William McIlvanney Die Suche nach Tony Veitch

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Inhaltsangabe zu „Die Suche nach Tony Veitch“ von William McIlvanney

Jack Laidlaw wird von einem stadtbekannten Säufer an sein Sterbebett gerufen, wahrscheinlich wurde er vergiftet. Aus dessen letzten kryptischen Worten erfährt Laidlaw außerdem Hinweise auf den Mord an einem berüchtigten Gangster der Stadt und das Verschwinden eines Studenten – Tony Veitch. Was hat er mit den beiden Morden zu tun? Mit der ihm eigenen Dickköpfigkeit kämpft sich Laidlaw durch das Geflecht an Korruption und Gewalt, das ganz Glasgow durchzieht.

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  • Die Suche nach Tony Veitch

    Die Suche nach Tony Veitch
    Wurm200

    Wurm200

    13. October 2015 um 03:03

    William McIlvanney Die Suche nach Tony Veitch Kunstmann Autor: William McIlvanney wurde am 25. November 1936 in Kilmarnock, Schottland geboren. Er studierte an der Universität Glasgow und arbeite 17 Jahre als Lehrer, bevor er sich entschloss, nur noch zu schreiben. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der renommierte CWA Silver Dagger Award für Laidlaw. McIlvanney gilt als Begründer des schottischen Noir und lebt in Glasgow. (Quelle:Kunstmann) Eddie Devlin, vom Glasgow herald ruft bei Detective Inspector Jack Laidlaw an, um ihn von einem Mann zu erzählen, der in der Notaufnahme liegt. Dieser Mann würde gerne mit Laidlaw sprechen. Laidlaw muss überlegen, ob er hingehen soll oder nicht, schließlich hat er Besuch. Er entscheidet sich jedoch gegen den Besuch und für den Besuch im Krankenhaus. Als er es endlich ins Zimmer der Person schafft, muss er feststellen, dass es sich um Eck Adamson handelt. Dieser ist jedoch in keinem guten Zustand und kaum noch in der Lage zu sprechen. Das Einzige was er Laidlaw mitteilen kann, sind die Worte “Der Wein, den der mir gegeben hat, das war gar keiner”. Kurz darauf stirbt Eck und der Fall für Laidlaw beginnt. Bei “Die Suche nach Tony Veitch” handelt es sich um einen recht soliden Krimi, welcher uns in 39 Kapiteln in die Abgründe der Mafia entführt. Dies schafft der Autor auch sehr gut, was nicht zuletzt am wirklich tollen Hauptdarsteller liegt. Laidlaw bahnt sich seinen Weg mit etwas Witz und einer gehörigen Portion Schlagfertigkeit, Härte und Zielstrebigkeit. Der Autor führt uns die Handlung sehr genau und detailreich vor Augen. Dies erleichtert es dem Leser in die Handlung zu finden. Leider finden sich hier und da einige Schreibfehler, welche bei der Bewertung jedoch nicht besonders stark ins Gewicht fallen werden. Jedes der 39 Kapitel beginnt mit einigen großgeschriebenen Wörtern, dies ist ein kleines aber durchaus feines Detail. Cover: Das Cover ist vollkommen dunkel(schwarz) gehalten. Wir sehen im Hintergrund, unscharf eine Schalllatte. Das Cover passt zum düsteren und dunklen Krimi von William McIlvanney. Unter dem Schutzumschlag finden wir ein rein schwarzes Cover, allein die Schrift auf dem Buchrücken ist in Silber gehalten. Fazit: Es handelt sich um einen recht soliden Krimi, welcher sich durchaus lohnt, gelesen zu werden. Die Handlung ist stimmig und die richtige Stimmung kommt beim Lesen sofort auf. Von mir also eine klare Kaufempfehlung, für alle Kimifans unter Euch. Klappentext: Laidlaws zweiter Fall! Eck Adamson, ein vagabundierender Trunkenbold, ruft Jack Laidlaw an sein Sterbebett. In seinen letzten kryptischen Worten entdeckt Laidlaw einen Hinweis auf den Mord an einem Gangster und das Verschwinden eines Studenten. Mit der ihm eigenen Dickköpfigkeit kämpft sich Laidlaw durch das Geflecht an Korruption und Gewalt, das Glasgow von ganz oben bis ganz unten durchzieht. (Quelle:Kunstmann) Titel: Die Suche nach Tony Veitch Autor: William McIlvanney Seiten: 320 Verlag: Kunstmann Preis: 19,95 ISBN: 978-3-95614-022-8 http://wurm200.blogspot.de/

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  • Tartan Noir vom Feinsten

