William Paul Young Eva

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Inhaltsangabe zu „Eva“ von William Paul Young

Worum geht es? Halb erfroren und dem Tode nahe strandet eine junge Frau auf einer geheimnisvollen Insel. Zu ihrem großen Glück wird sie von Gelehrten und Heilern gefunden, die bald erkennen, dass Lily zu etwas ganz Besonderem berufen ist. Niemand Geringeres als Eva, die Mutter allen Lebens, lädt sie ein, Zeugin der Schöpfungsgeschichte zu werden und zu erfahren, was wirklich im Garten Eden geschah. Die dramatischen Ereignisse, die zur Vertreibung aus dem Paradies führen, bewegen Lily zutiefst, und sie versteht, dass Gott sich von den Menschen niemals abgewandt hat. Ihre Aufgabe ist es nun, die Geschichte neu zu erzählen. Was ist besonders? William Paul Young hat bereits in Die Hütte zentrale spirituelle Fragestellungen neu beleuchtet und ein Millionenpublikum damit begeistert. In seinem neuen Roman zeigt er dem Leser eine ungewöhnliche und faszinierende Interpretation der ältesten Geschichte unserer Welt.

Interessanter Blick auf die Schöpfungsgeschichte und sehr schön erzählt

— ulrikeu
ulrikeu

~ Eine sehr schöne, nachdenklich machende Interpretation der Schöpfungsgeschichte ~

— JuliB
JuliB

Bildgewaltige und mutig anders ist die Sprache, weswegen man sich sogar als Nichtgläubiger mit dem Thema auseinander zusetzten beginnt.

— ZeilenSprung
ZeilenSprung

Überraschend und berührend!

— Traeumerin109
Traeumerin109

Beeindruckend, tiefgreifend, spannend, faszinierend und wirklich lesenswert

— Gundo57
Gundo57

Einfach eine Bereicherung

— Abby90
Abby90

Man kann zwar den Glauben an Gott finden, aber vielmehr ist entscheidend den Glauben an sich selbst zu finden; sich selbst zu vertrauen.

— pattyliest
pattyliest

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  • Alles eine Frage der Sichtweise ...

    Eva
    Christine_Foellmer-Maier

    Christine_Foellmer-Maier

    19. April 2017 um 20:51

    Nachdem ich vom Autor W. P. Young schon "Die Hütte" und "Der Weg" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diesen Roman. Im Grunde genommen hat er mir sehr, sehr gut gefallen - nur diesmal hält sich der Autor nach meinem Geschmack etwas zu viel an die "religiösen Lehren", daher nur vier Sterne. Alles in allem aber sehr empfehlenswert, wer einmal seine Sichtweise hinsichtlich der Religionen und des "gelehrten Glaubens" überdenken möchte.

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  • EVA-Wie alles begann

    Eva
    ulrikeu

    ulrikeu

    28. July 2016 um 10:38

    Ein Schiffscontainer wird an den Strand einer Insel gespült. Darin befinden sich ein Dutzend Mädchenleichen, alle Bewohner der Insel sind schockiert. Der Bewahrer John entdeckt in einer Ecke des Containers ein junges Mädchen, das noch am Leben war. Dieses Mädchen heißt Lilly Fields und während der Zeit die Sie im Koma lag, lernte Sie Eva- die Mutter der Lebendigen- kennen. Eva sagte ihr Lilly sei eine Zeugin der Schöpfung. Für Lilly ist das sehr verwirrend und sie kann nicht verstehen wieso ausgerechnet Sie dafür ausgewählt worden sein soll. Lilly bekommt einen ganz anderen Blick auf die Schöpfungsgeschichte und am Ende muss sie eine wichtige Entscheidung treffen. William Paul Young hat einen angenehmen Schreibstil und schafft sehr sympathische Charaktere. Ich bin kein sehr religiöser Mensch, aber trotzdem, war die Geschichte spannend und konnte mich fesseln. Das lag vor allem daran, dass Lilly zu Beginn sehr skeptisch und der Leser mit ihr wachsen kann. Es war schön zu sehen wie sich Lilly von  einem schwachen Mädchen, das immer schlecht behandelt wurde, zu einer starken Frau mit viel Vertrauen in das Leben heranwächst. Alle Charaktere sind gut ausgestaltet und haben Tiefsinn. Kenntnisse aus der Bibel sind nicht notwendig um die Geschichte verfolgen zu können. Es wäre schön gewesen noch mehr über Eva selbst zu erfahren als Symbol der Weiblichkeit. Wenn man sich nicht komplett für die spirituelle Welt verschließt, wird man mit diesem Buch sehr viel Freude haben.

