William Paul Young

 4 Sterne bei 687 Bewertungen
Autor von Die Hütte, Der Weg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von William Paul Young

William Paul Young wurde zwar in Kanada geboren, wuchs aber in Niederländisch-Neuguinea beim Volk der Dani auf. Seine Eltern waren Missionare und nahmen ihre vier Kinder immer mit auf Reisen. Young erlernte die Sprache der Eingeborenen und wurde ein Familienmitglied des Stammes. Die Dani führten ihn in ihre Rituale ein, er lehrte den Dschungel zu ehren und bekam Kannibalismus zu sehen. Im Alter von sechs Jahren wurde er auf ein Internat nach Kanada geschickt. Seine Eltern kamen kurze Zeit später nach und die Familie war wieder lange Zeit vereint. Bei seinem Abschluss hatte Young 13 Schulen in ganz Kanada besucht. Nach seiner Schulzeit wanderte einige Zeit durchs Land, arbeitete unter anderem als Rettungsschwimmer, Radiomoderator und Schauspieler und studierte Religion in Portland, Oregon. Seine ersten geschichten schrieb er als Geschenke für Freunde und Verwandte. Erst seine Frau Kim Warren animierte ihn seine Sicht auf Gott und seine innere Selbstheilung, die er als Erwachsener erlebte für ihre sechs Kinder niederzuschreiben. Als das Buch „die Hütte“ erschien, ließ er zunächst nur 15 Exemplare drucken. Zahlreiche Freunde ermunterten ihn das Buch an Verlage zu schicken. Alle Verlage lehnten das buch ab. Die Freunde gründeten einen Selbstverlag und publizierten das Buch. Die Männer hatten kaum Geld für Werbung, doch durch Mundpropaganda, schaffte das Buch bald den Sprung auf die New York Bestsellerliste.

Alle Bücher von William Paul Young

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Buchformat:
Cover des Buches Die Hütte9783548284033

Die Hütte

 (579)
Erschienen am 30.09.2011
Cover des Buches Der Weg9783548285979

Der Weg

 (44)
Erschienen am 06.02.2015
Cover des Buches Eva9783548746593

Eva

 (19)
Erschienen am 06.04.2018
Cover des Buches Lügen, die wir uns über Gott erzählen9783548746692

Lügen, die wir uns über Gott erzählen

 (4)
Erschienen am 27.12.2018
Cover des Buches DIE HÜTTE für jeden Tag9783793422501

DIE HÜTTE für jeden Tag

 (0)
Erschienen am 05.10.2012
Cover des Buches Die Hütte9783899038347

Die Hütte

 (26)
Erschienen am 14.03.2016
Cover des Buches Lügen, die wir uns über Gott erzählen9783862660780

Lügen, die wir uns über Gott erzählen

 (0)
Erschienen am 29.09.2017
Cover des Buches The Shack0964729288

The Shack

 (15)
Erschienen am 02.09.2008

Neue Rezensionen zu William Paul Young

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Rezension zu "Die Hütte" von William Paul Young

Dieses Buch habe ich ganz besonders gern
VanessaGvor einem Monat

Das Buch hat meine Erwartungen völlig übertroffen. Ich dachte an eine Geschichte voll mit den starren Vorstellungen über Gott, die die christliche Kirche einen lehrt. Stattdessen lernte ich einen völlig anderen Gott kennen. "Papa" wird er genannt und zeigt sich im Körper einer dicken, afroamerikanischen Frau, die gerne kocht. Was im ersten Moment skurril klingt zeigt auf, wie beschränkt wir eigentlich in unserer Vorstellung über Gott sind. 


"Die Hütte" beginnt wie ein Krimi: spannend, mitreisend, traurig. Aufgrund des grausamen Todes seiner Tochter Missy verliert Mack das Vertrauen zu Gott. Wobei eine Frage aufkommt, die sich sicher schon jeder von uns einmal gestellt hat: 


Wenn Gott existiert, warum existiert dann auch so viel Leid? Wieso wiederfährt guten Menschen Schlechtes?


Mack verbringt ein Wochenende mit Gott. Und bekommt Antworten auf diese und viele andere Fragen. 


Dieses Buch hat so viele Facetten. Es ist philosophisch, tief traurig, schmerzhaft, aber auch humorvoll, aufbauend und herzerwärmend.


Es ist nicht wichtig, dass man gläubig ist. Das Buch hilft einem auch so, seine Beziehung zu anderen Menschen zu überdenken, Trauer zu überwinden, Liebe zu empfinden, zu Verzeihen, Glück im Leben zuzulassen.


Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal beim Lesen Tränen in den Augen hatte. Falls es zuvor überhaupt schon einmal vorgekommen ist. "Die Hütte" hat mich unglaublich stark berührt. Ich kann es nur weiter empfehlen.