    Die Suche nach Tony Veitch
    Havers

    Havers

    28. April 2015 um 18:58

    Jack Laidlaw, Detective Inspector und Hauptfigur in der (noch) dreibändigen Krimi-Reihe des schottischen Autors William McIlvanney, ist zurück. Wieder einmal ermittelt er in Glasgow und begibt sich auf „Die Suche nach Tony Veitch“, nachdem er an das Totenbett von Eck Adamson gerufen wird. Seltsam genug, dass er von einem obdachlosen Säufer als Freund bezeichnet wird, aber Adamson hat als Zuträger, als Spitzel für Laidlaw auf den Straßen der schottischen Metropole Augen und Ohren offengehalten. Nun aber liegt er im Sterben und ist überzeugt davon, dass ihm jemand Gift in seinen Fusel gekippt hat. Aber wer soll ein Interesse am Tod dieses Mannes haben? Aber Laidlaw wäre nicht derjenige, der er ist, wenn ihn der Tod Adamsons kalt lassen würde. Und so beginnt er gemeinsam mit seinem Partner Detective Constable Brian Harkness zu ermitteln. Ein zweiter Toter taucht auf, Paddy Collins, bestens bekannt in Glasgows kriminellen Kreisen. Interessanterweise steht nicht nur dessen Name auf einem Zettel, der sich in den wenigen Hinterlassenschaften des Obdachlosen findet, sondern ebenfalls auch der Name Tony Veitch, der auf den ersten Blick so gar nicht in diesen Zusammenhang passt. Tony Veitch ist ein vermögender Student aus Pollokshields, einem typischen Reichenviertel, der kurz vor der Abschlussprüfung ausgestiegen und spurlos verschwunden ist. Aber offenbar wird er nicht nur von Laidlaw und Harkness, sondern auch von den Bossen der Glasgower Unterwelt gesucht. Warum? Wie bereits in dem Vorgänger „Laidlaw“ nehmen die Beschreibungen des Lebens im Glasgow der siebziger Jahre einen fast genauso großen Raum wie der eigentliche Kriminalfall ein, wobei das Interesse des Autors vorrangig den düsteren, dreckigen Ecken und nicht den sauber gepflegten Grünflächen der wohlhabenden Viertel gilt. Jack Laidlaw hat keine Berührungsängste, denn auch er ist nicht der strahlende Vorzeigepolizist, sondern hat Ecken, Kanten und seine dunklen Seiten. Dafür aber hat er das Herz auf dem rechten Fleck und einen ausgeprägten Instinkt, der ihn bei seinen Ermittlungen leitet, in denen er immer die Menschen in den Mittelpunkt stellt. McIlvanneys Stil zeichnet sich durch die besondere Sprache aus. Oft derb, dann wieder fast poetisch mit einer Vielzahl von Vergleichen, die ich so bisher noch bei keinem anderen Autor gelesen habe. Offenbar arbeitet der Autor momentan an einem neuen Band der Reihe – ich bin gespannt, inwieweit sich seine Schreibe nach über dreißig Jahren verändert hat. Aber zuerst einmal dürfen wir uns auf den dritten Band der Laidlaw-Reihe freuen, der im Herbst in der genialen Übersetzung von Conny Lösch im Verlag Antje Kunstmann erscheinen wird.

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  • Ein Krimi mit einer hohen literarischen und sprachlichen Qualität

    Die Suche nach Tony Veitch
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. February 2015 um 10:48

    Er gilt als Begründer des schottischen Noir-Krimis, der 1936 geborene Schotte William McIlvanney. Seine Romane um den legendären Ermittler Jack Laidlaw, Ende der siebziger Jahre erschienen, sind in Großbritannien bis auf den heutigen Tag Krimikult und gehören nach wie vor zu dem Besten, was Krimiliteratur bieten kann. Der mit seinen Inspector Rebus-Romanen bei uns sehr berühmt gewordene Schotte Ian Rankin sagt zu seinem großen Vorbild: „Ohne McIlvanney wäre ich wohl kein Krimiautor geworden. Da war dieser literarische Schriftsteller, der sich dem urbanen, zeitgenössischen Krimi zugewandt hatte und zeigte, dass das Genre große moralische und soziale Fragen angehen konnte.“ Mit „Die Suche nach Tony Veitch“ legt der Kunstmann Verlag in München nach „Laidlaw“ nun schon den zweiten Band dieser Reihe wieder auf und ein dritter ist für den Herbst schon angekündigt. Jack Laidlaw, ein Glasgower Detective Inspector wird zu Jack Adamson, einem alten Säufer und ehemaligen Freund, ins Krankenhaus gerufen. Kurz vor seinem Tod teilt ihm der Alte mit, jemand habe ihm etwas in seinen Wein getan und ihn damit vergiftet. Er hinterlässt ein Stück Papier mit fast unlesbaren Notizen. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Verschwinden des Studenten Tony Veitch?  Doch Jack Laidlaw und sein sympathischer Kollege Detective Constable Brian Harkness sind nicht die einzigen, die nach ihm suchen. Fast die ganze Glasgower Unterwelt ist auf der Jagd nach Tony Veitch. Warum ? Jack Laidlaw, in seiner Abteilung eher wenig beliebt, hat eigentlich kein wirkliches Privatleben mehr. Oft betrunken, ist die Beziehung zu seiner Frau zerstört. Der Mensch, der ihm am nächsten ist, ist Brian Harkness, sein bis in Haarspitzen loyaler Kollege.  Laidlaw ist ein Gerechtigkeitsfanatiker, der sich nicht mit einfachen Lösungen zufrieden gibt wie seine Vorgesetzten. Er ist quasi mit Glasgow und auch seinen problematischen Vierteln verwachsen. Er liebt seine Stadt, und geht, wenn es um einen Fall geht, bis weit über seine Grenzen hinaus. So auch in diesem Buch, in dem McIlvanney eine komplexe und immer wieder überraschende Handlung konstruiert hat. Für einen Krimiroman sprachlich sehr anspruchsvoll,  schafft er es, ein Bild seiner Stadt Glasgow zu zeichnen, wie er sie damals Ende der siebziger Jahre erlebte. Da wird noch von Telefonzellen aus gesprochen und kein Handy klingelt dazwischen. Wegen seiner Figuren, seiner spannenden Handlung, seiner Menschlichkeit, trotz aller Brutalität des Milieus, in dem sich Laidlaw bewegen muss, und vor allem wegen seiner hohen literarischen und sprachlichen Qualität ist das Lesen dieses Romans ein großer Genuss für mich gewesen. Auf den dritten Band bin ich gespannt.