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  • Eindrucksvoller Roman, gestützt auf die Schöpfungsgeschichte

    Eva
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    15. June 2016 um 20:35

    Als die junge Lilly Fields, die von der Erde kommt,  an Land einer kleinen Insel im Ozean zwischen zwei Welten gespült wird, nimmt John der Bewahrer die bewusstlose Frau bei sich in der Zuflucht auf. Lilly befindet sich immer wieder in drei verschiedenen Welten:  Die eine Welt wird ihr durch Flashbacks bewusst, die andere Welt durch Halluzinationen, in denen sie eine Zeugin der Anfänge ist und die dritte Welt ist die Welt bei  John. Als Zeugin der Anfänge erlebt Lilly gemeinsam mit Eva, wie Gott die Welt schuf und erlebt später den Sündenfall, durch den es zur Trennung zwischen Gott und dem Menschen kam. Doch vorher erfährt sie, dass sie die Macht hat, den Verlauf der Geschichte zu verändern… Wie aus der Inhaltsbeschreibung hervor geht, orientiert sich das Buch an der Schöpfungsgeschichte aus dem ersten Buch Mose. Das Leben im Garten Eden samt der Schöpfung wird anfangs als wunderschöne beschrieben, Gott und Adam haben eine innige Beziehung, feiern, lachen und freuen sich aneinander. Die Beschreibungen lassen erkennen, wie sehr Gott den Menschen liebt und was er sich von und für uns wünscht. Adam ist anfangs von der Liebe Gottes vollständig umgeben. In dem Buch geht es neben dem Auseinanderbrechen immer wieder um die bedingungslose Liebe Gottes. Auch später, als eine Distanz zwischen Adam und Gott entsteht, sind die Beschreibungen sehr eindrucksvoll. Beim Lesen war ich manchmal etwas verwirrt. Die Geschichte spielt überwiegend in einer Phantasiewelt. Im Buch ist auch Lilly oft nicht sicher, was Realität ist und so habe auch ich immer wieder interpretiert und überlegt, musste Gedanken wieder verwerfen und wurde neu überrascht.  Dazu beigetragen hat ebenfalls die sehr bildliche Sprache, die auch viel Raum zur Fantasie lässt. Bei dem Roman handelt es sich auf jeden Fall um ein Buch zum Mitdenken. Außerdem sollte der Leser bereit sein, sich vollkommen auf die Geschichte einzulassen, besonders auf die Interpretation der Schöpfungsgeschichte von William Paul Young. Der Autor wurde  mit seinem Bestseller „Die Hütte“ 2008 international bekannt. Insgesamt ein schöner Roman von William Paul Young, der von Heilung, Auseinanderbrechen und vor allem vom Wert, geliebt zu werden erzählt.    

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  • Eva Wie alles begann

    Eva
    JuliB

    JuliB

    08. June 2016 um 12:43

    ~ Habt Vertrauen...in euch...und in IHNEN ~ Mit "Eva" legt William Paul Young eine sehr lesenswerte und zum Nachdenken anregende Neuinterpretation der Schöpfungsgeschichte vor.  Der Roman ist sehr spirituell, spielt auf mehreren Ebenen und ist so bildreich erzählt, dass die Handlung einem förmlich vor Augen schwebt.Es geht zunächst einmal um Lilly, ein fünfzehnjähriges Mädchen, die sehr Schlimmes erfahren hat und als DIE Tochter Evas als Zeugin der Anfänge berufen wird. Sie nimmt Teil an der Schöpfungsgeschichte, in der Gott (Adonai) in sechs Tagen die Erde und den Menschen erschafft und am siebten Tage ruht. Sie sieht, wie Adam, glücklich mit sich selbst und mit der Herrlichkeit, die ihn umgibt, strauchelt und sich schließlich von Dunkelheit umhüllt eben von jener Herrlichkeit abwendet. Eva wird erschaffen, um ihm das zu geben, was Adam fehlt, doch auch das kann die Schatten in Adams Seele nicht vertreiben. Es kommt, wie es kommen muss, zum Sündenfall. - Wenn man jetzt von Schuld sprechen will, dann ist es die vom Mann und nicht die der Frau, deren Rolle vom Autor trotz schrecklichster Erlebnisse und Erkenntnissen, sehr stark hervorgehoben und interpretiert wird. Die Frau Eva erkennt, was der Mann nicht sehen will und trotz seines Verrats, zeigt sie Größe, auch in dem Moment der eigenen Abkehr. Und letztendlich ist es auch die Frau, die zeigt, wie wichtig es ist, zu vertrauen und bedingungslose Liebe zu schenken.Auch Lilly lernt, was es heißt, bedingungslos geliebt zu werden und dass sie ihrer Bestimmung nicht entgehen kann, weil es immer jemanden gibt, der sie auffängt und unterstützt. Dass es nicht darum geht, sich dieser einen bedingungslosen Liebe verdient zu machen, sondern, dass sie immer da ist und nie aufhören wird.4 von 5 Sternen 

