William McIlvanney

 4.2 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Laidlaw, Die Suche nach Tony Veitch und weiteren Büchern.

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William McIlvanneyLaidlaw
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Laidlaw
Laidlaw
 (14)
Erschienen am 10.09.2014
William McIlvanneyDie Suche nach Tony Veitch
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Die Suche nach Tony Veitch
Die Suche nach Tony Veitch
 (6)
Erschienen am 09.10.2017
William McIlvanneyFremde Treue
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Fremde Treue
Fremde Treue
 (3)
Erschienen am 09.09.2015
William McIlvanneyLaidlaw
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Laidlaw
Laidlaw
 (1)
Erschienen am 09.05.2017
William McIlvanneyThe Papers of Tony Veitch (Laidlaw Trilogy Book 2)
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The Papers of Tony Veitch (Laidlaw Trilogy Book 2)
William McIlvanneyWalking Wounded
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Walking Wounded
Walking Wounded
 (0)
Erschienen am 04.01.1990
William McIlvanneyIm Grunde ein ganz armer Hund
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Im Grunde ein ganz armer Hund
Im Grunde ein ganz armer Hund
 (0)
Erschienen am 01.02.1985
William McIlvanneyDOCHERTY
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DOCHERTY
DOCHERTY
 (0)
Erschienen am 28.12.2006

Neue Rezensionen zu William McIlvanney

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Pokerfaces avatar

Rezension zu "Laidlaw" von William McIlvanney

Laidlaw
Pokerfacevor 2 Jahren

Zum Buch:

Als die Leiche einer jungen Frau im Kelvingrove Park in Glasgow gefunden wird, beginnt für Detective Jack Laidlaw ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit.

Denn in dieser Stadt voll harter Männer, mächtiger Gangster und skrupelloser Geschäftemacher sind nicht nur der charismatische Detective und sein Assistent Harkness auf der Suche nach dem Mörder.

Da ist Bud Lawson, der schweigsame Vater des Opfers, der auf Rache sinnt und die Sache selbst in die Hand nehmen will. Da ist John Rhodes, ein brutaler Gangsterboss mit einem ganz eigenen Verständnis von Moral, der den Vater gut verstehen kann. Da ist Matt Mason, ein skrupelloser Buchhalter, der seine Hände noch in weiteren schmutzigen Geschäften hat und sich diese unter keinen Umständen verderben lassen will. Und dann ist da Harry Rayburn, ein schwuler Nachtclubbesitzer, der eine ganz eigene Beziehung zu dem flüchtigen Mörder hat.

Und Jack Laidlaw weiß, dass er den Mörder zuerst finden muss, wenn er einen weiteren Mord verhindern will...

Meine Meinung:

Und da bin dann noch ich - die geneigte Leserin, die so gar nicht richtig in den Roman einfinden wollte. Leider. Dabei habe ich doch selten eine so sprachgewaltige Geschichte gelesen. Und das war mit Sicherheit einer der Gründe, warum ich an der Geschichte gescheitert bin.

Manchmal kann es des Guten auch einfach zu viel sein. Sprachgewaltig ist toll - aber das war einfach überfordernd. Manch einen Absatz musste ich zweimal lesen, weil ich am Ende vergessen hatte, worum es im ersten Satz eigentlich gegangen ist. Das fand ich traurig und schade. Manchmal ist weniger eben auch wirklich mehr.

Zu Laidlaw konnte ich überhaupt keine Beziehung entwickeln und die nicht ausgelebte Brutalität von Bud Lawson hat mich einfach nur erschreckt und angewidert zurückgelassen.

Harkness, der Mitarbeiter von Laidlaw, war der einzige, der etwas Sympathie aus mir hervorlocken konnte und der mir ansatzweise menschlich vorgekommen ist.

Vielleicht war der Roman auch einfach zu schwarz für mich. Vielleicht ist einfach auch Noir nicht meine Richtung.

Zudem empfand ich die Geschichte auch hinterher als so sehr in sich selbst verstrickt, dass ich das Gefühl hatte, dass die eigentliche Story, nämlich der Mord an dem Mädchen, überhaupt keine Rolle mehr gespielt hat. Alles war zu düster, zu sehr... ich weiß auch nicht - stellenweise aufgesetzt.

Leider, leider hat "Laidlaw" bei mir keinen guten Eindruck hinterlassen.

 

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Haverss avatar

Rezension zu "Fremde Treue" von William McIlvanney

Über die Natur des Menschen
Haversvor 3 Jahren

„Fremde Treue“von William McIlvanney ist der vorläufige Abschlussband der Laidlaw-Trilogie (es kursiert die Information, dass der Autor an einem vierten Band arbeitet). Nach „Laidlaw“ und „Die Suche nach Tony Veitch“ ist es nun der Glasgower Detective  Jack Laidlaw, der mit einem persönlichen Verlust konfrontiert wird. Sein Bruder Scott ist bei einem Verkehrsunfall getötet worden, und Laidlaw trauert, hadert aber auch mit der ganzen Welt. Er möchte verstehen, was geschehen ist, denn die offizielle Erklärung enthält viele Ungereimtheiten. Also nimmt er sich eine Woche frei und verlässt sein „natürliches Habitat“ Glasgow. Eine Reise in die Vergangenheit, nach  Ayrshire, wo er aufgewachsen ist und sein Bruder noch immer lebte. Er findet heraus, dass dieser offenbar große Probleme hatte, denn vor sechzehn Jahren geschah etwas, das Scotts Leben komplett aus den Angeln hob. In Glasgow hingegen geht derweil das Leben seinen gewohnten Gang: ein Kollege informiert Laidlaw über die aktuellen Ereignisse in der Kriminellenszene und führt ihn so auf einen Spur, die neue Erklärungsansätze zum Tod seines Bruders liefert…

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, welch tiefgehenden Beschreibungen der menschlichen Natur ein Kriminalroman transportieren kann. Aber dazu bedarf es wohl eines solchen Ausnahmeautors, wie es der Schotte William McIlvanney zweifelsfrei ist. Er hat ein Anliegen, schaut über den Tellerrand hinaus, wenn er das Leben der „kleinen Leute“ beschreibt. Wenn er die Konsequenzen schildert, die diese Lebensumstände haben, es ist das Milieu, das die Menschen prägt. Dabei verfällt er aber nicht in depressives Lamentieren, sondern nutzt den ihm eigenen, trockenen Humor, was seine lakonischen Schilderungen nur umso eindringlicher beim Leser ankommen lässt.

