William P. Blatty

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Das Omen / Der Exorzist / Rosemaries Baby

Das Omen / Der Exorzist / Rosemaries Baby

 (14)
Erschienen am 01.03.2004
Der Exorzist: Roman

Der Exorzist: Roman

 (9)
Erschienen am 11.10.2013
Der Exorzist : Roman

Der Exorzist : Roman

 (0)
Erschienen am 01.01.1974
Der Exorzist

Der Exorzist

 (8)
Erschienen am 01.01.2001
Der Exorzist

Der Exorzist

 (1)
Erschienen am 12.12.2014
The Exorcist

The Exorcist

 (2)
Erschienen am 20.01.2010
Das Zeichen

Das Zeichen

 (2)
Erschienen am 01.02.1995

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Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty

Der Exorzist.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Zu meiner Überraschung hat es mir ganz gut gefallen. Es war nicht so explizit als im Film. Szenen mit Regan sind rar und es wird sich mehr auf die Mutter Chris sowie ihre Mitstreiter konzentriert. Ob Regan wirklich von einem Dämonen besessen ist oder eine psychische Störung hat wird nie festgestellt. Der Auslegung des Lesers wird Spielraum gelassen.

Manchmal bin ich über eine Passage gestolpert. Zum Beispiel als Chris, die Schauspielerin, nicht wusste, dass Menschen unterschiedlich reden. Hallo? Erstens verdient sie ja wohl mit solchen Dingen ihre Haushälter und zum anderen hört man das doch einfach. Ich weiß, dass diese Erklärung für den Leser dienen sollte, aber nu ja. Vielleicht ist das auch nur am Alter des Buches geschuldet und ich bin mit Serien wie Criminal Minds die regelmäßig Wissenschaft benutzen verwöhnt worden. Das andere was mich halbwegs gewurmt hat, war, dass soweit ich beurteilen konnte alle wissenschaflichen und religiösen Themen richtig recherchiert waren… nur um den schweizer Haushältern einen schwedischen Nachnamen zu geben. Gut, das ist jetzt nicht unmöglich, aber es war als deutscher Leser doch sehr seltsam.

Dafür habe ich die Erklärungen religiöser Geschichten und Bewandnisse dankbar aufgenommen. Ich kenne mich da nur rudimentär aus, vor allem bei den Katholiken/Jesuiten.

Zum anderen fand ich die Darstellung der Priester toll. Mal keine Allwissenden in sich ruhenden Freaks. Die noch obendrauf Arschlöcher sind denen man die Nase am liebsten in ihrer Bibel einklemmen möchte. Nein, diese hier waren menschlich, witzig, mit Fehlern. Diese hier waren besser als die letzten 5 Loveinterests von denen ich gelesen habe. Gut, das ist nicht schwer, aber die Priester waren echt sympathisch.

Auch gut fand ich den Schreibstil. Der Horror wird nicht mit dem Holzhammer vermittelt. Teilweise gab es Szenen da brauchte es ein paar Sekunden bis man verinnerlicht hatte, was da gerade passiert war.

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G

Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty

Schrecken sieht so aus!
grewwvor 5 Jahren

Das grässliche und schockierende Bild von Regans Gesicht aus dem populären Film dürften die meisten kennen. Doch das Buch hat noch einiges mehr zu bieten: viele gruselige Gespräche mit dem Dämon, allerhand Übernatürliches und schrecklich gute Beschreibungen von Regans Zustand, Aussehen und Verhalten. 
Zwischen diesen Momenten des Grauens kommen oft etwas zu lang geratene Gespräche von Chris mit anderen Personen, die man auf das wichtigste hätte kürzen können. Daher wirkt das Buch auch oft langatmig.
Umso gruseliger werden dann jedoch auch wieder die Momente mit dem Dämon und das ist bei einem Horror Buch schließlich auch das wichtigste und wird hier auf jeden Fall erfüllt.

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M

Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty

Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty
Mario_Veraguthvor 5 Jahren

Wer kennt sie nicht, diese lästigen, aber doch besser jetzt, als als Erwachsener mit potentiellen Langzeitfolgenden zu überstehenden Kinderkrankheiten wie Masern, Windpocken, dämonische Besessenheit…

Generell sei Autoren, die einem neuen Pfad in Form bisher nicht dagewesener Ideen, anstatt dem Mantra des besser gut kopiert und modifiziert als schlecht selbst gemacht folgen, Lob für Kreativität gezollt. Erfolgt der Startschuss eines Subgenres jedoch mit derartigem Karacho, dass in gewisser Weise bis zum xten Paranormal Activity Gemurkse ein kaum mehr wahrnehmbares Echo ertönt, hat sich der Künstler mit einem voll gerechtfertigtem „Kult“ geadelt.

Die Geschichte der schleichend immer verhaltensauffälliger werdenden Tochter einer Schauspielerin glänzt mit für den Stand der 70iger Jahre für eine Unterhaltungslektüre penibel recherchierten Fakten aus Okkultismus, Psychologie, Neurologie und Religion und steigert durch diesen scheinbaren Realitätsbezug das Grauen nochmals wesentlich.

Zu einer der bemerkenswertesten Eigenschaften des Buches zählt die Zerpflückung von Stereotypen in Form eines bis zur Besessenheit und auch angesichts selbiger wissenschafts- und vernunftorientierten Priesters und einer jeglicher rationalen Herangehensweise verschlossenen Schauspielerin, die zum permanenten buchstäblichen „Teufel an die Wand malen“ neigt. Der Kontrast zwischen sowie die Wegfindung zu den jeweiligen Sichtweisen der Beiden machen einen wesentlichen Teil der Erzählstruktur aus und parallel zur immer weiteren Verschlimmerung der obsessionsbedingten Krankheitssymptome steigern sich auch die Erklärungs- beziehungsweise Verdrängungsmuster in ungeahnte Höhen und Komplexitäten.

Wie man ohne plakative Gewaltdarstellung und mit virtuoser, langsamer Steigerung auf der Klaviatur des nervenzerfetzenden Handlungsbogens spielen, dabei konträre Erklärungsansätze aufeinanderprallen lassen und alles in einem endlich erlösenden Finale effektvoll auflösen kann verdient paranoides über die Schulter blicken wenn man bei Dunkelheit alleine im Eigenheim verweilt.

 

 

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