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  • Erlebe selbst, wie alles begann

    Eva
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    26. May 2016 um 13:50

    Auf einer Insel zwischen den Welten wird ein Container mit 12 Leichen an Land gespült – und in einem Versteck findet sich eine junge Frau, die ebenfalls dem Tode nahe ist. John, der Bewahrer, nimmt sie mit in die Zuflucht, wo er lebt. Dort machen sich die Heiler und Gelehrten ans Werk und flicken sie wieder zusammen. In einem merkwürdigen Dämmerzustand verbringt Lilly, so heißt die junge Frau, Monate auf der Insel, und macht Bekanntschaft mit Eva, der Mutter aller Lebendigen. Gemeinsam mit dieser wohnt sie einer faszinierenden Geschichte bei: Der Schöpfung unserer Welt. Dies alles wirkt jedoch keineswegs wie ein Traum, sondern unglaublich real. Sobald Lillys Zustand sich langsam bessert, erfährt sie, dass sie dazu bestimmt ist eine Zeugin zu sein: Eine Zeugin der Anfänge. Was hat es damit auf sich und was wird Lilly bezeugen? Eine wirklich faszinierende Geschichte, welche mir auf ganz neue und spektakuläre Art und Weise den Schöpfungsmythos näher gebracht hat. Klar ist dies eine Geschichte, die ich aus der Bibel kenne, aber so lebendig und aus nächster Nähe erzählt, habe ich sie bisher noch nie gefunden. Die rätselhafte Zwischenwelt, auf der sich alles abspielt, mag vielleicht am Anfang noch etwas verwirren, weil es dem Leser genau wie Lilly überhaupt nicht klar ist, wo sie sich befindet und was das alles bedeutet. Aber das legt sich schnell, und fast erscheint diese Zwischenwelt realer als die Erde, die wir alle kennen. Die Figuren habe ich ebenso schnell liebgewonnen. Mit kraftvollen Worten und intensiven Gerüchen, Farben und Klängen tauchen wir ein in diese Geschichte, die uns nicht mehr loslassen wird. Ich zumindest hatte beim Lesen eine Gänsehaut. Zum einen weil die altbekannte Geschichte von Adam und Eva mich in dieser Art so unglaublich berührt und zum Nachdenken gebracht hat, was es bedeuten könnte, wirklich von Angesicht zu Angesicht mit Gott zu leben. Zum anderen weil alles immer wieder von der Beschreibung einer himmlischen, alles verändernden und heilenden Liebe durchdrungen ist, die beim Lesen eine Sehnsucht geweckt hat, so etwas ebenfalls zu spüren. Zusammenfassend kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen, auch für nicht ganz so Bibelfeste ein spannendes und lohnendes Erlebnis. Von mir bekommt es daher fünf Sterne.  

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  • Anders als seine Vorgänger und dennoch sehr Lesenswert