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  • Die Liebeserklärung eines Mannes an seine Stadt

    Die Suche nach Tony Veitch
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    11. February 2015 um 11:48

    Der Glasgower Detective Inspector Jack Laidlaw erfährt im Krankenhaus am Sterbebett Eck Adamson, ein alter Säufer, mit dem er einmal befreundet war, dass der alte Mann vergiftet wurde. Eck Adamson murmelt darüber, dass etwas in seinem Wein getan wurde. Wer hätte einem alten Penner, der nie jemandem geschadet hatte, töten sollen? Ein Stück Papier enthält eine poetische Nachricht und Eck schrieb Namen auf dieses Papier. Diese Namen führen Laidlaw und seinen Partner, Detective Constable Brian Harkness in die Unterwelt und den Menschen, die hier leben. Hängen der Mord an einem Gangster und das Verschwinden eines Studenten zusammen? Tony Veitch ist verschwunden, und es scheint, als ob die halbe Stadt nach ihm sucht. Einer davon ist Laidlaw. Er weiß, warum er Tony sucht und es scheint, als ob Laidlaw nicht der einzige Mann ist, der sich dafür interessiert. Warum wollen einige der härtesten Männer Glasgows Veitch finden, und die Frage ist - wer findet ihn zuerst? Jack Laidlaw ist ein Außenseiter in der Glasgow Polizeiabteilung. Er geht eher nach seinen eigenen Instinkten vor, anstatt sich an die üblichen Polizeiverfahren zu halten. Laidlaw ist seiner Frau entfremdet und untreu. Privat oft betrunken kämpft er mit seinen eigenen Schwächen. Er ist wirklich nicht perfekt Aber wie ein Bluthund klebt er an der Spur, bis der Fall gelöst ist Immer ist er bereit, alles Notwendige zu tun, um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Wo andere Polizeikollegen nur die Straßennamen kennen, da sieht er die Ungerechtigkeit im Stadtsystem. Er hat keine Angst in die „schlechten Viertel“ zu gehen, wenn es ihm neue Informationen bringt. Er untersucht und forscht unermüdlich und kommt nie zu einfachen Schlussfolgerungen, wie seine Vorgesetzten es gerne hätten. Sein Assistent, der junge Brian Harkness, hat ein fast unwiderstehliches Mitleid mit ihm. Die Handlung dieses Romans ist komplexer, als in dem vorherigen Band „Laidlaw“. Und sie nimmt eine andere Richtung als der Leser zunächst erwartet. Die Figur von Laidlaw ist noch profilierter herausgearbeitet. Sie wächst. Herzstück des Buches ist Glasgow und die Liebeserklärung eines Mannes, der nicht nur die Gewalt und der Dunkelheit der Stadt sieht, sondern ihren Mut, ihr Herz und ihren Humor McIlvanney, ein ehemaliger Lehrer, schafft lebhafte und atmosphärische Szenen. Mit unvergesslichen Beschreibungen gefüllt und mit Geschichte, Poesie, Verweise auf Kunstwerke und Liedertexte angefüllt bringt er den Roman auf eine literarische Ebene. Er geht über das Offensichtliche und Übliche  hinaus und präsentiert uns ein vollständiges Bild des Lebens in Glasgow, wo Freundlichkeit und Grausamkeit frontal aufeinander treffen Die Sprache ist wunderbar. Man kann diese Menschen sprechen hören, ihren Humor, ihre Tapferkeit und ihre Aggression. Meisterhaft geschrieben bietet dieser Roman dem Leser ein seltenes Vergnügen. Ein erstklassiger Noir-Krimi, den auch Neulinge auf allen Ebenen genießen können.   Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Antje Kunstmann Verlages: http://www.kunstmann.de/titel-16-16/die_suche_nach_tony_veitch-993/  

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