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Rezension zu "Die Hütte" von William Paul Young

Ein schönes Bild von Gott
Sofie_Schankatvor 4 Monaten

Ich finde das Bild, das in diesem Roman von Gott gezeichnet wird , sehr schön. Er wird als liebender, Gütiger und großherziger Gott dargestellt, der mit seinen Kindern, also den Menschen, in engem Kontakt leben möchte. Auch die Idee, das er, der heilige Geist und Jesus dem Protagonisten Mack in Form von drei Menschen erscheinen, hat mir sehr gut gefallen. Sie alle drei sind gut ausgearbeitet und symbolisieren die Liebe, was aus ihrer Darstellung, ihren Äußerungen und Handlungen hervorgeht.

Die Frage, warum Gott Leid zulässt und es nicht verhindert, obwohl er es könnte, steht in diesem Buch im Fokus. Ich tue mich mit Geschichten dieser Art, in denen versucht wird, Gott oder sein Handeln in gewisser Hinsicht zu erklären, immer etwas schwer. Für mich ist Gott etwas, das man nicht erklären kann, und genau das ist auch gut so. Wir können ihn niemals verstehen und seine Handlungen nicht nachvollziehen und demnach auch nicht bewerten. Der Versuch, dieser Frage in „Die Hütte" nachzugehen, fand ich dann aber doch sehr gut umgesetzt, da sie letztendlich auch nicht wirklich, nicht zufriedenstellend beantwortet wird. Dass Gottes Liebe zu uns ihn dazu bringt, Leid nicht zu verhindern, weil er nicht in unser Geschehen eingreifen will, gefällt mir als eine Vorstellung von diesem durch und durch liebenden Gott sehr gut.

Die Dialoge, die Mack mit Gott in seinen drei Gestalten führt, sind teilweise recht komplex und setzen es voraus, sich im Nachhinein noch einmal mit dem von Gott Gesagten auseinanderzusetzen. Man begreift nicht alles sofort, was er sagt. Auch das hat mir geholfen, den Erklärungsansatz, warum Gott Leid zulässt, sowie die Darstellung von Gott zu akzeptieren. Auch Mack begreift nicht alles, was Gott sagt, und vieles bleibt ein Mysterium.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Orte und Menschen bzw. Gott werden sehr anschaulich beschrieben. Man kann sich alles genau vorstellen und auch die Atmosphäre ist richtig greifbar.

Leider gibt es aber eine Sache, die mich schon zu Beginn und auch am Ende wieder gestört hat: Mack hätte emotionaler und seine Gefühle tiefgründiger dargestellt werden müssen. Die große Traurigkeit war nicht richtig spürbar, obwohl Missys Verschwinden sehr schön geschildert wurde. Besonders hätte Mack bei seinem Treffen auf Gott meiner Meinung nach zunächst ungläubiger und auch wütender sein und Gott auch mit seiner Wut konfrontieren müssen. Auch die Szenen, in denen er Missys Leichnam findet, hätten emotionaler dargestellt werden können.

Aber alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es zeichnet ein sehr schönes Bild von Gott, wie wir ihn uns alle vorstellen sollten: als Liebe und als Papa.

Auch die Erläuterungen und Interviews, die hinten im Buch zu finden sind, waren sehr interessant und haben das Gottesbild, das in der Geschichte beschrieben ist, noch etwas ausführlicher erklärt.

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Z

Rezension zu "Die Hütte" von William Paul Young

Ein Wochenende voller Emotionen
ZwischendenSeitenvor 5 Monaten

》Wer wäre nicht skeptisch, wenn jemand behauptet, er hätte ein ganzes Wochenende mit Gott verbracht, noch dazu in einer Hütte? Und es war JENE Hütte.《

"Mackenzie ist in der Großen Traurigkeit gefangen, denn vor Jahren wurde seine jüngste Tochter, Missy, entführt. Doch plötzlich enthält er eine Einladung; er soll zu der Hütte kommen, in der die letzte Spur seiner Tochter gefunden wurde. Ihr Absender ist Gott."


Für mich war dieses Buch eine Bereicherung. Die Charaktere sind sehr emotional und schön beschrieben und die Geschichte hat mich mitgerissen. 


Außerdem beschäftigt sich "Die Hütte" mit der Frage

》Wenn es denn einen Gott gibt, warum gibt es so viel Leid auf der Erde?《,

mit der Heilung durch Gott,

Vergebung, 

und vielen Dingen, die einen auch in anderen Bereichen des Lebens helfen können.

Das Buch hat mich berührt und mitr auf einiges eine neue Sichtweise gezeigt.

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Nicht nur Gläubigen, sondern auch Menschen, die offen für anderen Glauben sind.

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William Paul Young wurde am 11. Mai 1955 in Grande Prairie (Kanada) geboren.

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