    Eva
    Abby90

    Abby90

    21. April 2016 um 10:44

    Meine Meinung: Wer die Romane von William Paul Young kennt, wird um dieses Buch nicht herumkommen. Doch anders als bei ‚Die Hütte‘ und ‚Der Weg‘ beschäftigt sich dieses Buch nicht mit Jesus und seinem Wirken, sondern mit dem Paradies selbst. So ist auch der Schreibstil ein sehr leichter, der allerdings an den wichtigen Stellen unterstreichend wirkt und sich so in einem wunderbaren Gleichgewicht zwischen Roman und spirituellem Werk bewegt, welches zum Nachdenken anregt. Dabei begegnen wir als Leser der jungen Lilly, die ziemlich mitgenommen in einem Container auf eine besondere Insel angespült wird. Ihr Lebensfaden ist da allerdings so dünn, dass sie auch fast hätte Tod sein können, doch sie wird von den Inselbewohnern gepflegt, sodass sie wieder gesunden kann. Nun ja, so gut wie es eben geht. Lilly begegnet dabei wirklich beeindruckenden und zugleich sehr nervenaufreibenden Personen, von denen mir die ein oder andere nicht ganz so vertrauensselig erschien, wie sie hat glauben machen wollen. Was mich jedoch sehr beeindruckt hat, ist, dass man selbst als Leser zusammen mit Lilly die Geschichte der Schöpfung miterlebt. Wieder auf die typische Young-Art natürlich. Äußerst warmherzig und eben anders. So ist dieses Buch für mich als großer Fan des Autors natürlich auch 10 Stöberkisten wert, denn ich habe mich wunderbar gut aufgehoben gefühlt. Genau wie ich es von dem Autor selbst gewohnt bin.

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  • Von Angesicht zu Angesicht

    Eva
    Kostbarkeit

    Kostbarkeit

    Wie schon in seinen anderen Büchern gelingt es dem Autor auch hier, den Lesern ein Gottesbild zu vermitteln, welches ich persönlich für richtig und gut befinde. Gott als der Vater, Sohn und Heilige Geist ist derjenige, der den Menschen von Anbeginn liebt und sich stets um ihn kümmert. Dabei bleibt er jedoch souverän, lässt zugleich dem Menschen die Freiheit, sich von ihm ab oder ihm zuzuwenden. Young legt in diesem Buch den Schwerpunkt auf drei Frauengestalten, die er dem dreieinigen Gott gegenüber stellt und in denen er die Protagonistinnen der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen verankert: Eva- Maria - jede Frau. Youngs Herangehensweise an das Thema ist auch hier wieder ungewöhnlich, vielleicht gewöhnungsbedürftig. Doch gelingt es ihm auch in "Eva" wiederum, uns einen Gott vor Augen zu malen, welcher uns liebt und wertschätzt. Und das zu vermitteln, halte ich für wichtig und gut.

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    • 2
    Gundo57

    Gundo57

    02. April 2016 um 12:10
  • Die Schöpfungsgeschichte neu definiert

    Eva
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    Schon „Die Hütte“ und „Der Weg“ hatten mich fasziniert. Ich war auf die Bücher gestoßen, da meine Tochter während des Studiums „Die Hütte“ las und mir das Buch empfahl. Es war klar, dass „Der Weg“ auch gelesen wird und nun habe ich von „EVA“ erfahren …   Daten zum  Buch: =============   ·  Gebundene Ausgabe: 368 Seiten ·  Verlag: Allegria (26. Februar 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3793423042 ·  ISBN-13: 978-3793423041 ·  Originaltitel: Eve ·  Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,6 x 21 cm   Sowohl literarisch vom Stil als auch inhaltlich hat mich die Geschichte wieder fasziniert und noch ein Stück weit mehr für den Autor William Paul Young eingenommen. Man meint, dass dies ein Buch ist für Christen – das ist – so finde ich – nicht der Fall. Die Schöpfungsgeschichte wird mittels dieser Erzählung berührend und inspirierend nachempfunden – auch für Nichtgläubige.   Wir befinden uns auf einer Insel – dort wird ein Container angespült. Eine junge Frau ist in ihm – John entdeckt Container und Frau, die halb erfroren ist. Sie ist mehr tot als lebendig. Lilly wird mit seiner Hilfe und der von Heilern und Gelehrten wieder gesund.   Ebendiese Lilly ist es, die von EVA höchstpersönlich eingeladen wird, die Schöpfungsgeschichte noch einmal zu erleben.   Was geschah damals im Garten Eden? Eine Menschheitsfrage – kann man sagen – der der Autor auf den Grund geht, brisant, Hochachtung, wer sich da rantraut. Young hat es geschafft, mich zu überzeugen, von seiner Idee und der Umsetzung, die Schöpfungsgeschichte so zu erklären.   Leseprobe: ======== „Okay!“ Lilly fuhr auf. John, der sich gerade neben sie gesetzt hatte, erschrak. Auch sie selbst war bestürzt über ihre unbedachte Bewegung, zumal der Arm sofort wieder wehtat. Stöhnend schloss sie die Augen, um den Schmerz möglichst schnell an den Rand des Bewusstseins drängen zu können. …   Man spürt, dass die Geschichte durchdacht ist, dass der Autor selbst sich damit auseinandergesetzt hat und identifiziert. Sie ist nicht einfach so daher geschrieben, sondern tiefgründig emotional sowie inhaltlich hochwertig.   Dass es mehrere Ebenen gibt, innerhalb derer sich die Handlung abspielt sorgt für Spannung – ist nicht schwer zu lesen, sondern erleichtert für meine Begriffe das Verständnis.   Die Insel und die Frau geben erst einmal Rätsel auf, ich habe mir während des Lesens viele Fragen gestellt – sie wurden erst zum Schluss beantwortet.