Im Unterschied zu den beiden ersten Bänden der Trilogie erzählt McIlvanney in „Fremde Treue“ aus Jack Laidlaws Perspektive. Somit ist der Leser zum einen ganz nahe an dem Geschehen, zum anderen aber auch an den Gedanken und Empfindungen des Protagonisten, was die Distanz verringert und so ein intensives Leseerlebnis schafft. Schwarz/Weiß-Denken ist dem Autor fremd, und so sieht er die verschiedenen Facetten nicht nur bei seiner Hauptfigur, sondern auch bei den anderen Personen.

Es sind die Emotionen, das Mitgefühl, die Sympathien, aber auch die Wut, die McIlvanney bei seinen Lesern weckt, die die Lektüre der Laidlaw-Trilogie zu einem einzigartigen Leseerlebnis machen. Und auch sprachlich ist „Fremde Treue“, wie bereits die Vorgängerbände, auf höchstem Niveau. Ein besonderer Dank hier an Conny Lösch für die deutsche Übersetzung!

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Wurm200s avatar

Rezension zu "Die Suche nach Tony Veitch" von William McIlvanney

Die Suche nach Tony Veitch
Wurm200vor 3 Jahren

William McIlvanney
Die Suche nach Tony Veitch
Kunstmann

Autor: William McIlvanney wurde am 25. November 1936 in Kilmarnock, Schottland geboren. Er studierte an der Universität Glasgow und arbeite 17 Jahre als Lehrer, bevor er sich entschloss, nur noch zu schreiben. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der renommierte CWA Silver Dagger Award für Laidlaw. McIlvanney gilt als Begründer des schottischen Noir und lebt in Glasgow. (Quelle:Kunstmann)

Eddie Devlin, vom Glasgow herald ruft bei Detective Inspector Jack Laidlaw an, um ihn von einem Mann zu erzählen, der in der Notaufnahme liegt. Dieser Mann würde gerne mit Laidlaw sprechen. Laidlaw muss überlegen, ob er hingehen soll oder nicht, schließlich hat er Besuch. Er entscheidet sich jedoch gegen den Besuch und für den Besuch im Krankenhaus. Als er es endlich ins Zimmer der Person schafft, muss er feststellen, dass es sich um Eck Adamson handelt. Dieser ist jedoch in keinem guten Zustand und kaum noch in der Lage zu sprechen. Das Einzige was er Laidlaw mitteilen kann, sind die Worte “Der Wein, den der mir gegeben hat, das war gar keiner”. Kurz darauf stirbt Eck und der Fall für Laidlaw beginnt.

Bei “Die Suche nach Tony Veitch” handelt es sich um einen recht soliden Krimi, welcher uns in 39 Kapiteln in die Abgründe der Mafia entführt. Dies schafft der Autor auch sehr gut, was nicht zuletzt am wirklich tollen Hauptdarsteller liegt. Laidlaw bahnt sich seinen Weg mit etwas Witz und einer gehörigen Portion Schlagfertigkeit, Härte und Zielstrebigkeit. Der Autor führt uns die Handlung sehr genau und detailreich vor Augen. Dies erleichtert es dem Leser in die Handlung zu finden. Leider finden sich hier und da einige Schreibfehler, welche bei der Bewertung jedoch nicht besonders stark ins Gewicht fallen werden.
Jedes der 39 Kapitel beginnt mit einigen großgeschriebenen Wörtern, dies ist ein kleines aber durchaus feines Detail.

Cover: Das Cover ist vollkommen dunkel(schwarz) gehalten. Wir sehen im Hintergrund, unscharf eine Schalllatte. Das Cover passt zum düsteren und dunklen Krimi von William McIlvanney. Unter dem Schutzumschlag finden wir ein rein schwarzes Cover, allein die Schrift auf dem Buchrücken ist in Silber gehalten.

Fazit: Es handelt sich um einen recht soliden Krimi, welcher sich durchaus lohnt, gelesen zu werden. Die Handlung ist stimmig und die richtige Stimmung kommt beim Lesen sofort auf. Von mir also eine klare Kaufempfehlung, für alle Kimifans unter Euch.

Klappentext: Laidlaws zweiter Fall! Eck Adamson, ein vagabundierender Trunkenbold, ruft Jack Laidlaw an sein Sterbebett. In seinen letzten kryptischen Worten entdeckt Laidlaw einen Hinweis auf den Mord an einem Gangster und das Verschwinden eines Studenten. Mit der ihm eigenen Dickköpfigkeit kämpft sich Laidlaw durch das Geflecht an Korruption und Gewalt, das Glasgow von ganz oben bis ganz unten durchzieht. (Quelle:Kunstmann)

Titel: Die Suche nach Tony Veitch
Autor: William McIlvanney
Seiten: 320
Verlag: Kunstmann
Preis: 19,95
ISBN: 978-3-95614-022-8

http://wurm200.blogspot.de/

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