William P. Blatty , Joachim Kerzel (Sprecher) Der Exorzist

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Inhaltsangabe zu „Der Exorzist“ von William P. Blatty

Der altorientalische Dämon Pazuzu ist es, der, infolge archäologischer Ausgrabungsarbeiten befreit, in Amerika Besitz von Regan ergreift, der zwölfjährigen Tochter einer bekannten Filmschauspielerin. Regan wird, kaum vom Dämon besessen, zur Plage ihrer Umgebung. Die Ärzte, anfangs mit dem Fall betraut, verzweifeln. Regans Mutter wendet sich daraufhin an die Kirche. Diese gibt ihr zwei Jesuitenpater mit auf den Weg, den alten, herzkranken Lankaster Merrin, der bereits einmal erfolgreich gegen Pazuzu kämpfte, und Damien Karras, der selbst von den Dämonen seiner Vergangenheit heimgesucht wird.
Hemmungsloses Herumurinieren, Masturbation via Kruzifix, Sprechen in vergessenen Sprachen sowie Kirchenschändungen und ein grausiger Mord fügen sich für die beiden Priester zu einem teuflischen Gesamtbild, das niemand anderen darstellt als Pazuzu, verborgen hinter der Fassade seines minderjährigen Opfers. Merrin und Karras vollziehen den Exorzismus, der ihnen beiden den Tod bringt, dem Mädchen aber die Rettung.
1973 wurde Der Exorzist kongenial für das Kino verfilmt und war für lange Zeit einer der erfolgreichsten Horrorfilme. Die literarische Vorlage trat dabei in den Hintergrund, völlig zu Unrecht, gilt sie doch noch heute als Vorläufer jener Generation von Horrorautoren, die in den 80ern der fantastischen Literatur zu neuem Renommé verhalfen. Der Exorzist ist von Blatty nicht nur dank der dezidierten Schilderung der Charaktere spannend verfasst, sondern überzeugt vor allem durch tiefgründige Kenntnisse des kirchlichen Gedankenguts. Obgleich der Grundtenor des Romans -- die Kirche ist die einzige Institution, die die Bedrohung des Menschen durch die Kräfte des Bösen abwehren kann -- ein wenig zu viel Heilsgläubigkeit verspricht. Aber das tut der Wirkung des Romans keinen Abbruch. Wer also den Horrorklassiker noch nicht im Bücherregal stehen hat, der sollte das mit der aktuellen Taschenbuch-Neuauflage unbedingt nachholen. --Marcel Feige

"Du tust was ich Dir sage, Du Drecksstück!" Wer erinnert sich nicht an die arme Regan, in die der Leibhaftige gefahren war, der nun die ungeheuerlichsten Dinge mit ihr veranstaltete und durch deren Mund unflätigste Beschimpfungen hervorstieß. Eines der haarsträubendsten Horror-Kabinettstückchen der Literatur- und Filmgeschichte liegt nun auf satten sechs CDs vor, gelesen von Joachim Kerzel, einem unserer meistbeschäftigten Synchron-Asse. Blattys Teufelsaustreibungs-Mär lässt, insbesondere dank Kerzels knarzigem Bariton, nach wie vor die Haare zu Berge stehen.
Die dezent-gruselige Synthesizer-Untermalung kommt zwar an den kongenialen Tubular Bells-Filmsoundtrack nicht heran, unterstreicht aber die spukhafte Atmosphäre dennoch recht ordentlich. Bei der den Text illustrierenden Geräuschkulisse jedoch hätte man sich einen sparsameren Einsatz gewünscht ("Eine Tür öffnet sich", knarz! "Schritte kommen näher", schlurf!). Irgendwie unlogisch erscheint auch, den Hilfsexorzisten Pater Karras im Hintergrund hechelnd ausgiebig joggen zu hören, um kurz darauf im Dialog mit dem Inspektor einen völlig ausgeruhten Kerzel/Karras zu erleben. Zwei Realitätsebenen, die manchmal irritierend wirken. Realität ist auch, dass wir auf ein schön aufgemachtes Booklet verzichten müssen. Dennoch, eine wunderbare Lesung -- und dem Tontechniker Dicky Hank verdanken wir eine Dämonenstimme, die durch Mark und Bein geht! Gekürzte Romanfassung, inszenierte Lesung, Spieldauer: 420 Minuten, 6 CDs. --Ravi Unger

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  • Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty

    Der Exorzist

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2010 um 11:57

    Regan verändert sich drastisch. Sie flucht, ist hyperaktiv, macht Sachen kaputt. Das vom Arzt verschriebene Ritalin wirkt bei ihr nicht. So lässt ihre Mutter Röntgenaufnahmen von ihrem Gehirn machen, weil der Verdacht auf einen Tumor besteht. Doch die Röntgenaufnahmen sind negativ. Pater Merrin macht sich einen anderen Reim auf das Verhalten des 12 Jahre alten Mädchens. Sie ist von einem Dämon besessen. Zusammen mit Pater Karras, der jeglichen Glauben an Gott verloren hat, versucht er, den Dämon aus dem Kind herauszutreiben. Ein aufwendiger Exorzismug ist dafür von Nöten. Doch der Dämon wehrt sich und Pater Merrin glaubt langsam, dass der Leibhaftigte selbst in Regan steckt. Eine der besten Horrorgeschichten, die ich bis jetzt gelesen und gesehen habe. Das Buch ist für jeden, der Horror liebt, empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty

    Der Exorzist

    Joey

    11. February 2009 um 12:12

    6 CD´s für ein Hörbuch wirken vielleicht im ersten Moment etwas abschreckend, aber Joachim Kerzel könnte einem auch das Telefonbuch vorlesen und man würde gebannt zuhören ;o) Einfach die perfekte Stimme für dieses Buch (Kerzel ist die deutsche Synchronstimme von u.a. Jack Nicholson und Jean Reno). Chris, die Mutter eines 12jährigen Mädchens stellt eines Tages eine Wesensveränderung ihrer Tochter fest und ab diesem Zeitpunkt beginnt "die Hölle" für die kleine Familie. Leidet das Mädchen "nur" an einer psychischen Störung oder ist sie tatsächlich von einem Dämon besessen? Ein spannendes und toll umgesetztes Hörbuch jedoch nichts für Leute mit schwachen Nerven oder einer sehr geringen Ekelschwelle...

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  • Rezension zu "Der Exorzist" von William P. Blatty

    Der Exorzist

    KleinNase20

    03. January 2008 um 18:40

    Echt geil

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