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    • 2
    Gundo57

    Gundo57

    02. April 2016 um 11:59
  • Den Glauben an sich selbst finden.

    Eva
    pattyliest

    pattyliest

    01. March 2016 um 18:09

    INHALT Die einzige Überlebende eines offensichtlich tragischen Vorfalls wird in einem Schiffscontainer auf eine Insel zwischen den Welten an Land gespült. Niemand weiß' was ihr und den restlichen Mädchen aus dem Container zugestoßen ist, aber jeder erkennt, dass die Überlebende für etwas Höheres bestimmt ist. John, der Bewahrer, der das Mädchen namens Lilly gefunden hat, kümmert sich liebevoll um sie und pflegt sie gemeinsam mit Heilern gesund.  Lilly ist das Mädchen aus einer alten Vorhersage und darf als Zeugin der Schöpfungsgeschichte den Anfängen der Menschheit beiwohnen. MEINUNG Als ich das Buch bei entdeckt habe, war ich zunächst skeptisch. Das Buch klang für mich auf den ersten Blick doch sehr esoterisch und nach religiösem Gequatsche in einer netten Geschichte verpackt. Besonders in den USA bin ich einigen dogmatischen Christen begegnet und habe während meines Auslandssemester im Bible Belt einige interessante Ansichten kennengelernt. Zwar bin ich katholisch und war sogar auf einer katholischen Mädchenschule, aber dennoch stehe ich Gott und der Schöpfungsgeschichte mehr als zweifelnd gegenüber - der Wissenschaft traue ich da einfach mehr zu. Dennoch wollte ich dem Buch eine Chance geben und hoffte nicht auf eine religiöse Bekehrung hereingefallen zu sein. "Sofort meldete sich die gewohnte Angst, entblößt und ausgeliefert zu sein, aber gleichzeitig fühlte sie sich ungewohnt sicher - ein Widerspruch, der ihr zu schaffen machte." ~ S. 39 Der Schreibstil des Autors ist unglaublich fesselnd. Ich fühlte mich direkt in die Geschichte versetzt und hatte das Gefühl gemeinsam mit Eva und Lilly die Schöpfungsgeschichte zu erleben. Ich habe mit Lilly gelitten, ihre körperlichen Schmerzen ertragen und ihre seelische Zerrissenheit gespürt. Bin mit ihr verraten worden und habe mit ihr gelernt zu vertrauen. Mich konnte das Buch von der ersten Seite an überzeugen. Kurz vorm Ende haben mir ein, zwei Kapitel den Gesamteindruck des Buches ein wenig vermiest, aber ohne Spoiler kann ich darauf leider nicht weiter eingehen. Die Auflösung auf der Insel war mir leider viel zu abrupt, aber das eigentliche Ende fand' ich hingegen sehr schön. "Es ist nicht so, dass ich eine Tragödie erlebt habe, Anita, ich bin die Tragödie." ~ S. 248 Am besten hat mir die Herangehensweise an Lillys Charakter gefallen. Der Autor hat immer wieder neue Aspekte einfließen lassen, so dass bis zum Schluss neue Einsichten gewonnen werden können. Lilly war für mich dadurch besonders greifbar; auch wenn sie zwischendurch sehr naiv und jung dargestellt wurde und andere Momente war sie für ihre 15 Jahre viel zu erwachsen. Zwar darf man hier ihre Hintergrundgeschichte nicht außer Acht lassen, aber dennoch waren die Sprünge zwischendurch sehr extrem. Die anderen Charakteren wurden hingegen nur sehr oberflächlich angerissen und oftmals waren die Handlungen viel zu offensichtlich. John mochte ich trotzdem unglaublich gerne und irgendwie habe ich in ihm meinen alten Grundschullehrer erkannt. Mit den Gelehrten bin ich erst mit der Zeit warm geworden; zu Beginn konnte ich recht wenig mit diesen anfangen. Letty hingegen konnte mich auf ihre schrullige Art und Weise sofort für sich gewinnen und hatte auch ein paar Überraschungen parat. Auch wenn die Charaktere recht dünn beschrieben sind, hat es für mich dennoch gepasst. "Das richtige Buch kann den gesamten Kosmos verwandeln, genau wie das richtige Lied oder die richtige Liebe." ~ S. 62 Auch wenn William Paul Young dem Leser versucht Religion näher zu bringen und sicherlich den ein oder anderen zum Glauben an Gott führen möchte, fühlte ich mich nicht gezwungen bekehrt zu werden. Es wurde kritisch auf Religion eingegangen, aber zum Schluss vor allem das Positive aufgezeigt. Dennoch kann man mit dem Ende nicht nur den Glauben an Gott finden, sondern viel mehr den Glauben und das Vertrauen an sich selbst. Und genau aus diesem Blickwinkel habe ich das Buch gelesen, eben nicht um Gott zu finden, sondern eine spannende Geschichte mit leichtem Hauch zum Fantasy. FAZIT Spiritueller Roman, welcher nicht zwangsläufig bekehrt. Man kann zwar den Glauben an Gott finden, aber vielmehr ist entscheidend den Glauben an sich selbst zu finden; sich selbst zu vertrauen. Von mir gibt es gerade so noch 4 von 5 Punkten, da ich mich sehr gut unterhalten fühlte und der Schreibstil mich direkt ins Buch hineinzog. Leider haben mir einige Handlungsstränge nicht zugesagt und besonders das Ende auf der Insel war mir zu abrupt. @ Das Bücherchamäleon

