William Makepeace Thackeray

 3.8 Sterne bei 106 Bewertungen
Autor von Jahrmarkt der Eitelkeit, Vanity Fair und weiteren Büchern.

Lebenslauf von William Makepeace Thackeray

† 24. Dezember 1863 in London

Alle Bücher von William Makepeace Thackeray

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William Makepeace ThackerayJahrmarkt der Eitelkeit
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Jahrmarkt der Eitelkeit
Jahrmarkt der Eitelkeit
 (45)
Erschienen am 28.03.2011
William Makepeace ThackerayDas Buch der Snobs
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Das Buch der Snobs
Das Buch der Snobs
 (7)
Erschienen am 09.05.2016
William Makepeace ThackerayJahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Helden (Fischer Klassik PLUS)
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Jahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Helden (Fischer Klassik PLUS)
William Makepeace ThackerayDas Snobbuch
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Das Snobbuch
Das Snobbuch
 (2)
Erschienen am 01.07.2007
William Makepeace ThackerayMemoiren des Barry Lyndon
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Memoiren des Barry Lyndon
Memoiren des Barry Lyndon
 (2)
Erschienen am 23.04.2011
William Makepeace ThackerayJahrmarkt Der Eitelkeiten Roman Ohne Helden (zwei Bände)
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Jahrmarkt Der Eitelkeiten Roman Ohne Helden (zwei Bände)
William Makepeace ThackerayDas Snob-Buch
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Das Snob-Buch
Das Snob-Buch
 (2)
Erschienen am 12.12.2012
William Makepeace ThackerayErzählungen
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Erzählungen
Erzählungen
 (1)
Erschienen am 01.01.1985

Neue Rezensionen zu William Makepeace Thackeray

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Yolandes avatar

Rezension zu "Das Buch der Snobs" von William Makepeace Thackeray

Scharfzüngige Gesellschaftskritik aus dem England des 19. Jahrhunderts
Yolandevor 3 Monaten

William Makepeace Thackeray wurde am 18. Juli 1811 in Kalkutta, Indien als Sohn eines Kolonialbeamten geboren. Mit 6 Jahren wurde er zum Schulbesuch auf Internate nach England geschickt. Nach verschiedenen Reisen in europäische Länder studierte er Rechtswissenschaften in London und Kunst in Paris.

1836 begann Thackeray als Journalist zu arbeiten und Bücher zu schreiben. Sein berühmtestes Werk Vanity Fair (dt. Jahrmarkt der Eitelkeiten) erschien 1847/48 und machte ihn endgültig zum angesehenen Autor. Heutzutage zählt Thackeray neben Charles Dickens und George Eliot zu den bedeutendsten englischsprachigen Romanciers des Viktorianischen Zeitalters.
William M. Thackeray starb am 24. Dezember 1863 in London. (Quelle: Wikipedia)

Für die wöchentlich erscheinende Satirezeitschrift "Punch" schrieb Thackeray als Kolumnist über die arroganten feinen Pinkel der Londoner Gesellschaft und nannte sie "Snobs". Snobs fand er in der gesamten High Society: unter gekrönten Häuptern, Adligen, Bankiers, Literaten, Professoren und sogar Geistlichen. Mit diesem Buch wurden seine gesammelten Artikel veröffentlicht. Es handelt sich somit nicht um eine fortlaufende Erzählung, auch wenn manche Themen in mehreren Fortsetzungen behandelt wurden.
Mir hat die teilweise schon sehr bissige Gesellschaftskritik in diesen Artikeln gut gefallen. Mit scharfer Zunge verspottet Thackeray die Unterwürfigkeit der Engländer gegenüber dieser High Society, obwohl viele Angehörige dieser oberen Gesellschaftsschicht sich nur durch ihr Vermögen oder den Adelstitel von den anderen abhoben. Er zeichnete sie als dumm, ungebildet, hässlich, bösartig, usw. Wie schon gesagt, ziemlich bissig. Da es sich um wöchentlich erscheinende Artikel handelte, wurde die Lektüre auf die Dauer aber langweilig, weil sich vieles wiederholte. Die Geschichten sind schon amüsant, erfordern aber eine hohe Konzentration um am Ball zu bleiben. Die ganzen Anspielungen auf reale Personen, die er immer hinter sehr lustigen, erfundenen Namen versteckte, konnte ich selbstverständlich auch nicht immer verstehen. 

Fazit: Eine scharfzüngige Gesellschaftskritik, leider durch viele Wiederholungen auf die Dauer langweilig und anstrengend zu lesen.


