wohltätigkeit.“ Machen wir es ihnen also leichter durch intelligente begleitende Maßnahmen dort schneller zu Helden zu werden in ihrem neuen Afrika.Danke allen meinen Lesern Do They Know It's Christmas?( von Bob Geldof und Midge Ure 1984 ) Die Weihnachtszeit ist herangebrochen, es gibt keinen Grund Angst zu haben Zur Weihnachtszeit lassen wir das Licht herein und verbannen die Schatten Und in unserer Welt des Überflusses können wir ein freudiges Lächeln verbreiten Umarme die Welt zur Weihnachtszeit Aber sprich ein Gebet, um für die Anderen zu beten Zur Weihnachtszeit ist das schwer, aber wenn du Spaß hast Gibt es eine Welt direkt vor deiner Tür Und das ist eine Welt des Kummers und der Angst Dort ist das einzige fließende Wasser jenes der bitteren Tränen, welche von brennenden Augen vergossen werden Und die Weihnachtsglocken, die dort erklingen Sind die dröhnenden Glockenschläge des Verderbens Nun, heute Nacht, danke Gott dafür, dass es sie getroffen hat und nicht dich Und auch dieses Jahr wird es keine weiße Weihnacht in Afrika geben Das größte Geschenk das sie dieses Jahr bekommen, ist das Leben Wo nichts jemals wächst, kein Regen oder Fluss fließt Wissen sie überhaupt, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist? Für euch gilt: Erhebt das Glas für alle Für sie gilt: Unter dieser brennenden Sonne Wissen sie überhaupt, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist? Ernährt die Welt(bevölkerung), lasst sie wissen, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist

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  • Rezension zu "Der Junge, der den Wind einfing" von William Kamkwamba

    Der Junge, der den Wind einfing
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2012 um 12:20

    William wächst in einem kleinen Dorf in Malawi als Sohn eines Farmers auf. Wie die meisten anderen afrikanischen Familien wird auf den Feldern der Familie vor allem Mais angebaut, um die Ernährung zu sichern, und eventuell noch etwas Tabak. Jedes Jahr auf's Neue ist die Ernte jedoch extrem abhängig vom Wetter - regnet es zu wenig oder ist die Hitze zu groß, kommt es nicht selten zu einer Hungersnot. William träumt daher schon früh von einer künstlichen Wasserversorung. Wie einfacher doch dann alles wäre: Man könnte zwei Mal im Jahr ernten und zudem viel mehr verschiedene Pflanzensorten anbauen. Vorerst bleibt jedoch alles ein Traum, denn in dem Jahr als William auf eine höhere Schule kommen soll, tritt wieder eine Dürre ein und somit reicht das Geld nicht, um das Schulgeld zu bezahlen. Er versucht sich mit Büchern aus der Bibliothek selbst Wissen beizubringen - und stößt dabei auf ein Physikbuch ("Using Energy"), das sein Leben und auch das Leben seiner Familie verändern wird. William ist sofort fasziniert von der Elektrizität und macht es sich zum Ziel - mit primitivsten Mitteln, denn Geld hat er keins - das Haus seiner Familie mit Strom zu versorgen. Dabei muss er zunächst von vielen Seiten Spott ertragen, wird als "Verrückter" beschimpft, der auf dem Schrottplatz spielt ... doch davon lässt sich William nicht abhalten. Wenn man liest, aus welchen Teilen William sein Windrad schließlich zusammenbaut, kann man ihn nur für seine Erfindungsgabe und Wissbegierde bewundern. Ab und an finden sich im Buch auch Bilder, sowohl vom Dorf als auch vom Windrad, und geben einen Einblick in die Lebensverhältnisse. Überhaupt war mir William von Beginn an ein sympathischer authentischer Erzähler, den ich schnell lieb gewonnen habe. Das Buch beruht übrigens auf dem wahren Leben von William Kamkwamba, es handelt sich also keineswegs um einen fiktionalen Text. William Kamkwamba wurde 1987 geboren und hat das Buch zusammen mit dem US-Autor Bryan Mealer verfasst.

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  • Rezension zu "Der Junge, der den Wind einfing" von William Kamkwamba

    Der Junge, der den Wind einfing
    libri

    libri

    10. February 2011 um 09:38

    So ! Nun hab ich das Buch auch gelesen. In einem Rutsch, an einem Sonntagnachmittag. TOLL, TOLL, TOLL ! Unbedingt lesen - mein Vater hat recht :) Mein Vater hat dieses Buch gelesen. Immer wieder fragt er nach neuem Lesefutter - zum Glück ist er nicht anspruchsvoll und liest jedes Buch das ich ihm gebe. Nachdem er jeden Krimi aus Amerika mit "amerikanischer Quatsch" kommentiert hat, habe ich ihm alle meine skandinavischen Krimis gegeben. Die scheinen OK zu sein. Mit diesem Buch habe ich aber endlich mal wieder einen richtigen Treffer gelandet :) Gestern beim Mittagessen hat er mir minutenlang von dem Buch vorgeschwärmt, seine Bewunderung für den Jungen ausgesprochen und ganz hin und weg ist, das die Geschichte tatsächlich passiert ist. Jetzt soll ich es sofort lesen und nochmal ein Exemplar für die Dorfbibliothek kaufen und seine Geschwister und Schwägerinnen werden es wohl auch alle empfohlen bekommen :)

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  • Rezension zu "Der Junge, der den Wind einfing" von William Kamkwamba

    Der Junge, der den Wind einfing
    Petra44

    Petra44

    21. April 2010 um 17:11

    Der sympathische, junge Mann William hat dem Projekt "Hilfe zur Selbsthilfe" ein Gesicht gegeben. Aufgewachsen im ländlichen Malawi hat er sich dem Selbststudium über Windenergie gewidmet, um seiner Familie den Luxus der Elektrizität für ein Radio zu ermöglichen. Der dem Leser bereits über das Coverbild vorgestellte William findet mit seinen eigenen Worten charmant einen Weg zwischen der herrschenden Magie seiner Ethnie und der aufkeimenden Neugier der neuen Generation. Der Wunsch ist da, einen PC zum Laufen zu bringen und irgendwann mal das Internet nutzen zu können und den Eltern die Vorteile der Energie zu zeigen! Es ist die persönliche Lebensgeschichte des engagierten jungen Mannes William, der intelektuell und räumlich den Sprung aus seinem Heimatdorf schafft. Dieses Buch muß man gelesen haben!

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