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  • Eine Reise zu Gott und eine Selbstoffenbarung an seinen Glauben

    Eva
    lovelyliciousme

    lovelyliciousme

    24. February 2016 um 10:47

    Worum geht es in dem Buch? John findet in einem angespülten Container eine junge Frau, versteckt in einer kleinen Kammer. Sie ist fast tief gefroren, hat kaum noch Überlebenschancen und einer ihrer Füße ist abgestorben. Sie wurde auf John´s Insel angespült. Aber nicht nur er lebt dort, sondern auch Gelehrte und Heiler. Dies ist Lillys Glück. So heißt die Frau, die John gerettet hat. Er erkennt, dass sie etwas ganz Besonderes ist und pflegt sie über Monate gesund. Sie ist berufen, eine Zeugin zu sein. Doch sie soll nicht von irgendetwas zeugen, sondern sie soll an der Schöpfungsgeschichte teilnehmen und erfahren was wirklich im Garten Eden geschah. Dazu wird sie von keiner geringeren als Eva, die Mutter allen Lebens aufgefordert. Sie erlebt die Geburt Adams und macht Bekanntschaft mit der Schlange. Doch dies alleine reicht nicht aus. Die dramatischen Ereignisse, die dazu geführt haben, dass es zu einer Vertreibung aus dem Paradies kam, bewegen Lilly zutiefst. Sie erfährt das Gott sich nie von den Menschen abgewandt hat, dass er stets bei ihnen war und ist. Kann Lilly die Geschichte neu erzählen? Kann sie dafür sorgen, dass die Schöpfungsgeschichte neu interpretiert und weiter gegeben wird? Ist sie ihrer Aufgabe gewachsen? Oder geht Lilly daran kaputt, als sie erfährt was in der Vergangenheit wirklich passiert ist und schenkt sie dem Falschen ihr Vertrauen? Wer ist William Paul Young? William Paul Young wurde 1955 in Alberta, Kanada geboren. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Neuguinea, da seine Eltern als Missionare dort tätig waren. Nach Kanada kam er zurück, als es Zeit für die Einschulung wurde. Er gründete früh eine Familie und schrieb den Beststeller „Die Hütte“ für seine 6 Kinder. Damals ließ er nur 15 Kopien anfertigen, die im Freundeskreis kursierten und welcher dann William Paul Young zur Veröffentlichung drängte! Wie hat mir das Buch gefallen? Ich bin ein großer Fan von „Die Hütte“ und habe bei diesem geweint, wie ein Schlosshund. Dieses Buch hat mich emotional so bewegt und mitgerissen, dass ich meine Tränen nicht zurück halten konnte. Daher habe ich eine große Erwartungshaltung an das aktuelle und neuste Werk von William Paul Young. Es ist bei diesem Buch schwer mit den Worten zu beginnen, die Geschichte in diesem Buch ist voller Spannung, Abenteuer und Witz. Denn dieses Buch ist alles andere als das. Dieses Buch ist eine Reise ins Ich, eine Reise in die eigene Spiritualität und eine Reise ins Herz und seinen Glauben. Dieses Buch besticht nicht durch seine Story, sondern mehr durch das was aus dieser gemacht wird und was jeder einzelne Leser für sich daraus mitnimmt. So weit so gut… doch wie kann man daraus ein ganzes Buch machen?! William Paul Young kann es. Er hat Protagonisten erschaffen, die in der Lage sind, eine Reise in diese Zeit der Schöpfung zu vollführen, Aufzeichnungen dieser zu tätigen und eventuell etwas zu verändern. Doch, wer verbirgt sich dahinter! Zum einen John. Er ist ein sogenannter Finder, denn