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Filzblumes avatar

Rezension zu "Das Buch der Snobs" von William Makepeace Thackeray

...ist in jeder Gesellschaftsklasse dieser sterblichen Welt zu finden...-der Snob
Filzblumevor 4 Monaten

Ausgabe Kindle Edition
Originaltitel: The Book of Snobs“
Von Heinrich Conrad übersetzt
„…- möge er aber auch nie vergessen, dass Spott zwar gut, die Wahrheit jedoch besser und die Liebe das allerbeste ist.“

Mit diesen Worten endet das Buch. Ein Klassiker voller Ironie, geschrieben mit spitzer Zunge, Feder, wollte ich meinen.
An Aktualität hat dieses Buch, 1847/ 1848, als Kolumne im „Punch“ erschienen, nicht verloren, wenn auch dort die Rede von „Lady sowieso“ und Lord Tunichtgut“  ist, fallen dem heutigen, in der modernen Zeit lebenden Leser, jede Menge Menschen ein, auf die die satirischen Zeilen passen.
„Zuerst wurde die Welt geschaffen, danach folgerichtig die Snobs! Sie waren seit Jahrtausenden da und blieben dennoch ebenso unentdeckt wie Amerika.“
Die Kapitel sind in die Snobs- Kategorie eingeteilt. z.Bsp. Königliche Snobs; Achtbare Snobs; Der Einfluss der Aristokratie auf die Snobs; Sport-Snobs; Geistliche Snobs; Über Literarische Snobs; Clubsnobs, um hier nur einige zu nennen.

Hier ein Beispiel für einen Snob; Jemand, der aus seinen natürlichen Kreisen heraustritt und Lords, Generale, Ratsherren und andere vornehme Leute zu sich einladet, aber knickerig mit seiner Gastfreundschaft gegen Gleichgestellte ist, ist ein Tischgesellschaft-gebender Snob“

Wer dieses Buch liest, sollte sich Zeit nehmen. Für „zwischendurch „ist dieses Buch sehr gut geeignet. Zu viele Kapitel hintereinander ermüden, kommen einem dann langweilig vor, was nicht so ist.

"Urteilen Sie nicht kurzerhand oder geringschätzig über Snobs, Sie beweisen damit nur, dass Sie selbst ein Snob sind.“

4 Sterne für den Klassiker! Lesenswert und witzig, ironisch geschrieben.

 

 

 



 

Kommentare: 3
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Shannons avatar

Rezension zu "The Book of Snobs" von William Makepeace Thackeray

Die Erfindung des Begriffes "Snob"
Shannonvor 4 Monaten

Thackeray hat hier ein sehr gesellschaftskritisches, teils auch vergnügliches Werk über ein Phänomen seiner Zeit geschrieben - das Auftauchen der "Snobs", ein Begriff, den er nicht nur mitgeprägt sondern eigentlich erfunden hat.
Er schildert in mehr als 40 Kapiteln die verschiedensten Arten dieser Gattung - von Reisesnobs zu Clubsnobs, über Literatursnobs, etc.
Was zu seiner Zeit im legendären "Punch"-Format funktioniert hat, ist in der geballten Buchform teils zäh zu lesen. Obwohl das Vorkommen von "Snobs" in der freien Wildbahn auch heute noch beobachtet werden kann, hat das Buch zu seiner Zeit sicherlich mehr für Heiterkeit und notwendiger Nabelschau gesorgt - eben formatbedingt in kleineren Dosen.
Mitnehmen werde ich mir tiefgehende Einblicke in diese Zeit und den unterhaltsamen Schreibstil Thackerays, von dem ich nun sicher noch mehr lesen werde.

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Gespräche aus der Community

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Apfelgruens avatar
Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur"!

Da die erste Lektüre so kurz war, haben wir uns dazu entschieden, diesen Monat ein weiteres Buch zu lesen, und zwar "Das Buch der Snobs" von William Makepeace Thackeray.

Klappentext:
Wo die Roben rauschen und wo man elegante Lässigkeit pflegt, da sind sie zu Hause, die Snobs. Mit Opportunismus gepaarte Überheblichkeit zeichnet sie ebenso aus wie die genaue Kenntnis des Adelskalenders und eine Heidenangst, nicht mehr Teil der High Society zu sein. Heute verbreiteter denn je und in aller Munde, wurde der Typus des arroganten Selbstdarstellers überhaupt erst mit diesem Buch berühmt. William Makepeace Thackeray beschrieb als Kolumnist der Londoner Satirezeitschrift «Punch» alle erdenklichen Arten von Snobs – dabei nie um eine Pointe verlegen.

Die Leserunde startet am 10. Juni und alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzulesen.


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

William Makepeace Thackeray wurde am 18. Juli 1811 in Kalkutta (Indien) geboren.

Community-Statistik

in 247 Bibliotheken

auf 20 Wunschlisten

von 13 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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