er hat Lilly gefunden und ist nun mit ihr verbunden. Er ist auch derjenige der sie mit den Heilern zusammen über Monate geheilt und gepflegt hat. Er selber wird wenig beschrieben, außer dass er Älter ist, schätzungsweise 50 – 60 Jahre. Er scheint sehr Weise zu sein und Lilly sehr zugetan. Ob als Vater oder eventuell Geliebter, lasse ich hier offen! Müsste ich ihn als Person deklarieren, dann wäre er für mich ein gesandter Gottes. Lilly, 15 Jahre alt und wurde an einem Strand in einem unbekannten Land angespült. Ihr Körper war ein Wrack und es hat Monate gedauert diesen wieder zu reparieren und in Stand zu setzen. Im Laufe des Buches erfährt man ein wenig mehr über sie, vor allem über ihre Vergangenheit. Was ihr widerfahren ist und was man ihr und ihrem Körper angetan hat. In ihrem Herzen und in ihrem Körper sind tiefe Wunden der Vergewaltigung, Demütigung und dem Gefühl nicht geliebt zu werden und auch dieser nicht würdig zu sein. Sie vertraut dem Falschen und gefährdet dadurch ihr eigenes Leben, was sie gerade erst wieder gefunden hat und bringt andere zudem auch in Gefahr. Müsste ich sie als Person titulieren, dann wäre sie genau das was sie ist. Ein junges hilfsbedürftiges Mädchen, was nie liebe empfangen hat und eine neue Hoffnung benötigt. Neben diesen beiden Hauptprotagonisten tauchen noch drei Gelehrte auf. Simon, Anita und Gerald. Im ersten Moment musste ich an die heiligen drei Könige denken (ein wenig schmunzeln), da auch die Gelehrten mit Geschenken gekommen sind und Lilly diese überreicht haben. Doch im Laufe des Buches nimmt jeder dieser drei einen besonderen Part ein. Gut, verständnisvoll und habgierig! Vielleicht sogar hin zu Manipulation und reiner Selbstliebe. Doch auch diese Charaktere wachsen mit jeder Seite des Buches und lassen sich nicht mit wenigen Worten beschreiben! Als letzte Person möchte ich Letty erwähnen. Sie wird in diesem Buch zu Lillys ganz persönlichem Schutzengel, sie geleitet sie und führt sie auf allen Wegen. Letty ist eine alte, kleine zierliche Frau… doch die Frage ist hier, was wollen wir sehen und was ist die Realität?! William Paul Young ist in meinen Augen ein grandioser Schriftsteller, den er schafft es das Thema Religion, Glaube, Gott aufzugreifen und in einem lesebaren Werk zu verpacken. Sein Schreibstil ist sehr klar, sehr deutlich und nicht verschachtelt. Seine Sätze und seine Worte sind mit wahrer Präzision gewählt und geben dem Leser das Gefühl, dass er sich über jedes Wort, jeden Satz, jeden Abschnitt und jedes Kapitel mehr als nur Gedanken gemacht hat. Er hat diese Geschichte gelebt und seine Worte die in diese eingeflossen sind, werden von den lesenden Worten getragen und nehmen den Leser mit auf eine Reise. Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema Schöpfungsgeschichte. Jedem, auch jedem nicht, unbedingt religiösen und bibelfesten, ist sie in seinen Grundzügen bekannt. Es geht um Adam und Eva im Garten Eden, die von der Schlange zum Baum der Versuchung geführt werden, um von den verbotenen Früchten zu kosten. Dieses Thema ist nicht für jeden etwas. Man muss sich darauf einlassen und seinen Geist von jedem Vorurteil frei machen, dass man die volle Ladung Glaube und Gott abbekommt. Dem ist nicht so! Natürlich spielt dieses Thema eine große zentrale Rolle, doch eigentlich ist vielmehr das Drumherum wichtig. Der Autor will einen nicht bekehren, sondern nutzt lediglich eine Geschichte die jedem in ihren Grundzügen bekannt ist, als Grundlage für sein Buch. Er gibt dem Leser vieles an die Hand, viele Gedanken und viele Möglichkeiten über seinen Glauben nachzudenken. Aber er zwängt seinen Glauben niemandem auf! Er lässt Freiraum, sich selber zu entwickeln und zu finden. Ich gebe es zu, ich bin beim Lesen sehr oft abgedriftet, in meine eigene Gedankenwelt. Nicht weil das Buch mich nicht gefesselt hat, sondern weil ich darüber nachgedacht habe, wie es sein kann, dass ein Mensch der so viel Leid in seinem Leben erleben musste, jemandem vertraut, der ihres Vertrauens nicht würdig ist und sich erneut in Gefahr begibt. Warum das Ganze, weil der andere egoistisch ist und etwas zurück haben will, was er liebt, was er nie verlieren wollte und dafür das Leid eines anderen noch größer macht? Ist das Dummheit, oder aber einfach die Angst erneut verletzt zu werden? Schwer zu sagen… Aber dieses zentrale Thema greift William Paul Young auf und gibt dem Leser dieses an die Hand um als Vergleich dazu die Schöpfungsgeschichte anzubringen. Die pure Liebe zwischen Adam und Eva, das Vertrauen zur Schlange und natürlich die verbotene Frucht, die dazu geführt hat, das Eva Adam angestiftet hat diese zu kosten. Seine Liebe und sein Vertrauen zu ihr, hat zur Verbannung aus dem Paradies geführt. Es gibt Parallelen zwischen dem was wir aus der Bibel kennen und dem was in dem Buch als Geschichte erzählt wird. Ist die Liebe zu einem Menschen so stark, dass man versucht ist verbotenes zu tun?! Aber nicht nur die Liebe bestimmt das Leben, sondern auch Tot und Verlust. Was schmerzt mehr in einem selber. Der Verlust eines Menschen auf ewig oder der Verlust einer Liebe?! Kann man dies überhaupt beantworten?! Aber und dies ist nun ganz wichtig…hierbei handelt es sich um meine eigene Interpretation aus dem Buch, denn dieses lässt viel Spielraum für das was man selber liest und das was der Autor einem vermitteln will. Ein Thema, was nicht unbedingt greifbar und viel Raum für Glaube und Nichtglaube lässt. Die zentrale Frage ist nun, lohnt es sich dieses Buch zu lesen? Ja, ich finde schon. Denn es erdet und zwingt einen dazu für ein paar Minuten inne zu halten und über sich nachzudenken. Über seinen Glauben und über das was man ist? Ob man eine Eva ist, ein Adam, eine Schlange oder die verbotene Frucht!? Keine Lektüre für mal eben zwischendurch, sondern eine die Aufmerksamkeit fordert. Von Herzen und vom Geist. Einen klaren Verstand und eine gewisse Neugierde auf das was da kommen mag! Sowie eine Weltoffenheit für den Glauben an Gott und die Schöpfungsgeschichte. Von daher vergebe ich 4 Herzen! Denn sie ist ein wenig schwächer als das Vorgängerbuch und hat mich nicht zu 100% so emotional gepackt. Aber…dies ist eine Kritik auf ganz hohem Niveau und lässt Freiraum für jede andere Meinung! Nehmt euch Zeit, setzt euch hin, macht euren Geist frei und offen und taucht ein in die Geschichte von Adam, Eva und Gott!

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